Thomas Maul, Gastautor / 05.01.2021 / 06:15 / Foto: Thomas Edwards / 96 / Seite ausdrucken

Die wundersame Impf-Chronologie

1.

Seit Ende des Jahres 2020 soll die Bevölkerung "durchgeimpft" werden, was das Zeug hält. Denn Corona gilt erst dann als besiegt, wenn Herdenimmunität erreicht ist, also zwei Drittel der Bürger immun sind – und Herdenimmunität kommt nach neuer WHO-Definition erst und ausschließlich durch Impfung zustande. Die einzige zulässige Kritik am Regierungskurs zielt darauf ab, dass vom Kauf des Impfstoffes bis zu seiner massenhaften Verabreichung vieles schlecht organisiert sei.

Allein in Deutschland haben wir es jährlich mit rund 400.000 Lungenentzündungen zu tun (in Zeiten schwererer Grippewellen mit noch mehr), von denen 20 bis 30 Prozent atypisch, u.a. viral sind. Nicht immer ist in diesen Fällen der Erreger bekannt, und es macht auch keinen Unterschied, hat keinen therapeutischen Vorteil oder Nachteil, den Erreger zu kennen oder nicht zu kennen, weil es im Unterschied zu bakteriellen Pneumonien, gegen die Antibiotika helfen, bisher keine wirksamen antiviralen Medikamente zur Behandlung von Viruspneumonien gibt.

Angesichts dieses Sachverhalts und der Zahlen ist schon mal merkwürdig, mit welchen zwei Meldungen beginnt, was als „Corona-Krise“ die Welt im Jahr 2020 in Atem hält:  Am 5. Januar 2020 gab die WHO bekannt, seit 31. Dezember 2019 von China über 44 Fälle (!) von Pneumonia auf dem Laufenden gehalten zu werden, deren Ursache unbekannt sei (unknown etiology/cause). Am 9. Januar informierten die Chinesen die Welt, als möglichen Erreger der atypischen Lungenentzündung ein bisher unbekanntes Coronavirus entdeckt zu haben. 

Merkwürdig auch, dass die WHO schon vier Tage später – am 13. Januar – das erste Protokoll des Drosten-PCR-Tests publizierte und zur Entdeckung von „Fällen“ empfahl, am 17. Januar die zweite Version. Das dazugehörige Paper wurde von Christian Drosten und Company am 21. Januar bei der von Drosten miteditierten Fachzeitschrift Eurosurveillance eingereicht und dann dank des schnellsten Peer Review Verfahrens der Geschichte bereits am 22. Januar akzeptiert und am 23. Januar veröffentlicht. Dieser Test, der von Mitverfasser Olfert Landt – ein guter Bekannter Christian Drostens seit Sars-1-Tagen (2003) – über dessen Firma Tib Molbiol international kommerziell vertrieben wurde (mehr und Ausführliches zur Drosten-Landt-Connection: hier), und vielen gängigen Tests als Blaupause dient, um „Infektionen“ aufzuspüren, war nicht nur in den Augen seiner Kritiker darauf angelegt, falsch-positive Ergebnisse zu produzieren. Selbst Landt meint inzwischen, dass die Hälfte aller gemeldeten Fälle gar nicht infiziert/infektiös sei.

Seit Mitte Januar – beim Stand von weniger als 100 [!] Viruspneumonien in China [!] – arbeitet die Fa. BioNTech am passenden Impfstoff BNT162b2 (vgl. welt.de). Im ZDF konnte Mitte März schon entsprechend geschwärmt werden:

Die Impfstoffentwicklung ist auf Hochtouren schon angelaufen. Das ist so schnell gegangen, wie es bisher noch nie gewesen ist […]  und seit mehreren Wochen schon werden Impfstoffe, verschiedene Impfstoffe im Labor gebastelt. Das ging relativ schnell. Und tatsächlich haben auch die ersten Studien an Menschen angefangen. Das hat es eigentlich noch nie gegeben. Wir kennen das Virus eigentlich erst seit Dezember und sind jetzt schon im März dabei, neue Impfstoffe zu testen.

2. 

Seit Mitte Februar erschienen die ersten Studien des chinesischen CDC zu den klinischen Schweregraden der Corona-Erkrankung und ihrer prozentualen Verteilung:

On 18 February 2020, China’s CDC published their data of the first 72 314 cases including 44 672 confirmed cases. About 80% of the confirmed cases were reported to be mild disease or less severe forms of pneumonia, 13.8% severe and 4.7% critically ill. Risk factors for severe disease outcomes are older age and co-morbidities. (Journal of Travel Medicine vom 28.2.)

Am 4. März erschien die Shenzhen-Studie, wonach 91 Prozent der Fälle milde (26 Prozent) bis moderate (65 Prozent) Symptome hatten und 9 Prozent unter einem schweren Verlauf litten, wobei für solche Studien zu berücksichtigen war, „dass die Anzahl der asymptomatischen oder minimal symptomatischen Fälle um ein Vielfaches höher ist als die Anzahl der gemeldeten Fälle“ (The New England Journal of Medicine, vom 28. Februar). Entsprechend zeigten die erhobenen Daten zum Kreuzfahrtschiff ‚DiamondPrincess‘ [Studie vom 9. März], dass mehr als die Hälfte der kontaminierten über 70- und über 80-Jährigen überhaupt keine Symptome entwickelte, also weder infiziert noch infektiös geschweige denn erkrankt war. (Laut AFP-Meldung von Ende 2020 geht China, basierend auf Antikörperstudien, inzwischen von 10-mal mehr asymptomatischen bis mild-symptomatischen „Infektionen“ als seinerzeit gemeldeten Fällen aus.)

Spätestens mit RKI-Veröffentlichungen vom 15. April 2020 kann jeder wissen, dass das Infektionsgeschehen in Deutschland seit Mitte März rückläufig und der R-Wert schon lange unter 1 gefallen war, bevor irgendeine Staatsmaßnahme zur Eindämmung hätte entsprechend wirken können.

Erinnern wir uns an die beiden Hauptgründe sowohl für die Herbeiführung des Ausnahmezustandes als auch die Idee, Herdenimmunität durch Massenimpfung zu erzeugen. Erstens: Asymptomatisch Kontaminierte tragen wesentlich zu einem Infektions-, gar Erkrankungsgeschehen bei. Deshalb müssen auch Gesunde zueinander auf Abstand gehen. Zweitens: „SARS-CoV-2 ist so neu, dass praktisch niemand immun dagegen ist.“ (tagesschau.de, 19.3.)

Urheber beider Ideen ist Drosten. Konzentrieren wir uns auf die zweite. Zunächst eine Meldung vom 10. März

Gesundheitsminister Jens Spahn bestätigte die Analyse der Kanzlerin. Mit 60 bis 70 Prozent Infizierten müsse gerechnet werden – wenn es nicht vorab gelinge, einen Impfstoff zu entwickeln und zum Einsatz zu bringen. Spahn, dessen Auftritt von Teilnehmern als „souverän, klar und sachlich“ beschrieben wird, habe allerdings darauf hingewiesen, dass 80 Prozent aller Infizierten nahezu ohne Symptome durch die Epidemie kommen würden.

Und nun die von N-TV am 11. März richtig kolportierte Erklärung Drostens:

Die Zahl kursiert bereits seit knapp zwei Wochen und sie hat große Wucht. Denn 60 bis 70 Prozent von rund 83 Millionen Menschen im Lande, das wären 50 bis 58 Millionen Infizierte. Wie kann das sein? […] Einer derjenigen, der diese Zahl in die Welt gebracht hat, ist der Virologe Christian Drosten von der Berliner Charité. Im täglichen NDR-Podcast erklärte er Anfang März, wie diese Zahl zu verstehen ist.[…] Drosten schätzte Anfang März, dass jeder Patient das Virus auf bis zu drei weitere Menschen überträgt. [R-Wert = 3, T.M.] Das erklärt, warum die Zahl der Fälle so rasant steigt. Drosten führt ein Rechenbeispiel an: "Also wir haben heute zehn Fälle, dann haben wir in einer Woche oder so die alten zehn und die neuen 30 noch dazu. Dann sind es schon 40." So steigen die Fallzahlen immer schneller an. Damit man nun von drei auf eine Infektion kommt [R-Wert = 1, T.M.], dürften zwei Infektionen nicht stattfinden. "Mit anderen Worten: Zwei von drei Patienten müssen immun sein", so Drosten. "Zwei von drei - also zwei Drittel, das können wir gerade noch im Kopf ausrechnen: 66 Prozent. Daher kommt die Zahl." […] Das große Problem bei dieser Pandemie ist laut Drosten und anderen Experten eben nicht, dass sich Dutzende Millionen Menschen infizieren könnten, sondern wie schnell das passiert. Da man mittlerweile davon ausgeht, dass 15 Prozent der Erkrankungen mit Covid-19 einen schweren Verlauf nehmen, könnte das Gesundheitssystem schnell überlastet sein. 28.000 Betten stehen auf deutschen Intensivstationen zur Verfügung. Sollten sich binnen weniger Monate Millionen von Menschen anstecken, würde das wohl vorne und hinten nicht reichen. Daher dringt die Politik so darauf, das Tempo der Ansteckungen zu drosseln, "die Kurve abzuflachen", wie es nun häufig heißt. Wenn es zwei Jahre dauert, bis sich 60 bis 70 Prozent der Menschen im Lande infizieren, bekämen das die deutschen Kliniken gut hin, so Drosten. "Aber wenn es in einem Jahr passiert, dann wird es eben erschöpfend für bestimmte Kapazitäten für die Krankenhäuser, für die Hausärzte, für alle diese Strukturen." Und je weniger Zeit das Gesundheitssystem hat, umso schwieriger wird es. Dann droht das, was gerade in Teilen Italiens schon passiert: Dass nicht genug Beatmungsgeräte für stark betroffene Patienten zur Verfügung stehen und nicht jedem so geholfen werden kann, wie es notwendig wäre.

Folgendes wäre festzuhalten:

  • Wenn basierend auf den ersten Studien zu den Schwergraden der Corona-Erkrankung und ihrer prozentualen Verteilung, die bis heute überall auf der Welt immer wieder bestätigt wurden, oder – damit im Einklang – in den oben zitierten Worten Spahns „80 Prozent aller Infizierten nahezu ohne Symptome durch die Epidemie kommen würden“, dann wird das Immunsystem der Allermeisten mit Corona fertig, dann stimmt schlicht und ergreifend nicht, „dass praktisch niemand immun dagegen ist.“ (Tagesschau, s.o.)
  • Wenn der R-Wert nach RKI-Veröffentlichungen schon unter 1 gefallen ist, bevor erste Maßnahmen wie das Verbot von Großveranstaltungen entsprechend gewirkt haben können, dann bedeutet dies in der Drosten-Logik, dass eine hinreichende Herdenimmunität (Vorimmunität der Bevölkerung) gegen das neue Corona-Virus von Anfang an bestanden hat, wie es auch spätere Studien zur T-Zellen-(Kreuz-)Immunität nahelegen.
  • Es ist eine schier unfassbare Pervertierung realer Sachverhalte, wenn eben jene asymptomatisch Kontaminierten, welche die Existenz einer von Anfang an gegebenen Herdenimmunität verbürgen, panikschürend zu den Hauptgefährdern, qua Ausatmen zu „stillen Infizierern“ stilisiert werden.

3.

Anfang des Jahres 2021 befinden wir uns immer noch im Ausnahmezustand. Der Impfstoff von Pfizer/BioNTech ist da und seine Verabreichung wird nach Zulassung durch die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) und die Nationale Zulassungsbehörde (Paul-Ehrlich-Institut) von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlen. Fragen dazu beantwortet das RKI (Stand 17.12.2020) wie folgt:

Eine Impfung gegen COVID-19 trägt sowohl zum individuellen Schutz als auch zur Eindämmung der Pandemie bei. COVID-19 ist eine Erkrankung, die durch die Infektion mit SARS-CoV-2 auftreten kann. Der Krankheitsverlauf variiert hinsichtlich Symptomatik und Schwere: es können asymptomatische, symptomarme oder schwere Infektionen mit Pneumonie und weiteren Organbeteiligungen auftreten, die zum Lungen- und Multiorganversagen bis zum Tod führen können. […] Da das Virus auch durch asymptomatische Personen übertragen werden kann und generell sehr leicht übertragbar ist, breitet sich SARS-CoV-2 schnell aus. […] Der erste Impfstoff, der in Deutschland kurz vor der Zulassung steht, war in der klinischen Erprobung sehr effektiv. Die Studiendaten zeigten, dass die Wahrscheinlichkeit, an COVID-19 zu erkranken, bei den COVID-19 geimpften TeilnehmerInnen um 95% geringer war als bei den Placebo-geimpften TeilnehmerInnen. Das bedeutet, dass eine gegen COVID-19 geimpfte Person nach einem Kontakt mit SARS-CoV-2 mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht erkranken wird. Über welchen Zeitraum eine geimpfte Person vor einer COVID-19 Erkrankung geschützt ist, d.h. wie lange der Impfschutz besteht, kann derzeit noch nicht gesagt werden. Zudem ist noch nicht geklärt, in welchem Maße die Transmission (Erregerübertragung) durch geimpfte Personen verringert oder verhindert wird. Trotzdem bietet die Impfung einen sehr guten individuellen Schutz vor der Erkrankung. Wie bei jeder Impfung können auch nach einer COVID-19-Impfung Impfreaktionen auftreten, weitere Informationen dazu finden Sie unter "Welche Impfreaktionen und Nebenwirkungen wurden nach einer COVID-19-Impfung beobachtet?" und "Ist die Impfung sicher?". Der Nutzen einer Impfung überwiegt jedoch bei weitem die Risiken. Effektive und sichere Impfungen können einen entscheidenden Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten und werden es ermöglichen, Kontaktbeschränkungen mittelfristig zu lockern. Zunächst muss jedoch ein Großteil der Bevölkerung eine Immunität gegen das Virus entwickelt haben. Durch die Impfung wird eine relevante Bevölkerungsimmunität ausgebildet und das Risiko schwerer COVID-19 Erkrankungen sehr stark reduziert.

Das RKI hält am Mythos von der relevanten Übertragung durch Symptomlose fest, sieht im Impfen kontrafaktisch einen Beitrag zur Herdenimmunität (die längst existiert) und darin eine Bedingung für etwaige Lockerungen des Ausnahmezustandes. Was den individuellen Nutzen betrifft, wird beim Nennen der 95-prozentigen Wirksamkeit wie üblich unterschlagen, dass von den 21.750 Menschen der Placebogruppe auch nur 162 Menschen (also 0,7 Prozent) positiv pcr-getestet wurden, dass die Impfung bestenfalls ein ohnehin schon minimales Kontaminations-Risiko weiter minimiert. (Wenn das RKI an anderer Stelle sogar schreibt: „Nach derzeitigem Kenntnisstand sind etwa 95 von 100 geimpften Personen vor  einer Erkrankung geschützt.“, ist das grob irreführend, weil es mit der Errechnung der 95-prozentigen Wirksamkeit überhaupt nichts zu tun hat.)

Studien zur Verhinderung schwerer COVID-19 Erkrankungen bei Risikogruppen als Impfwirkung liegen – anders als das RKI suggeriert – bisher gar nicht vor. Und der mögliche individuelle Schaden, der vom tatsächlich allenfalls geringen Nutzen auf jeden Fall überwogen werden soll? Wie können Einschätzungen dazu seriös, gar evidenzbasiert sein, wenn die Zulassung gänzlich neuer Impfstoffe bei insbesondere neuen Methoden bis 2020 in der Regel 10 Jahre in Anspruch nimmt, diesmal unter Überspringen der präklinischen, toxikologischen (Tierversuchs-) Phase und Teleskopierung der weiteren Phasen nur 9 Monate dauerte! (Dazu: hier)

Über die STIKO schreibt das RKI:

Die Stän­dige Impf­kom­mis­sion (STIKO) ent­wickelt Impf­em­pfehl­ungen für Deutsch­land und be­rück­sichtigt dabei nicht nur deren Nutzen für das ge­impfte Indivi­duum, sondern auch für die ge­samte Be­völke­rung. Die STIKO orientiert sich dabei an den Kriterien der evi­denz­basierten Me­dizin. Während für die Zu­las­sung einer Imp­fung deren Wirk­sam­keit (zumeist im Ver­gleich zu Place­bo), deren Un­be­denk­lich­keit und pharma­zeutische Qualität re­le­vant sind, analysiert die STIKO da­rauf auf­bauend neben dem indi­vi­duellen Nutzen-Risiko-Ver­hältnis auch die Epi­demio­logie auf Be­völkerungs­ebene und die Effekte einer flächen­deckenden Impf­strategie für Deutsch­land. Außer­dem ent­wickelt die STIKO Kriterien zur Ab­grenzung einer üblichen Impf­reaktion von einer über das übliche Aus­maß einer Impf­reaktion hin­aus­gehenden ge­sund­heitlichen Schädigung. STIKO-Empfehl­ungen gelten als medizinischer Stan­dard. Die STIKO ist ein un­ab­hängiges Experten­gremium, dessen Tätig­keit von der Ge­schäfts­stelle im Fach­gebiet Impf­prävention des Robert Koch-Instituts koordiniert und bei­spiels­weise durch systematische Analysen der Fach­literatur unter­stützt wird. [...]

Die Wirklichkeit spricht dem Ideal einer an evidenzbasierter Medizin orientierten Analyse der Wirksamkeit, Unbedenklichkeit und pharmazeutischen Qualität der Corona-Impfung Hohn. Und wie steht es um die Unabhängigkeit wissenschaftlicher Impfempfehlungen?

Zu den Interessenkonflikten der Verfasser des „Anhang[s] zur wissenschaftlichen Begründung der STIKO-Empfehlung zur COVID-19-Impfung“ schreibt das RKI hier unter Punkt 3 folgendes:

Dr. Absalon, Dr. Bailey, Dr. Cooper, Dr. Dormitzer, Dr. Gruber, Dr. Gurtman, Dr. Jansen, Dr. Kalina, Dr. Kitchin, Dr. Koury, Dr. Li, Dr. Lockhart, Dr. Mather, Dr. Perez, Dr. Pérez Marc, Dr. Roychoudhury, Dr. Swanson, Dr. Tresnan berichten über persönliche Honorare von Pfizer Inc, außerhalb der eingereichten Arbeit; Dr. Hammitt berichtet über Zuwendungen von Pfizer, während der Durchführung der Studie; Zuwendungen von Merck, Zuwendungen von Novavax, außerhalb der eingereichten Arbeit; Dr. Polack berichtet über persönliche Honorare von JANSSEN, Zuschüsse von NOVAVAX, INC, persönliche Honorare von BAVARIAN NORDIC A/S, persönliche Honorare von PFIZER, persönliche Honorare von SANOFI, persönliche Honorare von REGENERON, persönliche Honorare von MERCK, persönliche Honorare von MEDIMMUNE, persönliche Honorare von VIRBIO, persönliche Honorare von ARKBIO, persönliche Honorare von DAIICHI SANKYO, außerhalb der eingereichten Arbeit. Dr. Thomas berichtet Sonstiges von Pfizer, während der Durchführung der Studie; persönliche Honorare von Merck, persönliche Honorare von Sanofi, persönliche Honorare von Takeda, persönliche Honorare von Themisbio, persönliche Honorare von Janssen, außerhalb der eingereichten Arbeit; Dr. Frenck, Dr. Moreira, Dr. Nell, Dr. Sahin, Dr. Schaefer, Dr. Unal, Dr. Tureci, Dr. Zerbini haben nichts zu veröffentlichen.

Dr. Sahin und Dr. Tureci sind die Chefs von BioNTech. Der am meisten Honorierte, Dr. Polack, ist Hauptautor des einzigen Titels der Literaturliste, der diesen Vermerk trägt: "Supported by BioNTech and Pfizer." (siehe dazu auch: hier.)

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Sabine Schönfelder / 05.01.2021

Wiebke@ Ruschewski, Schimpansen-Hirne gibt es viele, in der Tat, auch bei Politikern, aber die Gleichschaltung europaweit ist sicherlich keine „zufällige“ synchrone Schimpansenleistung. Zufälligerweise sind DIE Länder, die ihr pandemisches Verhalten besonders engagiert demonstrieren auch diejenigen, die über die EU die größten Geldmengen einkassieren. Auch der Brexit hatte seinen Preis. Erst ein kleiner Macronscher Erpressungsversuch mittels Grenzschließung, dann einigte man sich plötzlich auf eine „großzügige“ Brexitvariante zugunsten Englands, auf Merkels Initiative hin. Dafür rief Johnson gleich mal den Lockdown aus. Eine Hand wäscht die andere. Herr Brexit hat sich durchgesetzt, Gesicht gewahrt, und Frau Corona auch. So läuft Politik. Die Linken freuen sich über die Restriktionen zum gesellschaftlichen Umbau und die Pharmalobby, weltweit, profitiert im Billionenbereich. Alles Zufall, sinn- und systemlos, unüberlegt, Kismet, das unkoordinierte Produkt aus vielen Affenhirnen. Ebenso die Medien. Zufällig berichten alle über das gleiche Narrativ. Zufällig werden überall Andersdenker und kritische Stimmen unterdrückt oder beschimpft, siehe Schweden. Ein Land kurz vor der Ausrottung durch Corona. Wundere mich, daß es überhaupt noch Schweden gibt, oder Weißrussen, oder AFDler oder Republikaner. Laut Schimpansenhirnen müßten diese Aluhüte doch längst tot sein, Pandemieopfer! Denke die Welt ist voll von Schimpansenhirnen, aber ein paar Menschen sind eben auch clever und profitieren von der Blödheit und Passivität der anderen, persönlich und ü b e r l e g t, aber das müßte wiederum das andere Schimpansengehirn erkennen.

j. heini / 05.01.2021

Jeder kann es nachlesen. Nicht nur auf dieser Seite. Das RKI sagt es ganz deutlich: 1. “Über welchen Zeitraum eine geimpfte Person vor einer COVID-19 Erkrankung geschützt ist, d.h. wie lange der Impfschutz besteht, kann derzeit noch nicht gesagt werden.” 2. “Zudem ist noch nicht geklärt, in welchem Maße die Transmission (Erregerübertragung) durch geimpfte Personen verringert oder verhindert wird.” Aber wer liest schon die Aussagen vom RKI. Und vor allem, wer macht sich bewusst, dass manches auch gut verschleiert wird mit “Juristendeutsch”. Derjenige, der selbst solche Texte im Berufsleben verfassen musste oder sie erhalten hat und dann die Konsequenzen unerkannter Fallen erfahren musste. Und wieviele mögen das sein? Oder man muss sich durch zig Seiten quälen, um alle relevanten Informationen zu bekommen. Und wie kann man sich einreden lassen, dass bei einer “Krankheit” ohne Symptome die Welt untergeht? Am besten wird als nächstes ein Virus gesucht, die mit uns in Symbiose lebt, keine Krankheit auslöst, aber tödlich sein kann. Wie wäre es mit Herpes? Aber ich gebe ab an den Chef-Virologe Drosten. Mir fehlt zugegeben das Fachwissen. Und der Herr forscht nach eigenen Aussagen ja schon für/gegen/über andere Viren.

Siegfried Ulrich / 05.01.2021

Jeder der glaubt, daß die mRNA- Impfung ohne Risiko sei, möge bitte mal ” reverseTranskriptase” guckeln.  Für deren Entdeckung bekamen zwei echte Wissenschaftler 1970 einen Nobel-Preis. Brandenburg verschickt lt. Inforadio Berlin - Brandenburg heute früh mit der Einladung zur Impfung auch ein Blatt “Einwilligungserklärung zur Impfung”, die zum Impftermin unterschrieben mitzubringen ist. DAS IST DIE ERSTE IMPFUNG, FÜR DIE ES SO ETWAS GIBT, oder irre ich mich? Ist doch sehr merkwürdig…

Bernd Schreller / 05.01.2021

@Michael Müller.  Zunächst: wenn diese Schnell-Tests so schlecht sind, völlig zufällig die Ergebnisse ausgeben, wie Sie ja selbst zugeben, wieso gibt es sie dann, offenbar auch weiterhin. Auch daran verdient jemand. Ziegen, Zitronen, Cola und Pawpaw eben nicht im Schnelltest positiv getestet Herrn Drosten habe ich unterstellt, dass er mögIicherweise an den Tests verdient. Dies ist fast erwiesen, da ein Bekannter von ihm diese vertreibt. Zudem hab ich die andere Möglichkeit benannt, das ihm nach der ersten Äusserung beigebracht worden ist, was er zu sagen hat, dass also Druck auf ihn ausgeübt wurde. Diese Möglichkeit erwähnen Sie nicht. Was soll man sonst von einem Experten wie Drosten halten, der zunächst die völlige Ungefährlichkeit des Virus behauptet, kurze Zeit spâter sagt derselbe ‘Experte’ das genaue Gegenteil. Da muss was gelaufen sein, anders lässt sich das nicht erklären. So wenig bis kein Fachwissen von einem Virologen ist nicht möglich! Die von Ihnen erwähnten späteren PCR-Tests nach den (sinnlosen) Schnelltests sind erwiesenermassen ebenso ungenau bzw sie geben bei genügend Test-Zyklen so gut wie immer ein positives Ergebnis aus. Also sind auch die PCR-Tests manipulierbar! Wie passend für die Panikmacher! Auch der Rest Ihrer Vermutungen sind der blanke Unsinn, da die Entscheidungsträger für diese ‘Plandemie’ ganz sicher nicht in D-Land zu finden sind. Das ist eine viel zu grosse Nummer für diese Puppen. Die Planspiele gibt s schon lange. Kurz vor, eigentlich schon während dem Ausbruch in China gab s im Oktober 2019 ein Planspiel, an dem u.a. die Bill und Melinda Gates Stiftung vertreten waren, in dem (natürlich rein hypothetisch) genau der Fall eines Pandemie-Ausbruchs in China durch ein Corona-Virus durchgespielt wurde. Finden selbst Sie das nicht etwas seltsam. Ausserdem sagte das Pendant zu Drosten in den USA, Dr Fauci, zu Beginn von Trumps Amtsübernahme Anfang 2016: Trump wird eine Pandemie bekommen. Auch etwas seltsam, nicht wahr.

Frances Johnson / 05.01.2021

@ Leo Hohensee, das sehen Sie falsch. Ich finde nur, dass der Mittlere, der arbeitende Bürger, in dieser ganzen Sache am meisten gebeutelt wird. Ob ich die Impfung will oder brauche, weiß ich gar nicht. Es sieht aber doch so aus, als wäre diese Regierung nur für Gretas und ihre Großeltern da. Dass wir hier alle Ausnahmen von der TV-getriebenen Masse sind, ist schon klar, auch, dass die meisten über 50-60 sind.

Petra Wilhelmi / 05.01.2021

Es sollte sich doch langsam herumgesprochen haben, zumindest wen es interessiert, dass Corona als Feind hochstilisiert worden ist. Eine Diktatur braucht immer einen Feind. Dieser Feind ist besonders gut. Man sieht ihn nicht, er redet nicht, kann keine Fernsehsendungen machen, hat keinen Facebook- oder Twitteraccount, ergo, er kann nicht widersprechen und nicht gegen Maßnahmen in seinen Namen demonstrieren. Er eignet sich hervorragend dazu Machtfantasien auszuleben. Jeder kann jetzt sehen, falls er sehen kann, wessen Geisteskinder die Politiker, Landesfürsten und nicht zuletzt unsere Regierung sind. Ein Faketest hält die Coronazahlen in der Höhe, wie es für weiteres Machtgebaren notwendig ist. Jetzt toben sich die Kleingeister in hohen Ämtern aus. Jetzt zeigen sie dem Volk, wo der Hammer hängt. Und wehe, jemand lehnt sich auf, der ist dann sofort so etwas von räääächts, rechter geht nicht mehr, so in etwa wie im Buch “Er ist wieder da”.  Mit Corona hat das alles nichts zu tun. Unsere Gesundheit hat die o.g. noch nie interessiert und die wird auch die o.g. niemals interessieren. Wir haben einen “Deutschen” mit Migrationshintergrund zum Milliardär gemacht, weil diesem urplötzlich eingefallen ist, einen Impfstoff herzustellen. Das hat zwar in den letzten Jahrzehnten noch niemand zur Marktreife geschafft, trotz intensiver Forschung, aber Leute mit Migrationshintergrund, schaffen das natürlich. Naja, wir reden jetzt nicht davon, dass nicht nur Steuergelder in eine fast insolvente Bude gesteckt worden sind, Bill Gates mit seiner Stiftung hat auch mit viel Geld nachgeholfen, dass die Firma heute super da steht. Die größte Freiluftversuchsstation der Welt - nämlich die Welt selbst - wurde installiert, um Wirksamkeit, Nebenwirkungen, Verträglichkeiten mit anderen Medikamenten usw. zu erforschen - an uns. Letztendlich steht die Frage im Raum - alles Zufall? Wenn man dem Geld folgt, würde ich eher sagen: Ein Zufall muss sorgfältig geplant werden.

Leo Hohensee / 05.01.2021

@Frances Johnson - Hallo Frau Johnson, Sie schreiben an @ Engelbert Gartner: -” ....... interessanterweise immer Urlaubsregionen. Ein Schelm, der Böses dabei denkt. Die Bu-Reg steigt mit 25% bei TUI ein. Oma und Opa werden geimpft reisen, der mittlere Arbeitssklave darf das Geld dafür herbei schaffen. So, wie es sich anlässt, wird er in ca. zwei Jahren geimpft sein, während die Alten wieder im Reisebus rumjucken.” - Das hört sich für mich so an als wollten Sie Opas und Omas in die Ecke von Schmarotzern stellen? Hier im Leserkreis der Achse bewegen sich reichlich Menschen im fortgeschrittenen Alter, und die, die sich hier im Forum äußern, haben in überwiegender Zahl eine Impfung für sich selbst vorerst abgelehnt. Also diese weißen Frauen und Männer können Sie nicht meinen. Für die anderen in Feld und Flur gilt, auch diese sind ganz gezielt verrückt gemacht worden von den jüngeren! Somit hätten die jüngeren doch - logischer Weise - ihre Wartezeit selbst verursacht. Dieser Beitrag von Ihnen macht auf mich den Eindruck als fürchteten Sie für sich selbst, nicht rechtzeitig an eine Impfung zu kommen, oder?

Wiebke Ruschewski / 05.01.2021

@Michael Müller. Dass weltweit so viele Länder Maßnahmen gegen Covid ergriffen haben sagt meiner Meinung nach nicht allzu viel aus. Es handelt sich um den klassischen Gruppenzwang. Und unter Gruppenzwang machen die Leute manchmal die sinnbefreitesten Sachen! Da hatte ich während meiner Schulzeit ein paar wirklich erhellende Erlebnisse. Etwas ist nicht deswegen klug und richtig, weil es viele machen! Im Falle einer Fehleinschätzung kann man dann aber wenigstens sagen, dass die anderen es ja auch so gemacht haben. Ist man hingegen der Einzige, der aus der Reihe getanzt ist, so wirkt sich ein Irrtum viel fataler aus. Da macht man es im Zweifelsfall lieber so wie die Mehrheit. Schweden hat für seinen Sonderweg ja auch einiges an Haue einstecken müssen. Ich durfte als Schülerin übrigens auch mal einer Debatte im Bundestag lauschen. Da ging es beinahe genau so affig, undiszipliniert und kindisch zu, wie in unserer Klasse. Der Beruf des Politikers war für mich anschließend absolut entzaubert! ABSOLUT ENTZAUBERT! Politiker sind keine Übermenschen. Sie sind genauso blöde, eitel, machtbesessen und kleinlich wie gewöhnliche Deppen auch. Das gilt auch für viele Wissenschaftler und Ärzte. Mittelmäßigkeit macht leider vor keiner Berufsgruppe halt. Oder etwas gnädiger ausgedrückt: Politiker und Wissenschaftler sind eben auch nur Menschen und können auch irren. Nur in manchen Positionen kann man mehr Schaden anrichten, als in anderen. Und leider hat man zu Beginn der Krise, als es drauf ankam, nur die eine Seite um eine Expertise gebeten. Und nun ist man unfähig zur Kurskorrektur. Viele wollen lieber an die große Weltverschwörung glauben, als den Gedanken zuzulassen, wir könnten von “Schimpansen” regiert werden. Es ist aber leider so. Viele derer, die gerade am Drücker sind, sind nun mal Schimpansen. Das Unwohlsein, das mit diesem Gedanken verbunden ist, muss man aushalten können!

Joachim Willert / 05.01.2021

...........Das System braucht die Konsequenzen eines Krieges ohne Krieg.  ( Quelle Paul Diehl )  Senfgas für den Kaiser, Zyklon B für den Führer und Impfstoff für .......? Die Produzenten sind immer die Gleichen.  Also positiv denken und negativ bleiben.

T. Schneegaß / 05.01.2021

@Ilona Grimm: Liebe Frau Grimm, ich weiß es genau so wenig wie die “Interessenvertreter” der Friseure, worin der Vorteil ungepflegter Haare liegt. Diese erbärmlichen Verräter an ihren ums Überleben kämpfenden Kollegen*Innen (ich hoffe, das Gendern ist mir gelungen?) schleimen sich in die Ä... der Terroristen und begrüßen ihr eigenes Berufsverbot. Wir sehen das ja nun auf allen Gebieten. Vertreter aller möglichen Gruppen im Land bestätigen auf allen Kanälen, wie segensreich das “selbstbestimmte neue Leben” ist und wie zufrieden die Schafe sind, früheren Zwängen von “Belustigungen” jeglicher Art nicht mehr folgen zu müssen. Unser Statthalter MUSSTE endlich zu Weihnachten nicht mehr in die Kirche. Als Sportfan warte ich z.B. täglich auf die Meldung, dass die Bosse der Verbände fordern, die Zuschauerränge in den verschiedenen Arenen zurückzubauen, um so die Leute nicht mehr wie früher zu zwingen, den Gladiatoren zujubeln zu müssen. Und nochmal zu den Friseuren: denken Sie einfach daran, das auch die .... im Kanzleramt nie einen besucht hat (oder nie drangekommen ist). Ein schwacher Trost für Sie, ich weiß. Viele Grüße.

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