
Was mir bei der Iranisch-Stämmigen Hetz-Henghi erst jetzt auffällt nachdem ich mir einige Bilder angesehen habe. Die ist weiß und zwar so was von. Niemand würde Henghi auf der Straße für “people of colour” halten. Abgesehen von Black Lives Boris Becker ist sie der hellhäutigste “Neger” den ich je gesehen habe. (Satire. Ich schreibs wenigstens gleich dazu.) Aber als Weiße kriegt man halt keine Fördergelder. Gut sie ist ja noch Frau, geschlechtsfluid und übergewichtig. Damit ist sicher auch was zu holen. Aber “Eure Heimat - unser Alptraum” von einer weißen Deutschen (Sie ist hier geboren und war nie etwas anderes als deutsch.) ? Die Iraner sind indogermanischen Ursprungs, hellhäutige Perser sind nicht selten. 1965 wurde der Schah vom Parlament zum “Aryamehr” (Licht der Arier) erhoben. Klingt ja ziemlich au weia. Mann, Frau (Hat das alte Mann, Mann abgelöst) da wollen wir doch nur hoffen, das in der “Party- und Eventszene” niemand merkt, dass die bunte Henghi ein weißes U-Boot ist.
Ich hoffe darauf, dass die Zeit kommt, wo sich die jenigen schämen, die 10 Minuten auf den Parteitagen für Frau Merkel geklatscht haben. Wenn Deutschland in seinem heutigen Zustand in einigen Jahrzehnten noch existiert, was ich stark bezweifle, bin ich auf die Aufarbeitung der Ära Merkel gespannt. Möglicherweise werden sich dann viele fragen, wie konnte das alles passieren, sie werden sich möglicherweise auf die andere Seite schlagen und einen auf Ahnungslosigkeit machen.
“Matto regiert”, das ist der Titel eines Kriminalromans des Schweizer Friedrich Glauser, der in einer Irrenanstalt spielt. Das Buch ist gut, aber zur Zeit ist der Titel wichtiger. (Matto italienisch der Irre ist die Personifikation des Irrsinns. ) Und so sehe ich die Welt und besonders Deutschland zur Zeit. Das passt mit Heine gut zusammen. In Deutschland, schreibt Emmanuel Todd in “Traurige Moderne” herrscht Hybris und Masslosigkeit. Und ich füge hinzu: romantischer Realitätsverlust. Matto regiert.
Ich habe einige Zeit gerätselt, warum “unsere” Medien eigentlich so hündisch merkeltreu und realsozialistisch-linientreu sind - ganz ohne Presserichtlinien des Führers, staatliche Zensur und angedrohtem Kerker. Sie könnten doch, wenn sie “die Wahrheit” verfechten würden, ökonomisch viel erfolgreicher und populärer sein? Die Antwort war eigentlich einfach und sogar ein wenig marxistisch: Die Augsteins, die di Lorenzos, die Wills und die Klebers hetzen nicht im Auftrag des Regimes, sie GEHÖREN zum Regime, sie haben den Staat und das Land gestohlen und Merkel tanzt nach ihrer Pfeife. Die Medienbonzen folgen ihrem ureigenen Klasseninteresse - dieser Klasse der nicht wertschöpfenden Top-Parasiten auf den ehrlich arbeitenden Steuerbürgern. Ihre armen Knechte - ausgebeutete Dauerpraktikanten, hungerleidende Schmierfinken und schlecht bezahlte Zensoren - glauben das nur zu tun.
Es geht nicht nur um Menschenwürde: Ohne freien Diskurs, der einer Konsensfindung der Mehrheit(en) vorausgeht, ist ein offenes, demokratisches System schlichtweg nicht funktionsfähig. Demokratie kann ja nicht bedeuten, dass die richtigen Ansichten und Meinungen von oben in das “System” eingebracht werden und dann die “Billigung” des Volkes finden. Da war schon Joseph II. ein Stück weiter, als er das Allgemeine Bürgerliche Gesetzbuch als Entwurf veröffentlichte und bewusst der Diskussion unter den Bürgern freigegeben hat. Obwohl immer noch im Selbstverständnis absolutistischer Herrscher, war sich Joseph im Klaren, dass eine Akzeptanz des neuen Gesetzes für dessen Funktionieren unabdingbar ist, also galt nicht mehr: “Alles für das Volk, nichts durch das Volk”, sondern das Volk wurde beteiligt, sogar ganz gezielt aufgefordert, Kritik zu üben am (kaiserlichen) Entwurf. Das AGBG gilt noch heute und funktioniert immer noch gut. Was auffällig ist: In Corona-Zeiten lobt die Regierung das Volk dafür, dass es alles, was verordnet wird, mehr oder weniger klaglos übernimmt und diszipliniert ist, früher hätte man gesagt: gehorcht. Man tritt als freier Bürger wieder “den Dienst im Gliede” an (Mommsen), die Freiheit ist eine von vornherein um die verständigen, immer richtigen und weisen Entscheidungen der Regierung limitierte Freiheit, meint: Scheinfreiheit. Damit brauchen wir auch nicht mehr von einer “Zivilgesellschaft” zu reden, denn eine “Zivilgesellschaft”, in deren Diskurs der Staat hineinregiert, ihn steuert und “framed” ist keine Zivilgesellschaft mehr, sondern ein bloßer Haufen Untertanen.
Die Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut in einer Demokratie. Wenn aber die Satire benutzt wird, um Menschen in ihrer Würde zu verletzten, sie herabzuwürdigen und zu beleidigen, ist es keine Satire mehr. Satire wird benutzt - das allerdings muß man können - um über Spott, Ironie und Übertreibung besonders der Obrigkeit ein wenig weh zu tun. Es ist an der Zeit, diesen ausufernden Satire-Ramsch zu beenden. Und Journalisten sollten sich endlich fragen, warum ihre Gattung am untersten Ende der Ansehensskala aller Berufe steht.
“Der Ausschluss von Meinungen”. Meine Meinung wird auch hier auf achgut.com öfter ausgeschlossen. Zuletzt bei der “Ferndiagnose Biden”. Also, erstmal vor der eigenen Türe kehren. Danke im Voraus. (p.s.: Ich schloss lediglich aus, dass man seriöse Ferndiagnosen erstellen kann… meine Meinung!)
Wir haben Redefreiheit und Meinungsfreiheit - es ist eigentlich ganz einfach - die Rede muss frei von Meinung sein. DAS haben die Väter des GG gemeint. Und ich kenne viele, die das kapiert haben ...
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