
Ach so ! Ich dachte die schwarze Wolke kam zustande weil Hamburgs grüne Gutbürger-Community ihre nun absolut wertlos gewordenen Genußschein von Prokon gemeinsam verbrannten. Nun war es halt ein Containerfrachter. Alles hat seine Zeit !
Die technische Kompetenz scheint bei Grünen und dem Nabu ziemlich unterentwickelt zu sein. Wenn der Frachter schwarz gequalmt hat, hat das nichts mit dem Schwefelgehalt im Brennstoff zu tun. Die Ursache ist in den meisten Fällen Luftmangel des Dieselmotors, also Probleme mit den elektrischen Vorgebläsen für Start und niedrige Drehzahl oder es wurde bei langsamer Fahrt zu viel Füllung gegeben. (Laienhaft ausgedrückt, es wurde zu viel Gas gegeben). Die Polizei lag mit ihrer Vermutung also schon ungefähr richtig. Der Vorgang wirft aber ein Schlaglicht auf die Sachkenntnis der Politiker gewisser Kreise und der Medien. Es wäre ja keine schlechte Idee, sich kundig zu machen, bevor man eine kleine Anfrage startet und groß an die Öffentlichkeit geht.
“Alles wegen einer Wolke, die kam, stank und verschwand.” Nein, das scheint nur so. Es ist alles noch da, es hat sich nur verteilt. Eigentlich sollte doch jeder wissen, daß Schiffe auch heute noch zu der größten Luftverschmutzern überhaupt gehören. Man vergleiche nur mal mit der Entwicklung bei Autos und Kraftwerken. Wären die so behandelt worden wie Schiffe, könnte man die Luft schneiden. Ich bin kein Grüner, nicht einmal ein Sympathisant. Doch eine solche die Umwelt belastende Sauerei nenne ich beim Namen.
Ach, und weshalb, Herr Röhl, wohnen Sie in einem Kaff außerhalb von Hamburg in einem “Reetdach-Bauernhaus im Nassen Dreieck zwischen Elbe und Oste” (Werbung Ihres Verlages MCE)? Weil dort die Luft so schön verschmutzt ist? Beste Grüße George Urbanski
“und beschwor die üblichen Krebsfolgen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Asthma- und verwandte Malaisen herauf, welche die Schwerölverbrennung begünstige.” Wenn der Autor wenigstens “begünstigt” geschrieben hätte, aber nein….Ich wünsche diesem viele Schiffe, die mit Schiffsdiesel an dessen Wohnsitz vorbeiziehen. Ach wo, ich inhaliere den staubigen Diesel und die von Kaminfeuern geschwängerte Winterluft täglich zur Gesunderhaltung. Wer braucht schon einen Luftkurort, wo es Schiffsdiesel gibt.
Die Hamburger Elbvertiefung bringt zudem über 10.000 neue Arbeitsplätze und sichert die bestehenden. Aber das kann diesen Wohlstandsgrünen ja egal sein, was interessiert diese Ökobonzen die Interessen der normalen Bevölkerung. Zudem heißt Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze auch immer Steueraufkommen, was der Stadt und dem Bund zu gute kommt. Außerdem werden die zusätzlichen Hafenarbeiter ihr Geld ausgeben, was zudem der Binnenwirtschaft nützt. Die Elbe ist schon zig mal vertieft worden, ohne dass es der Umwelt geschadet hat, und trotzdem klagen die Ökoverbände beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig dagegen. Die machen sich dann Sorgen, dass durch die größeren Schiffe irgendwelche Brutkästen von irgendwelchen Vögeln weggeschwämmt werden könnten. Dieselben finden nichts dabei, wenn Vögel in Windkraftanlagen reinfliegen und sterben. Und immer mit dem Argument des Eingriffes in die Natur zu kommen. Das ist bei Windkraftanlagen nicht anders. Es gibt bei der geplanten Vertiefung keine Gefahren - also muss man nicht irgendwelche erfinden. Gewisse Auswüchse der Ökoideologie - was nicht heißt, dass alles daran schlecht ist - bringen in der Tat die Gefahr mit sich, Deutschlands Wohlstand zu gefährden.
Leserbriefe können nur am Erscheinungstag des Artikel eingereicht werden. Die Zahl der veröffentlichten Leserzuschriften ist auf 50 pro Artikel begrenzt. An Wochenenden kann es zu Verzögerungen beim Erscheinen von Leserbriefen kommen. Wir bitten um Ihr Verständnis.