Folgende Desinformation haben Sie bestimmt hunderte Male gelesen oder gehört. Zitat: „Durchschnittlich 0,5 Hektar Waldfläche werden pro Windkraftanlage dauerhaft in Anspruch genommen“. Und weiter: „Bei 11,5 Millionen Hektar Gesamtwaldfläche Deutschlands entspricht die dauerhafte Waldinanspruchnahme einem Anteil von lediglich 0,01 Prozent“. Zitatende. Also: Jetzt wird es deutlich, was Sie glauben sollen. Das bisschen Waldzerstörung zur Rettung des Weltklimas ist doch zu vernachlässigen …
Wäre es auch, wenn es nicht völlig falsch bis gelogen wäre. Denn Wald ist mehr als die Summe der Bäume, die wegen der Windkraftanlage gerodet werden …, und: Wald ist ein Raum, keine Fläche. Dieser Raum wird auch weit über den Baumkronen, weit über den selbst 200 Meter hohen Windrädern von Insekten, Vögeln, Fledermäusen genutzt. Im neuen Video meiner Serie zeige ich Ihnen mit Daten und Fakten: Die dauerhaft inanspruchgenommene Fläche über die gesamte Betriebszeit beträgt pro Windrad mindestens etwa 50 Hektar oder 500.000 Quadratmeter.
Über drei Beispiele wird in diesem Video aufgezeigt, wie Ihnen wesentliche Informationen zum Arten-, Natur-, Boden- und damit Trinkwasserschutz vorenthalten werden:
durch die auf Jahrtausende unwiederbringliche Zerstörung unserer Waldböden und der Lebewesen darin;
die tödlichen Auswirkungen auf bedrohte Arten, hier am Beispiel der streng geschützten Fledermäuse und das zweierlei Maß, das Gongos, Ministerien, Lobbyisten und Genehmigungsbehörden anwenden, wenn sie bei Windkraft wegschauen;
beispielhaft Auswirkungen auf Vögel und die Wildkatze.
Teil eins finden Sie hier.
Teil zwei finden Sie hier.
Teil drei finden Sie hier.
Teil vier finden Sie hier
Prof. Dr. Andreas Schulte, geb. 1958, ist ein deutscher Waldökologe und Forstwissenschaftler und Inhaber des Lehrstuhls für Waldökologie, Forst- und Holzwirtschaft an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Das Video erschien ursprünglich auf dem Youtube-Kanal CumTempore von Prof. Schulte. Es ist im Rahmen seiner wissenschaftlichen Tätigkeit an der Universität Münster entstanden.
Oha. A=π*r² ergibt 50 Hektar!
Nur ist eine windradscheue Fledermaus halt trotzdem kein Baum. Und deutscher Forstbestand kein Naturwald.
Waldinanspruchnahme durch Windkraftanlagen in Summe: 1.150 Hektar
Flughafen Frankfurt, von Fledermäusen gehasst: 2.160 Hektar
Künstlich beschneite (teils baumbefreite) Ski-Pisten in den Alpen: 70.000 Hektar
Nicht nur im Internet läßt sich folgende Erklärung finden: „Die Windablenkung erfolgt durch die Corioliskraft, die proportional zur Windgeschwindigkeit ist: Höhere Geschwindigkeiten führen zu stärkerer Ablenkung“. Umgekehrt bedeutet dies: Eine Abbremsung des Windes reduziert eine bereits vorhandene Ablenkung. Auf gut Deutsch: Bremst man den bestehenden Wind durch die Entnahme von Bewegungsenergie in großem Maßstab, so verändert man die Zugrichtung der Luftmasse. Jeder ausgebildete Meterologe weiß dies. Niemand thematisiert dies. Bisher.
Wiederum einen herzlichen Dank für die Recherche und die ausführlichen Informationen.
Was hat man sich aufgeregt über den Abbau von Torf! Heute wird in den Gartencentern größter Wert darauf gelegt, dass die angebotenen Blumenerden garantiert torffrei seien. Dabei wächst Torf im Vergleich zum Waldboden geradezu flott nach. Ein Moor lässt sich ‚renaturieren’, wenn man es denn will; ein abgetragener Waldboden – so lernen wir es in dem Beitrag- braucht eine Ewigkeit, bis er sich wieder erneuert hat. Aber ich hoffe, dass es die Waldbiologen eines Tages schaffen, die Neubildung von Waldboden zu beschleunigen; so mag denn, was die Unkultur unserer Tage anrichtet, durch eine kluge Kultur unserer Nachkommen wieder ausgeglichen werden.
Lieber Prof. Dr. Schulte. Ihre Videos sind so informativ. Ich werde es mir morgen noch einmal ansehen.
ES GEHT VORAN
@Wilfried Cremer / „24.03.2026
Auch die Regenbogenschleimer brauchen einen Gott, der über alles geht. Und mit dem reinen Klima haben sie ein möglichst geistähnliches Ding gefunden. Was sind Karl der Käfer & Kollegen schon dagegen?“ --- Das schönste an allen Käfer-Karl-Geschichten ist die Tatsache, dass ganz wunderbar viele Insekten und Vögel jeden Tag durch umweltbewusste Menschen*Innen und ihren rotierenden Maschinen gekillt werden. Dann wäre da noch der toxische Abrieb, der sich in der Umgebung verbreitet.
Wir sind in einer Negativ-Kultur angekommen, in der die Hässlichkeit angebetet wird. Die findet man ja nicht nur in den beschmierten Häusern, Schulen, Zügen, Schallschutzwändern, auch im Müll, der täglichen Gewalt, sondern auch in den größenwahnsinnigen Windräderparks.
Wir zahlen für ein Rundfunksystem, in dem die Moderetten reden wie zuhause, wenn sie niemand hört, sagen, daß die Kunst nach dem Krieg absichtlich häßlich gewählt worden sei.
Die Förderpreise senken den Qualitätsstandard, weil das Geld lockt, und dem Anspruch entgegen steht. Förderpreise fördern die Prostitution.
Einmal sprach ich mit einem Typen vom Bund, den ich fragte, warum die Grünen beim Energiesparen so inkonsequent seien, schließlich wachse der Energieverbrauch der Digitalindustrie exponentiell? Er sagte, die Grünen würden nicht mehr gewählt werden, wenn sie eine Verbots-Debatte über das Internet anfingen. Darin erkennt man schon die Fragwürdigkeit der Parteilinie.
Die Windräder sind eigentlich der materielle Ausdruck des Internet-Energieverbrauchs.
Zudem produziert das Internet im Jahr 800.000 Tonnen CO2. Leider treten an diesem Punkt oft die Neunmalklugen auf, daß CO2 ja gar nicht gefährlich sei. Darum geht es nicht, sondern um die konsequente Verlogenheit der Klimahysteriker.
Auch die Regenbogenschleimer brauchen einen Gott, der über alles geht. Und mit dem reinen Klima haben sie ein möglichst geistähnliches Ding gefunden. Was sind Karl der Käfer & Kollegen schon dagegen?