News-Redaktion / 02.02.2019 / 10:00 / 35 / Seite ausdrucken

“Die weltweit dümmste Energiepolitik”

"Die weltweit dümmste Energiepolitik", so lautete die Überschrift des Editorials im Wall Street Journal vom 30. Januar. Diese Politik betreibe Deutschland, das, so die Autoren, nach dem Ausstieg aus der Kernenergie nun auch noch die Kohle aufgeben wolle. Berlin habe bereits zahllose Milliarden Euro für erneuerbare Energien verschwendet und Haushalten und Industrie einige der höchsten Energiepreise Europas auferlegt. "Bemerkenswert" sei es, dass man nunmehr vorhabe, die einzige verlässliche Energiequelle zu "killen", die dem Land noch verblieben sei. Helfen werde der Kohle-Bann ohnehin kaum. Wahrscheinlich werde Deutschland dann Kohlestrom aus Polen oder Tschechien importieren. Und teuer wird es auch. Um die 40 Milliarden Euro an "grünen Subventionen" – Ausgleichszahlungen an die betroffenen Energieversorgungsunternehmen – wären fällig. Merkels Nachfolger habe die Gelegenheit, ihren "grünen Torheiten" ein Ende zu bereiten. Darauf sollten Deutschlands "geplagte Rechnungszahler" hoffen.

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Gertraude Wenz / 02.02.2019

Na, so sind wir doch wenigstens in Sachen Dummheit Weltmeister!

Peter Michel / 02.02.2019

@toni Keller „ @ Frau Kemmel ich denke auch, dass die deutschen Politiker, sofern sie noch halbwegs bei Verstand„ ich weiß nun wirklich nicht, welcher Politiker in dieser Regierung gemeint ist?? Die anderen haben da ja weniger zu melden und sind teilweise ebenfalls nur bei halben Verstand

Ty Visconti / 02.02.2019

Das Tragische an dieser Meldung ist ja, dass die Schmierer der Relotius Presse nun den WSJ nicht mit der typischen Konter-Klassifizierung „Nazi“ kontern können. Macht aber nix: dann wird das eben einfach unter den Teppich gekehrt und nicht drüber geschmiert, äh, geschrieben. Stattdessen lieber eine altkluge Göre heiligsprechen, die von ihren Eltern instrumentalisiert wird.

Gottfried Meier / 02.02.2019

@toni keller: Wenn es Absicht wäre: Was wollen die damit erreichen??? Das gibt doch alles keinen Sinn.

toni Keller / 02.02.2019

@ Frau Kemmel ich denke auch, dass die deutschen Politiker, sofern sie noch halbwegs bei Verstand sind, sehen, dass die Lage hoffnungslos ist und deshalb hoffen, in einem vereinten Europa verschwinden zu können. Alleine das wird nicht funktionieren, das ist wie wenn der unbeliebte Klassenstreber zu einer Party einlädt, wo jeder etwas mitbringen soll. Leider merkt der Klassenstreber nicht, dass die anderen nur wegen dem Freibier kommen und sobald es die anderen was kostet, da steht er alleine in seinem Saal, hat die Kosten und den Spott. c.c. ich bin dringend dafür aus der BRD das zu machen, als was sie ursprünglich konzipiert war, eine föderale Republik, wo die Länder, die Kommunen und die einzelnen Menschen wieder die Verantwortung für sich selber zu übernehmen haben, mit allen Chancen und Risiken. Aber genau dieser Trend, dass man nach Zuschüssen, Geldern und Bereitstellung von Infrastruktur schreit, und in dem Moment wo “der Bund” das leistet so tut, als sei das alles kostenlos,  dieser Trend ist seit Jahrzehnten, sowohl bei den Einzelnen alsauch bei den lokalen und regionalen Politikern und auch den Organisationen viel zu stark. Nehmen wir etwas was (fast) jeden betrifft, die Kinderbetreuung,  das wird nicht innerfamiliär geregelt, auch nicht im Freundeskreis,. schon gar nicht zwischen dem biologischen Vater und der biologische Mutter, nein, das übernimmt doch gerne der Staat, und wo der Staat zu zögerlich ist, da fordern wir das halt anstatt hier einzusehen dass das unsere ureigenste Angelegenheit ist. Aber in absoluter Übersteigerung der Narretei sind wir ja aktuell ganz versessen darauf, auch den fremden Müttern die missratenen Kinder abzunehmen. Wir kriegen unsere eigenen Probleme nicht gelöst, meinen aber selbige zu lösen, wenn wir uns aufgeben sowohl wirtschaftlich, politisch und kulturell. Am deutschen Nichtwesen soll die Welt genesen immer noch die alte Hybris!

Karla Kuhn / 02.02.2019

„Die weltweit dümmste Energiepolitik“, so lautete die Überschrift des Editorials im Wall Street Journal vom 30. Januar. ”  GOTT SEI DANK merkt das jerzt auch fas AUSLAND !!.  ” Merkels Nachfolger habe die Gelegenheit, ihren „grünen Torheiten“ ein Ende zu bereiten. Darauf sollten Deutschlands „geplagte Rechnungszahler“ hoffen.”  Darum bete ich auch jeden Tag, nur der NACHFOLGER-hoffentlich ein Mann-, müßte das Format eines Herrn Kurz,Trump, Salvini etc.  haben, um das umzusetzen !!

Anders Dairie / 02.02.2019

Dem ist nichts hinzuzufügen.  Das Schlimme, Ungesagte ist,  dass die Steinkohlegruben nach Stillegung “absaufen” werden.  Also ohne Wasserhaltung mit Was-ser aus den Erdschichten vollaufen werden.  Und zwar alle !  Mit der Stillegung aus reinen Kostengründen, wird der wichtigste Rohstoff nicht mehr erreichbar. Dass nun “Bergsenkungen” durch Stolleneinbrüche mit Gebäudeschäden an der Erdoberfläche aufhören werden,  ist eine reine Illusion. Auch eine Braunkohlen- Grube über Tage, wird mit Millionen Kubikmeter Schichtwasser geflutet werden.  Die Erreichbarkeit der Braun-Kohle wird ebenfalls beendet sein.  In beiden Fällen ist der Rohstoff ökonomisch abzuschreiben.  Zugleich wird der Atom-Strom begrenzt.  Insgesamt kann das nur schiefgehen.  Die GRÜNEN hoffen offenbar, dass diese wirtschafts-strategischen Riesenfehler nicht auf sie zurückfallen werden?  Ich meine, dass mancher Grünen-Entscheider keine gute Zukunft haben wird.

toni Keller / 02.02.2019

Die einzige Frage ist: “Sind die dort oben so dumm., oder ist es Absicht?”

Daniel Gildenhorn / 02.02.2019

Die offizielle Regierungserklärung hierzu summiert sich irgendwie auf “die Vorreiterrolle” sowie auf “Zeichen setzen”. Sprich - eine fette Raute.

Michael Lorenz / 02.02.2019

Merkels Nachfolger soll die Torheiten beenden? Da hat das WSJ etwas übersehen: damit genau das nicht passsiert, hat man für das Amt doch extra einen Merkelklon angefertigt!

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