Wenn die israelischen Bürger am 27. Oktober 2026 ihre Stimmen abgeben, erleben sie einen außergewöhnlichen verfassungspolitischen Meilenstein. Zum ersten Mal seit 1988 hat ein israelisches Parlament seine gesetzlich vorgesehene vierjährige Amtszeit vollständig absolviert, ohne vorzeitig aufgelöst zu werden. Zugleich handelt es sich um die erste Parlamentswahl nach dem Angriff vom 7. Oktober 2023 und dem langwierigen Mehrfrontenkrieg, der sich anschließend auf Gaza, das Westjordanland, den Libanon und Iran ausweitete. Im israelischen Wahlkampf konzentriert sich die Debatte vor allem auf innenpolitische Fragen, die Nachwirkungen der Justizreform, die wirtschaftlichen Belastungen der Reservisten sowie auf die komplizierte parlamentarische Arithmetik, die nötig ist, um eine Mehrheit von 61 Sitzen zu erreichen.
Außerhalb Israels, in den Geheimdienstzentralen von Riad, Abu Dhabi, Kairo und Manama, wird die Wahl aus einer völlig anderen Perspektive betrachtet. Für die politischen Entscheidungsträger im Nahen Osten ist der 27. Oktober ein Prüfstein für eine zentrale strategische Frage: Wird die nächste Führung in Jerusalem weiterhin über militärische Abschreckungsfähigkeit, strategische Klarheit und den politischen Willen verfügen, in einem turbulenten regionalen Umfeld entschlossen militärische Macht einzusetzen?
Eine vorherrschende Auffassung westlicher und arabischer Golf-Analysten besagt, dass eine Ausweitung der Normalisierung der Beziehungen voraussetzt, dass Israel diplomatische Flexibilität und taktische Zurückhaltung zeigt und erkennbare politische Fortschritte in Richtung eines palästinensischen Staates ermöglicht. Dieses Argument verweist auf tatsächlich vorhandene strukturelle Zwänge. Die israelische Politik seit Oktober 2023 – darunter intensive Militäroperationen im Gazastreifen, die Ausweitung der Siedlungen im Westjordanland und eine kompromisslose unilaterale Haltung – hat die innenpolitischen Kosten einer öffentlich demonstrierten Nähe zu Israel für die Unterzeichnerstaaten in Abu Dhabi, Manama und Rabat erhöht. Offizielle Erklärungen aus Riad bestätigen, dass eine formelle Normalisierung der Beziehungen durch Saudi-Arabien weiterhin fest an einen unumkehrbaren Weg zur Errichtung eines palästinensischen Staates geknüpft ist.
Ein zögerliches oder schwaches Israel als existenzielle Bedrohung
Kritiker weisen außerdem darauf hin, dass eine uneingeschränkte israelische militärische Dominanz selbst sekundäre Eskalationsrisiken erzeugen kann. Sie könne die Region unberechenbarer machen, ehrgeizige wirtschaftliche Modernisierungsprojekte wie Saudi Vision 2030 gefährden und immer wieder wichtige Seehandelsrouten, den regionalen Luftraum, strategische Energieinfrastruktur sowie die für den Handel entscheidenden Schifffahrtswege im gesamten Nahen Osten beeinträchtigen.
Diese Faktoren stellen reale und ernst zu nehmende Einschränkungen dar. Sie jedoch als entscheidende Triebkraft der regionalen Bündnispolitik zu betrachten, verkennt die grundlegenden Mechanismen, nach denen Regime im Nahen Osten ihr Überleben sichern. Wer dieses Gegenargument widerlegen will, muss verstehen, wie pragmatische arabische Staaten ihre Bedrohungsprioritäten setzen.
Arabische Monarchien richten ihre Strategien am Erhalt des Staates aus, nicht an ideologischer Solidarität oder öffentlicher Zustimmung. Sie befinden sich in einer hochriskanten Nachbarschaft, bedroht durch die Verbreitung iranischer ballistischer Raketen, Drohnenschwärme und bewaffnete Stellvertreternetzwerke. Israels militärische Dominanz sorgt zwar immer wieder für Spannungen. Ein zögerliches oder schwaches Israel stellt jedoch eine ungleich größere existenzielle Bedrohung für die Golfregime dar.
Ohne militärische Übermacht ist jedes Bündnis wertlos
Die Normalisierung von 2020 beruhte auf einer nüchternen Bewertung gemeinsamer Interessen: In dem Maße, in dem sich westliche Sicherheitsgarantien veränderten, suchten die Staaten der Region nach einer unerschütterlichen, technologisch überlegenen Militärmacht, die aggressiven Gegnern in Teheran ein Gegengewicht entgegensetzen konnte.
Diese strukturelle Realität entspricht den grundlegenden Erkenntnissen von Ze’ev Jabotinskys Doktrin der „Eisernen Mauer“. Jabotinsky argumentierte, dass dauerhafte Vereinbarungen niemals mit einem verwundbaren Akteur zustande kommen, der um Akzeptanz bemüht ist. Verhandlungen würden erst dann erfolgreich, wenn die regionalen Akteure zu der Erkenntnis gelangten, dass sie es mit einer militärischen Realität zu tun haben, die nicht überwunden werden kann.
Auf die Gegenwart übertragen, bedeutet dies: Eine überlegene israelische Militärmacht ist eine notwendige und grundlegende Voraussetzung für eine regionale Integration. Militärische Stärke allein mag nicht automatisch jedes diplomatische Hindernis oder jede Einschränkung im Zusammenhang mit der Palästinenserfrage beseitigen. Doch ohne sie ist jedes Bündnis wertlos.
Ein schwaches Israel wird zum strategischen Ballast
Ein starkes Israel, das diplomatische Spannungen erzeugt, bleibt für die Hauptstädte am Golf ein wertvoller sicherheitspolitischer Faktor. Ein schwaches Israel, das Zugeständnisse macht und gleichzeitig militärische Unentschlossenheit ausstrahlt, wird dagegen zum strategischen Ballast.
Wenn Israel Entschlossenheit demonstriert, verringert dies für arabische Herrscher das strategische Risiko einer im Hintergrund fortgesetzten sicherheitspolitischen Zusammenarbeit. Sichtbares militärisches Zögern erhöht dagegen die Kosten einer solchen Partnerschaft. Es zwingt pragmatische Regierungen der Region dazu, ihre langfristige Position abzusichern – etwa durch taktische Deeskalation gegenüber Teheran oder durch eine Vertiefung ihrer strategischen Beziehungen zu den globalen Rivalen in Peking und Moskau.
Während der intensive Wahlkampf zur 26. Knesset in seine entscheidende Schlussphase geht, beobachten die Sicherheitsdienste im gesamten Nahen Osten aufmerksam drei mögliche Szenarien für die Zeit nach der Wahl. Jedes dieser Ergebnisse würde zu einer anderen strategischen Entwicklung für die Abraham-Abkommen und die gesamte regionale Sicherheitsarchitektur führen.
Szenario eins: Absolute Abschreckung und strategische Handlungsfähigkeit
In diesem Szenario verfolgt die nach dem 27. Oktober gebildete Regierung eine entschlossene Politik, bei der die Sicherheit oberste Priorität besitzt. Sie setzt auf die konsequente Zerschlagung feindlicher Stellvertreternetzwerke, zieht klare Sicherheitsgrenzen entlang der eigenen Grenzen und baut ihre Verteidigungsfähigkeiten unabhängig weiter aus.
Eine solche auf militärischer Stärke beruhende Haltung bringt allerdings auch Nachteile mit sich. Eine kompromisslose militärische Dominanz und anhaltende Konflikte im Westjordanland erzeugen Eskalationsrisiken, beeinträchtigen den kommerziellen Schiffsverkehr und erhöhen den innenpolitischen Druck auf Israels arabische Partner. Eine sofortige und reibungslose Ausweitung öffentlicher diplomatischer Beziehungen oder ein rascher Durchbruch bei der Normalisierung mit Saudi-Arabien wären deshalb kaum zu erwarten.
Dennoch würde dieser Ansatz das entscheidende und nicht verhandelbare sicherheitspolitische Fundament der Abraham-Abkommen bewahren. Hinter verschlossenen Türen würden die Geheimdienste der Golfstaaten ihre intensive operative Zusammenarbeit fortsetzen, die Integration gemeinsamer Luftverteidigungssysteme würde stetig voranschreiten, und Saudi-Arabien würde Israel weiterhin als unverzichtbares sicherheitspolitisches Gegengewicht zu Irans regionalen Ambitionen betrachten – bis umfassendere diplomatische Voraussetzungen eine formelle und öffentliche Ausweitung dieser Beziehungen im Nahen Osten ermöglichen.
Szenario zwei: Strategisches Zögern und diplomatische Beschwichtigung
Das zweite Szenario wäre eine Regierung, die versucht, sich regionales Wohlwollen durch militärische Zurückhaltung, einseitige Pausen und diplomatische Zugeständnisse zu erkaufen, um ausländische Kritiker zufriedenzustellen.
Ein solcher Kurs könnte in westlichen diplomatischen Kreisen vorübergehend Beifall finden, hätte im Nahen Osten jedoch destabilisierende Auswirkungen. In der regionalen Sicherheitskultur wird militärische Zurückhaltung angesichts akuter Bedrohungen regelmäßig als Zeichen schwindender Entschlossenheit interpretiert.
Wenn eine israelische Regierung zeigt, dass man sie dazu bewegen kann, bei ihrer Verteidigungspolitik Kompromisse einzugehen, werden arabische Sicherheitsverantwortliche ihre Zuverlässigkeit in einer Krise infrage stellen. Wenn Jerusalem zögert, seine eigenen Grenzen mit voller Entschlossenheit zu verteidigen, werden die benachbarten Hauptstädte sich nicht darauf verlassen, dass israelische Macht die regionale Stabilität garantiert.
In diesem Szenario würden die bestehenden Partner der Abraham-Abkommen ihr öffentliches diplomatisches Engagement zurückfahren, gemeinsame Sicherheitsinitiativen reduzieren und die Beziehungen wieder stärker in diskrete Kanäle verlagern. Gleichzeitig würden alle Bemühungen um eine weitere Normalisierung vollständig zum Stillstand kommen.
Szenario drei: Politische Lähmung und strategische Orientierungslosigkeit
Das dritte Szenario wäre ein unentschiedenes Wahlergebnis, das Israel erneut in eine Phase parlamentarischer Blockade und instabiler Koalitionsverhältnisse stürzt.
In einem sich schnell verändernden Umfeld, in dem sich regionale Sicherheitsbedrohungen ständig weiterentwickeln, würde eine politische Lähmung in Jerusalem ein gefährliches Vakuum erzeugen. Regierungen der Region, die mit unmittelbaren Bedrohungen konfrontiert sind, können ihre Sicherheitsplanung nicht aussetzen, während israelische Parteien über längere Zeit interne Verhandlungen über Koalitionsposten führen.
Wenn Israel den Eindruck erweckt, in innenpolitischen Blockaden gefangen und nicht mehr in der Lage zu sein, kontinuierlich regionale Macht auszuüben, werden die arabischen Hauptstädte eine Strategie der Umgehung verfolgen. Washington und die Golfstaaten würden bilaterale Verteidigungsvereinbarungen vorantreiben, die Jerusalem außen vor lassen. Gleichzeitig würden die Staaten der Region ihren taktischen diplomatischen Dialog mit Teheran ausweiten, um ihre unmittelbaren Sicherheitsrisiken zu begrenzen.
Israel würde zunehmend an den Rand gedrängt werden und schließlich passiv zusehen, wie die zukünftige Sicherheitsarchitektur des Nahen Ostens ohne seine direkte Beteiligung entsteht.
Die zentrale Lehre aus der Situation nach dem 7. Oktober lautet, dass wahrgenommene Schwäche einer der wichtigsten Auslöser regionaler Instabilität und geopolitischer Absicherungsstrategien ist.
Gebraucht wird eine eindeutige Antwort
Die pragmatischen Akteure, die den Nahen Osten prägen, betrachten die bevorstehende israelische Wahl durch eine realistische, auf tatsächliche Fähigkeiten konzentrierte Perspektive. Sie interessieren sich weder für innenpolitische Auseinandersetzungen über die Besetzung parlamentarischer Ausschüsse, noch wünschen sie sich eine israelische Regierung, die auf Kosten ihrer militärischen Abschreckungsfähigkeit nach Zustimmung sucht.
Sie brauchen vielmehr eine eindeutige Antwort auf eine grundlegende Frage: Verfügt die künftige Führung in Jerusalem über die strategische Entschlossenheit, Macht einzusetzen, existenzielle Bedrohungen ohne Zögern auszuschalten und die israelischen Streitkräfte als verlässlichen sicherheitspolitischen Anker der Region zu erhalten?
Wenn die israelischen Wähler am 27. Oktober eine Regierung wählen, die zu unnachgiebiger nationaler Entschlossenheit und militärischer Stärke bereit ist, wird Israels strategischer Wert im Nahen Osten erhalten bleiben.
Unter diesen Bedingungen können die Abraham-Abkommen die derzeitigen diplomatischen Gegenwinde überstehen, die grundlegende sicherheitspolitische Zusammenarbeit bewahren und sich schließlich zu einer dauerhaften regionalen Ordnung weiterentwickeln.
Bleibt Israel eine unverzichtbare Regionalmacht?
Sollte die Wahl dagegen zu strategischem Zögern, innenpolitischer Orientierungslosigkeit oder einer Neigung zur Beschwichtigung führen, wird Israel feststellen, dass in der unerbittlichen Arena des Nahen Ostens diejenigen, die Schwäche ausstrahlen, weder Frieden noch Respekt gewinnen. Sie laden zu Aggressionen ein, fördern die geopolitische Neuorientierung anderer Staaten und riskieren langfristige strategische Isolation.
Die Entscheidung, vor der die israelischen Wähler am 27. Oktober stehen, wird darüber bestimmen, ob Israel eine unverzichtbare Regionalmacht bleibt – oder ob es seine strategische Position unter dem unerbittlichen Druck einer explosiven Nachbarschaft verliert.
Ursprünglich veröffentlicht am 7. September 2026. Dieser Text erschien zuerst im Middle-East Forum hier.
Amine Ayoub ist ein in Marokko lebender Politikanalyst und Autor. Seine Beiträge erschienen unter anderem in der Jerusalem Post, Yedioth Ahronoth, Arutz Sheva und der Times of Israel. Seine Veröffentlichungen befassen sich vor allem mit Islamismus, Dschihadismus, Israel und der Politik der MENA-Region. Auf X veröffentlicht er unter @amineayoubx.
P.S.: Lasst Netanyahu da wo er ist. Der Mann ist gut und weiß was er tut.
Ganz herzlichen Gruß nach Jerusalem. Lasst euch nicht kleinkriegen, wir bekommen das hin. Das ist aber wegen der brisanten Details nichts für die Öffentlichkeit. Wir wollen ja nicht, dass das in die eine oder andere Richtung eskaliert. Auch deswegen nicht, weil es ja bereits bis Europa durchschlägt. Und hier sind dermaßen viele U-Boote unterwegs, die die Eskalation geradezu herbeisehnen, dass man denen nicht noch weitere Informationen geben sollte, womit die bereits die nächste Sabotageaktion vorplanen können. Nochmal ganz herzlichen Gruß. :-)
Da vertraue ich auf die Vernunft und Pragmatik der Juden, ohne die wir den globalen Antisemitismus nicht überlebt hätten.
Herr Dr. Christ waren Sie einmal in Israel? Sind sie der Meinung die Golanhöhen zurück zu geben? Das ist eine Unmöglichkeit für jeden der die Geographie des Landstriches und die nicht endenwollenden Angriffe von daher kennt. Sie legen Ihren Finger auf die Siedlungspolitik der Israelis und sind sicher der Meinung, das die Neusiedler aus Afghanistan, Syrien, Iran usw alles Recht haben in Deutschland zu siedeln. Das letzte nehme ich zurück, da ich Sie nicht kenne und Ihnen nichts unterstellen will. Also wer will den Israelis verwehren in wüstem Land zu siedeln? Es ist selten oder nie Weide- oder Ackerland.
Wird die nächste Führung in Jerusalem weiterhin über militärische Abschreckungsfähigkeit, strategische Klarheit und den politischen Willen verfügen, in einem turbulenten regionalen Umfeld entschlossen militärische Macht einzusetzen?
Israel hat sich damit isoliert, der grösste Teil der Menschheit hat sich abgewidert abgewendet, vor allem die jungen Menschen in den USA. Das kann man nicht zurückdrehen…sehr viele US Amerikaner haben von der Israel first Politik von Trump und dem Lobbyismus von AIPAC etc. aber sowas von der Nase voll. Lest mal Kommentare auf YT etc, da hat sich viel Wut aufgestaut.
Die jungen Menschen sind die Politiker von morgen, die Unterstützung Israels durch die USA wird mittelfristig schwinden, durch Demokraten noch schneller.
Vergleicht man die Folgen der vollständigen Verteibung der deutschen Bevölkerung aus Pommern, Schlesien und Ostpreußen durch die Russen, und die unvollständige Verteibung der arabischen Bevölkerung aus Israel, bleiben die Russen Sieger. Kaliningrad wird immer als urrussische Gegend betrachtet, während das Westjordanland Gegenstand ständiger Auseinandersetzung ist. Propagandistisch könnte Israel schon länger auf die arabische Losung antworten: „From the river to the sea, Israel will always be“.
@Hans-Joachim Gille : >>Man kann nicht alles haben.<<
## Jeder kann zuerst mal aus seiner Richtung denken. Einige Wenige können auch aus der Gegenrichtung denken, aber das ist ein evolutionärer Nachteil, weil daraus Zögern erwächst. So haben sich seit Jahrtausenden die Menschen, die einstmals in geringer Zahl sich zu kleinen Gruppen zusammengefunden haben, um sich vor allem in einer feindlichen Natur zu behaupten, zu einer ungeheuren Zahl von Starrköpfen entwickelt, die primär Aggression und sekundär vielleicht List und Tücke entwickelt haben, Unwahrheit allüberall. Gebraucht würde aber Zusammenarbeit.
Selbst so ein so ungeheures Geschenk, wie ein weltweites Informationsnetz, mit dem einheitlich verschiedenste Informationen auf gleicher Augenhöhe ausgetauscht werden können, wird nicht kulturell akzeptiert, sondern machtbesessen, zur narzisstischen Selbstdarstellung oder um andere Menschen hinterhältig zu belügen.
Solche Menschen können GAR NICHTS haben und sie verderben und zerstören allen Anderen die Welt. Warum hat Selenski nicht rechtzeitig kapituliert, als unübersehbar wurde, dass die Ukraine nicht siegen kann? Weil ihm Boris Johnson gesagt hat, er können alles haben. Sinnlose gewissenlose leere Versprechen! Die Ukraine hätte 2014, 2015 oder 2016 ihre Souveränität behalten können, wenn sie ihren separatistischen eigenen Landsleuten einfach das Recht gelassen hätten, in ihrer Sprache zu reden, statt sie Tag und Nacht zu beschießen. Aber das ging nicht, weil sie da ja bereits die Krim wieder haben wollten, obwohl Chrustschow sie nur administrativ, nicht völkerrechtlich an die Ukrainische SSR angeschlossen hatte.
Und jetzt kommen Sie und behaupten, man könne nicht alles haben. Es gibt aber Menschen, die das nicht verstehen. Und jetzt mal ehrlich, wenn man den Ukrainern im Planschbecken einredet, sie könnten alles haben, kann man es nach menschlichem Ermessen den Russen nicht absprechen. Jedenfalls nicht, ohne selbst unglaubwürdig zu wirken.