Wenn es etwas Heiliges in der Demokratie gibt, dann ist es die Wahlurne; und die heilige Handlung ist die Stimmabgabe sowie die Auszählung.
Wahlkämpfe sind immer schmutzig. Jeder, der da mitmacht, wirft mit Dreck, foult und agiert hinterhältig, mehr oder weniger. Manchmal, so hat es den Eindruck, benehmen sich Kandidaten absichtlich widerwärtig, um ihrem Anhang zu suggerieren, was sie doch für großartige Kämpfer für die Sache sind. Umso wichtiger ist es, dass die Wahl selbst dann sauber und fair ist. Kein Zweifel darf am Auszählungsergebnis aufkommen, damit sich die Gemüter wieder beruhigen können. Wenn es etwas Heiliges in der Demokratie gibt, dann ist es die Wahlurne; und die heilige Handlung ist die Stimmabgabe sowie die Auszählung.
Viel hört man in diesen Tagen davon, wie die Demokratie zu sein hat, von Moral wird geredet, vom Grundgesetz, neuen Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung, doch dabei wird vergessen, was das Allerwichtigste in einer Demokratie ist: die freie Stimmabgabe und die gewissenhafte, saubere Auszählung.
Die Wahlurnen, die Stimmzettel und, nicht zu vergessen, die Wähler, sind heilig und unantastbar. Letztere, die Wähler, allerdings nur zum Zeitpunkt der Wahl und die Wahlhandlung betreffend. Davor und danach, sind sie ganz normale Bürger, vielleicht manchmal auch ganz widerliche Gesellen. Aber egal, welchen Charakter diese Bürger auch haben, von ekelhaft bis honorig ist alles möglich, für den Zeitpunkt der Wahl und ihrer Stimmabgabe sind sie heilig.
Dieser Vorgang, die Verwandlung des Bürgers hin zum Wähler, der eine heilige rituelle Handlung vornimmt, kennzeichnet alle Demokratien und zeigt uns, ob sie dieses Wort oder die Bezeichnung Demokratie zu Recht tragen; völlig unabhängig davon, welche Verfassung da gilt oder welche Kultur vorherrschend ist. Wird in diesen Prozess eingegriffen, wie es beispielsweise Diakonie-Präsident Rüdiger Schuch tat, als er forderte, dass "Wer die AfD aus Überzeugung wählt, kann nicht in der Diakonie arbeiten", dann ist die Demokratie in höchster Gefahr.
Im Wahlkampf wird gelogen und betrogen, üble Nachrede betrieben, ja sogar Schlägereien auf Wahlkampfveranstaltungen geschehen, doch das gefährdet noch nicht die Demokratie, so robust muss sie sein, sie überlebt das. Wird aber die heilige Wahl manipuliert, dann wird sie daran sterben. Wer daran Hand anlegt, völlig unabhängig davon, welcher Tätigkeit er nachgeht oder welchen moralischen Kompass er hat, muss als Demokratiefeind bezeichnet werden.
Beitrag auch auf Glitzerwasser erschienen.

Richtig müsste es heißen: Der Helot als Simulation des Bürgers.
@ Ulrich Viebahn – „Die Wahlbezirksergebnisse verschwinden nach der Meldung in einer Folge von Computern…“ – Auf Stalin soll ja wohl die Erkenntnis zurückzuführen sein, daß bei Wahlen nicht der „Wähler, sondern der Zähler“ entscheidend sei. Das haben auch andere verstanden, wie hierzulande oder auch bei den letzten US-Präses-Wahlen zu erkennen war. Aber das hat natürlich nichts mit „Betrug“ zu tun, ist nur ein wenig Nivellierung von erkannt zu meinender Bürgermeinung. Ist halt wie mit den „Klimadaten“ der NASA – wat mutt, dat mutt – oder – was nicht paßt, wird passend gemacht.
Die „Wahlurne“ macht ihrem Namen alle Ehre. Da kann man seine Stimme darin beerdigen.
Die oberen sind zwar diejenigen, die investieren und so Gewinne und Arbeitsplätze schaffen, aber oben sind weniger, unten sind mehr. So schaut man nach unten, um Stimmen zu kaufen, da ist mehr zu holen.
Das führt zu Wahlversprechen der Mittelmäßigen auf Pump und so der immensen Staatsverschuldung, die exponentiell zu wachsen droht … und sie tun das alles zu ihrem Machterhalt, zum Machterhalt der Mittelmäßigen. Der Staatsbankrott (!) ist die größte Gefahr für das demokratische System! Das mal an die Adresse derjenigen, die sich selbst exklusiv immer als die maximalen Demokraten bezeichnen.
Und, es ist die Politik, die Zentralbanken wie die EZB kämpfen zwar mit den problematischen Folgen, sie haben keine direkte Kontrolle über die Staatsausgaben!
In Berlin wurden Wahlergebnisse 2021 sehr heftig manipuliert (z.B. zählte man Punkt für Punkt dieselben Ergebnisse in 18 Wahllokalen aus, natürlich mit Bestwerten für SPD und Grüne), Während der Coronerei griffen Bundesbehörden und das ZK aus Merkel und ihren 16 Provinzgouverneuren nicht „nur“ die Demokratie, sondern das Gesamtgefüge des demokratischen Rechts- und Verfassungsstaates massiv an. Es gibt noch demokratische und rechtsstaatliche Strukturen, aber sie sind schwer gefährdet, und zwar nicht durch die Größte-Gefahr-von-Rächz, sondern durch deren Gegner, die „unsere Demokratie“ vertreten. „Unser“ Demokrat Karl Lauterbach, der laut den entschwärzten RKI-Dokumenten im Herbst/Winter 2021 allgemein 1G verhängen wollte, um die „Impfverweigerer“ mit dem Ausschluss auch von Geschäften, die lebensnotwendige Waren führen, zur Annahme eines „nebenwirkungsfreien und freiwilligen Angebotes“ zu zwingen, hat gerade seinen Beitrag zur Volksaufklärung geleistet, indem er ein montiertes Foto postete, das Maximilian Krah vor einem Hakenkreuz darstellt. Der unter Spionageverdacht festgenommene Mitarbeiter Krahs soll dem VS schon 2017 als mutmaßlicher, chinesischer Agent aufgefallen sein, aber man tat nichts, um Krah zu warnen, wahrscheinlich, um den Fall später auffliegen zu lassen und Krah samt seiner Schreckenspartei hineinzureißen. Das einzige, was man als einzelner Wähler noch tun kann, wenn man den demokrat. Rechts- und Verfassungsstaat retten will, ist, die AfD zu wählen. Sie hat ihre Schwachstellen und Schönheitsfehler, ist aber die einzige anti-totalitäre Partei im BT. Dass mir z.B. Höckes Gekuschel mit Putin missfällt, ist durchaus gewichtig, aber dass mir eine andere, verantwortungsbewusste Wahlentscheidung als die für die AfD gar nicht mehr übrigbleibt, wiegt für mich schwerer.
„…und die heilige Handlung ist die Stimmabgabe sowie die Auszählung.“
Wie kann es sein, daß es z.B. bei der hessischen Landtagswahl-Wahl 2018 in 80 Frankfurter Wahlbezirken einen heillosen Zahlensalat gab? Die Wahlbeschwerden wurden alle abgeschmettert. Bei der hessischen Landtagswahl-Wahl 2023 wurden plötzlich keine Wahlbeschwerden mehr bekannt – oder vom Innenministerium geleugnet.
Die Wahlbezirksergebnisse verschwinden nach der Meldung in einer Folge von Computern bis zum Landes- oder Bundeswahlleiter. Ohne daß geprüft und bekannt gemacht wird, daß die Zahlen das unverändert überstanden haben? Wer aus den kritischen Medien hat sich überhaupt jemals dafür interessiert?
Das ist von der Diakonie nicht so gemeint. Ein wenig Angst und Drohungen streuen, ist moderne Demokratieverteidigung geworden.