Frank-Walter Steinmeier sieht aus, wie die KI einen Bundespräsident erschaffen würde: schlohweißes Haar, würdevoll gestriegelt, passend zur seriös gealterten Miene; die Gesichtszüge meist vom Schmerz über fremdes Leid gezeichnet, manchmal auch gnädig lächelnd, lachend fast nie. Eine Erscheinung wie von der Stange des Secondhand-Shops für gebrauchte Politiker. Mit Enttäuschungen ist unter dieser Voraussetzung nicht zu rechnen. Der Mann spricht, wie es sein geschminkter Auftritt erwarten lässt. Immer bewegt er sich als Redner im seichten Gewässer des Zeitgeistes. Alles Standard! Was er sagt, lässt sich vorhersehen. Seine Worte verwehen im Wind. Oder wie der Politikwissenschaftler Karl-Rudolf Korte nach Steinmeiers Rede zum 9. November schrieb: „die moralische Instanz hat sich in vielerlei Hinsicht verwirkt.“
Weil seinen Auftritten die innere Überzeugung fehlt, kann er nicht überzeugen. Kein Satz, der in Erinnerung bliebe. Kein Vergleich, mit den Aussagen von Amtsvorgängern wie Roman Herzog oder gar den tiefgründig reflektierten Gedankengängen eines Joachim Gauck. Selbst Christian Wulf hatte da mehr Aufmerksamkeit mit eigenen Überlegungen erregt, so fragwürdig seine Behauptung „der Islam gehört zu Deutschland“ auch sein mochte. Frank-Walter Steinmeier indessen schwafelt und labert, wovon er annimmt, es müsse gefallen. Mit vor Bedeutung wabernder Stimme trägt er vor, was er aufschnappt, heute dies und morgen jenes.
Was er gestern sagte, hat er über Nacht vergessen. Von selbstkritischen Zweifeln lässt sich der eitle Mann nicht hemmen. Wenn er heute vor einem Wiederaufleben des Antisemitismus warnt, nicht bloß hierzulande, sondern gleich weltweit, setzt er bedenkenlos auf die Vergesslichkeit der Öffentlichkeit. Kein Gedanke noch daran, dass er erst unlängst ergriffen am Grab des Palästinenserführers Jassir Arafat stand und einen Kranz niederlegte für den herausragenden Antisemiten, der die Juden wie andere Araber mehr ins Meer treiben wollte. Allesamt gläubige Moslems, die Hitler bis heute verehren und sein Buch „Mein Kampf“ als Anleitung zum eigenen Kampf studieren.
„Worauf warten wir also noch?"
Auch die Erinnerung an den mit diplomatischen Ehren ausgerichteten Empfang durch Palästinenserpräsidenten Mahmud Abbas, einen promovierten Holocaust-Leugner, konnte den Bundespräsidenten nicht davon abhalten, um die Gunst der Juden mit scheinheiligen Mahnungen vor einem neuen Antisemitismus zu buhlen. Ein Schelm, der jetzt an Honecker denkt, wie er sich, nach Israel schielend, mit Arafat in den Armen lag.
Frank-Walter Steinmeier, der einstige Kofferträger Gerhard Schröders, ist im Schloss Bellevue geblieben, was er im Außenamt war: ein Knecht seiner Genossen. Obwohl als Bundespräsident ex officio zu parteipolitischer Neutralität verpflichtet, nutzte er die Rede zum 9. November, einem deutschen Schicksalstag, zu einer moralisch verpflichtenden Werbung für die Gefolgschaft mit den etablierten Parteien einerseits und andererseits dazu, für ein Verbot der nicht namentlich genannten AfD zu trommeln: Ganz im Stile früherer Propagandisten donnerte er: „Worauf warten wir also noch? Es ist höchste Zeit, dieser Gefahr wirksam zu begegnen.“ Also auf die Straße mit geballten Fäusten. Den Bürgern rief er anfeuernd zu: “Wir haben schon so viele Krisen überwunden. Wir haben Mauern eingerissen.“ Wieso eigentlich „wir“? Was hat der Genosse etwa zum Fall der Berliner Mauer beigetragen.
Aber so sehr darf man wohl gar nicht ins Detail gehen, kommt es auf den schnellen Triumph an. Deshalb: Schwamm treiben. Der wie von der KI erschaffene Bundespräsident gleicht nun mal dem Geist, den er begreift, nicht dem, nach dem sein Amt verlangen würde. Nichts, das er tut oder sagt, das nicht die Würde desselben beschädigen würde. Auch das muss einer erst einmal schaffen.

Ein Präsi-Bot, den Verdacht kann man haben. Aber bei dem, was im Bestland so alles schlecht läuft, kommt es darauf kaum noch an.
In der „DDR“ nannte man so was Parteibonze. Eine parasitäre Existenz, die Frucht der
moralisch und ethisch verkommenen Parteienoligarchie. So ein Apparatschik dient jedem totalitärem System, ob einem Honecker, Stalin oder dem links-grünen Establishment.
Und es wäre zu verkraften wenn es nur der eine wäre, aber es gibt leider tausende davon .
Man sollte sie einer sinnvollen Arbeit zuführen !
Kurz: Steinmeier hat in seinem bedauernswürdigen Dasein alles getan, um sich selbst als Antisemit zu qualifizieren, den er angeblich bekämpfen möchte.
Das kann der doch nur unter dem Einfluss bewusstseinserweiternder Substanzen gesagt haben.
Andernfalls hätte der Neocortex die Zunge wegen der Inkongruenz blockiert.
@Emil.Meins, „Präsidenten des örtlichen Dackelvereins“, jeder von denen ist mir lieber als unser Steinmeier, speziell jener, welcher so genial bei seiner Begrüßungsrede genderte, liebe Mitglieder und liebe Mitscheiden.
Der Mann ist doch das letzte. Dem Amt in keiner Weise gewachsen. Roboterartiges Gerede. Walter der Spalter. Typischer Sozi bis in die Knochen. Nichts gelernt, außer marxistische Propaganda, an die er sich aber auch nicht mehr erinnern kann. Der letzte fähige BM mit Biss war wirklich Herzog. udn auch Weizsäcker hatte noch Format. Der Wulf ein schlechter Frauenheld., Gauch ein moraltriefender Pfaffe , und noch nicht einmal ein Prediger, der andere von der Weltbank ein Mann ohne Rückgrat. Das Amt dem BP ist doch zur Lachnummer mutiert.
Was das alles, was Herrn Rietzschel zur Schandrede des Walter Steinmeier einfällt??? Meine Empfehlung: Lesen Sie, was Alexander Wallasch oder Daniel Matissek am 9.11. geschrieben hat.
Unterschreibe ich. Der kommt noch zu gut weg.