Die unwillkommene Kultur (2)

Von Ulrich Schödlbauer

Das Reizwort ›Kultur‹ bezeichnet hier wenig mehr als die durch keine Politik und keine Inklusionsbeauftragten auszuschaltenden Mechanismen der Gesellung. Deshalb beunruhigt es, wenn Politiker das Zauberwort ›Diversität‹ versprühen, als ließe sich damit ein Problem in Luft auflösen, das verstärkte Einwanderung zwangsläufig mit sich bringt und das immer dann entsteht, wenn eine Gesellschaft vom Aufnahmemodus der Assimilation, bei der die aufnehmende Kultur im ›Idealfall‹ unberührt, sowie der Integration, bei der sie weitgehend intakt bleibt und ›sich bereichert‹, in den der Ausbildung von Parallelgesellschaften übergeht.

Kultur ist stets ›divers‹. Das lässt sich bei Herder, auf den – zu Recht oder Unrecht – der ›ethnische Nationalismus‹ gern zurückgeführt wird, ebenso nachlesen wie bei neueren Klassikern der Kulturtheorie. Zu behaupten, die Kultur eines Landes sei divers und sonst nichts, gleicht der Versicherung, ein Regenschirm besitze einen Griff und sonst nichts. Nicht umsonst besteht die übliche Erforschung von Kulturen zu einem Drittel im Aufspüren von ›Einflüssen‹ und zu einem weiteren in der Beschreibung von Ritualen, die in der Sache nichts weiter darstellen als Gleichrichter: Sie dienen dem gesellschaftlichen Zweck, jenes Maß an Konformität der Denk- und Handlungsweisen in den Individuen zu erzeugen und zu verankern, dessen eine Gesellschaft zur Herstellung ihrer Funktions- und Überlebensfähigkeit bedarf. Auch hier gilt der Satz: Not macht erfinderisch. Mit dem Publikum wechseln die Rituale, der Zweck bleibt bestehen. Was gestern als überlebensnotwendig erachtet wurde, ist heute Folklore und morgen ein Touristenspektakel – nur Puristen regen sich darüber auf.

Die Stärkung kultureller Vorbehalte

Wie Parallelgesellschaften entstehen, warum sie entstehen, in welcher Weise sie ein Land und seine ›Kultur‹ verändern und worin genau die von ihnen ausgehenden Gefahren bestehen, diese Fragen erster Ordnung lassen sich nicht ohne Schaden für das Gemeinwesen an den Rand der öffentlichen Aufmerksamkeit und in die Kriminalitätsforschung verbannen. Politische Parteien, die Parallelgesellschaften – nüchtern betrachtet: Zonen ausgedünnter Rechtsstaatlichkeit – prinzipiell für eine gute Sache und praktisch für unumgehbar erklären, sofern sie ihre Existenz nicht rundheraus leugnen, beenden damit nicht die Spaltung der Gesellschaft, sondern treiben sie voran, weil sie dem immer vorhandenen dysfunktionalen Element die Benennung verweigern und damit die Suche nach gesellschaftlichen Lösungen des einmal entstandenen Problems blockieren. Wahr daran ist, dass existierende Parallelgesellschaften sich nicht durch ›integrative Maßnahmen‹ in Luft auflösen lassen, wahr ist auch, dass die Integrationsfähigkeit von Gesellschaften leidet, wenn der kulturelle Vorbehalt großer Einwanderergruppen, munter geschürt von keineswegs uneigennützigen Interessenvertretern und reißerischen Ideologen, sich gegen das Bedürfnis der Einzelnen ›mit migrantischem Hintergrund‹ durchsetzt, mehr oder weniger erfolgreiche Glieder eben dieser Gesellschaften zu werden.

In diesem Sinne sind die USA, zur Verblüffung eingefleischter Kultureuropäer, die Probierstube der Kultur, in der ununterbrochen die Möglichkeiten und Grenzen von Diversität und Integration getestet werden. Neben der Teilnahme am Wirtschaftsleben dient der spezifisch amerikanische Nationalismus, dessen ›robuste‹ Ausdrucksformen viele Besucher verschrecken und faszinieren, als der große Gleichrichter, der das ›Land‹ zusammenhält. Ein Wahlkampfslogan wie Trumps Make America Great Again – nur eine Variante unter vielen, aus denen sich bisher jeder erfolgreiche Anwärter bediente – verbindet beide Elemente in einem Atemzug, weil er Arbeitsplätze, sprich: Teilhabe in Aussicht stellt – Teilhabe am Wirtschaftsleben und in eins damit an der Nation, die am Einzelnen wächst wie er an ihr.

Die legale Grenze zum Unerwünschten

In jeder Gesellschaft leben Menschen, die für sich bleiben wollen. Man mag ihre Bräuche belächeln, ihre mangelnde Sprachbeherrschung mit Mitleid oder Herablassung quittieren, eventuell ihre ökonomische Selbstbescheidung bewundernswert oder unnütz finden – es gibt keinen Grund, sie zu hassen oder außer Landes zu wünschen oder aktiv zu verfolgen, solange sie sich an die Gesetze halten und die garantierte Freiheit der anderen nicht beeinträchtigen. Dennoch existiert Fremdenhass, existiert die Abneigung gegen das Befremdliche, existiert der Wunsch, es möge über Nacht verschwinden. Niemand außer den Unkultivierten wird dergleichen für einen Ausdruck von Kultur halten. Kultur ist auch die anerzogene Fähigkeit, Gegensätze auszuhalten und zu gestalten. Gerade deshalb muss sie imstande sein, Grenzen zu ziehen und zu thematisieren. Es hat einen guten systemischen Grund, dass die liberale Kultur gleichsam über Nacht zu einer Kultur der Ausgrenzung geworden ist: Keine Gewalt! Kein Fremdenhass! Kein Rassismus! Kein Sexismus! Hinter diesen Ismen drängen sich, wie hinter Butzenscheiben, Gesichter, – verzerrte Gesichter aus Kreisen, deren Gesinnungen ›in unserer Gesellschaft nichts zu suchen haben‹, gleichgültig, was sie an ihr finden. In der Regel werden sie statistisch behandelt. Das An- und Abschwellen der Prozente soll Auskunft geben über den Stand der gesellschaftlichen Dinge: Funktioniert der Gleichrichter? Wie gut funktioniert er? Funktioniert er weniger gut, wächst das Verlangen nach Bösewichtern und Sündenböcken.

Die legale Grenze zum Unerwünschten verläuft dort, wo es kriminell wird, vor allem im Wirtschaftsleben. Dass die Clanstrukturen des organisierten Verbrechens von kultureller Differenz profitieren, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Auch umgekehrt wird ein Schuh daraus. Dass Illegale ideale Ausbeutungsobjekte sind, weiß neben den einschlägigen Wirtschaftsbranchen auch die beruflich eingespannte Hausfrau zu schätzen, von anderen, weniger nobel notierten Personengruppen zu schweigen. Illegalität, was immer man von ihr halten mag, ist eine Form kultureller Differenz, die sich durch eine aufgezwungene Lebensweise stetig aus sich erneuert: Ausschluss erzeugt Differenz, Ausgeschlossensein erzeugt Weisen des Sich-Zurechtfindens und Überlebens, die, vorsichtig gesprochen, in der Mehrheitsgesellschaft auf starke Bedenken stoßen. In den Bezirken religiös motivierten Terrors, was immer von ihm zu halten sei, geht dem Selbstausschluss durch Radikalisierung der gefühlte Ausschluss voraus. Dazu bedarf es keines sozialen déclassement. Kultur findet, wie die Luft, die jeder atmen muss, viele Wege, zum Einzelnen vorzudringen und ihm zu signalisieren, er sei anders – divers. Darin ist die Kultur, die aus der Fremde kommt – der migrantische Hintergrund –, in der Regel erfolgreicher, da bedrohter und somit bewusster. Wer so lebt wie alle, der macht sich darüber keine Gedanken. Wohl aber entwickelt er Vorbehalte.

Die deutschen Ereignisse als Menetekel

Solche Vorbehalte hat sich Donald Trump im Wahlkampf zunutze gemacht. Dass ihn all die einschlägigen Parolen gegen Rassimus, Sexismus etc. nicht zu stoppen vermochten, zeigt, neben der Brisanz der Lage, die Defizite des Rasters, mit dessen Hilfe die sogenannten fortschrittlichen Kräfte die Lage beschreiben und, wie zu befürchten steht, auch analysieren. Selbst die gelebte Diversität der amerikanischen Gesellschaft, die vom Einwanderungsethos lebt, stößt an Grenzen, genauer gesagt, sie versichert sich ihrer von Grenzen her, die respektiert werden müssen. Geht der Respekt verloren, lässt der Rückschlag nicht auf sich warten. Dieser Rückschlag hatte unter Obama längst eingesetzt, die Zahl der nicht aufgenommenen Flüchtlinge und das Grenzregiment gegenüber Mexiko sprechen eine deutliche Sprache. Er wurde in Prediger-Manier schöngeredet und durch betonte Minderheitenpflege flankiert – kein schlechtes Rezept in schwierigen Zeiten, aber offensichtlich untauglich, die direkte Konfrontation mit der ungeschminkten Botschaft der Bedrohung unter verschärften Wahlkampfbedingungen zu bestehen.

Deutschlands ebenso instinktlose wie unqualifizierte Grenzöffnung im Sommer 2015 hat, anders als von ihren Urhebern ›an‹gedacht, Geschichte geschrieben: Man darf den Brexit und die Wahl Trumps zum amerikanischen Präsidenten wohl unter ihre sichtbarsten Folgen rechnen. Hier wie dort galten die deutschen Ereignisse als Menetekel. Dass sie darüber hinaus den Zerfall der Rest-EU eingeleitet haben, mag man hierzulande zu den minderen Übeln zählen, vor allem, weil man an ihn noch nicht recht glauben mag, aber er wird die Tragödie dieses Kontinents, die wesentlich eine deutsche Tragödie ist, erneut auf den Spielplan setzen. Europa versichert sich seiner Kulturen vor allem im Negativen. Wenn es wieder gegen die Russen, gegen die Engländer, gegen die Deutschen oder, nicht zu vergessen, gegen die Griechen (oder mit ihnen) stürmt, dann kennt es sich aus und weiß sich mit seiner Geschichte eins. Der gutgemeinte Versuch, dieses Geschichtsverständnis auf dem Brüsseler Verwaltungswege zu eskamotieren, hat es erstaunlich intakt überliefert – ein Beweis, wenn er nötig wäre, für die bewahrende Kraft der Negation. Auch ein Macron weiß, was er sagt. Die Kultur der Diversität auf französischem Boden, von der er spricht, kennt einen gemeinsamen Feind. Er kann heute diese, morgen jene Gestalt annehmen, sicher bleibt eines: Er wird kompakt sein – ein Name, eine Gestalt, eine Macht des Bösen.

Dahinter, als Binde- und Trennungsmittel, la culture. 

Ulrich Schödlbauer ist Literaturwissenschaftler, Schriftsteller und Essayist. Dieser Beitrag erschien zuerst auf Globkult hier.

Sie lesen gern Achgut.com?
Zeigen Sie Ihre Wertschätzung!

via Direktüberweisung
Leserpost

netiquette:

JF Lupus / 22.02.2017

Hervorragende Analyse. Und Leser “Udo Lattek” hat nichts verstanden. Die sinn- und skrupellose Öffnung der Grenzen für Muslime (99% der Ein"wanderer” sind Muslime!) hat sehr wohl in Amerika dazu beigetragen, den Weg für Trump und seine Politik zu ebnen, denn das durch Muslime und EU-Funktionäre (Junker, Schulz, Dragee et.al.) angerichtete Chaos ist in den USA nicht verborgen geblieben. Auch der Breit ist dadurch nicht nur begünstigt worden, sondern erst ermöglicht! Leser Lasteck und alle, die so denken wie er sollten den hervorragenden Beitrag von Iman Karim auf Ichgut lesen: http://www.achgut.com/artikel/was_hat_mohammed_mit_den_unruhen_in_frankreich_zu_tun - weder Merkel noch andere Befürworter der “Willkommenskultur” können behaupten, nicht gewusst zu haben, was sie anrichten. Sie taten es in vollem Wissen, dass der Islam nicht kompatibel zu unserer Kultur ist, dass Muslime die Pflicht haben, ihre Ideologie weltweit als einzig geltende durchzusetzen und dafür alle (!) Mittel einsetzen dürfen. Es ist richtig, eine Mauer gegen Eindringlinge zu bauen, die unseren Staat und unsere Kultur zerstören wollen. Und es ist auch richtig dass die Franzosen die Bestimmungen für polizeilichen Schusswaffeneinsatz entsprechend gelockert haben. Wer gegen uns ist, hat in unserem Land, hat in Europa nichts zu suchen. Wenn wir uns nicht mit allen (!) Mitteln zur Wehr setzen, werden die nachfolgenden Generationen fragen, wie wir zulassen konnten, dass der Islam in Europa herrscht.

Udo Lattek / 21.02.2017

“Deutschlands ebenso instinktlose wie unqualifizierte Grenzöffnung im Sommer 2015 hat, anders als von ihren Urhebern ›an‹gedacht, Geschichte geschrieben: Man darf den Brexit und die Wahl Trumps zum amerikanischen Präsidenten wohl unter ihre sichtbarsten Folgen rechnen.”  - was für ein Unsinn ! Sie glauben doch wohl nicht allen Ernstes, dass Deutschland das Wahlverhalten der Amerikaner dahingehend beeinflusst, einen durchgeknallten Schneeballzocker wie Trumpf an die Macht zu bringen. Das muss sich der Amerikaner schon selbst fragen: wie rassististisch ist er (noch) und wie rassistisch, wenig integriert, ist der Schwarze in seinem eigenen Land? Wozu (ge)braucht der Schwarze seine schwarze Kultur ? So ähnlich muss sich dieses auch der hier aufgewachsene Türke fragen. Will er sich anpassen, sich dazugehörig fühlen oder will er sich separieren und einem reaktionären Weltbild unterwerfen, welches in einer modernen Welt einfach keinen Platz hat ? Die Grenzöffnung von Merkel 2015 machte nicht zwingend den Brexit möglich, aber erleichterte ihn immens. Donald Trump ist einfach nur eine teils rassistische Antwort auf einen konzeptlosen und ökonomisch wenig erfolgreichen schwarzen Präsidenten.

Franck Royale / 21.02.2017

Wir kommen keinen einzigen Schritt weiter, wenn wir beim Thema Einwanderung/Kultur immer nur qualitativ diskutieren, wo sämtliche Probleme, über die wir hier und heute diskutieren, vor allem quantitativen Charakter haben. Sie können mit einem Glas Wasser ein Menschenleben retten, Sie können mit viel Wasser aber auch ein Menschenleben auslöschen. Sie können mit Salz den Eigengeschmack eines Steaks betonen, Sie können das Steak mit zu viel Salz aber auch ungenießbar machen. Sie können mit einer halben Flasche Rotwein einen Klassiker wie Coq au Vin auf den Tisch zaubern, Sie können sich aber auch mit mehreren Flaschen davon klassisch unter die Erde saufen. Sie können mit einer Schlaftablette eine Nacht Ruhe finden, Sie können mit mehreren davon aber auch ewige Ruhe finden. Man sollte nicht nur in der Küche auf die richtige Dosierung und die Mischung achten, sondern gerade auch in einer Gesellschaft beim Thema Einwanderung. Und man sollte natürlich offen und experimentierfreudig sein, aber immer auch den Mut haben zu sagen, wenn etwas gar nicht passt - sonst hat man trotz großem Aufwand und Materialeinsatz am Ende etwas auf dem Tisch, was überhaupt gar keiner mehr essen mag - und dann ziehen nicht nur Stammgäste weiter, dann bleiben auch neue aus und der Pleitegeier holt sich die Reste.

Karl Renz / 21.02.2017

Die Grenze zum Unerwünschten verläuft dort wo der Angehörige einer Parallelkultur grundsätzlich Desinteresse oder gar Ablehnung gegenüber der regionalen Kultur pflegt. Und nicht erst da wo es justiziabel illegal wird. Man benutzt den Begriff “Parallelkultur” sinnvollerweise erst für solche Gruppen die keine Neugier, Respekt und Zuwendung für die Mehrheitskultur haben. Ihre bloßes Entstehen ist ein Alarmzeichen. Ich wüsste nicht was es bis in die 70er und 80er für Parallelkulturen gegeben hätte. Zumindest waren die so winzig, also irrelevant.  Ein paar Landhippie-Kommunen, bayerische Königstreue, und die ersten Türken-Ansammlungen. Biologistische Vergleiche sind sehr heikel, aber der Vergleich mit Tumoren die in einem Organismus wachsen ist doch recht passend. Die tragen nämlich auch nichts bei zum Gedeihen des Ganzen und profitieren nur. Und sie können nicjt nur belastend sondern bösartig werden. Den Begriff Parallelkultur sollten man nicht salopp auf alles und jedes anwenden, da gibt es andere Begriffe, wie Subkultur, Clique, usw.. Denn das Phänomen ist so bedrohlich dass wir es richtig erkennen und bekämpfen müssen.  

Leserbrief schreiben

Leserbriefe können nur am Erscheinungstag des Artikel eingereicht werden. Die Zahl der veröffentlichten Leserzuschriften ist auf 50 pro Artikel begrenzt. An Wochenenden kann es zu Verzögerungen beim Erscheinen von Leserbriefen kommen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Verwandte Themen
Ulrich Schödlbauer, Gastautor / 16.11.2018 / 16:30 / 7

 7 Thesen zu Staat, Recht und Moral

1) Ist es gerecht, Menschen, die aus den Armuts- und Elendsregionen dieser Welt stammen, Leistungen des deutschen Sozialsystems zu verweigern – falls möglich, durch Einreiseverweigerung oder…/ mehr

Ulrich Schödlbauer, Gastautor / 30.10.2018 / 13:40 / 27

Schuld für alle! Ein ungeheuerlicher Rundbrief der Kanzlerin

Als Angela Merkel antrat, das politische Koordinatensystem der Bundesrepublik zu verschieben, da konnte sie nicht wissen, welche Katastrophe sie für die bis dahin im bunten…/ mehr

Ulrich Schödlbauer, Gastautor / 26.07.2018 / 18:00 / 4

In der Zeit-Schleife

Gut gehüpft gleich dumm gelaufen. Hier geht es um einen Geistesblitz, als Kommentar nachzulesen unter dem ZEIT-Beitrag mit dem Titel "Was es mit uns macht,…/ mehr

Ulrich Schödlbauer, Gastautor / 13.07.2018 / 06:02 / 17

Die Nation, dein Feind

Die affektierten Nutznießer des Nationalstaats erkennt man daran, dass sie ihn „irgendwie“ hinter sich haben – nicht etwa, weil sie sich zu eingefleischten Individualisten erzogen…/ mehr

Ulrich Schödlbauer, Gastautor / 29.06.2018 / 06:25 / 18

Merkel-Internationale auf der Rutschbahn

Der sogenannte Asylstreit ist ein Streit um die künftige Gestalt der EU, ohne dass eine Seite dies auszusprechen wagt. Die Frage, warum es die europäische…/ mehr

Ulrich Schödlbauer, Gastautor / 17.05.2018 / 14:00 / 4

Besorgte Bürger und abgehängte Regierende

Überlasse den Staat den Narren und hoffe auf pünktliche Pensionsauszahlungen: so scheint die Devise zu lauten, nach der Professoren, einem sinnentleerten "Rassismus"-Geschrei vorauseilenden Gehorsam zollend, sich…/ mehr

Ulrich Schödlbauer, Gastautor / 23.03.2018 / 18:00 / 3

Was ist links? Alles, was nicht rechts ist? Was ist dann rechts?

1929 schrieb Walter Benjamin, der zur Pythia des Gedankenbetriebs in den Siebziger Jahren aufstieg, den wenig belastbaren Satz: „Links hatte noch alles sich zu enträtseln“.…/ mehr

Ulrich Schödlbauer, Gastautor / 02.02.2018 / 06:29 / 10

Plan B: Familiennachzug direkt in den Bundestag

Realitätsflucht wird mit nicht unter vier Jahren Berlin bestraft. Daraus folgt ein Vorschlag, eine ordnungsgemäße Familien-Zusammenführung betreffend: 1. Der neunzehnte Deutsche Bundestag verfügt über 709…/ mehr

Meine Favoriten.

Wenn Ihnen ein Artikel gefällt, können Sie ihn als Favoriten speichern.
Ihre persönliche Auswahl finden Sie Hier
Favoriten

Unsere Liste der Guten

Ob als Klimaleugner, Klugscheißer oder Betonköpfe tituliert, die Autoren der Achse des Guten lassen sich nicht darin beirren, mit unabhängigem Denken dem Mainstream der Angepassten etwas entgegenzusetzen. Wer macht mit? Hier
Autoren

Unerhört!

Warum senken so viele Menschen die Stimme, wenn sie ihre Meinung sagen? Wo darf in unserer bunten Republik noch bunt gedacht werden? Hier
Achgut.com