Interview / 13.07.2021 / 15:30 / Foto: Alternative libertaire / 10 / Seite ausdrucken

„Die UNO traut dem Palästinenserhilfswerk UNRWA nicht über den Weg“

Was bedeutet die Terrorherrschaft der Hamas für die Funktionsweise der UNRWA? Stefan Frank sprach darüber für Mena-Watch mit David Bedein, dem Direktor des Bedein Center für Nahostpolitik-Forschung.

Matthias Schmale, der Gazadirektor des umstrittenen Palästinenserhilfswerks der Vereinten Nationen (UNRWA), musste nach Drohungen gegen ihn sein Amt aufgeben und aus dem Gazastreifen fliehen – weil er in einem Interview gesagt hatte, dass die israelischen Luftangriffe auf die Hamas „sehr präzise“ seien.

Daraufhin hatte die Hamas Schmale und seinen Stellvertreter David de Bold zu „unerwünschten Personen“ erklärt. Schon 2018, als es einen Konflikt um die Gehälter von UNRWA-Mitarbeitern gab, hatten Schmale und seine Mitarbeiter aus Angst um ihre Sicherheit zeitweilig aus Gaza fliehen müssen.

Was bedeutet die Terrorherrschaft der Hamas für die Funktionsweise der UNRWA? Stefan Frank sprach darüber für Mena-Watch mit David Bedein, dem Direktor des Bedein Center für Nahostpolitik-Forschung, das seit 1987 Recherchen über die UNRWA betreibt, um die Öffentlichkeit zu informieren.

 

Stefan Frank: Hatte es bis zu Schmales Flucht aus Gaza irgendetwas in seiner Amtszeit gegeben, das dem Beobachter einen Hinweis darauf hätte geben können, dass er eines Tages bei der Hamas in Missgunst fallen könnte – oder kam das aus heiterem Himmel?

David Bedein (DB): Das kam völlig aus heiterem Himmel. Jeder Mensch hat einmal einen Augenblick der Integrität, egal, mit wem er zusammenarbeitet. Schmale hatte diesen Augenblick der Integrität im Mai, als er im Fernsehen gefragt wurde: Was ist mit den israelischen Gegenangriffen? Er antwortete: Sie sind präzise, so präzise wie möglich.

Das widersprach der Propaganda, laut der Israel unterschiedslos Zivilisten bombardiere. Dieser Moment der Integrität hat ihn in Schwierigkeiten gebracht.

Und war er bis zu diesem Moment in irgendeiner Weise anders gewesen als seine Vorgänger an der Spitze der UNRWA-Verwaltung?

DB: Ich beschäftige mich mit der UNRWA seit 33 Jahren. Es gibt keinen Unterschied zwischen Schmale und irgendeinem anderen.

Die eigentliche Übernahme der UNRWA durch Terroristen ereignete sich 1988. Das traf mit dem Beginn der ersten Intifada zusammen. Die Intifada begann im Wesentlichen in den Flüchtlingslagern. Und die Leute, die die UNRWA betrieben, wurden auf einmal alle durch Terroristen der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) ersetzt.

Statt sich bei der Auswahl der UNRWA-Mitarbeiter nach sozialen Kriterien zu richten, wurde es zum einzigen Kriterium, ob sie den Leitlinien der PLO – und später der Hamas – gehorchten oder nicht. Seit 1988 agiert die UNRWA im Wesentlichen gemäß den revolutionären Leitlinien der PLO. Das gilt für alle UNRWA-Operationen, ob in Gaza, der West Bank oder Jerusalem.

Was steckt dahinter? Machen die örtlichen Angestellten diese Politik oder wird sie zentral von der UNO in New York beschlossen? Oder ist sie vielleicht Folge des Drucks von außen?

DB: Es ist viel einfacher. Seit 1988 herrscht die PLO über die arabische Bevölkerung in Judäa und Samaria und Gaza und Jerusalem. Es ist eine totalitäre Herrschaft, eine Diktatur, und jeder beugt sich ihr, vor allem UN-Agenturen.

Wenn Sie von Schmales „Augenblick der Integrität“ sprechen, was genau meinen Sie damit? War es ein Erwachen des Gewissens, ein Moment moralischer Klarheit, oder eher ein Missgeschick, eine Art Versprecher?

DB: Er hatte einen Augenblick der Ehrlichkeit. Er sagte einfach nur, dass er keine übertriebenen Angriffe sehe und dass Israel sich große Mühe gebe, Verluste in der Zivilbevölkerung zu vermeiden. Das ist nicht die Aussage, die die PLO und die Hamas hören wollen. Sie verbreiten die Vorstellung, dass Israel eine Entität sei, die Kriegsverbrechen und Morde verüben will.

Schmale hatte sicherlich nicht die Absicht, ein Held zu sein, jemand der Courage zeigt – er benannte einfach die Tatsachen. Es war ihm in dem Augenblick überhaupt nicht klar, dass er eine folgenschwere Aussage macht.

Und nachdem Schmale die Wahrheit gesagt hatte, musste die stellvertretende UNRWA-Präsidentin Lenny Stenseth bei der Hamas gut Wetter machen und sich für Schmales Äußerung entschuldigen.

Stenseth dankte der Hamas sogar für deren „positive Einstellung“ und ihren „Wunsch, die Zusammenarbeit fortzusetzen, indem sie die Arbeit der Agentur im Gazastreifen weiterhin ermöglicht“. Nun leitet sie die Geschäfte der UNRWA in Gaza.

DB: Ja. Jeder, der in diesem System arbeitet, hat Angst davor, umgebracht zu werden, weil es in Gaza und Judäa und Samaria so viele Schusswaffen gibt. Und dennoch schicken westliche Länder weiterhin Geld.

Österreich hat seine Zahlungen an die UNRWA letztes Jahr fast vervierfacht, auf acht Millionen US-Dollar. Ich vermute, dass ein großer Teil dieses Geldes Bargeld ist, dessen Weg sich nicht verfolgen lässt. Niemand weiß, ob es in die Hände des organisierten Verbrechens oder von Terroristen gelangt.

Ist Ihnen selbst irgendetwas über die Kanäle bekannt, durch die die UNRWA-Gelder fließen?

DB: Niemand bekommt auf diese Frage von der UNRWA eine klare Antwort, niemand. Und kaum jemand stellt diese Frage überhaupt. Ich kenne keinen einzigen Diplomaten, der jemals gefragt hätte, wie das Geld in Gehälter verwandelt wird und wie es zu den Terroristen gelangt. Kein einziger Diplomat stellt diese Frage.

Obwohl sie doch auf der Hand liegt. Wann immer Geld von außen gesendet wird, um die Gehälter von Lehrern und Krankenschwestern in einem Gebiet zu zahlen, das von einer bewaffneten Bande beherrscht wird – seien es gewöhnliche kriminelle Rackets, sogenannte War Lords, oder eine Terrororganisation…

DB: Sie sind der erste Journalist in Jahren, der den Begriff „Terrororganisation“ benutzt, um die Entität zu beschreiben, die die Palästinensische Autonomiebehörde und die UNRWA regiert. Sie haben völlig Recht. Ups – jeder hatte das vergessen!

Es gibt da ein Buch mit dem Titel „Die doppelte Sicht“ aus dem Jahr 1984. Darin wird von der Einschüchterung jener Reporter im Libanon erzählt, die darüber berichteten, wie der Terror in den 1980er Jahren den Libanon übernommen hat. Der Autor war der Leiter der Presseabteilung der israelischen Regierung. Das Buch beschreibt sehr offen die Morddrohungen gegen Diplomaten und Journalisten. 

Heutzutage gibt es Leute, die bedroht werden wollen, und auch sie sind Diplomaten und Journalisten.

Es ist also doch ziemlich klar, dass eine bewaffnete Bande, die ihre Regeln diktiert – etwa in Gaza – auch darüber entscheidet, wer die gut bezahlten Jobs bekommt, die von der UNRWA zur Verfügung gestellt werden. Die Lehrer, Ärzte und Krankenschwestern der UNRWA hätten also ihre Jobs nicht, wenn sie sich nicht der Hamas unterordnen würden oder vielleicht sogar Mitglieder der Hamas sind.

DB: Oder der PLO. PLO und Hamas nutzen eine Good-Cop-Bad-Cop-Taktik. Sie arbeiten gemeinsam mit anderen Terrororganisationen in einer Koalition zusammen. In den palästinensischen Schulbüchern, die von der UNRWA benutzt werden, gibt es ein einziges Thema: Krieg gegen die Juden. Dieses Thema dominiert das gesamte Schulsystem. 

Zeigen Sie mir einen Diplomaten, der das anprangert, und ich werde ihn zum Abendessen ins King David Hotel einladen – eine Woche lang.

Haben Sie irgendeine Hoffnung, dass der derzeitige Zustand geändert werden kann? Gibt es erfolgversprechende Bemühungen, die UNRWA abzuschaffen?

DB: Die UNRWA kann ohne das Einverständnis der Generalversammlung der Vereinten Nationen nicht abgeschafft werden. Jedoch kann man die UNRWA verbessern. Darum haben wir die UNRWA-Reforminitiative gestartet.

Darin fordern Sie unter anderem Transparenz bei den UNRWA-Geldern. Sie fordern, den Nachfahren der Flüchtlinge des Kriegs von 1948 eine neue dauerhafte Heimat zu geben. Sie fordern „Friedenserziehung“ in UNRWA-Schulen anstelle von Aufrufen zur Ermordung von Juden, Verherrlichung des „Märtyrer“-Tods und paramilitärischer Ausbildung. Und Sie fordern die Entlassung aller UNRWA-Mitarbeiter, die mit der Hamas in Verbindung stehen. Wie realistisch ist es, dass das umgesetzt wird?

DB: Unsere Agentur hatte sechs Treffen mit UN-Generalsekretär António Guterres – und sie waren für uns sehr ermutigend. Die UNRWA operiert auf eigene Faust, ohne sich um die Richtlinien der Vereinten Nationen zu scheren. Die UNO traut der UNRWA nicht über den Weg. Die UNO bekommt von der UNRWA keine Informationen oder Berichte, worüber sie in großer Sorge ist. Sie unterstützt unsere Arbeit sehr.

Das ist tatsächlich ermutigend.

DB: Die UNRWA macht, was sie will. Wir haben dem UN-Generalsekretär unseren Bericht über die Schulbildung der UNRWA überreicht und wurden königlich empfangen. Wie ich sagte, wir hatten sechs Treffen. Die UNO ist also interessiert.

Ein Wind der Hoffnung kam auch vor zwei Wochen aus den Vereinigten Staaten, als US-Außenminister Antony Blinken eine beispiellose Liste von Anforderungen veröffentlichte, die die UNRWA erfüllen müsse. Das ist eine sehr positive Entwicklung, und, das darf ich sagen, unerwartet. Die Biden-Regierung überrascht uns also auf positive Art, indem sie sagt, dass die UNRWA kein Geld bekommt, solange sie ihre Buchhaltung nicht in Ordnung bringt. Das ist etwas Neues.

Dieser Beitrag erschien zuerst bei Mena-Watch.

Sie lesen gern Achgut.com?
Zeigen Sie Ihre Wertschätzung!

via Direktüberweisung
Leserpost

netiquette:

Alex Kaufmann / 13.07.2021

Ich schäme mich, dass mein Steuergeld die Hamas-Terroristen mit mästet, durch die freundliche Vermittlung eines Ministers, der “wegen Auschwitz” in der Politik ist, und einer Kanzlerin, die unbeirrt ihrem “Staatsräson” folgt.

Wilfried Cremer / 13.07.2021

Hallo liebe Leute, man muss nicht nur der Hamas Gelder kürzen, sondern auch Ägypten auf die Weise Beine machen, Gaza aufzunehmen. Die Amis (d.h. Bidens Pfleger) könnten das.

Reinmar von Bielau / 13.07.2021

Und was sagt unser Haltungs-Außenminister Heiko “IchbinwegenAuschwitzindiePolitikgegangen” Maas dazu? Nichts, er hat genug damit zu tun, die Schecks an die UNWRA zu unterzeichnen.

Gabriele Klein / 13.07.2021

Danke für diesen Beitrag. Ich würde mir mehr Beiträge dieses “im Stillen”  an einer Weltherrschaft arbeitenden UN Ungetüms wünschen,  Die UN verdient es sehr genau unter die Lupe genommen zu werden was mehrere Batallione Autoren beschäftigen würde. Wie wäre es als Anfang mit einer Enzyklopädie der 4 Buchstaben Abkürzungen oder eine Einführung ins UN Neusprech? Das alleine wär schon mal ein Buch.  Jede dieser komischen Organisationen die sich exponential zu vermehren scheinen geben alleine schon Stoff für mindestens ein Kapitel dieses bürokratischen Alptraums der den von Europa in dessen Schatten noch bei Weitem übertreffen wird.  Nun zu den Bilateralen Beziehungen zwischen UN und Hamas: Eine UN die einer Hamas Aufbauhilfe leistet sehe ich als einen Teil der dieser . Man kann die Hälle leider nicht bekämpfen indem man sich in ihr häuslich einrichtet. Soviel an die Adresse der UN (u. leider auch die deutsche Regierung.)

Ralf Pöhling / 13.07.2021

Hochinteressant. Ist der Druck jetzt hoch genug, damit das Problem endlich abgestellt wird?

Gabriele Klein / 13.07.2021

Versteh ich nicht. Ist jetzt die UNWRA unter der Hoheit der UN oder der Hamas? Falls je unter der Hoheit der UN, wo genau ist das Problem?  Ich kenne keinen einzigen Boss der jahrelang den Ruf seines Unternehmen damit verteidigt, dass er seinen Angestellten im Hinterhof die sich zum Ärgernis d. gesamte Nachbarschaft mauserten,  (auch) nicht über den Weg trauen würde…... und mit solchen Äußerungen so tut als sei er ein unschuldiger Außenstehender der nichts mit seinen Bombern im Hinterhof zu tun hat.  Kenne auch keinen Gastwirt, der sich, wenns mit Randalen rund geht in seinem Lokal, rausreden könnte mit den Worten, die Ruhestörung ging nicht von mir aus, sondern meinen Gästen . . Wo, außer der UN gibts eigentlich sowas….. Zum Hoffnungsschimmer u. der beispiellosen Liste der Anforderungen die Bidens A. Blinken an die UNWRA stellt.  Erinnert mich irgendwie an einen Alkoholiker der seine Abstinenzabsichten zu beweisen sucht indem er Bier schwer besteuert wissen will,  während er kübelweise Wodka u. Whisky im Hinterzimmer trinkt.  Frau Dr. Merkels “Liste d. Anforderungen” an Rußland scheint auch so ähnlich: iwenn ich google stoße ich auf: “Merkel wünscht sich mutigeren Schritt gegen Rußland (FAZ) , Oder: “Merkel hält Ende der Sanktionen gegen Rußland für verfrüht.” meta Tagesschau, oder: “Bundeskanzlerin Merkel fordert jetzt weitere Strafmaßnahmen gegen Russland - ” (Spiegel) Tja, wenn da jetzt nur nicht diese gas pipeline von Rußland nach Deutschland wäre, die Biden , wasn Glück , nicht sanktionniert hat. Tja, je lauter das Getrommel desto stiller wächst das Gras ...  (Werd mich natürlich Sünden fürchten, es wachsen zu hören….)

Harald Unger / 13.07.2021

Was uns Achse-Lesern alltäglich erscheinen mag, hat zeitgeschichtliche Bedeutung. Der nie nachlassende Einsatz von Marcus Ermler und Stefan Frank,  die Chronik des tatsächlichen Antisemitismus/Antizionismus zu dokumentieren. - - - “Das Buch beschreibt sehr offen die Morddrohungen gegen Diplomaten und Journalisten.” - - - Im Dar al-Harb kennt der Islam nur die Methoden Taqiyya und mörderische Gewalt. Allein damit kann er sich mühelos durchsetzen, ermöglicht von den aktiven Entscheidungen der UN- und EU Despoten. Im dunklen, engen Totalitarismus der gelernten DDR-Marxistin - ihrer alles zerstörenden Tyrannenherrschaft über eine infantilisierte Masse von wichtigtuerischen Untertanen - hat die Betroffenheits-Pornografie in Sachen Judenverfolgung einen neuen Zynismus erreicht. Der ein Menetekel ist. Das sich in Gestalt der islamischen Gewaltherrschaft mörderisch entfaltet.

Joerg Machan / 13.07.2021

Die UNRWA kümmert sich ausschließlich um palästinensische “Flüchtlinge”, derer Status, anders als üblich, vererbt wird oder sogar adoptiert werden kann. Damit das auch klappt,  beschäftigt die UNRWA ca. 30.000 Bedienstete (lt. Wikipedia).

Andreas Rochow / 13.07.2021

Das hört sich ja großartig an: Die UNO will ihrer UNRWA auf die Finger schauen, kritisch? Allein, mir fehlt der glauben. Mir fallen spontan “a lot of subsidiary organizations” der UN ein, bei denen das ebenfalls dringend angebracht wäre. Man könnte damit aber auch gleich eine Hierarchie-Ebene höher beginnen. Evaluation bei den UN - das ist neu.

Jörg Themlitz / 13.07.2021

Beim Ruf alles was UNO Geld (UNRWA) ist, raustreten, würde so mache PLO / Hamas Villa zusammen fallen. (...sowie Raketen auf dem Weg nach Israel)

Leserbrief schreiben

Leserbriefe können nur am Erscheinungstag des Artikel eingereicht werden. Die Zahl der veröffentlichten Leserzuschriften ist auf 50 pro Artikel begrenzt. An Wochenenden kann es zu Verzögerungen beim Erscheinen von Leserbriefen kommen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Verwandte Themen
Interview / 03.07.2021 / 16:00 / 17

„Die finanzielle Privatsphäre soll weitgehend beseitigt werden“

Bargeld ist geprägte beziehungsweise gedruckte Freiheit. Weltweit koordinierte Einschränkungen des Barzahlens und die Förderung des Kartenzahlens machen die Bürger gläserner. Interview mit dem Volkswirt und…/ mehr

Interview / 02.07.2021 / 14:00 / 0

„Mischung aus James Bond, Franz Kafka und Indiana Jones“

Soeben erschien der neue Roman „Der Tod ist ein Kommunist“ von Giuseppe Gracia. Nachdem der Schweizer im letzten Jahr den Vatikan-Krimi „Der letzte Feind“ veröffentlicht…/ mehr

Interview / 21.06.2021 / 06:15 / 95

“Sie wurden recht spät zum Antisemiten befördert”

Hans-Georg Maaßen, von 2012 bis 2018 Präsident des deutschen Bundesamtes für Verfassungsschutz, wird beschuldigt, antisemitisches Gedankengut zu verbreiten.  Der Vorwurf kommt aus dem Umfeld der Fridays-for-Future-Bewegung.…/ mehr

Interview / 04.06.2021 / 12:00 / 17

Israel: Überleben im Raketenhagel

Der jüngste Raketenterror der Hamas gegen Israel hat vor Augen geführt, wie wichtig es ist, dass jeder Israeli Zugang zu einem sicheren Ort hat. Seit…/ mehr

Interview / 11.03.2021 / 06:25 / 52

Operation Gesundheit: Deutschland und Israel im Vergleich

Das Interview führte Orit Arfa Am 24. Februar führte Orit Arfa ein Interview mit Professor Moshe Schaffer, der einen deutsch-israelischen Blick auf das israelische Impfprojekt…/ mehr

Interview / 28.02.2021 / 17:00 / 13

„Viele Maßnahmen der Orbán-Regierung entsprechen klassisch linker Politik“

Der parteilosen Sozialdemokrat (und Achgut.com-Autor) Gunter Weißgerber sprach mit der Budapester-Zeitung über das schwierige deutsch-ungarische Verhältnis. Aufgeschrieben von Jan Mainka. Was sind die wesentlichen Gründe für…/ mehr

Interview / 12.05.2020 / 06:15 / 102

Wer hat Angst vor Professor Ioannidis?

Professor John Ioannidis, Epidemiologe und Statistiker, lehrt und arbeitet an der Stanford University. Er ist einer der meistzitierten Wissenschaftler der Welt und gilt als Koryphäe seines Faches. In einem…/ mehr

Interview / 13.02.2020 / 10:00 / 74

Das Thüringen-Chaos ist besser als jeder Tatort

Henryk.M Broder, Mit-Herausgeber und Fachmann für asiatische Fast-Food-Spezialitäten, wurde von BILD zu einem Interview eingeladen. Anlass war sein neues Buch „Wer wenn nicht ich“. Nach…/ mehr

Unsere Liste der Guten

Ob als Klimaleugner, Klugscheißer oder Betonköpfe tituliert, die Autoren der Achse des Guten lassen sich nicht darin beirren, mit unabhängigem Denken dem Mainstream der Angepassten etwas entgegenzusetzen. Wer macht mit? Hier
Autoren

Unerhört!

Warum senken so viele Menschen die Stimme, wenn sie ihre Meinung sagen? Wo darf in unserer bunten Republik noch bunt gedacht werden? Hier
Achgut.com