Vor fast 30 Jahren warnte Margaret Thatcher in einer Rede vor den unausweichlichen Konsequenzen einer überstaatlichen Europäische Union. Am 19. September 1992 (drei Tage nach dem sogenannten Black Wednesday) sprach die Eiserne Lady vor der CNN World Economic Development Conference und prophezeite, dass eine supra-nationale Europäische Union zur wachsenden Entfremdung und Radikalisierung weiter Teile der Bevölkerung führen würde:
„Wenn die Unterschiede zwischen den verschiedenen europäischen Volkswirtschaften so groß sind, dass selbst das Europäische Währungssystem (EWS) sie nicht zügeln kann, wie würden diese Volkswirtschaften auf eine einheitliche europäische Währung reagieren? Die Antwort ist, dass es ein solches Chaos geben würde, dass die Schwierigkeiten der letzten Tage im Vergleich verblassen lassen würden.
Riesige Summen müssten von den reicheren in die ärmeren Länder und Regionen transferiert werden, damit sie die Belastungen aushalten könnten. Aber selbst dann würden Arbeitslosigkeit und Massenmigration über jetzt offene Grenzen folgen. Und eine umfassende Einheitswährung würde kein Entrinnen zulassen.
Die politischen Konsequenzen sind bereits absehbar: Das Anwachsen extremistischer Parteien, gediehen auf den Ängsten vor Masseneinwanderung und Arbeitslosigkeit, bieten eine echte – wenn auch durchaus unerwünschte – Alternative zum euro-zentristischen politischen Establishment.
Wenn zusätzlich dazu eine supra-nationale Europäische Union gegründet würde und die Bürger ihre nationalen Parlamente nicht länger zur Rechenschaft ziehen könnten, würde der Extremismus nur weiter wachsen.
Es ist Zeit für die europäischen Politiker, diese Gefahren zur Kenntnis zu nehmen. Es ist an der Zeit, die endlosen Gipfeltreffen zu beenden – Gipfeltreffen, die immer mehr zu einem Ersatz für Entscheidungen werden – und die Realität um sie herum zu erkennen.
Es gibt in Europa ein wachsendes Gefühl der Entlegenheit, eine Entfremdung der Menschen von ihren Regierungsinstitutionen und ihren politischen Führern. Es besteht die Befürchtung, dass der europäische Zug, beladen mit seiner üblichen Ladung schnellen Geldes, auf ein von den Wählern weder gewünschtes noch verstandenes Ziel zuläuft. Aber der Zug kann angehalten werden..."
Die ganze Rede hier: https://www.margaretthatcher.org/document/108304
Beitragsbild: Unknown - Flickr CC BY 2.0 via Wikimedia Commons

@Sabine Schönfelder ... ob die Thatcher klüger war als andere Politiker stell ich mal hintan. Meiner Meinung nach hatte sie einen besseren Riecher, ein besseres Bauchgefühl. Genau jenes Bauchgefühl, daß uns aus dem Berliner Affenhaus weggezüchtet wird.
Wieso zutreffend? Sie lag doch voll daneben. Der Zug konnte eben nicht aufgehalten werden.
Thatcher ist sicher auch Nazi. Konservativ ist ja auch Nazi. Völlig egal, ob sie das schon vor 30 Jahren vorhergesehen hat (wie übrigens mancher deutscher Politiker auch, z.B. Altkanzler Schmidt) und völlig egal, ob sie recht hatte - sie ist Nazi. Schmidt auch: "Die multikulturelle Gesellschaft ist eine Illusion von Intellektuellen." (Die Zeit, Nr. 18/2004, 22. April 2004) //"Man kann aus Deutschland mit immerhin einer tausendjährigen Geschichte seit Otto I. nicht nachträglich einen Schmelztiegel machen. … Weder aus Frankreich, noch aus England, noch aus Deutschland dürfen Sie Einwanderungsländer machen. Das ertragen diese Gesellschaften nicht... Aus Deutschland ein Einwandererland zu machen, ist absurd..." (Frankfurter Rundschau vom 12. September 1992) // "Wer die Zahlen der Moslems in Deutschland erhöhen will, nimmt eine zunehmende Gefährdung unseres inneren Friedens in Kauf." Außer Dienst, Biografie, 2008, S. 236 // "Mit einer demokratischen Gesellschaft ist das Konzept von Multikulti schwer vereinbar. Vielleicht auf ganz lange Sicht. Aber wenn man fragt, wo denn multikulturelle Gesellschaften bislang funktioniert haben, kommt man sehr schnell zum Ergebnis, daß sie nur dort friedlich funktionieren, wo es einen starken Obrigkeitsstaat gibt. Insofern war es ein Fehler, daß wir zu Beginn der 60er Jahre Gastarbeiter aus fremden Kulturen ins Land holten." Hamburger Abendblatt 2004 // In Gesprächen mit dem damaligen US-Präsidenten Ronald Reagan († 2004) warnte Schmidt vor unkontrollierter Zuwanderung aus der Türkei: "Wir können nicht mehr lange mit den Folgen fertig werden." - Wer erlöst uns von all den Gutmenschen? Wer steht auf und nimmt uns alle mit, unterm Arm und in der Hand GG 20.4?
Auch wenn sie eiskalt war. sie hat, im Gegensatz zu unseren Politpflaumen das Maximum für ihren Staat rausgeholt. Hab ich schon mal von einer unserer Gipsköpfe gehört: " we want our Money back"?? Nixda .. die hauen mit unserer Kohle rum als ob es kein Morgen gibt. Ich hätte gerne die Kohle zurück die von unserer Regierung über Afrika und deren Warlords abgeworfen wurde,
Während die Deutschen zunehmend Blöschköpper und pol. Entertainer wählen, zu den BAERBOCK und HABECK erstrangig gehören, neigen Briten zu hochqua-lifizierten Absolventen der Elite-Universitäten, wie EATON und CAMBRIDGE. So, wie die alten Deutschen zu ADENAUER, EHRHARDT und BRANDT und SCHMIDT neigten, somit zu den Besten der Kandidaten. In diese Reihe, mit KOHL, gehört auch die EISERNE Lady. Legendär: "... will mein (britisches) Gelde zurück !" Sie ist übrigens die Erste und bislang Einzige, die zu noch Lebzeiten eine Skulptur im Unterhaus bekam. Die britische, politische Traditition ist hier besonders rigide. So sind nicht alle Marschälle der britischen Armee nach dem Kriege überhaupt zu Ehren gekommen. Viele Jahre dauerte es bei "BOMBER-HARRIS", ein Zeichen nachträglicher Distanzierung, das meine Sympathie hat.
Diejenigen, die den Zug in Fahrt gebracht haben, hatten natürlich gar kein Interesse daran, daß er angehalten wurde. Insofern gingen die Warnungen der "Eisernen Lady" ins Leere. Im Gegenteil: Sie konnten und können sich dadurch nur bestärkt sehen, ihr für die Völker Europas verhängnisvolles Werk fortzusetzen.
GB bringt sich vor den Granatsplittern in Sicherheit, die beim Platzen des Euro unweigerlich durch die Gegend fliegen werden. Während es bei den Völkern eher zur gefühlsmäßigen Ablehnung des EU-Monsters kommt, durch das Ende der staatlichen Souveränität, ist das bei den Politikern die unausgesprochene Angst vor dem Verlust ihrer Jobs nach dem Scheitern und der Rache des Volkes, dessen Geldersparnisse liquidiert werden. Das ist dann "nur" die Beseitigung aller sozialer Sicherheit ! Das ist bereits unumkehrbar.