Ulli Kulke / 20.07.2021 / 06:20 / Foto: Unsplash / 162 / Seite ausdrucken

Die unbeantwortete Frage aller Klimafragen

Wie hoch ist eigentlich der menschengemachte Anteil an der Klimaerwärmung? 99 Prozent? 80 Prozent? Die Hälfte, nur ein oder eher zwei Drittel? Keiner weiß es. Aber alle tun so als ob. Den Deutschen wird auf dieser Basis die Energie abgestellt. 

Der Klimawandel ist wieder in den Fokus gerückt, wie bei jeder Naturkatastrophe jetzt auch nach der verheerenden Flut in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Okay, akzeptieren wir mal die pauschale Aussage, dass der Mensch erheblich zur Erderwärmung beiträgt, worüber sich ja fast alle Klimaforscher, wie es heißt, einig seien. Etwas allerdings wundert schon bei dieser so stark proklamierten gemeinsamen Sicherheit: Eine Frage nämlich ist in der öffentlichen Debatte nahezu ausgeklammert. Dabei handelt es sich um eine, die sich gerade jetzt nach der Katastrophe ganz besonders aufdrängt.

Bis zum Jahr 2067, das verkündet der Weltklimarat IPCC, müsse die Welt „klimaneutral“ funktionieren, damit bis zum Ende des Jahrhunderts sich die Welt um nicht mehr als 1,5 Grad gegenüber 1850 erwärmt haben wird. Das heißt: Ab Silvester 2067 dürfen nicht mehr Treibhausgase ausgestoßen werden als wieder eingefangen werden. Weltweit, und natürlich gilt das auch für alle Kühe und andere Wiederkäuer im Dienste des Menschen. Das klingt nicht nur nach einem anspruchsvollen Ziel, was die Fähigkeit des Menschen angeht, die globalen Geschicke der Natur umfassend zu lenken. Es ist vor allem ein extrem konkretes, ja filigran punktgenaues Vorhaben. Hochachtung.

Da muss jemand sehr genau gerechnet haben und sich bestens mit den Mechanismen zwischen Himmel und Erde auskennen angesichts der geradezu kosmischen Aufgabe. Und deshalb wüsste man doch gern auch Genaueres über eine elementare, wenn nicht sogar die allerwichtigste Bedingung dieser Rechnung: Wie hoch ist eigentlich der menschengemachte Anteil an der Klimaerwärmung? 99 Prozent? 80 Prozent? Die Hälfte, nur ein oder eher zwei Drittel? Und der Rest natürlichen Ursprungs?

Irgendwo irgendwelche Zahlen

Sicher, in vielen Einzelstudien werden irgendwo irgendwelche Zahlen dafür genannt, Annahmen, Modellrechnungen mit verschiedenen Variablen und noch mehr Unbekannten. Im öffentlichen Diskurs aber, in stunden- oder seitenlangen Features der Sender und Zeitungen, ansonsten voller detaillierter Facts & Figures, spielt diese doch sehr entscheidende Frage überhaupt keine Rolle. In den Medien lesen wir lediglich: „Überwiegend“, „fast ausschließlich“, oder es wird einfach absolut gesetzt: „Der menschengemachte Klimawandel“. Nicht mal eine Bandbreite wird kommuniziert, etwa „zwischen 50 bis 85 Prozent“. Wie kommt man anderswo zu so genauen Vorhersagen („2067“), wenn der genaue anthropogene Anteil des Geschehens offenbar unwichtig ist?

Es scheint niemanden zu interessieren. Das ist befremdlich. Und es ist nach der Sintflut in Westdeutschland um so befremdlicher. Denn die – wie sich jetzt herausstellte – katastrophal schlechte Einstellung auf so eine Katastrophe seitens der Behörden (nicht zuletzt des öffentlich-rechtlichen Rundfunks), was zum Beispiel die Warnketten angeht, deutet an: Womöglich wird durch Parteien und NGOs und Haltungsjournalismus unser aller Augenmerk viel zu ausschließlich auf die Minderung von CO2 gerichtet und viel zu wenig bis gar nicht auf die Anpassung an den beobachteten Klimawandel. Schließlich werden wir (bzw. unsere Nachfahren) mit dem natürlichen Anteil an der Erderwärmung (den es ja auch gibt, irgendwie) leben müssen, mit dem Einfluss der Natur, des Kosmos, der Galaxie, den kein Kohleausstieg neutralisieren kann. Wir werden uns anpassen müssen.

Nicht nur der Blick auf das vergangene Jahrhundert, auch die Betrachtung der Klimakurven der letzten Jahrhunderte, Jahrtausende und Jahrhunderttausende zeigt deutliche Ausschläge nach oben und nach unten. Seit Beginn der Neuzeit, also bereits lange vor der Industrialisierung, gingen die Temperaturen nur nach oben. Irgendjemand scheint da außer dem Menschen auch noch dran zu drehen. Auch wenn die Kurven zuletzt, seit Beginn der Industrialisierung, nun etwas steiler gezeichnet sind.

Für das Beschweigen dieser Frage im öffentlichen, populären Diskurs kommen mehrere Gründe infrage:

  • Die Annahmen in der Klimaforschung klaffen bei diesem Punkt weit auseinander, so dass eine öffentliche Diskussion darüber die behauptete Einigkeit aller Wissenschaftler infrage stellen würde.
  • Die Frage wird, in bester Tradition aus schlechtesten Regimes, als nicht zielführend angesehen. Jedes Prozent, um das der menschengemachte Klimawandel zugunsten des natürlichen statistisch konkret gemindert aufträte, schadet der Einheitsfront gegen den CO2-Ausstoß. Lenkt also nur ab vom allumfassenden Umbau der Welt, der „Großen Transformation“.
  • Eine breite Diskussion über konkrete Zahlen könnte jene bequemen Pauschalurteile („fast ausschließlich“) womöglich infrage stellen.
  • Die Anpassung an den Klimawandel, Wehrbauten gegen Fluten, umfassende Klimatisierung der Gebäude, Schutzeinrichtungen an den Küsten erhöhen den Bedarf an großtechnischen Maßnahmen. Was jedenfalls denjenigen unter den Aktivisten, die unter Klimaschutz vor allem das Zurückfahren von Technik und Industrie verstehen, gegen den Strich ginge.
  • Es interessiert keinen. Komisch eigentlich. 

Ein weiterer, sehr deutlicher Warnschuss

Natürlich könnte man dem entgegnen: So oder so machen wir eben beides: CO2-Minderung und Anpassung, „Mitigation and Adaptation“. Mit Volldampf. Klingt überzeugend. Doch abgesehen davon, dass hierbei das Abwägen zwischen beiden Strategien etwas schwierig ist, wenn man beim menschlichen Anteil – zumindest in der Öffentlichkeit – im Dunkeln tappt, ist eines klar: Die großen Herausforderungen bei der globalen Anpassung an eine wärmere Welt lassen sich nicht in einer schrumpfenden Wirtschaft mit noch stärker schrumpfenden Steuereinnahmen bewältigen. Die Herausforderungen, und zwar bei Minderung wie Anpassung, werden ohne nachhaltiges Wachstum nicht zu stellen sein. Setzen wir die Minderung absolut und den CO2-Ausstoß am besten schon gestern auf Null, wie es etwa Fridays for Future (FFF) fordert, ist die Wirtschaft am Ende. Also doch besser abwägen. 

Und gerade hierfür gab es kurz vor der warnenden Flutkatastrophe einen weiteren, sehr deutlichen Warnschuss. Den offenbar längst nicht alle gehört haben, nicht hören wollten.

Eine Studie im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums hat vor zwei Wochen das bestätigt, was jeder mit gesundem Menschenverstand ausgestattete Bundesbürger sich sowieso längst gedacht hat, die entsprechende Vermutung stand wie der sprichwörtliche Elefant im Raum: Den Deutschen geht die Energie aus, wenn wir so weitermachen. Der Strombedarf für die mittelfristige Zukunft war bisher völlig falsch berechnet worden. Eine Lücke in der Größenordnung von – bisher – einem Fünftel tut sich auf. Ratlosigkeit im Wirtschaftsministerium darüber, wie die Lücke gestopft werden könnte.

Dabei ist es seit nunmehr einem Jahrzehnt eine einfache Rechnung: Wenn die gesamte Industrie, der gesamte Verkehr, die gesamten privaten Haushalte durch elektrischen Strom in Bewegung gehalten werden sollen, wird man das Land entweder vor lauter Windrädern nicht mehr sehen können. Oder die Wirtschaft und der Verkehr müssen schrumpfen, entlang der geringeren Energiezufuhr. Oder beides. Der Blackout, den die „Klimaleugner“ oft schon an die Wand gemalt haben, er rückt nun doch näher. Und dann wird es nichts mit der Anpassung. Auch die Warnsysteme für Extremwetterlagen laufen übrigens mit Strom.

Man war nicht vorbereitet

Es braucht nicht viel Phantasie, um vorherzusehen, dass bald schon weitere Anpassungen an höhere Bedarfsprognosen beim Strom kommen, und dann immer im Rhythmus von wenigen Jahren. Ein großes Problem für das am höchsten industrialisierte Land Europas, ausgerechnet, das sich vor zehn Jahren anschickte, gleichzeitig aus der Kohle und der Atomenergie auszusteigen (und übrigens auch aus dem Gas, das die Klimabilanz im Vergleich zur Kohle erheblich weniger tangiert).

Doch von besserer Anpassung an höhere Temperaturen und ihre – prognostizierten – Folgen für das Unwettergeschehen, von Vorsorge und Katastrophenschutz war nach dem Höhepunkt der Flutkatastrophe zunächst erstmal nicht die Rede. Obwohl sich sehr schnell herausstellte, dass es gerade hierbei jämmerlich geklemmt hat, vor allem, was die Weitergabe von rechtzeitig vorliegenden Informationen über die anstehenden Starkregenfälle anging. Man war nicht vorbereitet.

Anstatt, wie man es noch vor 20 oder 30 Jahren naheliegenderweise getan hätte, sofort die Diskussion darüber zu entfachen, wie wir uns vor solchen Regenfällen künftig besser schützen können, suggerierten TV-Moderatoren, Zeitungskommentatoren und Vertreter interessierter Parteien in den ersten Tagen, wir könnten solche Regenfälle einfach sofort unterbinden, wenn wir nur wollten. Der Unterton: Die kommende Bundestagswahl entscheidet über das Weltklima, und dann wird alles gut.

Laut Luisa Neubauer von FFF führe ein Kanzler Armin Laschet uns unmittelbar in die dauerhafte Klimakatastrophe. So wie der stellvertretende Fraktionschef der Grünen im Bundestag den CDU-Politiker Laschet schon für die Todesfälle bei der Hitzewelle in Kanada unmittelbar verantwortlich machte. Hier wird eine Unmittelbarkeit von Handeln und Klimageschehen vorgegaukelt, direkt kausal und in Echtzeit, die man schon als kindlich bezeichnen darf. Als ob jede Tonne Kohleverfeuerung heute in der Lausitz schon morgen für „Klimaflüchtlinge“ aus Afrika sorgt. 

Was man nur oft genug in den Raum stellt, gilt

Merkt es eigentlich keiner? Würde sich eine konkrete Klimapolitik derart unmittelbar auf das Klima und somit auch auf das Wetter auswirken, könnten wir die ganze Angelegenheit erheblich beruhigter angehen und warten, bis die Erderwärmung tatsächlich einen Trend zu mehr Wetterkatastrophen bewirkt.

Halt, höre ich da, die Klimaunwetter sind doch längst da, an den Nebenflüssen des Rheins waren sie jetzt doch der Beweis. Liegt alles im Katastrophen-Trend, das weiß doch jeder. Lieber Hörer, du bist Zeitzeuge des Geschehens, eins zu eins, was brauchst du denn noch als Beleg? Alle scheinen sich einig zu sein. Aber stimmt das überhaupt?

Bis vor Kurzem war es für die Klimaforscher und auch die Medien common sense, dass kein einzelnes Wetterereignis direkt der Klimaerwärmung zugeschrieben werden kann. Genau das aber scheint heute, wir stehen im Wahlkampf, außer Kraft. Jetzt sind sich Presse, Funk und Fernsehen einig, dass nur noch Ignoranten das „immer schlimmer“ und „immer häufiger“ leugnen könnten. Haltung zeigen. Und deshalb kann die Flutkatastrophe im Westen nur eine Folge der menschengemachten Klimaerwärmung sein. Noch Fragen?

Seit Jahren ist die Rede von der stetigen Zunahme bei den Extremwetterereignissen, von einem gesicherten Trend, bedingt durch den Klimawandel. Die journalistischen Kommentartoren berufen sich dabei auf die Wissenschaft. Dass allerdings die Forscher dies lediglich für die Zukunft annehmen, als sehr wahrscheinliche Projektion, gewonnen aus ihren Computermodellen, und derzeit keinen Trend dingfest machen können – dies gerät dabei in den Hintergrund, wird verdrängt, für den guten Zweck. Der Zusammenhang wird als Fakt ausgegeben, nach der Devise: Was man nur oft genug in den Raum stellt, gilt. Und wenn dann auch noch jener Grundsatz über Bord geht, sich bei der Zuordnung von Einzelereignissen zurückzuhalten, dann ist jetzt, im Juli 2021, die große Einigkeit da bei den Bildern von der Flut: Das. Ist. Der. Klimawandel.

„Kurz- und mittelfristige zyklische Variabilität“

Tatsache ist, dass der Deutsche Wetterdienst (DWD), der hierzulande die Daten über Extremwetterereignisse zusammenträgt und analysiert, keine Häufung solcher Fluten feststellen kann. In seinem „Nationalen Klimareport. Klima – gestern, heute und in der Zukunft“ schreibt er: „Für den Sommer lassen sich derzeit mit den vorhandenen Beobachtungen und den bekannten Methoden keine Trends der Anzahl von Tagen mit hohen Niederschlagsmengen identifizieren. Hier dominiert eine kurz- und mittelfristige zyklische Variabilität.“ Kein Trend. Keine statistisch feststellbare Häufung von extremen Wettertagen im Sommer (im Winter gab es eine Zunahme, aber da seien die Niederschläge insgesamt erheblich geringer, schreibt der DWD).

Ob der vermutete Trend jetzt („endlich“?) nach den Unwettern als statistisch signifikant festgestellt wird? Nach einem einzelnen Ereignis wohl kaum. Und: So tragisch die Flut mit den hunderten Todesopfern ist, der DWD erfasst nicht die Folgen für den Menschen, sondern die meteorologischen Daten. Und, auch wenn es manchem zynisch klingen mag und andere es nicht glauben mögen: Die meteorologischen Daten der Regentage in der vergangenen Woche im Rheinland waren keine Spitzenwerte. Die Regenmengen pro Tag blieben auch in den am schlimmsten betroffenen Gebieten deutlich unter 200 Liter auf den Quadratmeter in 24 Stunden. Es gab in der Vergangenheit in einzelnen Gebieten Deutschlands schon Tage mit Werten um die 300 Liter, auch einmal 220 Liter in nur eineinhalb Stunden. Der jetzt so häufig gehörte Begriff „Rekordregen“ trifft insofern also nur bedingt zu. Allerdings handelte es sich um einen länger anhaltenden Regen, der die Talsperren komplett füllte. Zu dem fatalen Desaster haben den extremen Starkregen aber die topografischen und baulichen Verhältnisse in den betroffenen Regionen, und vor allem die unzureichende Vorsorge (um es gelinde auszudrücken) auf Seiten des Katastrophenschutzes werden lassen.

Solche Diskussionen, ja Aufrechnungen über Klima, Wetter, Ursachen und Folgen bei einer solchen Vielzahl an Opfern erregen bei manchen starken Unmut. Die Ehrfurcht vor den Toten verbiete es, alte Streitthemen an solchen Ereignissen aufzuwärmen, gar Besserwisserei zu betreiben – sagen die einen. Man kann es so sehen. Aber auch so: Andere kritisieren, dass sich viele nicht scheuen, ein solches tragisches Ereignis auszunutzen, und zum Beispiel für den eigenen Wahlkampf in den Dienst zu stellen.

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Frances Johnson / 20.07.2021

Dieser Tage in der U-Bahn in Zhengzhou; Henan, China (Yellow River Area”: Greenpeace said the risk of extreme weather was now highest in China in the densely populated city centres but that it was also growing fast for the outskirts of large cities because of rapid urbanisation. Liu Junyan, of Greenpeace International, told Chinese media: “Because of the highly concentrated population, infrastructure and economic activity, the exposure and vulnerability of climate hazards are higher in urban areas. Cities are an important sector of global greenhouse gas emissions, which account for about 70% of the total emissions.” IN: Heavy flooding hits central China, affecting tens of millions, the guardian. Pfropft sich auf einen immer wieder einsetzenden Regen seit Mitte Juni (Regenzeit) auf.

Heribert Glumener / 20.07.2021

@Timm, Zitat: „Korreliert man 20-Jahres-Mittelwerte der globalen Temperatur mit dem CO2-Gehalt der Atmosphäre in den letzten 60 Jahren, so erhält man eindeutig einen strikt linearen Zusammenhang zwischen Temperatur und CO2: Der Korrelationskoeffizient beträgt ca. 0,011 Grad/ppm CO2 für die globale Temperatur….“ Den Korrelationskoeffizienten drücken Sie nicht als „ca. 0,011 Grad/ppm CO2“ aus, sondern – standardisiert – anhand einer Kennzahl von -1 (für einen absolut negativen Zusammenhang) bis +1 (für einen absolut positiven Zusammenhang) zweier Variablen. Möglicherweise meint 0,01 bei Ihren (wiedergegebenen) Ausführungen tatsächlich den Korrelationskoeffizienten – dann wäre allerdings die Korrelation zwischen Ihren beiden Messgrößen Temperatur und CO2 nicht vorhanden (0,01 = völlig unsystematisch, und nicht etwa „strikt linear“). Überdies: Was soll da überhaupt korreliert worden sein? „20-Jahres-Mittelwerte der globalen Temperatur“ als bereits komplett zusammengemantschtes Maß über 20 Jahre oder 20 einzelne Jahres-Mittelwerte mit dem „CO2-Gehalt der Atmosphäre in den letzten 60 Jahren“ (auch als jeweils zusammengemantschter 20-Jahres-Referenzwert oder als 60 Referenzwerte? Sauber wäre ein Messwert A pro Jahr oder Jahresintervall von-bis, korreliert mit dem entsprechenden Messwert B (also ebenfalls pro Jahr oder Jahresintervall von-bis). Das von Ihnen Wiedergegebene scheint hingegen ein ziemlicher Daten-Murks der Amis zu sein – insofern kein Vorwurf an Sie. Generell schärft es das Denken, sich mit kritischer Statistik (Empf.: Walter Krämer, Lügen mit Statistik) zu befassen: was ist eine Korrelation – und warum ist eine Korrelation nicht mit Kausalität gleichzusetzen? Bzw. wo gibt es tatsächlich extrem strenge Korrelationen (in Ihrem Beispiel wohl kaum), die aber inhaltlich als kompletter Nonsens fehlgedeutet werden könnten? (DE: “perfekte Korrelation zwischen Apfelsinenimporten aus Portugal und Belegungszahlen der Trinkerheilanstalten”, kein Witz).

Sabine Schönfelder / 20.07.2021

Dr. Stefan Lenhoff, die Politisierung der Gesellschaft schreitet voran. Nach Fußball und Gesundheit gerät die einfache menschliche Hilfeleistung in die politische Agenda, SELBST wenn diese traurigen Polit-Stümper das Chaos mitverursachten!! Bodo Schiffmann, einer der ersten und stringentesten Pandemie- Kritiker mit medizinischem Hintergrund UND gesundem Menschenverstand UND CHRIST setzt gerade seine ganze Lebenskraft ein, um den Menschen in den überflutenden Gebieten zu helfen. Während sich eine fettgefressene Wohlstandspresse über jedes Lächeln oder Lachen der im Flutgebiet eintreffenden Politiker echauffiert. Diese Presse ist genauso Scheiße wie die Politiker, über welche sie zu urteilen vorgibt!!Die politisch aufgehetzte Polizei berichtet, DAß SIE DIE RECHTSRADIKALEN Helfer, die diese Notsituation der Bevölkerung ausnutzten, genau im Blick behalten, aber es leider keine strafrechtlichen Rechtsgrundlagen zum Zugriff gäbe. Das liebe Leute, ist DAS ENDE der abendländischen Kultur. Das ist DAS LETZTE, INDISKUTABEL und mit voller Verachtung und Brechreiz zu versehen. An was erinnert und das? Die Polizei überwacht DIE POLITISCHE GESINNUNG und macht sie zum MASSSTAB ihres Handelns! Schande und Scham für eine aufgehetzte und instrumentalisierte Exekutive…...allerdings sehe ich auch in der Judi- und Legislative wenig Hoffnung…..unser Plan, wir bleiben wer und wie wir sind und wir bestimmen und urteilen SELBST. Schlaft gut.

Sebastian Gumbach / 20.07.2021

Es ist kompletter Unsinn, das Wetter vorauszusagen, zu prognostizieren, mit Modellen berechnen zu wollen. Das kann nicht funktionieren. Das Wetter ist ein chaotisches Nicht-System, das man, wenn man Glück hat, für zwei, allerhöchstens drei Tage ungefähr estimieren kann. Was darüber hinaus geht grenzt an schwarze Magie.

Krug-Fischer, Bernhard / 20.07.2021

Jetzt steht es endgültig fest: die AfD ist Schuld an der Flutkatastrophe. Diese Partei hat nämlich im LANDTAG NORDRHEIN-WESTFALEN mit der Drucksache 17/4295 u.a.  Folgendes beantragt: „ 2. alle Finanzmittel für den „Klimaschutz“ und alle Fördermaßnahmen, welche aus „Klimaschutzgründen“ gewährt werden, sofort zu streichen und in angemessener Höhe in den Schutz von Menschen, Sachgütern und Einrichtungen im Sinne eines adaptiven Bevölkerungsschutzes zu investieren. 4. für Hoch- und Niedrigwasser Rückhaltebecken an geeigneten Standorten zu bauen, solange sie nicht öffentlichen Belange entgegenstehen.“ Bei so einen Antrag von der AfD bleibt den anderen Parteien ja gar nichts anderes übrig als dagegen zu sein. Gemeinsame Sache mit der AfD geht ja gar nicht!!!

Claudius Pappe / 20.07.2021

7 Milliarden Menschen…..........und die dümmsten ( dreisten, deutschfeindlichsten ) davon sitzen im deutschen Bundestag, deutschen Landtagen, deutschen Rathäusern, deutschen Verwaltungen, deutschen Zeitungen , deutschen Fernseh- und Rundfunkanstalten und in der EU-Verwaltung .

Volker Voegele / 20.07.2021

Gegenwärtig „werkeln“ circa 8 Milliarden Menschen in und an der Biosphäre der Erde. Für diese enorme Anzahl der Menschen, die sich durch weiteres Wachstum in vielen Regionen noch massiv in den nächsten Dekaden erhöhen wird, muss die gesamte Oberfläche des Planeten zur Nutzfläche umgebaut werden. Im Weiteren bedingt die ebenfalls zunehmende industrielle Lebensweise des Menschen die intensive Nutzung der Energie- und Rohstoffressourcen bei gleichzeitigem Anstieg von Abfällen, Abgasen, Abwärme, et cetera. Keine Frage, das menschliche Tun hat auch Einfluss auf das Klimageschehen. Wobei die Menschheit in ihrer Evolution schon gelernt hat in verschiedenen Klimazonen zu überleben, wenn auch oft nicht besonders komfortabel. In den entwickelten Industriestaaten können die Menschen heutzutage Heizung und Klima- und Lüftungsanlagen einsetzen. Alle anderen Organismen haben bei Klimafluktuationen deutlich größere Probleme als die Menschen, abgesehen davon, dass man speziell den höher entwickelten Tierarten die benötigten Naturlandflächen nimmt, wenn sich die Menschheit so überproportional ausbreitet. Leider ist die westliche Mainstream-Politik seit jeher nicht willens und fähig, die Bevölkerungsthematik in die Außen- und Entwicklungshilfepolitik mit Vorrang einzubringen. Nun denn, Deutschland als zukünftiges Siedlungsgebiet für garantiert „100-prozentige Klimaflüchtlinge“ wird auch seinen Charme haben.

Maria Dreiling / 20.07.2021

Ich erinnere mich in den letzten Tagen an einen Ausspruch meines Großvaters:  Wo der Teufel nichts schaffen kann, schickt er ein altes Weib hin. (Merkel, v. d. Leyen, Barlay, Giffey, Göhring-Eckardt, Luisa und Greta im Doppelpack usw. usf.) Wobei weibliche Männer auch ihren Beitrag leisten. Das “beste Klima” - geistige - schaffen die “Gender*innen”.  #### Harald Lesch, aus nächster Nähe gehört, klingt wie ein tönendes Rohr. #### Und 20 Mrd. Menschen?  Es gibt eine feine Geschichte vom Mäuseparadies. Die ist mit Sicherheit übertragbar. Und wir sind schon dabei: Essen, Trinken, Wärme (nicht zu viel) und Sauberkeit - das reicht. Nach etwa 1.500 Tagen war die letzte Maus mausetot.

Frances Johnson / 20.07.2021

Es ist doch schön, wenn mal jemand erklärt, was ein Höhentief ist und was zuweilen mit ihm geschieht: “Manchmal aber schert ein Tief aus der Bahn Richtung Äquator aus. Meteorologen sprechen in dem Fall vom «Abtropfen». So ein Tief entwickelt sich dann oft zum Höhentief – und kann zum Beispiel Richtung Alpen ziehen, wie das auch jetzt zu beobachten ist. Kommt das System zum Stillstand, was wegen der Abkopplung von den anderen Tiefs oft passiert, können in der betroffenen Region tagelange Unwetter die Folge sein.” Aus: “Ein Höhentief bestimmt unser Wetter. Was ist das überhaupt – und weshalb beschert es uns so viel Regen?” Sven Titz, NZZ. So viel zum Modewort Jetstream.

Krug-Fischer, Bernhard / 20.07.2021

@Sommer, H.-J., Ihre Frage „ich stelle mal die Frage in den Raum, ob die Flutkatastrophe, die ja nun fleißig instrumentalisiert wird, von manchem billigend in Kauf genommen wurde.“ kann für eine Gemeinde beantwortet werden. Auf Tichyseinblick erschien heute ein lesenswerter Artikel „Flutgefahr seit Jahren bekannt: Die NRW-Regierung wettete gegen die Katastrophe“. Es ist schlimm, was da passiert ist. Und ich gehe jede Wette ein, dass es in diesem Jahr noch einen Lockdown wegen des Klimawandels geben wird! Natürlich hat der Klimawandel Corona auch begünstigt. Herr Klabauterbach wird dies in einer der nächsten Talkshows auch ausführlich begründen!

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