
Komische Geschichte, aber vielleicht liegt es auch an den deutschen Weibern. Mir sind die egal, steh’ auf Japanerinnen, Amerikanerinnen nicht.
Wir deutschen Männer ticken auch nicht viel anders, als alle Männer. Wenn eine scharfe Maus in die Kneipe kommt, checken wir die Lage genau so, wie alle anderen auch. Wir checken ihre Proportionen, bekommen vielleicht einen schnelleren Herzschlag - das ganze Programm eben. Das geschieht nur wesentlich unauffälliger und wird gut überspielt. Wir deutschen Männer sind auch hier eben besonders korrekt und wollen die Erwartungen erfüllen, von denen wir glauben, dass sie an uns gestellt werden. Wir Deutschen, oder auch einige andere westliche Männer, haben wirklich ernst genommen, was in den Medien über den “neuen Mann” alles so gesabbelt wurde. Wir wollten es den Frauen wirklich recht machen. “Südländer”, Moslems und Afrikaner haben das nie versucht. Sie haben sich nie verbogen und damit durchgehenden Erfolg. Als die ganze Frauenversteherei anfing, glaubten wir “modernen weißen Männer”, dass “die Frauen” den verständnisvollen Softie wollen. Das ging so lange gut, bis die Freundin uns mit dem Türken oder dem Afrikaner betrogen hat. Irgendwas war wohl doch nicht so cool an dem “verständnisvollen Softie”. Die modernen Frauen sind schlau. In jungen Jahren haben sie Spaß mit den heißblütigen Exoten. Die haben aber sonst meist nichts auf der Pfanne, weder in der Birne, noch auf dem Konto. Wenn unsere Ladies selbst kein Geld haben und deshalb irgendwann bei den Exoten nicht mehr landen können, suchen sie sich irgendwann den zuverlässigen, treuen, weißen Zahlemann für´s Alter. Das gibt es natürlich auch im umgekehrten Fall, wenn sich der Exot eine weiße, deutsche “Zahlefrau” sucht. Dieser ganze Paarungszirkus ist nichts, als ein berechenbarer Markt. Zum Glück habe ich mich bereits fortgepflanzt und mein Nachwuchs entschädigt mich für all den Mist, den ich mit Frauen schon erlebt habe. Das war mal ein subjektiver Klartext-Kommentar, der ganz bewußt verallgemeinernd gehalten ist. Sollte unter dem obrigen Text mal erlaubt sein, meine ich. Wir werden sehen.
Liebe Frau Arfa, wie viele deutsche Männer kennen Sie und Ihre Freundin denn? Ich halte Ihre Erfahrungen für nicht besonders repräsentativ. Und… was ist das denn eigentlich, ein deutscher Mann? Das wird doch gerade abgeschafft. Das kann weg. Ich bin vom Alter her über die Grenze hinaus, wo man junge Frauen kontaktiert, aber ich habe Augen im Kopf. Ich sage Ihnen die jungen Männer in westlichen Zivilisationen sind wirklich arme Schweine. Aufgezogen fast ausschließlich von Frauen, die oft selbst nicht genau wissen wie ihre Identität sein soll, oder sich bereits für den Extremfeminismus entschieden haben. Da ist das “Sitzpinkeln” noch die harmloseste “Erziehung”. Sobald ein Junge in der Schule aufmuckt, bekommt er Retalin und gegen die weiblichen Oberschlaubis in der Schulklasse hat er eh keine Chance. Hier auf der Achse hat mal einer Ihrer Kollegen über “Fiffis” geschrieben, also junge Männer, die von den Frauen im Land wie kleine Hunde herbei gepfiffen werden. Also, was erwarten Sie von jungen Männern, die ihr gesamtes bisheriges Leben von Ideolog*innen gepiesackt wurden? Und wer weiß, was sie noch alles erwartet in einer Welt, in der das Männliche immer öfter dem Toxischen gleichgesetzt wird. Ich bitte Sie, haben Sie Geduld und Verständnis für unsere armen Jungs. Sie sind wirklich besser, als man auf den ersten Blick glauben mag. Und vielleicht (hoffentlich) kommen bald wieder bessere Zeiten, in der die Männlichkeit wieder als natürlichste Sache der Welt betrachtet wird.
Wenn wir deutschen Männer so viele Nachteile haben, kann den weiblichen Singles in Deutschland geholfen werden. Wir haben ein paar Millionen junge Männer aus aller Herren Länder bei uns. Es dürfte wohl kein Land auf dieser Welt geben, das einen derartigen Überschuss an jungen Männern hat wie Deutschland. Da sollte doch auch für die wählerischte Frau etwas Passendes dabei sein. Wenn Nein, dann könnte es auch an den jungen Damen liegen.
Das Leben kann so übersichtlich sein, wenn man es in Klischees einteilt. Vielleicht besteht die klitzekleine Möglichkeit, daß Sie und Ihr ‘american girlfriend’ sich selbst unbewußt diesen Männertypen aussuchen? Wünschte ich hätte als deutsche Kartoffel einmal so einen ‘Ordentlichen’ kennengelernt, der mir nachts, nach einem gemeinsam verbrachten Abend ein Taxi bestellt, damit ich in Ruhe schlafen kann! Wenn ein Mann, den Sie begehren und vice versa sie nachts mit dem Taxi allein in Ihr Heim schickt, der, statt sich nach Ihnen zu verzehren, zwischendurch in Indien wandern geht oder in Thailand herum schwimmt -, ohne Sie- , ist er einfach nicht ‘h e i ß’ und Sie sind keinesfalls eine Schlampe, sondern nur ein bißchen ungeschickt. Mit d e m deutschen Mann hat das nichts zu tun und auch nichts mit Hitler, Rassenkunde und deutschen Maschinenherstellern. Das sind schlimme Kleinmädchenträume. Man kann nicht alles haben, keinen zügellosen, koketten, italienischen Sexualprotz, treu und mit bürgerlicher Versorgungsmentalität und keine eierlegende Wollmilchsau. Sie haben das Problem doch optimal gelöst. Sie bekommen ihr Kind wann und von wem sie wollen und haben dabei noch nicht einmal einen Mann vom Wandern in Indien abhalten müssen. Masel tov!
Liebe Autorin, vielleicht liegt es daran, dass Sie nur in einer bestimmten großstädtischen Atmosphäre in einer bestimmten Altersklasse unterwegs waren. Ich glaube ein gutes Drittel ist gaaanz anders. Wir nennen Sie die Dinosaurier. Ich bin so einer, wie meine Frau mit einem Lächeln und einem Bedauern allgemein zu Kenntnis gibt. Mein Appell: Suchen Sie weiter! Alleine die suche macht Spaß. Ihr Dinosaurier
“Deutsche Männer”, so, so. Jetzt wissen wir Bescheid, wie sie ticken - alle. Im Urlaub “charmant, witzig und sogar geil”, ansonsten eher so la la. Ein alles andere als tiefschürfender Beitrag, der unfreiwillig die Untiefen der Blogger-Kultur belegt. Darf ich es als deutsche Mann “sehr direkt” und einer US-Amerikanerin auf englisch sagen? Bullshit, honey!
Naja, Frau Orfa, ER hat es nicht leicht. Seine Domestizierung führte durch ein Elternhaus, dass 1968 noch live erlebte. Sicher ist Mama keine Nutte ( jaja, netiquette ) und Papa kein daueralkoholisierter Knacki ( mitunter auch Berufspolitiker ). Sein antiautoritär eingeimpfter Glaubenssatz: krieche jedem, der über dir steht in den Arsch; nach unten bitte treten, hat er geradezu eingesogen. Das everybodys darling zugleich, zumindest in Deutschland, auch everybodys Arschloch ist, kann man ihm schwer vermitteln. Die intellektuelle Geschmeidigkeit fehlt. Er bevorzugt die Grünen. Nicht umsonst ist er ein guter Radfahrer. Da er im dunklen ängstigt, trägt er viele Tattoos. Die Haare sind ihm schon mit drei Jahren ausgegangen. Liegt am Fahrradhelm. Damit er nicht immer der erste ist, fährt er gern Motorrad amerikanischer Provenienz. Überfordert ihn emotional nicht, da nicht so schnell und agil. Er hat eine Versicherungsagentur, ist Außendienstler im Angestelltenverhältnis ( fest; natürlich ), und wenn er nicht grad ein Weizenbier auf der Pfote hat, spielt er so geistreiche Sportarten wie Fußball. Manchmal spielt er auch nicht; eigentlich geht er nur ins Stadion, weil seine homoerotischen Kumpel da auch hingehen. Und zum Sport: er trägt Sportbekleidung. Und Flip - Flops. Und er ist für Einwanderung, sieht Israel kritisch und hält Burka - Trägerinnen grundsätzlich die Tür bei Karstadt auf. Welches Problem haben Sie ? Bei einem derart herausragendem Angebot an die Damenwelt.
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