
“Wenn nicht gerade die NSA oder der BND involviert sind, haben hierzulande offenbar wenige ein Problem mit Massenüberwachung” - auch da, wie Sie selbst bemerkten, war/ist die Reaktion überschaubar ;-) “Die Bespitzelung von Autofahrern oder vermeintlichen Steuerhinterziehern juckt dagegen nur wenige.” Weil alle sich liebend gern an (unsinnige) Vorschriften halten. Je weniger Freiraum, je weniger muss ich entscheiden und mglw. sogar noch Verantwortung tragen ;-). Es gibt nur sehr wenige, die mir “erlauben” als Beifahrerin unangeschnallt bei 50 oder sogar nur 30 durch die Stadt zu rollen ;-)
Quellenangabe wäre gut, Her Röhl, ansonsten durchaus glaubhaft und natürlich skandalös
Nun ist das Fratze einer sonderwegigen “Demokratie”
Autobahntotalüberwachung ist der sog. Gleichstellungsauftrag der angeblich im Grundgesetz steht in Reinform. Egal welchen PS-Input man reinlegt, hinten raus dürfen nicht mehr als 120 km/h kommen. Ausserdem “Autobahn”... tss
Wer in der Demokratie schläft, wird in der Diktatur aufwachen. Ob Überwachungs- oder Gesinnungsdiktatur spielt da kaum eine Rolle. Scheinbar will der Wähler, oder Nichtwähler, es ja nicht anders. Bei diesem “Versuch” in Niedersachsen geht es m. E. auch um die demnächst fällige Maut, mit welcher der Bürger sich dank Dauerberieselung der Medien doch auch schon abgefunden hat. Sicher ginge das alles auch anders. Das sich selbst meldende, “Netzwerkfähige” Auto, kommt ja ab nächstem Jahr in Form jedes Neuwagens auf “Europas” Straßen. Und bald kommt dann auch die Smartphone-Pflicht für alle, natürlich nur zu unserer aller Bequemlichkeit. Bild-Zeitung und irgendein namhafter Hersteller liefern dann das “Volks”-Smartphone…
Es lässt leider wieder einmal tief blicken, dass ausgerechnet eine rotgrüne Regierung einen weiteren Schritt in den Polizeistaat forciert. Auf solche Ideen kommt sonst nicht einmal die NPD.
Ist in Frankreich auf den Autobahnen seit Jahrzehnten gang und gäbe. Und zwar auch zu UMP-Zeiten. Wird zwar niemand fotografiert, aber an den Mautstationen die mit Uhrzeit versehenen Tickets von der Gendarmerie stichprobenweise kontrolliert. Zu wenig Zeit vergangen zwischen Ticketlösen und Kontrolle: zu schnell gefahren, Strafe fällig. Und zwar satt. Als es den FJS noch gab und er (z.B.) in Nürnberg Wahlkampf machte, wurde jeder, der dort war, von Überwachungskameras und der Polizei gefilmt.
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