
Den deutschen Untertanen erkennt man nicht nur am Lappen vorm Gesicht. Man erkennt ihn auch am Schweigen, wenn er’s Maul aufmachen müsste, am Nur-zu-Hause-Meckern, Mitmachen trotz besseren Wissens, am Dulden des Unduldbaren, am Wegblicken und Ohrenverschließen, am Verkriechen in die privaten Niesche. Eine Folge von Bismarck und sicher auch der ersten und zweiten Diktatur, weiterführend dem viel zu dichten sozialen Netz der Bundesrepublik. Der Einzelne konnte seine Verantwortung bequem an den Staat abgegeben, weil sich dieser scheinbar um alles kümmert. Eltern geben ab an Erzieher und Lehrer, Kranke an den Arzt, Angestellte an Arbeitgeber, Arbeitslose ans Amt. Danke für den Hinweis auf Bismarck. Wieder eine Teil-Antwort auf die Frage, die auch ich mir seit Jahren stelle: Warum sind wir so?
“Putinist, also Tyrannenfreund. (Mit anderen Tyrannen versteht man sich derweil prächtig.)” Also sollte man sich auch mit Putin verstehen? Was ist denn das für eine Logik. Bisher in jeder Hinsicht der schwächste Beitrag der Autorin hier.
Der deutsche Untertan ist m.E. vor allem ein ALLES - SCHLUCKER, was sich vor allem in der infantil - dummen Kategorisierung von Rechts und Links manifestiert. (Rechts = schlecht und böse, Links = gut und richtig ) Grautöne mag der Michel nicht; Differenzierungen schon gar nicht. Gelegentlich schau ich “heute” ( Ja, meine Schuld !) Wenn z.B. Frau Hahlweg ihre bescheidne Anmoderation präsentiert, dann - wenn ihre Stimme vibriert und ihre Mimik nahezu entgleist - landet ihr (dumm-)linkes Engagement unwiderruflich in den deutschen Fernsehstuben. “Rechte Umtriebe ” gehen ihr so nahe, dass man fast einen emotionalen Zusammenbruch befürchten muß. Wenn ich nicht irre, geht ihr aber der Gender - Schwachsinn flugs über die Lippen….
Heutzutage kann man schon “Nazi” als Kompliment werten.
@ C. Stephan Auch wenn es immer wieder wohlfeil ist, den deutschen Selbsthass zu zelebrieren. Der Untertanengeist der Massen ist kein deutscher Sonderweg. Das hat doch die Plandemie deutlich gezeigt. PS.: Fällt gerne unter den Tisch. Untertanengeist wird in den Königreichen der Angst erzwungen. Überall. Auch in den anderen europäischen Länder wird deshalb keine Maske mehr getragen, weil die Regierungen es erlauben. Aber natürlich haben Sie recht mit: “Im Iran kann es den Tod bedeuten, wenn Frauen sich ihrer Kopfverhüllung entledigen. Doch sie tun es, massenhaft. Bei uns kostet es nichts, noch nicht einmal Mut, das Zeichen der Untertänigkeit endlich abzulegen.” Es könnt ein Anfang sein. Aber wenn ich mir zu umgucke, wird das freiwillige Maskentragen wieder mehr. “Und da merkte er: Er liebte der/die/das großen Bruderin und Schwesterin.” (1984 in Dummdeutsch) PS.: In Schweden trug man auch keine Maske, weil die Regierung auf die Maßnahme verzichtet hat. Die erzwungene Impfquote war allerdings sehr hoch. Ich hätte damit mehr Probleme als mit dem Sklavenlappen. Der ist , demütigend, ungesund doch nur vor deinem Mund (schlimm genug). Die Impfung bleibt auf ewig in dir drin.
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