
Richtig und eingängig: “Den deutschen Untertan erkennt man an der medizinischen oder gar FDP2-Maske, die er selbst unter freiem Himmel trägt.” Frau Stephan: Danke für die Idee.
@ThomasTaterka Mit “easy going” statt Gleichschritt war im Kaiserreich aus gutem Grund nichts. Denn während die Amerikaner “im Norden ein schwaches Kanada, im Süden ein schwaches Mexiko, im Osten Fische, im Westen Fische” als strategische Bedrohung bewältigen mussten und Großbritannien zwischen sich und dem Kontinent immerhin noch den Ärmelkanal hatte, blickte Deutschland im Osten nach Russland, im Westen nach Frankreich, im Süden nach Österreich-Ungarn und Italien und im Norden in die Mündungen der Schiffsgeschütze der Royal Navy.
Gottseidank kann man jetzt die Angepassten und die Menschen mit freiem Gesicht unterscheiden. Besser ging’s nicht, ich weiß gleich wen ich meide!
@Frau Grimm Ach, Frau Grimm, nochmals: Wer in dem verbrecherischen Überfall eines quasitotalitären Regimes auf einen souveränen Staat glaubt, nach Grautönen suchen zum müssen, relativiert das Verbrechen und macht sich indirekt mitschuldig, weil es z.Z. nicht um Krümelk….. geht, sondern um den Zusammenhalt des Westens und um die bedingungslose Unterstützung der Ukraine in ihrem Überlebenskampf. (Dass als Folge des Überfalls auch auf der überfallenen Seite Unrecht geschehen ist, kann natürlich nicht bestritten werden. ) Das ist eine durchaus humanitäre und christliche Ansicht. Mir ist schleierhaft, warum Sie sie offensichtlich nicht teilen können.
Ach ja, übrigens: Mit meinen 300 Euro Rente habe ich keine Gewissensbisse, mal etwa im Futter meiner Jacke aus dem Supermarkt zu tragen… 70 Euro davon gehen monatlich an Merdel, die ich beleidigt und bedroht habe… meines Wissens zurecht!
Im Kaiserreich gab es Gewaltentrennung zwischen Exekutive und Legislative. Wer in der Regierung war, war nicht im Parlament. Das ist in diesem Punkt deutlich freiheitlicher und auch demokratischer als die heutigen Zustände.
Der Untertan ist nicht das Problem. Es ist der schlechte Untertan bei einer noch schlechteren Regierung. Das zerschlagen von stabilen gesellschaftlichen Strukturen nach 1914/18, führte m.E. zu der bekannten Katastrophen. Nicht nur in Deutschland. In Russland war die Entwicklung ja auch nicht erfreulich. Mir scheint man will heute wieder eine Art Revolution anzetteln und alles über den Haufen werfen. Unsere Regierung stellt im Moment überrascht fest, wie wichtig günstige Energiepreise sind. Bismarck muss man hoch anrechnen das er revolutionäre Tendenzen durch angemessene Reformen zu verhindern suchte. PS An alle die sich über den angeblichen deutschen Militarismus um 1900 aufregen: Man müsste schon belegen das sich Briten, Franzosen, Amerikaner und andere freundlicher verhalten haben. Der heutige deutsche Militarismus macht mir mehr Sorgen als der von 1912. Es war auch 1914 nicht zu erwarten das der neue Konflikt wesentlich anders ausgeht, als jene davor. PPS Zum deutsch osmanischen Verhältnis: Es war keine schlechte Idee gute Beziehungen mit der Region zu unterhalten. Der Bau der Bagdadbahn kann als Symbol für die wirtschaftlichen Beziehungen genommen werden. Öl wurde damals schon wichtig u.a. da es zunehmend in der Marineschifffahrt genutzt wurde.
@Detlef Rogge ” Links-grünen Bourgeoisie???” ******* Das deutsche Volk ist seit 1250 bis heute kleinbürgerlich gewesen; es scheint, daß es heute seine Art wieder zu ändern beginnt. Man höre nicht auf das Geschwätz der Sozialdemokratie, welche von Junkertum und Bourgeoisie zu erzählen weiß; was wir Adel nennen, das sind ländliche Unternehmer, Offiziere und Beamte, sämtlich im höchsten Maße kleinbürgerlich; und unsere Bourgeoisie sind Handwerker oder Geschäftsleute, welche zufällig große Betriebe haben. Diese kleinbürgerliche Art aber vereinzelt, sie verhindert den großen Zusammenhalt der Nation, den der Adel schaffen kann und nicht minder die Bourgeoisie. Sie entwickelt deshalb den Verstand stärker als das Gefühl, denn das Gefühl vereint die Menschen, der Verstand trennt sie – man verzeihe die allgemeinen begrifflichen Worte, anders kann man sich diskursiv nicht ausdrücken. Paul Ernst (1866 - 1933),
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