In Deutschland ist man nicht bescheiden! Man nimmt sich Großes vor, dann kann man wenigstens groß scheitern. Hauptsache, man hat sich nicht mit Kleinigkeiten blamiert. Also! Und deshalb versuchen wir gar nicht erst, mit einem Virus zu leben oder uns mit dem Wetter zu arrangieren. Nein! Wir vernichten das Virus und retten das Klima. Basta.
Die furchtbare Unwetterkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz? Das liegt doch auf der Hand: Jetzt müssen wir Tempo machen mit der Klimarettung, fordert die Kanzlerin. Schließlich hat die Natur „manchmal eine grausame Neigung, ihre Lektionen mit dem Vorschlaghammer zu erteilen“, assistiert der Herr Kleber vom ZDF, und sieht „die Gewalt der Natur und die Folgen des menschlichen Handelns und Nichthandelns“ am Werk. So ist es! Die Natur schlägt zurück. Lasst uns also Buße tun und unsere Sünden bereuen.
Gewiss ist vieles an der katastrophalen Auswirkung der Regenfront, die den Westen Deutschlands getroffen hat, menschengemacht. Aber es nicht „der Klimawandel“, es sind keine „nie dagewesenen“ Wetterereignisse, wie ein Blick in die Geschichte zeigt. Nicht das CO2 ist schuld, nicht, dass Menschen Auto fahren oder Flugreisen unternehmen. Es ist auch mitnichten ausgemacht, dass Wetterereignisse dieser Dimension zugenommen hätten.
Der menschliche Anteil an diesem Unglück hat eine gänzlich andere Dimension und betrifft zum einen das mangelnde Risikobewusstsein – der Mensch vergisst, was seine Vorfahren noch wussten. Hinzu kommt das eklatante Fehlen geeigneter Warnsysteme. Vor allem aber betrifft es die Infrastruktur. Flüssen und Bächen ist viel zu oft ihr Rückzugsgebiet genommen worden, es wird auch da gebaut, wo man es früher aus guten Gründen unterlassen hat. Die Kanalisation ist weder für eine wachsende Bevölkerung noch für solche Wassermassen ausgelegt. Bodenversiegelung war übrigens einst ein Thema, bevor das für unbedenklich erklärt wurde, etwa, wenn für Windkraftanlagen gigantische Betonmengen in den Boden eingetragen werden müssen.
Genpflanzen böse. Genimpfen hurra!
Was den Katastrophenschutz betrifft, ist „Deutschland auf dem Stand eines Entwicklungslandes“. Ein „nationaler Warntag“ im vergangenen September endete im Chaos, „Warnapps“ funktionierten nicht, es war offenkundig verfrüht, viele der lautstarken Sirenen abzubauen. Und diesmal? Auch der Rundfunk tat nicht, was er sollte, obzwar man frühzeitig von dem drohenden Unwetter hätte wissen können.
Irgendwie erinnert das alles an das Krisenmanagement während der Panikpandemie: Niemand war auf die behauptete nationale Notlage vorbereitet gewesen. Wir sind es bis heute nicht. Aber das Klima retten und ein Virus besiegen – das können wir.
Wie auch immer es um den Klimawandel bestellt ist: Wäre es nicht besser, man wappnete sich gegen seine mutmaßlichen Folgen anstelle des aberwitzigen Versuchs, an einer einzigen Stellschraube zu drehen, nämlich dem fälschlicherweise als „Klimagas“ bezeichneten CO2? Mal abgesehen davon, dass, was Deutschland weniger emittiert, dafür eben von anderen Ländern rausgepustet wird.
Was ist mit Pflanzen, die Hitze und Trockenheit aushalten oder gegen Schädlinge geschützt sind? Wenn man Kartoffeln nicht mehr gegen die von einem Pilz verursachte Kraut- und Knollenfäule spritzen müsste, wäre das doch gut für einen schonenden Anbau, oder? Nun, diese Kartoffeln gibt es bereits – Gentech-Kartoffelpflanzen aus den Niederlanden. Also pfui Teufel. Begeistert lässt sich manch einer mit einem Stoff impfen, der sich einer Genmanipulation verdankt. Genmanipuliertes im Essen aber ist des Teufels.
Toxische weiße Männer mit Diesellastern
Natur ist nicht lieb und wartet nicht darauf, von uns geschützt zu werden. Auch Lektionen erteilt sie nicht. Wir tun gut daran, sie nicht zu unterschätzen. Vor allem sollte man groß im Kleinen bleiben. Und siehe da: Die Retter in der Not sind nicht etwa die vorsichtshalber in Berlin hüpfenden Fridays-for-Future-Kinder, all die starken Frauen in der Politik und gewiss nicht jene Wahlkämpfer, die die Katastrophe für ihre Agenda missbrauchen. Es sind die toxischen weißen Männer mit ihren Phallussymbolen wie schweren Dieselfahrzeugen und unappetitlich langen Schläuchen, die anrücken und Hand anlegen.
Es sind die Landwirte, die mit ihren Traktoren angerollt kommen, um erste Hilfe zu leisten – jene Bauern, denen Renate Künast vorwarf, sie und ihre Art zu wirtschaften seien eine der Ursachen für Corona. Doch genau sie werden gebraucht, nicht die Ideologen und Propagandisten, denen daran gelegen ist, die Untertanen in Angst und Schrecken zu halten.
Selbsthilfe ist das Wort der Stunde. Auf den Staat – oder auch nur auf einen Einsatzbefehl – wartet man viel zu oft vergebens. Wahrscheinlich, weil die Kanzlerin damit beschäftigt ist, das Klima oder die Welt zu retten, da muss das Volk schon mal hintanstehen.
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Beitragsbild: Creative Commons CC0 Pixabay

Nachtrag: Gerade hat Cem, der Urschwabe, auch zugesagt. Er bringt seine noch nicht so lange hier lebenden Ex-Landsleute mit, sie haben Erfahrung im Wiederaufbau. Damals, nach dem Krieg, haben sie den Westen Deutschlands wieder aufgebaut. Helge macht den Dolmetscher, Claudia hilft ihm-die kann alles- außer zählen. Jogi musste absagen-er leidet immer noch an der Depression, die er sich in England zugezogen hat. Frank Walter hält jeden Abend um 18 Uhr eine Andacht ab. Gauck leitet die Mitternachtsmesse. Claus und Maybrit berichten Life vom zügigen Fortschritt der Handarbeiten.
Der Blödsinn kann nicht groß genug posaunt werden, als das das Volk nicht gehorsam alles abnickt. Deutschland hat lebenslänglich mit vorher stattfindender geistiger Sicherheitsverwahrung.
Natürlich haben solche Ereignisse mit einem Klimawandel zu tun, aber nicht mit DEM Klimawandel, sprich dem ideologischen Kostrukt „Klimawandel“. Die Atmosphäre kann mit zunehmender Temperatur natürlich mehr Wasser aufnehmen und das kommt dann irgendwo zwangsläufig auch regelmäßig in größeren Mengen herunter. Das Problem ist jedoch nicht, daß es Klimawandel überhaupt gibt, sondern daß wir anscheinend verlernt haben, uns auf ihn einzustellen. Wir meinen, das Klima müßte sich nach unseren Bedürfnissen richten oder daß wir es nach unseren Bedürfnissen gestalten könnten, aber spätestens seit der Entwicklung des aufrechten Gangs und der damit für den Gebrauch von Werkzeugen freien Hände, hat sich der Mensch immer VOR dem Klima geschützt, durch Kleidung, durch Bauen von Behausungen, durch Dämme, durch die Auswahl besonders geschützter Wohnorte, und wenn es nicht anders ging auch durch Auswandern. Was ist also neu am Klimawandel? Was würden wir denn tun, wenn eine Eiszeit vor der Tür stünde, und Deutschland nur noch in einem Streifen nördlich der Schwäbischen Alb bis zur Norddeutschen Tiefebene bewohnbar wäre? Würden wir dann beschließen wie die Blöden, CO2 zu emittieren um die Abkühlung aufzuhalten? – Erst gab es das 2 Grad Ziel, dann plötzlich reduzierte man auf das 1,5 Grad Ziel, wobei schon beim 2 Grad Ziel klar war, daß es nicht erreicht werden könnte. Was sollen diese fruchtlosen Utopien? Verwenden wir doch unsere Resourcen lieber darauf, unserer Zivilisation wetterfest zu machen. Was ist denn wenn wir sofort aufhören könnten Engergie durch Verbrennung zu erzeugen und die Temperatur trotzdem weiter steigt, vielleicht weil wir uns immer noch am Ende einer Eiszeit befinden? Und wäre es nicht in jedem Fall vernünftiger und effektiver die Geburtenraten zu reduzieren?
Was ist eigentlich aus den e-Mobility-Fahrzeugen und der Ladeinfrastruktur geworden? Da wurde doch bestimmt auch einiges überschwemmt? Kann man die Sachen wieder herrichten? Oder doch besser zum Sondermüll? Eventuell zur Sicherheit besser gleich im Salzstock Gorleben ganz tief unter der Erde lagern?
Nicht nur Traktoren sind böse, sondern auch die Einsatzfahrzeuge und die Stromgeneratoren für die Pumpen. Alles muss weg! Auch der Fahrdienst für die Politiker sollte unbedingt umstellen auf die schicken Lastenfahrräder.
„Die Natur kann man nicht zum Narren halten.“ (Richard Feynman, Physiker) – „Wir schaffen das.“ (Angela Merkel, Physikerin)
Im Pfernsehen habe ich allerdings auch zupackende Frauen gesehen, mit der Schaufel den Schlamm weg schippend und Müll weg tragend. Meine Hochachtung. Was für Männer selbstverständlich ist, ringt mir da Hochachtung ab – bin auch schon versaut. Allerdings: Im Herbsts 2015 am Münchner Hauptbahnhof waren lauter Kerle, während im Fernsehen nur die paar Frauen mit Kindchen auf dem Arm zu sehen waren. War selber dort, um die Wahrheit zu schauen. Welcher Mann hat noch Lust auf die Weiber hier? Bei zugereisten jungen Mädchen und Frauen, die sich dem Zugriff der Moslemkerle entziehen wollten, täte ich das anders sehen. Aber die kommen nicht, behält der Moslem für den Eigengebrauch, zum demographischen Jihäd. Usw.