Noch immer funktioniert das prächtig, das Denunzieren als „Rechts“, was nicht in den angesagten Zeitgeist und zur herrschenden Linie passt. Doch wie lange noch?
Coronaleugner und Querdenker, Schwurbler und Aluhutträger – alles Abweichler von den in der politmedialen Wolke kursierenden Wahrheiten, und damit: rechts. Die linke Antifa hingegen ist manch historisch eher ungebildeten SozialdemokratInnen ein Herzensanliegen. Doch wie lange noch?
Denn der Kampf gegen Rechts, auf den Innenministerin Nancy Faeser mit Inbrunst schwört, verliert seine Dringlichkeit und seinen hohen moralischen Wert, je mehr das Misstrauen gegen jene wächst, die ihn instrumentalisieren, um vom eigenen Ungenügen abzulenken. In Deutschland beginnt das große Missvergnügen mit der Massenmigration ab 2015, von den politmedialen Zirkusdirektoren als „Willkommenskultur“ verkleidet und den Widerspenstigen als „Weltoffenheit“ verkauft. Die Verstockten und Verhockten jenseits der woken städtischen Blasen haben das recht bald als Politik der offenen Portemonnaies begriffen – und als Attacke auf das, was sie gewohnt waren und was sie gern behalten würden: Leben nach den Gesetzen westlicher Zivilisation samt den damit eingehenden Usancen, von ungeneigten Spöttern „Traditionen“ genannt. Ist ja so was von Gestern!
Gestrig, denkt da der provinzielle Dickkopf, ist wohl eher das Hantieren mit Buzzwords wie „modern“ und „fortschrittlich“, ganz zu schweigen von „weltoffen“ oder „divers“. Moden vergehen, weiß er, und dass sich die Welt im steten Fortschritt zu etwas Besserem befände, wagt er ebenfalls zu bezweifeln.
Irgendetwas ist anders mit der Werbung als noch vor vier Jahren
Besonders ungern lässt er sich von Bessermenschen beharken, die ihn bekehren wollen, die richtige Haltung zu diesem oder jenem einzunehmen, vor allem, wenn das Anliegen so unübersehbar mit dem kollidiert, was er in seinem stinknormalen Alltag so erlebt. Etwa, wenn Werbetreibende so tun, als ob in Deutschland überwiegend Menschen lebten, die entweder nicht weiß sind oder sich doch wenigstens in einer zärtlichen Beziehung zu einer nichtweißen Person befinden. Man merkt die Absicht – den Kampf gegen die angeblich rassistisch und fremdenfeindliche Stammbevölkerung – und ist verstimmt.
Auf die Dauer macht es dem Normalbürger keinen Spaß, als notorisch Unbelehrbarer behandelt zu werden, der umzuerziehen ist. Man wird unempfindlich.
Die Panik-Pandemie schließlich hat das Misstrauen in Politik und Medien auf die Spitze getrieben. Mittlerweile dämmert auch den Ängstlichen, dass sie zwei Jahre lang ohne Grund und ohne Verstand gequält wurden – und damit rechnen dürfen, dass der Gesundheit und Wohlstand verzehrende Zirkus im Herbst wieder losgeht. Dass über diesen Jahrhunderttrug noch immer nicht offen geredet wird, ist in mehrfacher Hinsicht skandalös. Wobei: die Bilanz triebe ja auch jedem der dafür Verantwortlichen den Schweiß auf die Stirn.
Und so höhlt jeder Tropfen den Stein. Die Spaltung der Gesellschaft, jäh beleuchtet vom Brexit oder der Wahl des Maverick Donald Trump, ist längst bei uns angekommen. Und im Nachbarland Frankreich hat sie sich eben erst in hohem Ausmaß materialisiert.
Da kann Saskia Esken noch so lange Freudentänze aufführen: die Wiederwahl Emmanuel Macrons zum französischen Präsidenten ist nichts, was insbesondere die europäische Linke beruhigen könnte. Ganz im Gegenteil.
Noch hat der Kampf gegen das größere Übel „Rechts“ funktioniert, noch wagten selbst die rebellischen und durchaus experimentierfreudigen Franzosen nicht den Sprung ins Lager von Marine Le Pen und Eric Zemmour, obzwar viele Franzosen die Kritik an insbesondere moslemischer Einwanderung, der EU-Bürokratie und den sogenannten Klimaschutzmaßnahmen teilen dürften.
Frankreich: 16 Millionen wählten nicht oder ungültig
Doch der Abstand zwischen Le Pen und Macron hat sich verringert. Die niedrige Wahlbeteiligung lässt darauf schließen, dass viele Wähler auch den anderen der beiden Kandidaten nicht sonderlich goutierten. Macron verdankt seinen Sieg nicht seinen Anhängern, sondern den Nichtwählern: 18 Millionen Wahlberechtigte wählten ihn, 16,6 Millionen wählten gar nicht oder ungültig.
Vor allem aber wählte man in der Provinz deutlich anders als in den Städten. In der Mehrzahl der 35 000 Kommunen bekam Macron nicht die Mehrheit der Stimmen. Die Linke des Jean-Luc Mélenchon ist hoffnungslos abgeschmiert, doch auch hier konnte Macron nur gering profitieren: 17 Prozent linksradikaler Wähler sind im zweiten Wahlgang sogar zu Le Pen übergelaufen.
Sozis, hört ihr die Signale? Auch die deutsche SPD hat längst den Kontakt zu jenen verloren, die sie einst zur Sonne, zur Freiheit führen wollte. Die Partei von Olaf Scholz hat die Wahlen nur dank Angela Merkels Erbe gewonnen. Sofern sein Kabinett die kommenden Stürme überlebt: das wird kein zweites Mal gelingen, trotz der Agonie der CDU.
Die Zeit der, also dieser SPD, ist ebenso vorbei wie die der anderen „Volkspartei“ CDU. Mal schauen, was und wer übrigbleibt.
Beitragsbild: 1971markus@wikipedia.de CC BY 3.0 via Wikimedia Commons

Was mit den Coronaimpfstoffen nicht funktioniert hat, die Menschen zu immunisieren funktioniert bei den großen Problemen
unserer Zeit hervorragend, zumindest bei den in der Politik tätigen. Entweder sind sie immun gegen Realitäten ( Wie heißt
eigentlich das Vakzin gegen diesen geistigen Defekt ) oder sie verstehen es einfach nicht bzw. wollen es auf Grund des Selbst-
erhaltungstriebs nicht verstehen. Das Prinzip heißt verschont uns bitte mit Wahrheiten, wir haben genug damit zu tun unsere
Politik als gut und richtig zu erklären.
Löscht weiter.
Ich scheiss darauf.
Ihr Pussies könnt mir nichts.
Ich war oben und unten, ich habe mit CEO’s und Rastas gefeiert mit Punks, Skins und Hools.
Sogar mit Ökos…
Und bei Gott – ich will diese Zeit zurück.
Ja, die Erziehungsmethoden werden immer plumper und peinlicher. Zur gestiegenen Inflation in Deutschland stellt Spiegel online doch glatt ein Foto von einer wohlhabenden, halbafrikanischen Dame in einem teuren Trenchcoat dazu, die beiläufig in ein Luxusschaufenster guckt. Das ist so dämlich, dass noch nicht mal der Erziehungsauftrag („so sieht eine typische deutsche Straßenszene aus, auch wenn du’s nicht akzeptieren willst, du blöder Nazi“) zutrifft. Wer in der Kommentarspalte auch nur einen Hauch Verwundung über dieses in jeder Hinsicht unpassende Foto zu äußern wagt, wird sofort niedergeknüppelt.
@Angelika Meier, „Tut mir leid, aber es ist schon so: In der Stadt leben die politisch aufgeklärten, die politisch engagierten. “ Tut mir leid, aber es ist schon so: Auf dem Land leben weit mehr Menschen, denen der gesunde Menschenverstand noch nicht abhanden gekommen ist. Leider nimmt das ab, auch weil immer mehr Urbane aufs Land (zurück)ziehen.
Der Sozi-Grinsekatzenkanzlerschlumpf und Merkel-Erbe hat doch kürzlich gesagt er kenne die Spritpreise nicht, weil er Leute habe, die das für ihn erledigen, und außerdem habe er ja ein ganz vorzügliches Einkommen, sodass ihm die Spritpreise nicht wehtun würden…. Das war noch vor der Ukrainekrise. Irgendwie hat der Glatzschlumpf etwas von Marie Antoinette, Karl Lagerfeld und den Honneckers an sich, quasi all deren negative EIgenschaften auf sich vereint… Ob er wohl auf bessere letzte Worte käme, als „Pardon Monsieur“?… Wie auch immer, die Sozis und die grünen Ökofaschisten sind das schlimmste, was unserem Land in den letzten 100 Jahren passiert ist, das steht jetzt schon fest. Und die haben gerade erst angefangen…
Ich habe auf den „Spaziergängen“ kein einziges böses Wort gegen Juden oder gegen Israel gehört. Aber wir wurden von Politik und Medien als Antisemiten hingestellt. Bei den muslimischen Antisemiten ducken sich Politik und Medien einfach weg. Ungeheuerlich.
„…wenn Werbetreibende so tun, als ob in Deutschland überwiegend Menschen lebten, die entweder nicht weiß sind…“ – aber das ist doch die Realität! Vielleicht noch nicht auf ihrem Dorf, aber spät nachmittags in der City von Großstädten: überall sitzen Raketentechniker und Ärzte. Und jedesmal, wenn man im Bundestag von „Bundeswehr modernisieren“ redet, ergibt sich die Frage: Wer soll das Zeug überhaupt bedienen, wer ist dazu überhaupt bereit? Man stelle sich die multikulturelle Crew eines Leopard 2 vor: 1. Kommandant Katholik, 2. Fahrer Islamist, 3. Richtschütze Buddhist, 4. Ladeschütze Atheist. Also Wehrpflicht, Nationalgefühl (?) und ähnlichem Schmonz könnt ihr vergessen. Der Siedler heute – im besten Deutschland, was wir je hatten – besitzt zunehmend zwei und mehr Staatsbürgerschaften – alles andere ist national- asozial. Mein Rat: Macht besser aus der Bundeswehr `ne Fremdenlegion, wie die Franzosen oder `ne Söldnerarmee, wie der Ami. Und ganz wichtig: bezahlt ordentlich – denn solange die Knete stimmt und der ARBEITSSCHUTZ, wird auch ordentlich gekämpft…