Vor den Auswirkungen der Migration fühlte man sich auf dem Lande lange sicher. Doch nun werden erlebnisorientierte junge Männer in Containersiedlungen am Rande der Dörfer untergebracht. Lässt Frankreich grüßen, wo arabischstämmige Jugendliche kürzlich auf einem Dorffest mordeten?
Vielleicht war es ja reine Arroganz. Aber es war auch immer etwas dran: Von der Provinz aus gesehen waren (und sind) Städte Orte des Unheils und der großen Verführung – Drogen, Alkohol, Gewalt, Sex und Unsittlichkeit aller Art. Auch vor den Auswirkungen der Migration fühlte man sich hier lange sicher. Welche erlebnisorientierten Jungmänner zieht es denn schon in die dunkle Provinz? Das ist längst vorbei, seit man sie in Containersiedlungen am Rande der Dörfer unterbringt, obwohl es jeder vernunftbegabten Person einleuchten dürfte, dass sich hier ein gewaltiges Frustpotenzial ansammelt, das beim kleinsten Anlass ins Freie drängt.
Aber der Irrsinn geht weiter – und die deutsche Regierung schafft es nicht, jene Anreize abzuschaffen, die Migranten anlocken. Immerhin hat man mittlerweile begriffen, dass Grenzkontrollen die illegalen Einwanderungen verringern können. Das weiß man eigentlich bereits seit dem Herbst 2015, als die Bundespolizei bereitstand, um die Willkommenskultur ein wenig auszubremsen. Doch Frau Merkel wollte als Mama Merkel mit einem freundlichen Gesicht in die Geschichtsbücher eingehen.
In Frankreich ist die Mehrheit der Bevölkerung schon lange nicht mehr einverstanden mit der bunten Multikultur. Als ein Polizist den 17-jährigen Nahel erschoss, nachdem der sich geweigert hatte, einer polizeilichen Anordnung Folge zu leisten, gingen innerhalb von sechs Tagen 1,6 Millionen Euro auf ein Spendenkonto des in Gewahrsam genommenen Polizisten ein. Die Mutter des Getöteten erhielt mehr als 300.000 Euro Spendengelder. So haben sich die Prioritäten verschoben – in einem Land, in dem die Polizei nicht nur beliebt ist.
Angst vor der Gewalt derer mit Hintergrund
Entsprechend reagiert man auf einen Vorfall in einem Dorf südlich von Valence, in Crépol, einem Ort mit 500 Einwohnern. Dort feierte man am 18. November im Gemeindesaal den jährlichen Winterball, bis gegen zwei Uhr morgens. Doch draußen wartete eine Bande Jugendlicher, die mit ihren Messern siebzehn Personen verletzten, zwei davon schwer, einen, den 16-jährigen Thomas, tödlich. Angeblich hätten die arabischstämmigen Jugendlichen im typischen Vorstadt-Outfit „Wir wollen Weiße abstechen“ gerufen.
Rassismus gegen Weiße? Mais non. Auf solche Ideen können nur Rechtsradikale kommen, n’est ce pas? So tönte es in den Medien, weil Marion Maréchal von Éric Zemmours rechter Reconquête genau das vermutete und dazu aufforderte, entschieden zu reagieren, „bevor das Leben in Frankreich zur Hölle wird“. Auch für ihre Tante Marine Le Pen ist die Messerattacke von Crépol der Beweis dafür, dass die Gewalt aus den Banlieues die ländlichen Gebiete erreicht. Doch weil auch in Frankreich der Kampf gegen Rechts oberste Priorität ist, zumal Marine le Pen bereits verdächtigt wird, die nächste Ministerpräsidentin werden zu können, wird die trostlose Angelegenheit als „rixe“ (Prügelei) verharmlost. Für die staatsanwaltlichen Ermittlungen aber ist die Angelegenheit Mord und versuchter Mord „einer organisierten Bande“. Sieben Verdächtige sind mittlerweile festgenommen worden. Ob es für Thomas auch eine Schweigeminute in der Nationalversammlung geben wird, wie es sie damals für Nahel gab?
Oder kann es sein, dass die medienpolitische Klasse sich weit mehr vor der Gewaltbereitschaft der Einwohner mit Hintergrund fürchtet denn vor dem Zorn der eigenen Bürger? Für die Polizei gilt das oft schon, auch in Deutschland.
Vergewaltigt, misshandelt und ausgeraubt
Wer einen kommenden Bürgerkrieg fürchtet, übersieht womöglich, dass man den „schon länger hier lebenden Bürgern“ längst ausgetrieben hat, sich zur Wehr zu setzen – sowas wäre ja rassistisch oder muslimfeindlich oder rechts oder was es sonst noch an Vokabeln gibt, mit denen man die Normalos einschüchtern kann.
Das haben die Erlebnisorientierten längst mitgekriegt. Sie sind schließlich nicht blöd und können die Zeichen deuten, etwa dieses hier: Die Jugendkammer des Hamburger Landgerichts hat soeben acht von neun Gruppenvergewaltigern auf Bewährung freigelassen. Sie hatten 2020 ein 15-jähriges, schwer alkoholisiertes Mädchen in einem Hamburger Stadtpark mehrfach vergewaltigt, misshandelt und ausgeraubt.
Acht der neun Vergewaltiger haben laut Medienberichten einen Migrationshintergrund. Sie kommen unter anderem aus Polen, Ägypten, Libyen, Kuwait, dem Iran, Armenien und Afghanistan. Die Anwälte der Jungs argumentierten, die jungen Männer hätten nun mal unter Testosteron gestanden. Die Vorsitzende Richterin Anne Meier-Göring sagte dazu: „Wir haben den Anspruch, dass sich auch unter Testosteron stehende junge Männer an das Gesetz halten.“
Vom Anspruch zur Wirklichkeit scheint ein weiter Weg zu sein.
Cora Stephan ist Publizistin und Schriftstellerin. Viele ihrer Romane und Sachbücher wurden Bestseller. Ihr aktueller Roman heißt „Über alle Gräben hinweg. Roman einer Freundschaft“.
Beitragsbild: Pixabay

Googelt man den Namen der Richterin wird man erschlagen von etlichen Berichten
über Freisprüche bei Gruppenvergewaltigungen,teilweise gab es auch schon Haftentschädigungen.
Bemerkenswert und leider wenig überraschend sind Richter Frank Fahsels Kommentare über
die Frau
Genausowenig überrascht die Kritik vom Richterbund an den Kritikern…
Ein unter „Testosteron“ stehender junger Mann, kann schon für eine junge Frau nicht unattraktiv sein und mit dem verdirbt man es sich nicht als Frau aus mindestens zwei Gründen.
Das die Alt Genossen & deren Kollegen in der EU sich nicht um den Bürger kümmern, scheint ja jetzt medial angekommen zu sein. Hat lange gedauert. Warum nur sitzen die Bürger immer noch so ruhig auf dem Sofa? Oder sind die im realen Leben doch nicht mehr so ruhig wie die Schreiberlinge es gerne hätten? Ich kann nur berichten das wenn wir früher solche Typen im Dorf hatten, haben viele zusammen gehalten und dann gab es Abends eine Unterredung mit deutlichen Ansagen. Hat eigentlich immer ganz gut funktioniert, ohne Polizei. Und ich für meine Person will keine kleinen Verbecher in meinem Umfeld haben, auch keine Religionsfanatiker die mir irgend etwas über Glauben erzählen wollen. Das ist reine privat Sache und ich will damit nicht belästigt werden. Bei netten, anständigen Menschen ist mir der Pass egal, nur haben alle hier Deutsch zu sprechen, zu schreiben und lesen müssen die auch können. Kopftuchmädels möchte ich auch hier nicht sehen. Ich fahre ja auch nicht in deren Heimat und gehe dort nackt baden. Ist alles eigentlich ganz einfach …. in der Provinz
Sorry, aber von mir gibt’s null Mitleid mit all den Teddybär-Werfern. Einzig wünsche ich ihnen: Mögen sie alle noch viel Spaß haben! Uns haben sie beschimpft und aus dem Land gejagt. Nun haben sie also erfolgreich die pöhse Kultur alter weißer Männer überwunden. Gratulation! Wie sagte doch Katrin Göring-Eckardt? „Unser Land wird sich ändern, und zwar drastisch. Und ich freue mich darauf!“ Ich freue mich auch -- denn aus sicherer Entfernung vom anderen Ende der Welt ist das Schauspiel geradezu amüsant. Daher also: Viel Spaß noch!