
Wir betreiben eine kleine Eigenbewirtschaftung mit Hühnerhaltung. Die Überschüsse stellen wir , mit einer Kasse des Vertrauens an die Straße. Da im Einzugsbereich von Berlin, kommen diese zum Wochenendhäuschen zu uns. Da die Überschüsse unregelmäßig anfallen und nach dem Motto, wer zuerst kommt, malt zuerst verkauft werden, ist das Gejammer groß, wenn ausverkauft ist. Was können wir uns anhören, wir sollten doch mehr Hühner halten, Eier zurücklegen für Sie. Das die Stallfläche und die Ausläufe an die Zahlen der Hühner ausgerichtet ist….... Ach was zählen die Fakten. Generation ich will , ich will aber….
Durch die Dokumentationspflichten und sich ständig ändernden Regelungen wird es für Kleinbetriebe unrentabel. Um sich in das Alles einzuarbeiten, benötigt man beispielsweise x Manntage. Bei einem Einzelbetrieb macht das prozentual viel mehr aus, als bei einem Großkonzern mit Tausenden von Angestellten, wo sich 2 oder 3 Spezialisten einarbeiten und daraufhin die Software anpassen lassen oder Anweisungen heerstellen, was sich im Prozess ändert. Folge: Klein und Mittelständler geben auf und die Betriebe werden dann an Großkonzerne verkauft. Sind die Politiker zu dumm das zu erkennen, ist ihnen diese Entwicklung egal oder steckt da gar Absicht dahinter?
Im Biologieunterricht der gymnasialen Mittelstufe mal Bohnen im Joghurtbecher auf der Fensterbank angekeimt. Nach zwei Wochen mal reingeguckt. “Oha da wächst ja was..” Schnell den Taschenrechner gezückt und dann aber: Anzahl der Fensterbänke auf der Welt x Joghurtbecher x Bohnen ausgerechnet. Welthungerproblem nebenbei gelöst , Kursusnote 1+ bekommen. Ganz ohne Maschineneinsatz, Pestizide, Dünger. Siehste- geht doch! Genau dieses ist die typische wissenschaftliche Genesis grünen Expertentums. Fragen Sie dazu auch Madame Völkerrecht oder Insolvenzverwalter Habeck. Nicht angekrankt von des Gedankens Blässe mit frohgemutem Schwung schaffen die das….....ganz bestimmt…...
Hätte ich eine Landwirtschaft, würde ich diese verkaufen oder radikal in die Selbstversorgung wechseln - zumindest bis zur Canabisfreigabe; danach wird die Kasse nicht nur klingeln, sondern donnern ;)
Und wenn die Landwirte, wie schon seit 40 Jahren, durch die Brüsseler Bürokratie gezwungen werden aufzugeben, schlägt die große Stunde der Agrargroßkonzerne, die das Land aufkaufen und rücksichtslos produzieren oder stillegen und Hungersnöte provozieren - sie haben die politischen Verbindungen. Bill Gates ist in den USA der größte Landbesitzer - ein bekennender Eugeniker, für den es viel zu viele Menschen auf der Erde gibt. Nun kann er dem abhelfen, nicht mehr nur durch die Spritze,
Das Problem, die vielen Regulierungen betreffen andere Branchen ebenso. Nur, der Bauer ist an seinen Boden “gekettet”. Der Handwerker ist zur Zeit oben auf. Anruf aus Berlin an die Handwerker im Umland. “Herr Elektriker bei uns müssten diverse Installationen ausgeführt werden.”, “Gibt es eine dreißiger Zone bei Ihnen, gibt es eine Umweltzone, gibt es Parkplätze?”, “30iger und Umwelt ja, Parkplätze nein.”, “Suchen Sie sich jemand anderen. Und Tschüß.”; Die vielen Regulierungen nutzen nur den Steuerfressern zur Sicherung ihrer Arbeitsplätze. Die Steuerfresserpaläste stehen in den Innenstädten und dort ist der Anteil der Grünenwähler am höchsten. Unabhängig davon eine interessante Zahl: Um 1900 / 1910 waren ca. 20 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche den Zugtieren vorbehalten. Die ostelbischen Junker wurden ständig in Berlin beim Landwirtschaftsminister vorstellig, damit die Zölle auf Importgetreide erhöht werden. Was wohl nur sehr eingeschränkt geschah und zu Flächenstillegungen etc. führte. Im I. WK blockierten die Briten die Schifffahrt, damit den Import von Lebensmitteln und ganz wichtig Düngemitteln. Hungerwinter, Kohlrübenwinter. Eine kurzfristige Belebung von stillgelegten Flächen dazu noch ohne Düngemittel ist nicht so einfach möglich. Die Unkrautbekämpfung war damals noch sehr mühselig und aufwendig. z. B. das Schälen der Quecke
Hi, als Bauer würde ich was Neues machen, bspw. Kerguelenkohl pflanzen. Geht auch in den ödesten Regionen. Grüne Gutverdiener kann man mit Exotik leicht bescheißen. Mist – die lesen ja hier mit.
Was die Autorin im Großen beschreibt, trifft auch im Kleinen zu. Seit einem halben Jahrhundert wohne ich mit meiner Familie auf dem Land, und seither pflegen wir unseren Hausgarten, eine Mischung aus Nutz-und Blumengarten. Wenn im Herbst Ernterückstände und Schnittgut in großen Mengen anfielen, ließen wir die bis ins Frühjahr liegen und verbrannten sie dann, eine Methode, die seit den Anfängen der Gartenwirtschaft üblich ist, mit der man den kurzzeitigen Kohlenstoffkreislauf etwas beschleunigt, die paar Nährstoffe dem Boden wieder zuführt und nebenbei Pflanzenkrankheiten bekämpft. Dann wurde dies verboten, und die Gemeinde bot an, die Pflanzenreste zu einer allgemein zugänglichen Deponie zu fahren. Das ging daneben, weil auf der nicht beaufsichtigten Deponie auch Keramikteile landeten. Es entstand eine professionell betriebene Deponie, wo man die Pflanzenreste gefälligst selbst hinzubringen hat und die für die Entgegennahme Geld verlangt. Das bisschen an Pflanzenmasse, das in die Biotonne passt oder das man per Komposthaufen in einer Gartenecke verwerten kann, ohne die Nachbarn zu stören, löst das Problem nicht annäherungsweise. Um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, greift man neuerdings sogar ins Eigentumsrecht ein: Wer einen seiner Obstbäume beseitigen will, muss sich mit einem grünen Prediger bei der Gemeindeverwaltung auseinandersetzen. Und nun wundert man sich, dass die Hausgärten in öde, pflegeleichte Steingärten umgewandelt werden und damit ein Habitat der heimischen Singvögel vernichtet wird. Bei Verwandten in der Schweiz wird das Schnittgut in beliebigen Mengen und kostenlos von der Gemeinde abgeholt.
Leserbriefe können nur am Erscheinungstag des Artikel eingereicht werden. Die Zahl der veröffentlichten Leserzuschriften ist auf 50 pro Artikel begrenzt. An Wochenenden kann es zu Verzögerungen beim Erscheinen von Leserbriefen kommen. Wir bitten um Ihr Verständnis.