Cora Stephan / 05.01.2023 / 11:00 / Foto: Bildarchiv Pieterman / 26 / Seite ausdrucken

Die Stimme der Provinz: Deutschland – aber wo liegt es?

Wohinein soll man sich denn bitteschön integrieren? In ein Land, das mit sich selbst nichts anfangen kann, nichts mit seiner Geschichte, nichts mit seiner Kultur, nichts mit seiner Sprache und noch nicht einmal mit der Mehrheit seiner heterosexuellen und stinknormalen Bevölkerung?

Es sei wohl zu warm gewesen, mutmaßt es im Tagesspiegel, das begünstige Randale. Der Klimawandel, da sieht man es wieder! 18 Grad im Januar sind natürlich insbesondere Afghanen und Syrer nicht gewohnt. Und dann dieser große gesamtgesellschaftliche Druck! Die gruppendynamischen Prozesse! Der Experte von der Tagesschau hat da so eine Ahnung. Das Wichtigste aber ist: Kein Generalverdacht! Immerhin sollen 45 der 145 Festgenommenen (und inzwischen wieder auf freien Fuß gesetzten) Gruppendynamiker einen deutschen Pass besitzen. Große Erleichterung! Nur: Was heißt das schon?

Doch suchen wir nicht weiter nach dem Elefanten im Raum. Es liegt doch auf der Hand, wer oder was an der womöglich mangelnden Integration irgendwie westasiatischer Jungmänner schuld ist: Deutschland, generalverdachtsmäßig. Nicht etwa, weil die Deutschen sich nicht genug bemühten, jene zu integrieren, die sich nun mal nicht integrieren wollen. Sondern weil sie selbst nicht achten, was sie mit offenen Herzen und offenen Taschen aller Welt zur Selbstbedienung offerieren: vom Sozialsystem bis zur Staatsbürgerschaft.

Wir sind auf dem besten Weg

Wird dafür etwa eine Gegenleistung verlangt? Um Himmels willen. Das wäre ja rassistisch! Die deutschen Moralweltmeister haben den alten Spruch ihrer Urgroßeltern vergessen: Was nichts kostet, ist nichts wert. Die gutmenschliche Nachgiebigkeit der Deutschen trifft bei vielen jungen Zugewanderten mitnichten auf Respekt oder gar Dankbarkeit, sondern auf Verachtung: Krass, wie die dämlichen Deutschen sich ausnehmen lassen!

Vor allem aber: Wohinein soll man sich denn bitteschön integrieren? In ein Land, das mit sich selbst nichts anfangen kann, nichts mit seiner Geschichte, nichts mit seiner Kultur, nichts mit seiner Sprache und noch nicht einmal etwas mit der Mehrheit seiner Bevölkerung? Insbesondere die in der arabischen oder muslimischen Kultur zu kleinen Machos Erzogenen dürften es nicht sonderlich attraktiv finden, sich in eine Gesellschaft zu integrieren, in der Männer als toxisch gelten, es sei denn, sie lesen sich als Frauen, und Frauen die Geschicke des Landes lenken, die dafür sichtbar außerstande sind.

Und woher soll der Respekt für die Polizei kommen, wenn es schon ihre Antifa-Oberbefehlshaber eklatant daran mangeln lassen? Die stets als irgendwie rechts misstrauisch beäugten Ordnungskräfte sind gut dafür, harmlose Demonstranten gegen die Coronazumutungen zusammenzuprügeln. In der Silvesternacht aber standen Wasserwerfer gegen die Brandstifter offenbar nicht zur Verfügung.

„Wer wissenschaftliche Studien initiiert, um mögliche ‚rechte‘ Strukturen in der deutschen Polizei festzustellen“, meint Heiko Teggatz, Vorsitzender der Bundespolizeigewerkschaft, „der sollte vielleicht auch mal eine Studie durchführen, um zu schauen, wo die Ursachen der ganz offensichtlich nicht funktionierenden Integration liegen. Und da ist es nicht ganz von der Hand zu weisen, dass unter Umständen auch die unkontrollierte Migration einen Einfluss auf solches Verhalten hat“.

Das alles – und der fehlende Respekt vorm eigenen Land, der in Politik und Medien gepflegt wird, wofür man gern das bei vielen Deutschen leicht anzusprechende Schuldbewusstsein angesichts der Verbrechen unter Hitler instrumentalisiert. Nicht nur christliche Symbole lösen offenbar eine obskure Scham aus, die deren Entfernung fordert. Auch die Berührungsangst, was Reichskanzler Otto von Bismarck betrifft, lässt mehr erkennen, als jene glauben, die das Bismarckzimmer im Auswärtigen Amt umbenannt haben. Es ist Bismarck, der 1871 mit dafür gesorgt hat, dass es das Deutsche Reich als einheitlichen Rechtsstaat gab. Das ist ihm offenbar heutzutage übelzunehmen.

Kurz: Gäbe es Deutschland nicht, gäbe es auch nichts, in das sich jemand integrieren müsste. Wir sind also auf dem allerbesten Weg.

Foto: Bildarchiv Pieterman

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Leserpost

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Yehudit de Toledo Gruber / 05.01.2023

Im Bayrischen Nachrichtensender BR24 wurde heute mehrfach die Bevölkerung gewarnt und zur Vorsicht gebeten, weil ein zu lebenslanger Haft verurteilter Mörder (Araber namens Rachid- wenn ich das richtig verstanden habe) in Regensburg während einer Anhörung vor Staatsanwalt flüchten konnte. Er sei aus einem Fenster gestiegen . Man kann das gar nicht glauben, daß ein zu lebenslang Verurteilter, der schon seit 2011 einsaß und laut Nachrichten auch im Gefängnis “Schwierigkeiten” bereitete, weder mit Fußfesseln noch mit verantwortungsbewußter Polizei bewacht, einfach aus einem Fenster steigen und flüchten konnte. Mittels BR24 wurde die Bevölkerung auch gebeten, diesen gefährlichen Mann “mit brauner Haut” , falls man ihn sichtet,  möglichst nicht anzureden, er sei gefährlich. Ich glaube kaum, daß diese g´schlamperten, unfähigen Polizisten oder JVA-Angestellten, welche diesen Schwerverbrecher nicht sachgemäß bewachten, öffentlich zur Rechenschaft gezogen und gefeuert werden. Und es ist auch nicht das erste Mal, daß hierzulande Schwerverbrecher aus der Haft oder während so genannter Anhörungen fliehen konnten. Wie soll oder kann man Deutschland achten, dessen Behörden sich so wenig um die Sicherheit der eigenen Bevölkerung kümmern? Schlimm.

Marcel Seiler / 05.01.2023

Die hier von Frau Stephan angesprochene Selbstmissachtung, wenn nicht Selbstverachtung alles “Deutschen” (also was dafür gehalten wird) halte ich für DAS Problem schlechthin, nämlich das Problem, welches unserer Misere insgesamt zugrunde liegt. Denn die Deutschen sprechen sich schlichtweg die eigene Lebensberechtigung ab. – Dies ist nicht neu. In meiner Gymnasialklasse in den 1960’er Jahren in Norddeutschland war Deutschverachtung die gängige und modische Attitüde, verbunden mit Verachtung der materiell und bildungsmäßig ärmeren Schichten. – Seit einigen Jahren suche ich nach dem Punkt, von dem aus man diese Selbstverachtung aufbrechen könnte, aber ich finde nichts.

Gerd Kistner / 05.01.2023

Aus gutem Grund hat Präsident Biden dem Bundeskanzler ins Stammbuch geschrieben:Ich kenne kerine Nationen mehr, ich kenne nur noch westliche Werte. Was das ist, muß mit harter, zentraler Hand aus guter Entfernung bestimmt und duchgesetzt werden. Es geht ums Ganze, den Kampf gegen das Böse, da sind doch alle vermeintlichen Probleme Kinkerlitzchen. Meine Empfehlung zum Studium der deutschen Geschichte: Golo Mann: Deutsche Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. Dazu „Die Schlafwandler“ von Clark. Wußten Sie schon, daß Lenin den Anstoß zu Wilsons entzückenden 14 Punkten gegeben hat. Schon damals ging es nur um Menschenrechte und westliche Werte. Wilson hat den Westen geboren. Mein Opa würde sagen: „Der war auch danach“ . Gier frißt eben Verstand. Übrigens: Quod licet Iovi, non licet bovi.

Joerg Machan / 05.01.2023

Für Mohammed war Gewalt immer eine Lösung. Er war ein “Warlord “, und sein Symbol das Schwert, eine Kriegswaffe. Islam bedeutet Unterwerfung und das alles gehört seit geraumer Zeit zu Deutschland. Hat ein Präsident mal so festgestellt. Und da wundert ihr euch heute? Nicht richtig zugehört und aufgepasst?

Bernd Oberegger / 05.01.2023

Worin mag das Desaster begründet sein? Vermeintlich kluge Köpfe teilen die Welt in einen Werte-Westen und in einen Osten ein. Sie vergessen, dass die Welt keine Scheibe ist. Die Erde ist eine Kugel, auf der es auch den Süden gibt. Warum gibt es wohl Völkerwanderungen? Ist es vielleicht die Erderhitzung, die treibt? Ich glaube, eher nicht. Imperien mussten andere Erfahrungen machen. Rom, Wien, Krakau. Warum standen die Mongolen vor Krakau? Vielleicht hatten die Mongolen zu viel mit Kamelmist geheizt und wegen des CO2-Austoßes ihre Heimat unbewohnbar gemacht. Sie hatten zwar keine Religion im Gepäck, schenkten Russland aber wenigstens eine langjährige Pax Mongolica. Von Befriedung können wir in Europa leider nicht reden.

Peter Krämer / 05.01.2023

Ich habe mich immer als deutschen Demokraten und Patrioten betrachtet. Aber in den letzten möchte ich mich von diesem Land desintegrieren. Es macht sich ein politisches und gesellschaftliches Klima breit, bei dem ich nicht mehr dazugehören will.

Günter H. Probst / 05.01.2023

Die Probleme, die eine von Millionen unqualifizierten Einwanderern überschwemmte Gesellschaft hat, ist mir in den 90ger Jahren des letzten Jahrhunderts in LA deutlich aufgezeigt worden. Wir wollten in Downtown durch eine Hauptstraße fahren und wurden von einem freundlichen Polizisten gebeten, woanders lang zu fahren, weil die Polizei dieses Gebiet für unsicher hielt. Dort tobten wohl gerade die auch hier immer häufiger zu beobachtenden lustigen Spiele (Köln, Stuttgart, Berlin) der Einwandererjugend. Wer unbedingt , wie unsere Nationale Front, Einwanderergesellschaft sein möchte, muß sich mit den Folgen abfinden. Die Reaktion der Einheimischen ist in den USA und D übrigens identisch. Wenn sie nicht aktionsgeil oder zu arm sind, ziehen sie weg, und überlassen den Stadtteil den jugendlichen Banden und kriminellen Familienclans. Wir stehen erst am Anfang einer Entwicklung der Segregation, die man in den letzten Hundert Jahren in den nördlichen Großstädten der USA beobachten konnte. Integration ist doch nur das Wieselwort der Nationalen Front und eine Voraussetzung für viele neue Stellen für Parteianhänger im Stadt- , Land- oder Staatsdienst. Viel spannender wird es übrigens, wenn die friedliche Seenotschleppung in protomilitärische Landungsunternehmen umschlägt.

A.Schröder / 05.01.2023

Wer hat es soweit kommen lassen? Die dumpe Bevölkerung, der die Bildung und Nationalstolz verloren gegangen ist, ganz brav aber ihr Kreuz auf einem Wahlzettel macht. Jeder ist angeblich unzufrieden und alle machen trotzdem mit. Keiner begreift um was es wirklich geht, glotzt nur der durchs Dorf getriebenen Sau staunend hinterher. Querdenker, AfD-Wähler, Coronaleugner, Klimaignorant, Maskenverweigerer, Böllerwerfer und und und ...

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