Alexander Meschnig / 13.07.2021 / 06:07 / Foto: Raimond Spekking / 233 / Seite ausdrucken

Die Corona-Impfung als Kommunion

In meinem letzten Essay auf der Achse hatte ich die Zweiteilung in Geimpfte und Ungeimpfte betrachtet und die von verschiedenen Politikern und Funktionären geforderten Repressalien für alle Abweichler von der staatlichen Impfkampagne thematisiert. Dabei wagen sich immer mehr Hardliner vor, zuletzt der Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung in Rheinland-Pfalz, Dr. Peter Heinz. Im Prinzip müsste der Mann in einer funktionierenden Demokratie am nächsten Tag in meinen Augen seinen Schreibtisch räumen. Denn was er in einem Interview mit der Rhein-Zeitung äußerte, erfüllt wohl den Tatbestand der Hetze, wie Peter Grimm vor kurzem hier kommentierte. Als Erinnerung nochmals die Worte eines approbierten Arztes und hohen Funktionärs des Gesundheitssystems:

„Die Nicht-Geimpften haben nicht die Freiheit, ihre Maske abzulegen. Sie dürfen nicht ins Stadion, nicht ins Schwimmbad und nicht ohne Maske im Supermarkt einkaufen. Und man darf Ungeimpften und jenen mit nur einer einfachen Impfung nicht mehr gestatten, in den Urlaub zu fahren“.

Lassen wir an dieser Stelle die Dr. Heinzes und andere Scharfmacher einmal außen vor und sehen uns an, wie die Impfung gegen Covid-19 eingeführt und mit welchen Metaphern sie verbunden wird. Was auf den ersten Blick auffällt, ist eine Art religiöse Überhöhung. Die Impfung erscheint wie eine Art Heilige Kommunion, die der Gläubige in Demut annimmt und die ihm die Erlösung bringen soll. Corona hat, wie kritische Beobachter bereits früh anmerkten, von Beginn an religiöse Züge angenommen, verräterisch dafür etwa der Begriff des Leugners, der direkt aus der Sprache der Theologie stammt. So wie der Gottesleugner wird heute der „Coronaleugner“ mit einer Blasphemie verbunden, die nach Sanktionen und Strafe verlangt. So fordern ja manche bereits offen und unwidersprochen, dass Ungeimpfte keine adäquate medizinische Behandlung mehr erhalten sollen. Umgekehrt verblüfft die geradezu religiöse Emphase, mit der die Impfung gefeiert und entgegen genommen wird. Das erinnert an den Empfang der geweihten Hostie, die die Erlösung von den eigenen Sünden bringt, in diesem Fall: wieder ein freies Leben ermöglicht. Wie ein Gefangener, der seinen engen Käfig verlassen kann, verspricht die Impfung das Ende der Knechtschaft und die Rückkehr in ein normales Leben. Wer diese Analyse für überzogen hält, sehe sich einmal in den sozialen Medien an, wie sich Menschen mit Impftermin gegenseitig feiern und beglückwünschen. Selfies auf Facebook und Instagramm mit Pflaster an der Einstichstelle werden massenweise, vor allem von jüngeren Menschen, gepostet und stolz präsentiert.

Im Schweizer Tagesanzeiger fand sich vor kurzem ein Bericht, der die auch hierzulande laufende Impfpropaganda in besonders eindrücklicher Weise zum Ausdruck brachte. Der Autor/Gläubige beschreibt in diesem Text seine Gefühle und Gedanken beim Gang zur Impfung wie den Eintritt in den Tempel Gottes und den Empfang der heiligen Kommunion. Solche Berichte sind durchaus keine Ausnahmen in den Gazetten. Die Impfung als Sakrament und Erlösung zeigt den religiösen Charakter des Vorganges deutlich, wird sie doch als alleinige Chance und Ausweg aus einer tief verstörten Welt gesehen. Um dem Leser einen Eindruck zu geben, hier ein längerer Auszug aus einem, wie ich finde, zeitgeschichtlich relevanten Text:

Doch Stress hat in dieser Impfpraxis, unweit des Bahnhofs Altstetten, keinen Platz. Denn es passiert gerade etwas Schönes, und alle Menschen, die im Raum sind, werden getragen davon, scheint es. Die Impfwilligen genauso wie die Medizinerinnen. (…) Es ist wie ein kleines, kollektives Impf-High, das in der Praxisluft liegt. (…) Das Impfen schafft eine flüchtige, glückliche Gemeinschaft, eine Impfcommunity, vereint für ein paar Minuten. Da sind diejenigen, die noch auf den Piks warten, und jene, die vor Ort noch ihre 15 Minuten Sicherheitszeit nach dem Shot absitzen. Es werden Witzchen gemacht, ein Vater spielt mit seinem Kind, die Stimmung ist heiter. Das Impf-High wirkt. (…) Beim Verlassen der Praxis bedanken sich die Frischgeimpften, teils mehrfach. Dann gehen sie durch die Schiebetür, hinaus in ihren Alltag, der nicht mehr ganz derselbe sein wird. (…) Diese Menschen verlassen die Praxis in Altstetten mit einer Perspektive. In ein paar Wochen wird der Impfstoff seine volle Schutzwirkung entfalten. Mit der Covid-Impfung wird auch das Potenzial für eine neue Leichtigkeit injiziert. (…) Die Impfpraxen und Impfzentren sind Orte, an denen Hoffnung keimt. Deshalb sind sie vielleicht gerade die glücklichsten Orte in der Corona-geplagten Welt. Falls Sie noch nicht da waren: Sie werden es fühlen.

Die Erlösung durch eine chemisch-biologische Substanz

Hat man in der letzten Zeit jemals solche Gläubigen in unseren Breiten gesehen? Das Impfzentrum wird als eine Art Gotteshaus beschrieben, in dem alle ihre Kommunion (communio = Gemeinschaft) erhalten, Alte, Junge, Dicke, Dünne, Väter, Mütter. Die Impfung ist der Schutz vor aller Unbill, die Erlösung, geronnen in einer chemisch-biologischen Substanz. Man muss unweigerlich an das ewige Leben denken. Jeder kann an dieser Erweckung teilnehmen, er muss nur den „Piks“ empfangen, auf den die Gläubigen sehnsüchtig und etwas aufgeregt warten. Nie gab es mehr Hoffnung. Wer hier nicht mitmachen will, der ist im wahrsten Sinne des Wortes verloren und muss, gegebenenfalls mit Drohungen und Sanktionen, zu seinem Glück gezwungen werden. Denn der Ungläubige gefährdet die Hoffnung auf ein Leben jenseits der Coronarestriktionen und schadet der Gemeinschaft der Gläubigen.

Dass die Impfung nun wie ein altruistischer Akt erscheint und weniger aus egoistischen Motiven erfolgt, zeigt ebenfalls die Dimension des Heiligen. Vielleicht ist eine säkulare Gesellschaft, wie etwa die deutsche, besonders empfänglich für Heilsversprechen, insbesondere wissenschaftliche Erlösungsphantasmen haben Konjunktur. Was aber, wenn, wie bereits deutlich zu sehen, die Spritze keine vollständige Heilung bringt oder sie mehrfach, wie die Hl. Kommunion, wiederholt werden muss? Werden die Gläubigen sich betrogen fühlen oder nach Schuldigen für die Verderbtheit der Welt suchen? Letzteres scheint mir angesichts der immer lauter werdenden Forderungen nach Restriktionen für Ungeimpfte/Ungläubige wahrscheinlicher.

Eine weitere kulturgeschichtlich bedeutsame Veränderung betrifft den Geständniszwang im Zusammenhang mit der Impfung. Vor Corona hatte sich niemand für den Impfstatus des Anderen interessiert, man wurde auch nicht von Geimpften belästigt, die stolz ihren Einstich zeigen. Ich hatte oben ja schon die Selfies mit Impfpflaster angesprochen. Aber das ist nur eine Vorstufe. Heute tragen besonders glückliche Geimpfte Anstecker mit der Aufschrift: „Pfizer. COVID 19 Vaccinated“, die es etwa bei Online-Shops wie Etsy zu kaufen gibt (nicht gerade billig). Der Button, gebacken in Emaille und zusätzlich mit einem Magnetverschluss gesichert, hat, im Gegensatz zum Pflaster auf dem Arm, das, obwohl sorgfältig gehütet, leicht abfallen kann, einen großen Vorteil: Er kann so lange getragen werden, wie der Einzelne das möchte, ein permanentes Bekenntnis der Zeugen Coronas, ohne Ablaufdatum.

Die Werbung hat für diesen Typus (meist jung, also praktisch nicht von Covid-19 bedroht) bereits einen Begriff gefunden: Vaxinistas, eine Zusammensetzung aus Vaccine (Impfung) und Fashionista (Modeliebhaber). Vaxinistas sind so stolz auf ihre Impfung, dass sie auch nach dem „Piks“ der ganzen Welt zeigen wollen: Ich bin geimpft. Das Impf-Selfie mit Pflaster auf dem Arm ist sozusagen nur eine abgeschwächte Variante. Ich bin mir auch sicher, dass man heute bereits viele Tattoos mit Logos der Pharmafirmen oder mit dem Schriftzug Vaccinated finden kann.

Mit der sogenannten Pandemie kamen schon früh T-Shirts mit den zum Anlass passenden Corona-Aufdrucken auf den Markt: „Social Distancing – If You Can Read This You Are Too Close“. Dass jetzt die Impf-Shirts folgen, ist nur ein logischer Schritt. Die Konsumindustrie steht jedenfalls bereit, mit Pharma-Merchandising, T-Shirts mit Impfsprüchen, Tassen und hippen Hüllen für den Impfpass. Ketzerisch könnte man sagen: Wäre das eine akzeptable Geschäftsidee, wenn Corona wirklich das viel zitierte „Killervirus“ wäre? Dürfte man sich dann solche Geschmacklosigkeiten erlauben? Ich denke nicht. Insofern zeigen diese Auswüchse, Corona als Modeaccessoire und Konsumartikel, deutlich, dass wir es nicht einfach mit einer viralen Pandemie im herkömmlichen Sinne zu tun haben.

Gegen den Glauben sind Zahlen kaum wirksam

Gläubigen oder einer Religion kann man nicht – das ist den meisten Kritikern inzwischen klar geworden – mit Daten und Zahlen entgegen treten. Im Prinzip sind, nach einer ersten Phase der Unsicherheit, im Frühjahr 2020, heute praktisch alle Begründungen für die staatlichen Maßnahmen und Verordnungen widerlegt: die Unzuverlässigkeit der PCR-Tests und der daraus abgeleiteten irreführenden Inzidenzzahlen ist bekannt, der Skandal rund um die Intensivbettenbelegung durch staatliche Anreizsysteme, die Verschleuderung von öffentlichen Geldern durch massenhafte Testungen ohne Kontrollen, die ungelösten Fragen rund um eine mRNA-Impfung, die selbst deren Erfinder, Dr. Robert Malone, für mehr als bedenklich hält. Auch wenn sich langsam bestimmte Realitäten nicht mehr so einfach leugnen lassen, wir sind noch weit von einer offenen Diskussion entfernt.

Am erschreckendsten ist nach wie vor, dass immer noch so viele keine Fragen stellen. Menschen, die in jedem genmanipulierten Maiskolben den Untergang der Welt sehen, lassen sich, ohne groß nachzufragen, einen Impfstoff injizieren, der auf Gentechnik beruht und dessen Langzeitfolgen niemand seriös einschätzen kann. Es gibt offenbar einen starken Willen, zu glauben, ein Teil der Corona-Volksgemeinschaft zu sein, die Erlösung im Kollektiv verspricht und auf der Suche nach Sündenböcken fündig wird. Hätten wir uns vor zwei Jahren träumen lassen, dass eine Impfung gegen ein Virus die Gesellschaft radikal spaltet und bis in unser privates Leben fatale Auswirkungen hat? Von den Kollateralschäden (ökonomisch, sozial, psychologisch) gar nicht zu sprechen.

Nun ist etwa die Hälfte aller Deutschen geimpft. Angesichts der nachlassenden Impfbegeisterung wird die staatliche und mediale Propagandamaschine nun verstärkt. Deutschland ist da keine Ausnahme. In meiner Heimat Österreich lautete vor kurzem eine Nachricht bei ORF-Online – und das war kein Scherz:

„Das Sozialministerium überlegt, wie die Bevölkerung angesichts der Ausbreitung der Delta-Variante von der CoV-Impfung überzeugt werden kann. In einem überarbeiteten Brainstorming, das am Donnerstag der Ampelkommission vorgelegt wurde, wird mitunter etwa eine Impfung auf Friedhöfen unter dem Motto „Immunisieren statt niederlegen“ vorgeschlagen.“

Muss jetzt Oma Klara jederzeit damit rechnen, hinter dem Grabstein ihres verstorbenen Mannes von einem Impfkommando überwältigt zu werden? Wenn das nicht konsequent ist, weiß ich auch nicht. Jeder Nichtgeimpfte/Ungläubige steht also mit einem Bein schon im Grab. Das erinnert an die Höllenbilder des Mittelalters, in denen der Sünder im ewigen Feuer schmort. Die Todesdrohung „immunisieren statt niederlegen“ (bei einer Pandemie, deren Sterblichkeitsrate bei etwa 0,1 Prozent liegt) zeigt die vollkommene Entkopplung des Corona-Diskurses von der Wirklichkeit. Die Angstschürer vom Typus Lauterbach haben es geschafft, dem Einzelnen zu suggerieren, dass alleine die Impfung der Heilsbringer und der einzige Ausweg in die Freiheit sein kann. Die Pharmafirmen sind im Verbund mit Medien und Politik die Verkünder dieses neuen Glaubens, mit Wirksamkeitsangaben der Impfstoffe in absurden Höhen. Auch das wird kaum hinterfragt. Die Impfzentren sind nun die sichtbarsten Kathedralen der Corona-Religion, die glücklichsten Orte in der Corona-geplagten Welt.

Man wird in naher Zukunft sehen, ob die Gemeinschaft der Geimpften in ihrer Heilserwartung bestätigt wird. Wenn nein, dann wird die Stimmung, so viel ist sicher, schnell umschlagen, was zum Teil bereits jetzt schon geschieht. Denn die Ankündigungen einer dritten Impfung oder weiterer Eingriffe in den eigenen Körper, zerstören den Glauben an ein Ende der Pandemie. Für die Politik, die im Prinzip nicht mehr ohne Gesichtsverlust die repressiven Maßnahmen beenden kann, wird Corona immer mehr zu einer Falle, aus der sie sich nicht mehr befreien kann. Der Ton gegen „Impfverweigerer“, so fürchte ich, wird also schärfer werden. Keine guten Aussichten, aber vielleicht muss das alles von innen implodieren, damit ein Neuanfang möglich ist.

Foto: Raimond Spekking CC-BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons

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Leserpost

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Uwe Schneider / 13.07.2021

Leider müssen sie mich umbringen wenn sie mich impfen wollen. Ich denke, ich werde nicht mehr lange leben…....

Erwin Engelbogen / 13.07.2021

Ob Corona, Migration, Feminismus, Sozialismus, Generismus, Ökowahn….. Man will uns doch bloß im Auftrag der US Bankster und ihrer Geostrategen mit ihren Deligationsvereinen und elitären Clubs auseinanderdividieren und sozial- und wirtschaftlich platt machen. Denn Deutschlands Schicksal war seit 1918 immer die politisch benutzte Emphathie und der Kuckuck im eigenen Nest.

Karla Kuhn / 13.07.2021

13. Juli 2021-WOCHENBLICK “ES KÖNNTEN SOGAR NOCH MEHR SEIN Parlament gibt zu: Mindestens 19 Tote nach Impfung in Sachsen “In Sachsen wurden bereits 19 Todesfälle nach Corona-Impfungen gemeldet. Das ergab eine aktuelle parlamentarische Anfrage der Alternative für Deutschland (AfD). Weitere 35 Geimpfte mussten mit Verdacht auf Impfschäden ins Krankenhaus. Dabei waren sechs Geschädigte weniger als 35 Jahre alt. Das Sozialministerium geht aber sogar noch von einer Untererfassung aus, da es mehrere Meldewege gibt. Etwa die Hälfte der Verstorbenen war über 80 Jahre alt. Die jüngste Tote war eine 57 Jahre alte Frau.” Die AfD ist gegen eine Impfpflicht „Die Zahl der Todesopfer und Impfgeschädigten zeigt, dass die freie Entscheidung für eine Corona-Impfung wichtig bleibt. Gerade junge Menschen erkranken nur sehr selten schwer an Corona, scheinen aber häufiger schwere Komplikationen bei der Impfung zu haben. Laut RKI sind in Sachsen bisher nur neun Menschen unter 35 Jahren an Corona verstorben. Gleichzeitig mussten von den unter 35-Jährigen bereits mindestens sechs mit schweren Komplikationen ins Krankenhaus eingeliefert werden, obwohl in dieser Altersgruppe bisher nur sehr wenige geimpft wurden“, erklärte der Anfragesteller, der Abgeordnete und Baustofftechniker Rolf Weigand in einer Aussendung.” “Patriotische Sachsen verweigern die Impfung”  WEITERLESEN bei Wochenblick, 13. Juli 2021. Jetzt sollen die “störrischen” Sachsen durch Propaganda offenbar mürbe gemacht werden, dazu wird am 20 Juli extra ein IMPFGIPFEL tagen, es sind nämlich nicht nur UNTER 50% Impfskeptiker, die sich das Gift nicht spritzen lassen wollen, es sollen auch NUR ca. die Hälfte der ÄRZTE bereit sein, diese GEN THERAPIE auf die Menschen loszulassen. Hängen solche abartigen Aktionen damit zusammen, weil die GEN -Therapie -Stoffe das Verfallsdatum sonst überschreiten, ergo, die müssen auf biegen und brechen an den Mann gebracht werden ?  GEIMPFTE können auch weiterhin die INFEKTION verbreiten !

Sabine Heinrich / 13.07.2021

@Uta Buhr @S.Müller-Marek: Danke! Sie sprechen mir aus der Seele! Der grassierende Irrsinn, die Unterwürfigkeit der breiten Masse unter die Verbrecher im politischen Bereich und die Billionenscheffler der Pharmaindustrie ist für mich unerträglich! Ich verbitte mir inzwischen höflich jedes Gespräch über C., wenn ich merke, dass ich es wieder mit einem absolut unkritischen, hörigen Spritzenbefürworter zu tun habe. Dass leider dieser Impfwahn nichts mit der Bildung zu tun hat, merke ich im Bekanntenkreis. - In der täglichen Kommunikation auch mit Unbekannten - stelle ich fest: Hieß es früher: “Na, wie geht’s?” und dann noch über das Wetter geredet wurde, lautet heute spätestens der 2. Satz: “Sind Sie auch schon geimpft?” Und stolz wird einem mitgeteilt - ob man es wissen will oder nicht (Mich interessiert es so wie der berühmte chinesische Teesack) - dass der Fragende bereits die erste oder zweite Injektion hinter sich hat. Gibt man sich als C-Impfgegner zu erkennen (Habe ich mir aus Selbstschutzgründen inzwischen abgewöhnt), bekommt man - ganz gleich, ob von der Serviererin, dem ach so schlauen Studierten, im Grunde Krethi und Plethi einen ungebetenen Vortrag darüber, warum man sich unbedingt impfen lassen sollte. Diese Leute wissen alles über das tödliche Virus, dessen Auswirkungen so mörderisch sind, dass ich mir theoretisch jeden Tag meinen Weg zum Supermarkt als Slalom um Leichen oder Särge bahnen müsste. - Schade, dass immer mehr Impfskeptiker einknicken - das ermutigt natürlich die Machthaber, den Druck auf unsere ohnehin schon kleine Minderheit zu erhöhen. - Wer kann mir verraten, was ein Arzt an einer Impfung verdient? Wer als Arzt Kinder impft, muss entweder geldgierig oder mit nicht allzu großer Intelligenz gesgnet sein - oder beides. Ich las jüngst in den Lübecker Nachrichten von einem jungen Mediziner (Ende 30), der absoluter Befürworter der C-Kinderimpfung ist und fleißig spritzt. “Der muss wohl seine Praxis irgendwie finanzieren”, dachte/denke ich mir.

Frances Johnson / 13.07.2021

Ich war jetzt mehrfach im Ausland. Die meisten geimpft, die Impfung gar kein Thema, die Maske wird getragen, wenn Polizei in der Nähe, sonst nicht, in manchen Ländern ist sie eh gefallen. Die Deutschen haben in jeder Beziehung einen an der Waffel, Schiffchenträger, Impfheilige, aber auch Impfgegner. Macht es einfach und haltet die Kinder davon fern. Wenn Ihr mit über 70 daran sterbt (werdet Ihr nicht), sagt Euch doch mal: Who the fuck cares? Oder: Wir sind ersetzbar. Meine Güte.

Ulrike Teich / 13.07.2021

@Peter v. Falkenstein - sie haben völlig Recht - einzig, ich war es nicht, sondern der Mann, der ständig diese Morgenmagazine einschaltet und mir Nachrichten aufs Handy schickt. Ich werde morgens künftig das Wohnzimmer meiden, oder Ohrstöpsel tragen - ganz ohne Ironie

Gisela Fimiani / 13.07.2021

„Leider ist die Pseudowissenschaftlichkeit der Massenpropaganda sehr viel ernsterer Natur und entspricht in sehr viel exakterer Weise den eigentlichen Wünschen der Massen als die Massenreklame. Im Gegensatz zu älteren Formen politischer Propaganda, die dazu neigte, sich auf die Vergangenheit zu berufen, um Gegenwärtiges zu rechtfertigen, benutzt totalitäre Propaganda die Wissenschaft, um die Zukunft zu prophezeien.“ (Hannah Arendt)  Die Klima-Pseudowissenschaftler werden ebenso „liefern“. Das Ziel rückt in greifbare Nähe:  Die Degradierung des „aufmüpfigen, nervenden Bürgers“ zum willfährigen Nur-Gattungswesen Mensch.

Bernhard Böhringer / 13.07.2021

“Die Soldaten werden bei den kommenden Offensiven keinen Pardon kennen. Die Divisionen werden in diesen Kampf hineingehen wie in einen Gottesdienst. Schrei nach Rache wegen der erschlagenen Kinder und der geschändeten Frauen.” J.Goebbels, 11. März 1945. Seine letzte Rede.

Markus Knust / 13.07.2021

Der Artikel bringt mich auf Idee: Ich überlege, ob ich ein Geschäftsmodell daraus mache und gelbe Sticker mit einem Spike Protein produzieren lasse. Die Ungeimpften, Leugner, Schmarotzer und Asozialen - die Bezeichnung findet man im ersten Kommentar, wenn man den zitierten “Piks” - Artikel googelt - müssen schließlich kenntlich gemacht werden. Das hat Tradition, im besten Deutschland des Universums. Die Aufnäher könnte ich doch der Regierung anbieten, plus einer positiven Alternative, nur für den Fall das die Assoziationen doch zu sehr ins Auge springen. Vielleicht eine güldene Impfnadel, zusätzlich mit Eichenlaub ab den dritten oder vierten Schuss. Es ließe sich auch eine Art militärisches Rangsystem kreieren, für die besonders eifrigen Vaccinates, ähnlich dem von Call of Duty oder Fortnite. Ab einem gewissen Rang winkt dann eine Ausbildung zur Wache, bis hinauf zum Lagerkommandanten ab Level “Lauterbach 1”. Gamification ist derzeit trendy und wenn die Sache richtig anläuft, lassen sich evtl. Apple, Google und Microsoft mit ins Boot holen. Spiele wie “Vaccine Creed” oder “Leugners Commander” würden sich sicherlich hervorragend im Gamepass und App Store machen. Diese Modelle haben sicherlich Zukunft und wenn`s richtig läuft, reise ich auch irgendwann im eigenen Jet gen Davos, um gemeinschaftlich handelnd darüber nachzudenken, was man dem Plebs sonst noch verbieten könnte. -  Hierbei könnte es sich um Satire handeln, die bekanntlich alles darf…oder durfte, ich bin nicht ganz firm mit der   aktuellen Regelung. -

Torben Ahrens / 13.07.2021

Ich bin mit vielen Achse-Artikeln einer Meinung, hier aber nur bedingt. Ich bin 35 Jahre alt und habe keine relevanten Vorerkrankungen. Mein Alltag ist seit der Impfung nicht einfacher geworden, auch der meiner Frau nicht. Ebenso habe ich mein Pflaster nicht fotografiert und trage auch keinen Button. Der einzige zählbare Effekt meiner Impfung war “ein Tag krank” aufgrund starker Kopfschmerzen. Meine Impfung ist tatsächlich ein rein altruistischer Akt zum Schutz der Kinder und der schwangeren Frauen, die es in meinem Umfeld gibt. Und wenn es nur diese 1% weniger Risiko für diese Leute ist.

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