Alexander Meschnig / 13.07.2021 / 06:07 / Foto: Raimond Spekking / 233 / Seite ausdrucken

Die Corona-Impfung als Kommunion

In meinem letzten Essay auf der Achse hatte ich die Zweiteilung in Geimpfte und Ungeimpfte betrachtet und die von verschiedenen Politikern und Funktionären geforderten Repressalien für alle Abweichler von der staatlichen Impfkampagne thematisiert. Dabei wagen sich immer mehr Hardliner vor, zuletzt der Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung in Rheinland-Pfalz, Dr. Peter Heinz. Im Prinzip müsste der Mann in einer funktionierenden Demokratie am nächsten Tag in meinen Augen seinen Schreibtisch räumen. Denn was er in einem Interview mit der Rhein-Zeitung äußerte, erfüllt wohl den Tatbestand der Hetze, wie Peter Grimm vor kurzem hier kommentierte. Als Erinnerung nochmals die Worte eines approbierten Arztes und hohen Funktionärs des Gesundheitssystems:

„Die Nicht-Geimpften haben nicht die Freiheit, ihre Maske abzulegen. Sie dürfen nicht ins Stadion, nicht ins Schwimmbad und nicht ohne Maske im Supermarkt einkaufen. Und man darf Ungeimpften und jenen mit nur einer einfachen Impfung nicht mehr gestatten, in den Urlaub zu fahren“.

Lassen wir an dieser Stelle die Dr. Heinzes und andere Scharfmacher einmal außen vor und sehen uns an, wie die Impfung gegen Covid-19 eingeführt und mit welchen Metaphern sie verbunden wird. Was auf den ersten Blick auffällt, ist eine Art religiöse Überhöhung. Die Impfung erscheint wie eine Art Heilige Kommunion, die der Gläubige in Demut annimmt und die ihm die Erlösung bringen soll. Corona hat, wie kritische Beobachter bereits früh anmerkten, von Beginn an religiöse Züge angenommen, verräterisch dafür etwa der Begriff des Leugners, der direkt aus der Sprache der Theologie stammt. So wie der Gottesleugner wird heute der „Coronaleugner“ mit einer Blasphemie verbunden, die nach Sanktionen und Strafe verlangt. So fordern ja manche bereits offen und unwidersprochen, dass Ungeimpfte keine adäquate medizinische Behandlung mehr erhalten sollen. Umgekehrt verblüfft die geradezu religiöse Emphase, mit der die Impfung gefeiert und entgegen genommen wird. Das erinnert an den Empfang der geweihten Hostie, die die Erlösung von den eigenen Sünden bringt, in diesem Fall: wieder ein freies Leben ermöglicht. Wie ein Gefangener, der seinen engen Käfig verlassen kann, verspricht die Impfung das Ende der Knechtschaft und die Rückkehr in ein normales Leben. Wer diese Analyse für überzogen hält, sehe sich einmal in den sozialen Medien an, wie sich Menschen mit Impftermin gegenseitig feiern und beglückwünschen. Selfies auf Facebook und Instagramm mit Pflaster an der Einstichstelle werden massenweise, vor allem von jüngeren Menschen, gepostet und stolz präsentiert.

Im Schweizer Tagesanzeiger fand sich vor kurzem ein Bericht, der die auch hierzulande laufende Impfpropaganda in besonders eindrücklicher Weise zum Ausdruck brachte. Der Autor/Gläubige beschreibt in diesem Text seine Gefühle und Gedanken beim Gang zur Impfung wie den Eintritt in den Tempel Gottes und den Empfang der heiligen Kommunion. Solche Berichte sind durchaus keine Ausnahmen in den Gazetten. Die Impfung als Sakrament und Erlösung zeigt den religiösen Charakter des Vorganges deutlich, wird sie doch als alleinige Chance und Ausweg aus einer tief verstörten Welt gesehen. Um dem Leser einen Eindruck zu geben, hier ein längerer Auszug aus einem, wie ich finde, zeitgeschichtlich relevanten Text:

Doch Stress hat in dieser Impfpraxis, unweit des Bahnhofs Altstetten, keinen Platz. Denn es passiert gerade etwas Schönes, und alle Menschen, die im Raum sind, werden getragen davon, scheint es. Die Impfwilligen genauso wie die Medizinerinnen. (…) Es ist wie ein kleines, kollektives Impf-High, das in der Praxisluft liegt. (…) Das Impfen schafft eine flüchtige, glückliche Gemeinschaft, eine Impfcommunity, vereint für ein paar Minuten. Da sind diejenigen, die noch auf den Piks warten, und jene, die vor Ort noch ihre 15 Minuten Sicherheitszeit nach dem Shot absitzen. Es werden Witzchen gemacht, ein Vater spielt mit seinem Kind, die Stimmung ist heiter. Das Impf-High wirkt. (…) Beim Verlassen der Praxis bedanken sich die Frischgeimpften, teils mehrfach. Dann gehen sie durch die Schiebetür, hinaus in ihren Alltag, der nicht mehr ganz derselbe sein wird. (…) Diese Menschen verlassen die Praxis in Altstetten mit einer Perspektive. In ein paar Wochen wird der Impfstoff seine volle Schutzwirkung entfalten. Mit der Covid-Impfung wird auch das Potenzial für eine neue Leichtigkeit injiziert. (…) Die Impfpraxen und Impfzentren sind Orte, an denen Hoffnung keimt. Deshalb sind sie vielleicht gerade die glücklichsten Orte in der Corona-geplagten Welt. Falls Sie noch nicht da waren: Sie werden es fühlen.

Die Erlösung durch eine chemisch-biologische Substanz

Hat man in der letzten Zeit jemals solche Gläubigen in unseren Breiten gesehen? Das Impfzentrum wird als eine Art Gotteshaus beschrieben, in dem alle ihre Kommunion (communio = Gemeinschaft) erhalten, Alte, Junge, Dicke, Dünne, Väter, Mütter. Die Impfung ist der Schutz vor aller Unbill, die Erlösung, geronnen in einer chemisch-biologischen Substanz. Man muss unweigerlich an das ewige Leben denken. Jeder kann an dieser Erweckung teilnehmen, er muss nur den „Piks“ empfangen, auf den die Gläubigen sehnsüchtig und etwas aufgeregt warten. Nie gab es mehr Hoffnung. Wer hier nicht mitmachen will, der ist im wahrsten Sinne des Wortes verloren und muss, gegebenenfalls mit Drohungen und Sanktionen, zu seinem Glück gezwungen werden. Denn der Ungläubige gefährdet die Hoffnung auf ein Leben jenseits der Coronarestriktionen und schadet der Gemeinschaft der Gläubigen.

Dass die Impfung nun wie ein altruistischer Akt erscheint und weniger aus egoistischen Motiven erfolgt, zeigt ebenfalls die Dimension des Heiligen. Vielleicht ist eine säkulare Gesellschaft, wie etwa die deutsche, besonders empfänglich für Heilsversprechen, insbesondere wissenschaftliche Erlösungsphantasmen haben Konjunktur. Was aber, wenn, wie bereits deutlich zu sehen, die Spritze keine vollständige Heilung bringt oder sie mehrfach, wie die Hl. Kommunion, wiederholt werden muss? Werden die Gläubigen sich betrogen fühlen oder nach Schuldigen für die Verderbtheit der Welt suchen? Letzteres scheint mir angesichts der immer lauter werdenden Forderungen nach Restriktionen für Ungeimpfte/Ungläubige wahrscheinlicher.

Eine weitere kulturgeschichtlich bedeutsame Veränderung betrifft den Geständniszwang im Zusammenhang mit der Impfung. Vor Corona hatte sich niemand für den Impfstatus des Anderen interessiert, man wurde auch nicht von Geimpften belästigt, die stolz ihren Einstich zeigen. Ich hatte oben ja schon die Selfies mit Impfpflaster angesprochen. Aber das ist nur eine Vorstufe. Heute tragen besonders glückliche Geimpfte Anstecker mit der Aufschrift: „Pfizer. COVID 19 Vaccinated“, die es etwa bei Online-Shops wie Etsy zu kaufen gibt (nicht gerade billig). Der Button, gebacken in Emaille und zusätzlich mit einem Magnetverschluss gesichert, hat, im Gegensatz zum Pflaster auf dem Arm, das, obwohl sorgfältig gehütet, leicht abfallen kann, einen großen Vorteil: Er kann so lange getragen werden, wie der Einzelne das möchte, ein permanentes Bekenntnis der Zeugen Coronas, ohne Ablaufdatum.

Die Werbung hat für diesen Typus (meist jung, also praktisch nicht von Covid-19 bedroht) bereits einen Begriff gefunden: Vaxinistas, eine Zusammensetzung aus Vaccine (Impfung) und Fashionista (Modeliebhaber). Vaxinistas sind so stolz auf ihre Impfung, dass sie auch nach dem „Piks“ der ganzen Welt zeigen wollen: Ich bin geimpft. Das Impf-Selfie mit Pflaster auf dem Arm ist sozusagen nur eine abgeschwächte Variante. Ich bin mir auch sicher, dass man heute bereits viele Tattoos mit Logos der Pharmafirmen oder mit dem Schriftzug Vaccinated finden kann.

Mit der sogenannten Pandemie kamen schon früh T-Shirts mit den zum Anlass passenden Corona-Aufdrucken auf den Markt: „Social Distancing – If You Can Read This You Are Too Close“. Dass jetzt die Impf-Shirts folgen, ist nur ein logischer Schritt. Die Konsumindustrie steht jedenfalls bereit, mit Pharma-Merchandising, T-Shirts mit Impfsprüchen, Tassen und hippen Hüllen für den Impfpass. Ketzerisch könnte man sagen: Wäre das eine akzeptable Geschäftsidee, wenn Corona wirklich das viel zitierte „Killervirus“ wäre? Dürfte man sich dann solche Geschmacklosigkeiten erlauben? Ich denke nicht. Insofern zeigen diese Auswüchse, Corona als Modeaccessoire und Konsumartikel, deutlich, dass wir es nicht einfach mit einer viralen Pandemie im herkömmlichen Sinne zu tun haben.

Gegen den Glauben sind Zahlen kaum wirksam

Gläubigen oder einer Religion kann man nicht – das ist den meisten Kritikern inzwischen klar geworden – mit Daten und Zahlen entgegen treten. Im Prinzip sind, nach einer ersten Phase der Unsicherheit, im Frühjahr 2020, heute praktisch alle Begründungen für die staatlichen Maßnahmen und Verordnungen widerlegt: die Unzuverlässigkeit der PCR-Tests und der daraus abgeleiteten irreführenden Inzidenzzahlen ist bekannt, der Skandal rund um die Intensivbettenbelegung durch staatliche Anreizsysteme, die Verschleuderung von öffentlichen Geldern durch massenhafte Testungen ohne Kontrollen, die ungelösten Fragen rund um eine mRNA-Impfung, die selbst deren Erfinder, Dr. Robert Malone, für mehr als bedenklich hält. Auch wenn sich langsam bestimmte Realitäten nicht mehr so einfach leugnen lassen, wir sind noch weit von einer offenen Diskussion entfernt.

Am erschreckendsten ist nach wie vor, dass immer noch so viele keine Fragen stellen. Menschen, die in jedem genmanipulierten Maiskolben den Untergang der Welt sehen, lassen sich, ohne groß nachzufragen, einen Impfstoff injizieren, der auf Gentechnik beruht und dessen Langzeitfolgen niemand seriös einschätzen kann. Es gibt offenbar einen starken Willen, zu glauben, ein Teil der Corona-Volksgemeinschaft zu sein, die Erlösung im Kollektiv verspricht und auf der Suche nach Sündenböcken fündig wird. Hätten wir uns vor zwei Jahren träumen lassen, dass eine Impfung gegen ein Virus die Gesellschaft radikal spaltet und bis in unser privates Leben fatale Auswirkungen hat? Von den Kollateralschäden (ökonomisch, sozial, psychologisch) gar nicht zu sprechen.

Nun ist etwa die Hälfte aller Deutschen geimpft. Angesichts der nachlassenden Impfbegeisterung wird die staatliche und mediale Propagandamaschine nun verstärkt. Deutschland ist da keine Ausnahme. In meiner Heimat Österreich lautete vor kurzem eine Nachricht bei ORF-Online – und das war kein Scherz:

„Das Sozialministerium überlegt, wie die Bevölkerung angesichts der Ausbreitung der Delta-Variante von der CoV-Impfung überzeugt werden kann. In einem überarbeiteten Brainstorming, das am Donnerstag der Ampelkommission vorgelegt wurde, wird mitunter etwa eine Impfung auf Friedhöfen unter dem Motto „Immunisieren statt niederlegen“ vorgeschlagen.“

Muss jetzt Oma Klara jederzeit damit rechnen, hinter dem Grabstein ihres verstorbenen Mannes von einem Impfkommando überwältigt zu werden? Wenn das nicht konsequent ist, weiß ich auch nicht. Jeder Nichtgeimpfte/Ungläubige steht also mit einem Bein schon im Grab. Das erinnert an die Höllenbilder des Mittelalters, in denen der Sünder im ewigen Feuer schmort. Die Todesdrohung „immunisieren statt niederlegen“ (bei einer Pandemie, deren Sterblichkeitsrate bei etwa 0,1 Prozent liegt) zeigt die vollkommene Entkopplung des Corona-Diskurses von der Wirklichkeit. Die Angstschürer vom Typus Lauterbach haben es geschafft, dem Einzelnen zu suggerieren, dass alleine die Impfung der Heilsbringer und der einzige Ausweg in die Freiheit sein kann. Die Pharmafirmen sind im Verbund mit Medien und Politik die Verkünder dieses neuen Glaubens, mit Wirksamkeitsangaben der Impfstoffe in absurden Höhen. Auch das wird kaum hinterfragt. Die Impfzentren sind nun die sichtbarsten Kathedralen der Corona-Religion, die glücklichsten Orte in der Corona-geplagten Welt.

Man wird in naher Zukunft sehen, ob die Gemeinschaft der Geimpften in ihrer Heilserwartung bestätigt wird. Wenn nein, dann wird die Stimmung, so viel ist sicher, schnell umschlagen, was zum Teil bereits jetzt schon geschieht. Denn die Ankündigungen einer dritten Impfung oder weiterer Eingriffe in den eigenen Körper, zerstören den Glauben an ein Ende der Pandemie. Für die Politik, die im Prinzip nicht mehr ohne Gesichtsverlust die repressiven Maßnahmen beenden kann, wird Corona immer mehr zu einer Falle, aus der sie sich nicht mehr befreien kann. Der Ton gegen „Impfverweigerer“, so fürchte ich, wird also schärfer werden. Keine guten Aussichten, aber vielleicht muss das alles von innen implodieren, damit ein Neuanfang möglich ist.

Foto: Raimond Spekking CC-BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons

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Michael Hillmann / 13.07.2021

Ein ausgezeichneter Beitrag! Der Link zu diesem Essay kommt in meine „Hall of Fame“ der besten Achgut.com-Beiträge der letzten Jahre (ja es stimmt, ich sammele Links zu sehr guten Beiträge). Stimmig, aber auch tragisch-komisch. Musste mehrfach lachen. Auch ich bin nicht geimpft, und beabsichtige, das dies so bleibt. Und auch ich kann schon jetzt davon berichten, das sich ein Schisma zwischen einer Majorität von Anhängern der Impf-Kommunion und den eher wenigen Verweigern auftut. Mit sehr unguten Folgen für diese.

James Napier / 13.07.2021

“Im Prinzip müsste der Mann in einer funktionierenden Demokratie am nächsten Tag in meinen Augen seinen Schreibtisch räumen”. Völlig richtig. Er hat seinen Schreibtisch nicht räumen müssen. Folge: Es handelt sich nicht um eine funktionierende Demokratie.

g.schilling / 13.07.2021

Die Michel-Lämmer werden auch weiterhin alles geduldig ertragen, wie alle bisherigen Zumutungen im ‘Kampf’ gegen Corona. Warum gibt es keine Gegenbewegung?

Oliver Breitfeld / 13.07.2021

Es wird implodieren, wenn die Gläubigen erkennen, dass Sakrament und Erlösung nur als Bildschirmschoner dienten und dahinter sich die Hölle auftut.

Frances Johnson / 13.07.2021

Das Hochloben von Impfungen oder die Maske wie eine Monstranz tragen lehne ich ab wie Sie, Herr Meschnig. Andererseites sage ich mir, wie kann man nur Angst haben vor so etwas Popeligem wie einer Impfung? Die meisten von uns haben die Pockenimpfung heil überstanden, und die hatte es in sich. Und es ist keine DNA-basierte Impfung, da verstehe ich die Vorbehalte. Was die Inder da gebastelt haben und so ähnlich benennen wie Zyklon B (Zykov D) hat Geschmäckle. Ich hoffe, dass die Europäer das Gebräu nicht zulassen und die Amerikaner auch nicht. Sollen die Inder es von mir aus daheim ausprobieren, das Hakenkreuz führen sie ja auch noch als Symbol. Aber eine m-RNA-Impfung war schon lange in Erforschung. Die ganze Diskussion, pro (Impfzwang) wie contra hat etwas zombiehaftes. Wenn achgut davon mal wegkommt und wieder wichtigere Politik macht, bin ich froh. Der Covidsumpf mit allem, was dazu gehört, muss ausgetrocknet werden, das ist alles ganz billiges Theater. Und langweilig zum Abwinken, schlimmer als Rasenmähen. Hoffentlich führt diese Technik endlich dazu, dass eine Impfung gegen Borreliose auf den Markt kommt. Borreliose kann man wohl ein wenig mit Long Covid vergleichen, selten, aber übel. Die Popularisierung der Medizin generell widert mich an. Das ist ein hochdiffiziles Gebiet, ähnlich diffizil übrigens wie Physik und Meteorologie. Letztlich wird das alles gekapert und z.B. ein Mechatroniker damit durch die Felder gejagt, der das seinerseits machen kann, wenn er mir einen Bären über mein Auto aufbindet. Das ist alles fern von vernünftig eingesetztem Know-How, zu dem eine hohe Debattenkultur gehört, deren wir verlustig gegangen sind. Langweilig, öde, traurig.

Armin Vollmer / 13.07.2021

Egal was auch geleugnet wird, alle Leugner haben vollkommen Recht. Ich bin gerne Leugner!

Frank Danton / 13.07.2021

Als Atheist habe ich schon so meine Probleme mit der Massenzuwanderung aus hochreligiösen Gebieten der Erde. Ich dachte eigendlich das ich in Westeuropa sicher bin vor den Folgen fanatischer Indoktrination. Die Gegenwart hat aber gezeigt das man noch weiter nach Westen muß um ein ungläubiges Leben zu genießen. Noch dachte ich das sei ein Phänomen, das der europäische Westen so eine Affinität zeigt gegenüber der Welteroberungsphantasie der Muslime. Nach und nach muß man aber feststellen, das hier wohl eine Sehnsucht nach religiöser Missionierung stattfindet. Coronaergebene zeigen auch ganz deutlich diese Hingabe. Das Dreigespann aus Spahn, Drosten und Wieler sind in ihrer Erscheinung gleichzusetzen mit Melchior, Balthasar und Caspar. Für einen Ungläubigen sind alle Drei nicht ernstzunehmende Personen, da sie sich nicht nur wiedersprechen, sondern mit ihrer Virus-Huldigung regelmäßig daneben liegen und übertreiben. Die Vernunft sagt dann: Achtung. Dem Gläubigen ist es egal.  Gerade heute habe ich einen hasserfüllten Anhänger der Drosten, Wieler, Spahn Thesen mitanhören müssen. Der sagte, das die Engländer überhaupt niemals mehr aus ihrem Land raus dürften, da sie es erlaubt hätten Zuschauer, bei diesem Endspiel ohne Masken einzulassen. Das hat ihn so in Rage versetzt das ihm jeder Blitzkrieg gegen Britannien ein innerer Reichsparteitag gewesen wäre. Gläubige stellen ihren Glauben nicht in Frage, weil sie ja mit dem Glauben ihr selbständiges Denken abgegeben haben. Und mit dem letzten Satz hat sich jede Diskussion mit diesen Leuten erübrigt. Armageddon ist da und die Zeugen sitzen an den Schaltstellen der Macht. Die ersten die diesen Hang zur Erlösung von dem Bösen in der Bevölkerung erkannt haben sind die ‘Experten’ der Regierung. Die Befreiung vom Kapitalismus, um den Sozialismus endlich zu seiner Vollendung zu bringen, war ja auch in einer semi-religiösen Bewegung zu suchen. Das ganze gesellschaftliche Leben in diesem Land wird gespalten und getragen von einem

Krug-Fischer, Bernhard / 13.07.2021

@Dieter Kief, „Die Inzidenz soll ergänzt werden durch die Ablebeziffern“. Ich glaube eher, die Inzidenz wird durch eine wie auch immer berechnete Zahl der „Durchimpfung“ ersetzt. Somit kann man auch den Druck auf die „Impfverweigerer“ vergrößern. Ansonsten ein sehr guter Artikel, bei über 160 Kommentaren muss man nichts mehr hinzufügen. Allerdings habe ich noch einen Programmhinweis: Morgen kommt um 20:15 Uhr in Servus TV der zweite Teil der Dokumentation „ Corona – auf der Suche nach der Wahrheit“.  „Prof. Martin Haditsch besucht den Impfstoffentwickler genauso wie Prof. Martin Kremsner, der als Leiter der klinischen Studie die Entwicklung des Impfstoffes der Firma Curevac maßgeblich vorangetrieben hat - ein neuartiger Impfstoff auf M-RNA Basis. Auch wenn Curevac sein Wirksamkeitsziel letztendlich verfehlt hat, gilt Peter Kremsner als führender Experte für die Entwicklung von Impfstoffen. Welche Möglichkeiten sieht der Tübinger Wissenschaftler in der neuen Technologie? Und wie schätzt er die Kritik von Medizinern ein, die vor Gefahren durch diese Impftechnologie warnen? Prof. Martin Haditsch besucht Entwickler von Impfstoffen genauso wie Kritiker der umfassenden Impfaktionen. Kritiker wie Michael Yeadon, der als ehemaliger Vice President und Entwicklungschef des Pharmariesen Pfizer zu einem vehementen Gegner dieser Technologie geworden ist. Außerdem trifft er in Stanford Professor Jay Bhattacharya, der schon früh für den Schutz der vulnerablen Gruppen plädierte. Und er spricht mit dem deutschen Toxikologen und Pharmakologen Stefan Hockertz.“ Vielleicht wird durch diese Sendung die “Gemeinde der Impfverweigerer” weiter wachsen. Und so mancher Geimpfte wird seine dritte und vierte Dosis evtl. nicht mehr abholen.

Bernhard Maxara / 13.07.2021

Die dem in Vergessenheit geratenen Missionsauftrag aus dem “Neuen Testament” entsprechende Weisung würde im soeben entstandenen “Ganz ganz neuen Testament” etwa lauten: “Gehet hinaus in alle Welt und lehret alle Völker, und impfet sie im Namen des Pfizer, des Bayer und des heiligen Biontek…!” o.ä.

Hartwig Hübner / 13.07.2021

@Magdalena Hofmeister, Sie haben das mit der heutigen Wissenschaftsgläubigkeit (die dümmste Ausprägung davon: Szientismus, die aber schon früher, OHNE BEWEISE, mit der lügenden polit. Aufklärung begann) ansatzweise angedeutet, richtig erkannt, aber Ihre eigenen Worte NICHT begriffen, die sehr bittere Konsequenz daraus. ++ Daher erkläre ich es Ihnen und allen anderen irrenden Reitern und reitenden Irren (@Volker Kleinophorst, @J Machin, die heute wohl auf Pervetin sind!!) um was es hier wirklich geht. ++ In der echten Wissenschaft gibt es keine Unterscheidung, zwischen Nicht-Religion und Religion. Das ist Quatsch von Eseln. ES GIBT KEIN DENKEN OHNE GLAUBEN. JEDE THEORIE, JEDER GEDANKE RUHT AUF GLAUBEN, auf sogenannten Annahmen. Das gilt für jeden Menschen, OHNE AUSNAHME. ++ Was sehr viele hier tun, ist, sie greifen in Wahrheit die Denkfreiheit des Menschen an, wie unter einem albernen Reflex von Pawlow. Wahnsinn. Man braucht den reitenden Irren oder irrenden Reitern (vgl. Otto W.) hier nur das Stöckchen (“Religion”) vor die Nase zu halten, schon hauen die hirnlos und unreflektiert drauf, auf der Suche nach einem Sündenbock. ++ Was lernen wir heute erneut? Religionshasser sind die schlechtesten “Denker”. ++ Leute, dieser Betrug seitens der atheistischen Freimaurer-Kirche wurde seit langer Zeit geplant. Um das zu wissen, müßte man ein Gedächtnis haben wollen. Und diejenigen, die eine Kommunion durchführen, haben EUCH davor seit langer Zeit gewarnt. Dumm gelaufen, für alle Ignoranten hier. ++ Die reitenden Irren hier, haßen Achtung und Respekt, seit 2.000 Jahren? Wer ist naiv, und vertritt das? Achtung und Respekt werden seit Adam und Eva gepredigt. Wahnsinn!! Schon Mose setzte sich für Achtung und Denkfreiheit ein. ++ Reiter, laßt das “pferden” sein!!

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