
@ Bernhard Idler. Ich muss davon ausgehen, dass Prof. Püschel seine Ergebnisse öffentlich zuverlässig darstellt und seine Untersuchungen besser interpretiert als es mir selbst möglich wäre. Heute erneut in ‘Focus’ bzw. ‘Zeit’. Mein Kommentar sagt, dass es mir prinzipiell klinisch nicht hilfreich scheint, Verstorbene als Coronatote zu zählen, von denen man nicht weiss, ob sie an dem Virus verstorben sind oder nicht. Dieser Schluss bezieht sich auf den klinischen Nutzen und ist zwingend logisch. +++ Nach Seuchengesetz müssen alle Verdachtsfälle gemeldet werden. Das wird auch in Schweden so sein. Ein Verdacht ist jedoch kein Nachweis. Entsprechend sollte man die Zahlen benennen und bewerten. +++ Regionale Unterschiede sind sicher möglich, da haben Sie recht. Aber die Virulenz des Organismus wird vermutlich nicht in einem Land zwanzig Mal höher sein als in einem anderen, vergleichbaren. Wie Sie schon sagten sollte man sachlich nach weiteren Gründen für die erhöhte Gefährdung in der Risikogruppe ( “ausschliesslich multimorbide Hochbetagte ” - dixit Prof. Püschel ) suchen und diese auch benennen. +++
Herr Peters, Belgien hat 11 Mio Einwohner, 380 Einwohner/km², Schweden hat bei gleicher Zahl 23 Einwohner/km². Die Einwohner Schwedens sind auch nicht auf 250 mal 140 km verteilt, wo man jeden Fleck in zwei Stunden erreichen kann, sondern auf 400 mal 1500 km. Um dort jeden Fleck zu erreichen, ist man mindestens 12 Stunden unterwegs. Vergleichen Sie nicht Äpfel mit Birnen. Vergleichen Sie doch Belgien mit NRW, ähnlicher Breitengrad, und Schweden mit Norwegen oder Finnland. In Schweden mal eben zur Küste zum Baden fahren oder in die Hauptstadt zur Partymeile hat einen ganz anderen Angang, als in Belgien.
@Dav Nesher. Focus/Zeit heute: “Püschel hat bislang alle gut 200 Hamburger Toten, die mit Sars-CoV-2 infiziert sind, obduziert. Ohne Ausnahme hätten sie schwerwiegende Vorerkrankungen gehabt, die ihre Lebenserwartung stark eingeschränkt hätten, betont der Mediziner.” Das Interview beantwortet einige Fragen +++ Ich habe mit keinem Wort die Ergebnisse der Hamburger Pathologen kommentiert; auch werde ich nicht von"sowieso bald sterben” reden, wie kommen Sie auf solch einen Unsinn ? Wenn Sie möchten machen Sie sich die Mühe meine Beitrag zu lesen, bevor Sie ihn kommentieren. Der Kommentar hat ein anderes Thema, nämlich, dass ich es klinisch nicht für sinnvoll halte ohne Obduktionen eine Todesursache festzulegen. Ein Seuchenbeauftragter mag vorbeugend eine umfassende Klassifizierung als Coronatote bevorzugen. Das ist sein gutes Recht. Daher beschränke ich meine Aussage auf den klinischen Nutzen; dafür achte ich die Aussagen von Herrn Püschel. Demnach bleibt es dabei, dass multimorbide Hochbetagte gefährdet sind. Nicht mehr und nicht weniger; meinerseits ohne weitere Wertung.
@ Jan Bauer - Ende 2014 / Anfang 2015 wurde medial verbreitet, daß Deutschland erstmals unter 80 Millionen Einwohner habe. Dez. 2019 war zu lesen, daß die Republik nunmehr 83 Millionen Einwohner habe. Somit sind in der dieser 5-Jahres-Spanne 3 Millionen Köpfe dazu gekommen, was sicher nicht einem plötzlichen Vermehrungsbedürfnis der schön länger hier Lebenden zuzurechnen ist. Etwa die Hälfte kam 2015/2016 als Völkerwanderung auf besondere Einladung der Kanzlerin ins Land. Grob 3 x die Stadt Köln als Bevölkerungsplus könnte auch u.a. den behaupteten Wohnungs- und Schulplatzmangel, wie auch andere Negativ-Entwicklungen erklären.
@ Karla Kuhn - Mit “Verschwörungs-Spinner” meinte der Parlamentspräses Schäuble aber sicher nicht die jenigen, die in den USA die Konspiration auf höchster Ebene der Institutionen aus der Obama-Endregierungsphase gegen Trump aufgedeckt haben oder diejenigen, die in Italien die Konspiration von obersten Richtern und Staatsanwälten zum politischen Kaltstellen des Ex-Innenministers Salvini im Auftrage politischer Gegner jetzt juristisch aufarbeiten? Und diese politisch begründeten Verschwörungen finden nicht in irgend welchen exotischen Ländern statt, sondern in Ländern des Westens, deren Eliten den Widerspenstigen immer irgend was von zu achtenden Werten, für die sie vorgeben zu stehen, um die “Ohren hauen”. Ein kleiner Trost ist, daß die Machenschaften aufgedeckt werden. Aber hänge ich jetzt einer Verschwörungstheorie nach, wenn ich mir Gedanken um die Dunkelziffer der nicht aufgedeckten Verschwörungen gegen rechtsstaatliche Grundsätze und Insitutionen mache? Und gerade Herr Schäuble könnte ja doch endlich mal aufdecken, für welche politischen Gegenleistungen die 100 000 DM im Köfferchen waren, der durch seine Hände ging, zumal wenn es keine Verschwörung für oder gegen irgend etwas gab.
@ Gudrun Dietzel - Ihr Schlußsatz ist gut beobachtet. Ein Indiz dafür, wie hoch der Prozentsatz der Leute im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung ist, die das selbständige Denken nahezu völlig eingestellt haben, sind die Wahlergebnisse, die die Besetzerin des Kanzleramtes und ihrer Hofschranzen immer wieder auf ihren Posten bestätigen.
Einem Printmedium im Kölner Raum war die letzten Tage zu entnehmen, daß der Rheinisch Bergische Kreis sein 10 Corona-Opfer zu beklagen habe. Es verstarb in einem Seniorenheim ein 90jähriger. Wenn derartige Statistikwerte die Begründung der Politk für gegen ALLE gerichtete Zwangsmaßnahmen sind, dann erwarte ich zukünftig auch, derartige “Wasserstandsmeldungen” auf andere relevante Fakten im Zusammenhang mit dem Versterben von Menschen erweitert werden und entsprechende Verbote ausgesprochen werden, z.B. Sterbeort “Bett” , “Krankenhaus” oder “Seniorenheim”. Auch Todesursachen wie “Hausputz” , “Berufsausübung”, Gartenpflege” , Straßenverkehr” oder “Suizid” wären zu erwähnen und wegen der hohen Gefahr der Gesundheitsschädigung oder gar des Ablebens unverzüglich zu verbieten. Und wer sich einen zu großen Happen seines Steaks in den Hals schiebt, läuft Gefahr, den Bolustod zu sterben. Ein Verbot des Fleischkonsums wird sicher großen Zuspruch finden, auf jeden Fall wegen vegan und Klimaschutz, der ja beim Wiederaufbau der angeblich zerstörten Wirtschaft Europas oberste Priorität haben soll.
Liebe Frau @Gudrun Dietzel: bei dem Gespräch mit dem “Ertrunkenen” - sprich Coronatoten - möchte ich gern dabei sein! Mich quält folgende Frage - an alle Ärzte und Statistiker hier -: Gibt es in diesen Zeiten die Möglichkeit, an einer Lungenentzündung oder auch Lungenembolie zu erkranken und eventuell zu sterben, ohne den Coronavirus in sich zu haben? Der Prof. Püschel hat ja zusätzlich unter die Haut oder ins Fleisch und besonders zur Lunge, in die Arterien und Venen geguckt, als Corona feststand. Er hat quasi die Flöhe gesucht, als alles nur klitzekleine blaue oder rote Läuse gewesen sein sollten. Sollte es Lungenentzündungen - durch Thrombose und Embolie - und generell positiven Test geben, könnte man dann nicht sagen: Der Mensch ist durch Embolie = Haupttodesursache gestorben? Die 2. und 3. und 4. und 5. Diagnose lauten: Plattfüße, Gichtknoten, Gallensteine und Corona Test positiv? Vielleicht gibt es Corona ja wirklich, trotzdem darf gefragt werden, ist es ein Virus, ist es ein Eiweißpartikel, ist es ein Abraumprodukt von diesem Embolus, das nur über die Kehle (die Lunge hat kein anderes Ausscheidungsorgan!!!!!) ausgeschieden wird. Ja, nochmal: Wie wird ein Embolus, der in der Lunge landet abgebaut und ausgeschieden?
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