Joachim Nikolaus Steinhöfel / 22.06.2017 / 10:08 / Foto: David Hall / 10 / Seite ausdrucken

Die Selbstentleibung des WDR

Am Abend fand bei „Maischberger“ der Schauprozeß über die Anti-Semitismus-Doku statt, die die ARD überhaupt nur aufgrund öffentlichen Drucks ausstrahlte. Ungeheuerlich war: Der WDR hat diese vor Ausstrahlung mit Schautafeln und Laufbändern kommentiert. 1. Man sei schon immer gegen Antisemitismus gewesen. 2. Der Film habe gravierende, auch rechtliche, Mängel. Eine auch rechtswidrige Unverfrorenheit, die nicht der Aufklärung, sondern allein der Delegitimierung des Films dient.

Nachdem dieser fünf Monate vorliegt, wurde die Produktionsfirma in letzter Minute zu Nachtschichten genötigt, um kleinere Änderungen vorzunehmen. Das hätte längst geschehen können, wie dies in jedem professionell mit Gebührengeldern umgehenden Sender die Norm ist. Differenzen über eine Dokumentation sind im Vorfeld zu klären. Soweit den Änderungswünschen des WDR nicht entsprochen wurde, blendete dieser jetzt an diversen Stellen im Film Tafeln mit Kritik ein. Eine EAPPI-Mitarbeiterin im EAPPI-T-Shirt, die einen Holocaust-Vergleich anstellt, habe nichts mit EAPPI zu tun. Oder: Die NGO B'Tselem oder/und Brot für die Welt seien nicht mit den Vorwürfen konfrontiert worden, wonach ein Mitarbeiter den Holocaust als Erfindung der Juden bezeichnet. Letzteres ist seit Jahren bekannt. Die NGO und Brot für die Welt hatten mithin alle Zeit der Welt, all das zu sagen, was zu sagen ist. Die skandalöse Äußerung kann man im Film hören und sehen.

„Und wenn das zutrifft, dann wäre es ein rundum ungeheuerlicher Eingriff, sowohl in das Werk der Filmautoren wie auch in die Urteilsfähigkeit der Zuschauer, die vom WDR für zu blöd gehalten würden, sich selbst ein Urteil bilden zu können. So etwas hat es bis jetzt nur bei Dokus aus der NS-Propagandaküche gegeben, die mit begleitenden Anmerkungen denazifiziert wurden. Und bei der „kritischen“ Ausgabe von „Mein Kampf.“  Henryk M. Broder "WDR-Affäre - Betreuter Anti-Semitismus"

Der WDR sitzt auf der Anklagebank, weil er eine Sendung, die in beängstigender Weise den Anti-Semitismus in Europa dokumentiert, unter den Teppich kehren wollte. Diese öffentliche Blamage und Demütigung versuchen die Funktionäre der größten ARD-Anstalt (ganz oben Tom Buhrow und Jörg Schönenborn) nun zu beheben, indem sie mit diskreditierenden Schautafeln operieren und nach Ausstrahlung des Films bei „Maischberger“, produziert im Auftrag des WDR, ein Schautribunal über die Doku veranstalten.

Demütigende Niederlage für Schönenborn & Co.

Man muß, nachdem man die Talk-Show gesehen hat, Sandra Maischberger zugestehen, dass sie diese Sendung, mit Sicherheit unter enormem Druck seitens des WDRs stehend, souverän und fair moderiert hat. Ich habe mir schon überlegt, ob die Auswahl der Gäste nicht eine Art Rache an der Einflußnahme des Senders war. Denn eine demütigendere Niederlage haben Schönenborn und seine Mitstreiter Verleger, Blüm und Pörzgen wohl noch nie erlitten. Prof. Dr. Wolffsohn und Ahmad Mansour beherrschten die Manege intellektuell und von den Fakten her. Es war kein Duell unter Gleichen.

"Das ist ein in der deutschen TV-Geschichte einmaliger und einzigartiger Vorgang. Vor die Wahl gestellt, den Film zu senden oder nicht zu senden, hat sich das Haus klammheimlich und ohne Absprache mit den Autoren der Doku dafür entschieden, die Arbeit zu denunzieren und zu verfälschen. Die Verantwortung dafür trägt in letzter Instanz der amtierende Intendant." "WDR: Miese Tricks in letzer Minute"

Jörg Schönenborn (WDR) durfte eingangs die Sicht des Senders so lange darlegen, wie er wollte. Weder die Produzenten des Films noch die beim WDR redaktionell verantwortliche Redakteurin wurden auch nur angefragt. Der WDR durfte also im eigenen Sender mit einer von ihm selbst produzierten Sendung sein eigenes Versagen schönreden. Er kommt zu Wort, die Betroffenen Journalisten nicht. Seit Jahrtausenden gilt im Recht dessen fundamentaler Grundsatz: Audiatur et altera pars – Man höre auch die andere Seite. Ein Prinzip, das auch jeder Journalist, der den Namen zu Recht trägt, in seiner Arbeit berücksichtigt. Wie haarsträubend ist es doch, wenn der WDR Tafeln einblendet und als gravierenden Mangel brandmarkt, die Produzenten hätten eine betroffene NGO nicht gehört, und diesen Grundsatz in eigener Sache im selben Kontext mit Füssen tritt. Gibt es einen besseren Beweis dafür, dass es hier nicht um journalistische Meinungsunterschiede ging, sondern allein darum, den Film aus politischen Gründen in der Versenkung verschwinden zu lassen?

Am Ende haben wir die Selbstentleibung eines öffentlich-rechtlichen Senders erleben dürfen.  "Wenn Sie die journalistischen Standards die sie hier anlegen immer anlegen würden, würden sie fast nur noch Testbilder senden." Wolffsohn bei "Maischberger" an Schönenborn, der in der Sendung eine intellektuelle Exekution sui generis erlebte.

Und noch eine gute Idee ist in der Sendung geboren, die der Kollege Matthias Matussek so auf den Punkt bringt:  „Ich finde, man sollte die Praxis mit dem Laufbändern beibehalten und zur Dauereinrichtung machen, gerade bei Panorama-Beiträgen und den Moderationen von Anja Reschke, oder bei Claus Klebers Globaleinschätzungen Donald Trump im ZDF, besonders dann, wenn er den Kopf schräg hält. Oder einfach hinter ihm das Schild hochhalten: Achtung, Sie betreten Tendenz-Territorium, also den Meinungsjournalismus.“

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Leserpost

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Rudolf Bohle / 22.06.2017

Ich habs auch gesehen. Da macht sich Fassungslosigkeit breit. Immerhin hatte Herr Schönenborn die Größe, Herrn Wolffsohn nach seiner medialen Hinrichtung die Hand zu schütteln. Das war aber auch schon alles. Frappierend auch in der Tat die intellektuelle und argumentative Überlegenheit von Mansour und Wolffsohn, erschütternd die Auftritte von Blüm und Verleger. Nach dieser Affäre überlege ich ernsthaft, ob ich die Zahlungen an die GEZ aus Gewissensgründen einstelle.

Annemarie Schnürer / 22.06.2017

Ich danke für den treffenden Artikel! Gottseidank gibt es noch Journalisten, die sich trauen, so zu schreiben! Und ich danke den Leserbriefschreibern! Ich lese wirklich jeden Kommentar und freue mich, dass es viele Mitmenschen gibt, die ähnlich denken! Ich fühle mich bisweilen sehr einsam auf intellektueller Ebene, was kritische Meinungsäußerung außerhalb des Internets betrifft!

Martin Landvoigt / 22.06.2017

Im Besondern fand ich die griffige Definition des Antisemitismus von Michael Wolfssohn : Dämonisieren - Delegitimieren - Doppelte Standards. Und Ahmad Mansour - eine echte Bereicherung.

Frank Hilgers / 22.06.2017

Das war das peinlichste rumgeeiere, das ich jemals gesehen habe. Man konnte mit Händen greifen, dass man die Botschaft der Doku schnell vergessen will und wieder zur Routine übergehen möchte. Weiter im Kampf gegen Rechts.

Peter Kasparides / 22.06.2017

Klar hat der Film sein Thema verfehlt, aber den Kreis zu schließen und zu zeigen dass jedes Kind im Nahen Osten schon mit der Muttermilch den Hass auf Juden eingeimpft bekommt - dass war den Autoren doch zu viel, oder? Es reichten schon die Bilder aus Frankreich um den Sender total zu verunsichern. Blos kein Antiislamismus, wir sind doch die Guten! Für wie blöd halten uns die Verantwortlichen eigentlich? Gerade die Diskussion über diese Doku würde uns alle darüber nachdenken lassen WOHER eigentlich Ablehnung und Rassismus kommt. Bald stießen wir auf die ewigen Wahrheiten - doch das darf nicht sein ...

J.Dannenberg / 22.06.2017

Ist es nicht auch eine Demaskierung der SPD und Schulz, sowie des EU Parlament? Ich habe die EU Abgeordneten mit ihrem “standing ovation” nach der Rede Abbas gesehen, auch was der Herr Schulz so von sich gab war sehr inspirierend. Des weiteren ist auch Nachzufragen über die Rolle der SPD Stellvertreterin Aydan Özoğuz und ihre Brüder. Es ist müßig darauf Hinzuweisen, dass der WDR fest in SPD Hand ist.

Dr. Roland Mock / 22.06.2017

Ich kann nur zustimmen: Immer dann, wenn Bilder, welche den unverhohlenen Judenhass linker Organisationen besonders prägnant dokumentierten, gezeigt wurden, lief wie auf Bestellung der dämliche Banner “Faktencheck auf WDR.de” über den Bildschirm. Sollte heißen: Da wird Quatsch erzählt, aber wir - das im Besitz der Wahrheit befindliche Staatsfernsehen- werden euch Blödis gleich aufklären, was ihr wirklich zu glauben habt. Peinlich, entmündigend und eigentlich defätistisch. Das Öffentlich- Rechtliche ist Meister darin, mit der Macht der Bilder Propaganda zu machen. Seinerzeit besonders perfide: die Kulleraugen kleiner Flüchtlingsmädchen, während im Hintergrund fast ausschließlich grinsende junge Männer die Grenze überschritten. Wenn diese Bild-Macht dann einmal zurückschlägt und den alltäglichen Antisemitismus von Gewerkschaften, “Friedens”- Organisationen, Kirchen, LINKE, ATTAC und sonstigen linken Krawallern aller Couleur zeigt, kriegen die Verantwortlichen der Öffis Muffensausen. Nein, das war keine Sternstunde unserer Oberobererzieher vom Staats-TV. Schöneborn, Blüm (der mir -sorry- leicht debil vorkam) und auch Frau Maischberger wirkten blass, unsouverän und getrieben. “Selbstentleibung” ist wirklich ein zutreffender Ausdruck. Während der sensationell souveräne Auftritt Wolfssohn, der mir im positiven Sinn fast wie ein das Staats-TV richtender Hohepriester vorkam, mich veranlaßt, mich noch eingehender mit dem Thema Antisemitismus und Geschichte Israels aus Sicht kompromißloser Kenner wie Wolfssohn, Mansour und natürlich auch einiger der Autoren der “Achse” zu befassen.

Eva Quistorp / 22.06.2017

Ich muss voll zustimmen, nur fand ich es noch schlimmer, diese Laufbänder sind faktische Zensur und Entwürdigung der Autoren und der Zuschauer und des redenden juedischen Philosophen aus Frankreich und des Bürgermeisters, wie für mich das Ende eines mal linksliberalen WDR ! Interessanterweise gab es keine Laufbänder ,die auf Vorsicht, lassen Sie sich nicht von diesem Redner oder dieser Meinung oder diesen Bildern beeinflussen,bei den grässlichen Rapper songs, die ja die reinsten Hassgesänge gegen ISrael, gegen alle Juden und gegen den Westen und für Gewaltanschläge gegen ISrael und auf Juden waren- Hat der WDR Angst vor den Geldforderungen dieser verbrecherischen Rapper? Ein Bekannte von mir meinte, jetzt ist der Schoenenborn für mich der Schnitzler von heute. Ja, und ich werde mir jetzt alle arte und WDR sendungen, falls ich noch gucke,daraufhin anschauen, wo wieder ein Unterlaufband gefehlt hat - Die persönliche und intellektuelle und politischen Überlegenheit in der Debatte zum Antisemitismus bei Prof Wolfssohn und Mansour erkennen aber, fürchte ich nur die, die eh schon kritisch zu dem Verfahren von arte und des WDR waren und die solchen Selbstzerstörern wie Verleger und solchen mediengeilen SChwätzern wie Blüm nicht auf den Leim gehen, Bedenken Sie, die Vernunft ist insgesamt nicht im Anstieg in den Medien und in den Massengesellschaften. Um so schlimmer ist eben diese Sendung gewesen und die Moderation fand ich nicht fair, denn schon in der Zusammenstellung waren es faktisch 6 gegen 2- Schoenenborn, Untertitel, Blüm, Verleger, Pörzgen und Maischberger war ohne Haltung, was ja zu den Charaktereigenschaften von Moderatorinnen immer mehr gehört

Frank Holdergrün / 22.06.2017

Vielen Dank Herr Steinhöfel, besser kann man die Sendung nicht zusammenfassen! Der nette Herr Schönenborn erlebt mitsamt seinem WDR ein Desaster und Wolffsohn, normalerweise auch höflich, zeigt endlich Biss. Man kann und darf in diesem Zusammenhang nicht mehr leisetreten. Blüm und Verleger: man fragt sich, auf welchen intellektuellen Grundlagen diese beiden Karrieren aufgebaut wurden. Jedesmal, wenn in der Sendung jemand das Wort Islam in den Mund nahm oder gar einige Suren zitieren wollte, wurde Frau Maischberger nervös und lenkte davon ab. Hier aber beginnt die eigentliche Problematik, die jedem, der lesen, analysieren und Geschichte erfassen kann, klarer ist als es der WDR jemals darstellen möchte. Toleranz kann niemals Intoleranz oder Diskriminierung dulden!

Nico Schmidt / 22.06.2017

Sehr geehrter Herr Steinhöfel, wir können es uns ja noch nicht einmal aussuchen, ob wir für diesen Sender Geld ausgeben wollen oder nicht. Wir müssen! Dann fällt die Propaganda nicht so aus, wie es sich die Sender gewünscht haben - macht nichts, wird eben umgerubelt. Dem deutschen Michel wird es schon untergejubelt. Bezahlen muß er sowieso und für den guten Zeck zu lügen, war doch noch nie ein Verbrechen. Ich habe inzwischen schon ein Schleudertrauma vom vielen Kopfschütteln. MfG Nico Schmidt

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