Jean-Paul Sartre sagte: „Die Hölle, das sind die anderen.“ Für viele Schwule gilt heute: Die Hölle sind andere Schwule. Warum? Weil die meisten entweder den gängigen woken Dogmen folgen oder sich nicht trauen, ihnen zu widersprechen.
Es herrscht die Vorstellung, die Pride-Flagge sei das Beste überhaupt, und jeder, der sie kritisiert, sei ein niederträchtiger Bösewicht. Pride-Märsche als hohle Inszenierungen falscher Tugend, realer Laster und offener Dekadenz zu bemängeln, ist ebenso unerwünscht, wie es Muslime verärgert, wenn man ihnen sagt, dass das Umkreisen der Kaaba eine lächerliche Handlung sei. Daran schließt sich die erzwungene Überzeugung an, dass andersgeschlechtliche oder erfundene Pronomen so wichtig seien, dass ihre Verwendung vorgeschrieben werden müsse. Und schließlich gilt der fromme Glaubenssatz: „Transfrauen sind Frauen!“
Wer als Homosexueller diesen Dogmen widerspricht, erlebt sofort die Folgen. Kontakte brechen ab. Begegnungen werden kühler. Möglichkeiten verengen sich. Man wird ausgeschlossen. Sex bleibt aus. Ein Freund erst recht. Eine Beziehung zu führen, wird nahezu unmöglich. In einem Milieu, in dem soziale und erotische Netzwerke stark ineinandergreifen, hat „ideologische“ Abweichung Folgen im Alltag.
Die Szene, die sich selbst als Inbegriff von Freiheit und Offenheit feiert, erweist sich als das Gegenteil. Wer nicht mitmacht, wird verstoßen. Wer die geltenden Glaubenssätze nicht akzeptiert oder anbetet, verliert alles, was diese spezielle Welt zu bieten hat. Sofort und ohne Nachsicht. So sieht die „hart erkämpfte“ Freiheit aus, die keine ist. Man ist frei, so wie man in China alles sagen darf und die Konsequenzen trägt.
Und doch reicht diese äußere Verdammnis nicht hin, die ganze Tiefe des Übels zu ermessen. Die Schwulenszene ist bis ins Mark vom Sex durchtränkt, von der körperlichen Anziehung als einzigem, alles beherrschendem Zentrum. Jeder spürt es, jeder weiß es, und gerade deshalb ist der Sex zur entscheidenden, zur kostbarsten Ressource geworden. Die Woken haben diese Ressource gekapert. Sie kontrollieren den Zugang. Sie verteilen sie nur noch an die, die der LGBTQ+-Ideologie huldigen.
Im Kern zeigt sich ein tiefer Mangel an Rückgrat
Wer nicht mitmacht, bekommt nichts. In einer Welt, in der das Fleisch die einzige Währung ist, wird das Begehren zum Instrument der Macht. Die Ideologie wird nicht durch Argumente durchgesetzt, sondern durch den Hunger des Körpers. Das ist psychologisch relativ brutal. Man kann sich intellektuell widersetzen, solange man will. Das körperliche Begehren verlangt etwas anderes. Und die, die die Regeln machen, wissen das genau.
Man könnte einwenden, es gebe doch Schwule, die nicht woke sind und diesen ganzen linken Unsinn ablehnen. Das stimmt. Aber niemand lebt als Insel. Jeder ist in Freundeskreise eingebunden. Und in diesen Kreisen bestimmen die Woken den Ton. Sie setzen die Maßstäbe. Sie entscheiden, wer dazugehört und wer draußen bleibt.
Darum wird es zum „tödlichen“ Wagnis, einen anti-woken Partner zu wählen. Das würde die eigenen Freunde aufbringen, würde sie sich abwenden lassen, würde viele dazu treiben, sich gegen einen zu stellen, nur um selbst nicht in Verdacht zu geraten. Die Angst vor dem Ausschluss erweist sich stärker als jede Überzeugung; aus möglicher Liebe wird ein politisches Risiko, aus persönlichem Glück eine Bedrohung des sozialen Überlebens. Das ist eine neue, raffiniertere Form der Erpressung, bei der eine Peitsche nicht aus Leder, sondern aus dem brennenden Verlangen nach Zugehörigkeit und Berührung geschlagen wird.
Im Kern zeigt sich hier ein tiefer Mangel an Rückgrat. Die Tage eines Oscar Wilde sind endgültig dahin. Damals war der Homosexuelle noch der Ketzer, der Außenseiter, der mit seinem Leben für seine Wahrheit bezahlte. Heute ist er entweder Inquisitor oder gehorsames Fußvolk. Die alte Gesellschaft hat ihn verfolgt. Die neue Gesellschaft hat ihn gleichsam gekauft. Und er hat sich bereitwillig verkauft, weil der Preis in Form von Sex und Zugehörigkeit zu hoch war, um ihn auszuschlagen.
In einer Pfütze aus Narzissmus und Ideologie ertrunken
Hinzu kommt ein ausgeprägter Narzissmus. Viele Männer, die jedermann will, stellen ihre Profile in den sozialen Medien zur Schau, offenbaren ihr Leben, protzen, prahlen, profilieren sich und stellen sich bildlich dar, als wären sie ewige Kunstwerke, die ständig neu gerahmt werden müssen. Ihre intellektuelle Tiefe reicht nicht weiter als eine Pfütze nach einem flüchtigen Regen; sie sind Bücher mit kaum zehn Seiten, schnell gelesen und nicht wert, ein zweites Mal aufgeschlagen zu werden. Der Charakter ist nicht ausgeformt, bleibt nichtssagend. Die Seele ist leer, doch das Gefäß ist gefragt und die Nachfrage hoch. Und genau diese Leere macht die ganze „Community“ so leicht lenkbar. Wer nichts in sich hat, kann leicht mit Ideologien gefüllt werden.
Dabei hätte alles anders sein können, ja müssen. Nach Platon könnte eine homosexuelle Beziehung besonders geeignet sein, geistig fruchtbar zu sein. Bei Heterosexuellen dreht sich vieles um Kinder, um die biologische Fortpflanzung; bei Homosexuellen jedoch könnte es um Höheres gehen. Sokrates erklärt nämlich im Symposium, dass der Mensch sich verewigen will; durch Kinder auf die eine, grobe Weise, indem er sich fortpflanzt und in den Nachkommen weiterlebt. Doch Platon hält dies für ungenügend, für eine bloße, unvollkommene Form der Dauer.
Wahre Ewigkeit entsteht allein durch Ideen und Erkenntnis. Eine Beziehung, unbelastet von der Sorge um Nachkommen, könnte sich ganz dem Gespräch, dem Ringen um Gedanken, dem geistigen Austausch hingeben. In relativer Hinsicht wäre das Homosexuelle dem Heterosexuellen überlegen, wenn es um Beziehungen geht, die das Geistige in den Mittelpunkt stellen. Das war der Traum der Alten.
Die Wirklichkeit unserer Moderne jedoch ist das genaue Gegenteil: Statt geistiger Fruchtbarkeit herrscht eine blinde Obsession mit dem Fleisch; statt tiefer Gespräche gibt es oberflächliche Profile; statt ewiger Ideen nur die kurzlebige Befriedigung des Körpers. Der platonische Traum ist in einer Pfütze aus Narzissmus und Ideologie ertrunken.
Man hört kaum noch einen, der aus der Reihe tanzt
Nur eine Gruppe entzieht sich diesem Druck. Die älteren Schwulen, die als unattraktiv gelten und keinen Zugang mehr zum Sex erwarten dürfen. Sie stehen außerhalb des Systems, weil sie von seiner zentralen Ressource nicht länger abhängig sind. Erst wenn sie aus dem Wettbewerb herausfallen, finden sie den Mut, sich gegen den Zeitgeist zu erheben.
Die übrigen Älteren jedoch, die sich noch Chancen ausrechnen, passen sich an, orientieren sich an jüngeren Männern, mit denen sie noch schlafen wollen und übernehmen deren Haltungen, um dazuzugehören. Die Anpassung ist vollständig; die Bereitschaft, die eigene Meinung zu verraten, grenzenlos. Deshalb hört man kaum noch einen, der aus der Reihe tanzt.
Sie lösen ihre eigenen Rechte auf und machen das Erbe früherer Freiheitskämpfe zunichte, wodurch ein Rückschritt entsteht, der sich unaufhaltsam ausbreitet. Das krasseste Beispiel ist die Transideologie, die die Begriffe, die Homosexualität überhaupt erst definieren, verschiebt und auflöst: Jungen, die Jungen lieben, werden zu Mädchen erklärt, die weiterhin Jungen lieben; aus Homosexualität wird plötzlich Heterosexualität gemacht. Die eigene Grundlage wird zerstört. Und ein großer Teil der Szene begrüßt das nicht nur, er feiert es mit enthusiastischem Jubel. Man applaudiert der eigenen konzeptuellen und chirurgischen Auslöschung, man jubelt jener Umdeutung zu, die das homosexuelle Dasein im Prinzip verschwinden lässt.
In dieser Lage befinden sich die Homosexuellen heute. Es ist eine Szene ohne geistige Kraft. Alle Clubs, Magazine, Bars und Organisationen sind „LGBTQ+“ und werden es auch bleiben. Die bestehenden Machtstrukturen der „schwulen Öffentlichkeit“ sind dogmatisch und – insbesondere im Hinblick auf das „Transmachen“ von Kindern – rasend reaktionär. Die entscheidende Frage ist, wie wir aus dieser Katastrophe herauskommen. Eine Antwort darauf kann nur von denen kommen, die diesen ganzen woken Kram satt haben.
Dieser Beitrag erschien zuerst bei Novo-Argumente.
Als jemand, der sich schon Anfang der 1990er in „der schwulen Szene“ tummelte, was auch immer das genau sein mag, erlaube ich mir eine Gegenrede.
Ja, Woke macht alles kaputt, aber Woke ist auch nicht an allem schuld. „Woke“ gab es in den 90ern noch nicht, aber es gab die „Berufsschwulen“, wie wir sie nannten, und die waren immer schon sehr links, sehr jakobinerhaft und sehr laut, aber nicht sehr repräsentativ.
Ja, der Fleischmarkt ist brutal, aber daran sind nicht primär die Woken schuld, sondern alle, die das Spiel mitspielen.
Am Niedergang der schwulen Infrastruktur wie Kneipen, Clubs, Buchläden, Sportvereine, Chöre, der für mich ab ca. 2005 deutlich spürbar war, ist nicht Woke schuld, sondern zum einen das Online-Dating und zum anderen die zunehmende Akzeptanz von Schwulen in der Gesellschaft, so dass die Subkultur überflüssig wurde.
Ganz schlimm fand ich, dass „die Szene, die sich selbst als Inbegriff von Freiheit und Offenheit feiert“, zu Corona-Zeiten ganz massiv auf die „2G-Option“ gesetzt hat, auch die Älteren, die AIDS-Panik der 1980er noch erlebt haben.
Ich lese zwischen den Zeilen viel Frust aus Andrea Seamans Text. Vielleicht deckt sich das genau mit seinen Erfahrungen in seiner vermutlich eher linken, eher universitären Blase, aber schwules Leben findet eben nicht nur in dieser Blase oder „der Szene“ statt.
Wie eine Umfrage vor der letzten Bundestagswahl zeigte, ticken auch Schwule heute nicht mehr mehrheitlich links.
Es bilden sich neue Netzwerke wie LGB International oder Just Gay Germany, die explizit nicht queer und nicht woke sind.
Für meine Generation hatte das Coming Out oft noch erhebliche soziale Kosten. Aber wer sich einmal zu „I am what I am“ durchgerungen hat, dem fällt das „Go F*ck Yourself“ bei der nächsten Ausgrenzung leichter.
Wenn deine schwulen Freunde dich wegen nicht-linker Ansichten fallen lassen, dann waren es wohl keine Freunde. Ganz einfach….
Die Geister, welche man gerufen hat. Beschwert euch halt beim Gleichschaltungsminiterium.
Viel zu kompliziert. Um eine gesellschaftlichen Gruppe, sei es eine religöse Gruppe, eine soziale oder schlicht eine Interessengemeinschaft welcher Art auch immer, die rechtliche und gesellschaftliche Schlagkraft zu verleihen, braucht es eine darüber liegende Ideologie, die alle zusammenhält. Politische Parteien kennen das zu genüge, denn die arbeiten genau deshalb mit gesellschaftlichen Framings, um ihr Wählerpotential hinter sich zu scharen. Die NSDAP hatte ihren Judenhass, die CDU ihren Katholizismus, die Grünen ihren Klimawandel und die AfD fokussiert auf illegale Migration. Will man die Menschen in NGOs vereinen, geht das genauso. Und wie fasst man alle zusammen die nicht Hetero sind? Ebenso mit einem Framing. In diesem Fall ein Framing, wo die einzelnen nicht hetero seienden Gruppen sogar ihren Anfangsbuchstaben mit in den Namen der Gruppe hineingedampft bekommen. Das ist faktisch Zwangsrekrutierung zur zentralen Fernsteuerung. Jetzt muss man sich fragen, wer das antreibt und steuert. Und da dann die Axt ansetzen. Und schwupps, der Spuk ist vorbei, die Menschen sind wieder frei und können sich freiwillig anderen Gruppen anschließen, wenn sie denn wollen. Es ist ja nicht so, als lebten wir noch im Mittelalter und Schwule, Lesben und alles dazwischen wären irgendwie geächtet. Die rechte AfD wird gerade durch eine Lesbe angeführt und keinen stört es. Hier in NRW haben wir einen Schwulen mit im Landtag sitzen und auch das stört keinen. Das kommt ja erst hoch durch das harte LGBTQI+ Framing hoch, weil das Einsammeln von Menschen automatisch immer wieder mit der Abstoßung von allen anderen einhergeht. Nach dem Motto, „wer nicht für uns ist, ist gegen uns“. Ich wiederhole: Die Axt muss bei so einer Fernsteuerung ganz oben angesetzt werden und das Problem ist sofort vom Tisch. Oder noch direkter: Als Hitler weg war, fiel das Dritte Reich sofort auseinander, einfach weil die Struktur von ganz oben nach ganz unten wirkte. Ist bei NGOs ähnlich.
Mit Politik hat das wenig zu tun. Es waren das HIV-Virus und darauffolgend AIDS, der den wilden, experimentellen und intellektuellen Teil der Schwulenbewegung seit den frühen Achtzigern regelrecht auslöschte. Seit Beginn der AIDS-Epidemie in den frühen 1980er-Jahren sind weltweit schätzungsweise 44,1 Millionen Menschen an den Folgen von AIDS-bedingten Krankheiten gestorben (Stand der aktuellsten UNAIDS-Daten von 2025/2026). Übriggeblieben ist der vorsichtige, angepasste und schlichter gestrickte Teil der Homosexuellen, der zwar zu einer gesellschaftlichen Revolution unfähig ist, aber wenigstens überlebt hat. Freddy Mercury war ein Genie, aber Hape Kerkeling lebt noch.
Genauso gut könnte man feststellen, dass ein großer Teil der Rockmusiker und Künstler in den späten zwanziger Jahren ihres Lebens an Drogenexzessen verstorben ist und die übriggebliebene Rockszene jetzt hinterhältiger Weise von der weichgespülten Popindustrie vereinnahmt wird.
Das Ganze wird dann politisch besonders relevant, wenn jemand, der aus der „queeren“ Szene kommt (nicht zu verwechseln mit der klassischen, ‚alten‘ Schwulenszene) und der die Drag Queen-Szene aktiv fördert, Oberbürgermeister einer Großstadt wird. Dann wird es noch schwieriger, mit einer anderen Meinung zu Gehör zu kommen. In der meiner Erinnerung nach mittlerweile geschlossenen Tavistock Gender-Klinik (UK) machten die Mitarbeiter böse Witze darüber, dass bald keine schwulen und lesbischen Jugendlichen übrig sein würden, da alle „weggetranst“ würden. Es ist verstörend, dass das in der schwulen Szene nur wenigen aufzufallen scheint. Wieso stopft man die Kinder mit problematischen Medikamenten voll und bestärkt sie in ihrem Glauben, heterosexuell zu sein, wenn die Mehrzahl erwiesenermaßen ohne Medikamente dann irgendwann ein normales Leben als Schwuler, Lesbe oder Bisexuelle(r) führt? Wieso ist es cool, wenn jemand mit dem Künstlernamen „GroßeKlitoris“ vor kleinen Kindern ab 4 Jahren auftritt, und wieso werden alle als „rechtsextrem“ geframed, die dagegen sind? Der neue Herr Oberbürgermeister fand das augenscheinlich auch ganz ok. Hoffnung machen da Organisationen wie „Just Gay“ oder die „LGB Alliance“, auch wenn dort nur wenige organisiert sind. Ali Utlu und sein Ehemann haben bei der letzten Pride in Köln ein Schild hochgehalten auf dem meiner Erinnerung nach „Gay not Queer“ stand – obwohl beide nicht gerade Leichtgewichte sind, haben sie es nur zehn Minuten lang geschafft, dann wurden sie bedrängt – von anderen Schwulen und „Queers“, und das Schild wurde weggerissen. „Woke“ versteht sich als progressiv, tatsächlich sind viele einfach nur opportunistisch, dogmatisch, spießig und…..reaktionär.
Warum, Herr Seaman, beziehen Sie Sich nur auf Schwule? Es gibt zum Thema genügend einschlägige Reden von Sven Tritschler (AfD) im Landtag zu Düsseldorf. Sie schildern hier eindeutig Ihre persönliche Wahrnehmung der Schwulenszene. Aber Gewißheit vermittelt das nicht. Schwule, Lesben, BIs sind, wie Heteros auch, Frauen oder Männer & haben Mutter, wie Vater, schon immer seit es Menschen gibt. Sie unterscheiden sich nur durch ihre sexuelle Fokussierung. Alles andere (QTIA+) ist eine Störung oder mentale Dysfunktionalität. Die Zeiten, in denen sich Homosexuelle in Seilschaften politisieren mußten (zB Verein schwuler Manager) oder Gallionsfiguren, wie Ian McKellen oder Derek Jakobi, brauchten, sind längst vorbei. Wer normal sein will, setzt seine Neigungen nicht in einen politisch gesellschaftlichen Fokus. Nur wer seine Neigungen politisiert, ist abnorm. Homosexuelle können längst Seilschaften mit Heteros bilden, bestes Beispiel ist Scott Bessent. Aber, Herr Seaman, es gibt einfach Abhängigkeiten. Wenn Svenja Huth, als Lesbe, mit der Kapitänsbinde für die VFL-Wolfsburg-Diven aufläuft, muß Sie diese bekloppte Regenbogen-Binde tragen. Aber immerhin ist Huth mit einer Farbe vertreten. Aber, wenn Alex Popp (bisher immer Hetero) als Kapitän mit der Binde aufläuft, repräsentiert Sie nicht mal eine einzige Farbe für sich. Dasselbe gilt für die Masse der VFL-Follower. Der VFL gehört zu 100% VW. Und VW ist von der rot-grünen Landesregierung in Hannover bestimmt. Da macht kein Kicker den Mund auf. Denn so viele gute Jobs gibt es im Frauenfußball nicht, weil Frauen lieber Heidi Klum schauen. Auch im antiken Hellas gab es unterschiedliche Meinungen zu Philosophen-Studenten-Beziehungen.
Karl Lagerfeld als seinerzeit schaffender Ästhet oder Alice Weidel im deutschen Bundestag sind als Unaufgeregte in Sachen ihres privaten Lebens einfach nicht massentauglich. „Die Schwulenszene ist bis ins Mark vom Sex durchtränkt, von der körperlichen Anziehung als einzigem, alles beherrschendem Zentrum“. Das ist der feine Unterschied zu den Protagonisten Tony Curtis und Jack Lemmon seiner Zeit, manche mögen es heiß, die Jungs waren einfach cool.
Eine Tucke wie Olivia Jones aus dem dreckigen Rotlicht oder Ganserer im deutschen Bundestag ist es eben nicht. Ganz schlimm sind die Aufzüge mit zu 200.000 Personen am „Christopher Street Day“, angeführt von Leuten wie Lauterbach, Tschentscher, Wegner und Konsorten. Diesen Typen geht es um Wählerstimmen von der Straße. Woher sollten die sonst noch Wählerstimmen bekommen, wenn nicht vom Mob aus XXXl, Tiermasken, BDSM, tätowierten Genossen vom Schlage Heidi Reichinnek. Sozusagen der wieder geborene Zombie der Heidi aus den Bergen, so man an Wiedergeburt in menschlicher Gestalt glaubt.