Aus einem Beitrag im SPIEGEL vom September 2018 über die „Schweinegrippe-Pandemie" des Jahres 2009 hätte man für den Umgang mit der Corona-Krise lernen können. Beim Lesen klingeln einem die Ohren.
Das Internet vergisst nichts. Was etwa einer frisch gewählten Bundessprecherin der Grünen Jugend beträchtlichen Ärger bescheren kann, verschafft einem im anderen Fall geradezu ein Déjà-vu.
„Rückblickend war die Corona-Pandemie in Wahrheit eher eine weltweite Massenhysterie. Heute kann man kaum noch glauben, dass alles wirklich so passiert ist, wie es passiert ist. Kann nicht fassen, dass niemand irgendwann auf den Tisch gehauen und gesagt hat: ,Leute, jetzt wacht doch mal auf!‘“
Könnte heute so bei Spiegel Online stehen, ist aber ein Zitat aus einem etwas mehr als drei Jahre alten Artikel von Veronika Hackenbroch, wobei hier nur die Schweinegrippe durch Corona ersetzt wurde. Seinerzeit thematisierte die Autorin die erheblichen Nebenwirkungen des Schweinegrippe-Impfstoffs Pandemrix, der 1.300 Geimpfte lebenslang an Narkolepsie erkranken ließ, einem schweren neurologischen Leiden, das sie immer wieder plötzlich einschlafen lässt.
Ende April 2009 hatte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) vor einer Pandemie gewarnt und Anfang Mai 2009 ihre Definition einer gesundheitlichen Notlage von internationaler Tragweite abgeändert – und damit „die Kriterien zur Schwere der Krankheitsverläufe und zur Zahl der Todesfälle stillschweigend fallen gelassen“, wie Wolfgang Wodarg in „Falsche Pandemien“ feststellte. Seither heißt es offiziell: „Eine Influenza-Pandemie kann vorliegen, wenn ein neues Grippevirus auftaucht, gegen welches die menschliche Population keine Immunität besitzt.“
Ein Querdenker, der recht behielt
Am 11. Juni dann rief die WHO die Schweinegrippe-Pandemie aus: „Dieser spezielle H1N1-Stamm ist bisher beim Menschen nicht aufgetreten. Das Virus ist völlig neu.“ Kommt einem bekannt vor, ebenso wie die Akteure, von der WHO über das RKI bis zu Professor Christian Drosten. Und auch die Schweinegrippe stellte sich eben nicht als die tödliche Seuche heraus, als die sie dargestellt wurde. Veronika Hackenbroch schreibt denn auch:
„Die Schweinegrippe-Pandemie, die die Glaubwürdigkeit von Behörden wie WHO, Robert Koch- und Paul-Ehrlich-Institut nachhaltig erschüttert hat, ist ein Lehrstück dafür, was passieren kann, wenn Hektik und hochkochende Emotionen die Diskussion bestimmen – und nicht Nachdenklichkeit, Fakten, Ehrlichkeit und ein klarer Kopf.“
Ein Lehrstück offenbar, aus dem nichts gelernt wurde, weil alles genauso und diesmal noch deutlich exzessiver durchexerziert wurde – mit den bekannten Folgen, von Lockdowns über Kontaktverbote bis zu schwersten Impfschädigungen. Dabei gab es auch im Schweinegrippe-Fall Experten, auf die man hätte hören können:
„Sie ist ein Paradebeispiel dafür, was passieren kann, wenn Querdenker nicht gehört werden, etwa der Epidemiologe Tom Jefferson (…), der bereits im Juli 2009 im SPIEGEL vor einer Influenza-Hysterie warnte und den Sinn einer Impfung infrage stellte.“
Ein Querdenker, der im Nachhinein recht behielt ...
„Stattdessen hielten die Behörden wie in einem kollektiven Wahn an der Vorstellung eines tödlichen Pandemie-Virus fest – auch, als alle Zahlen längst klar darauf hindeuteten, dass man von der Schweinegrippe nicht allzu viel zu befürchten hatte – und empfahlen die Massenimpfung mit dem kaum erprobten Impfstoff Pandemrix.“
Tatsächlich lagen die Zahlen weit unterhalb einer üblichen Grippewelle. „Doch dank Drostens PCR-Test“, schreibt Walter van Rossum in „Meine Pandemie mit Professor Drosten“, „wurden noch Millionen ,Kranke‘ gefunden, von denen die meisten gar keine Symptome zeigten.“
„Neuer Stoff für Verschwörungstheorien“
Im August 2010 wurde die „Pandemie“ dann offiziell für beendet erklärt, die Impfschäden blieben. Hören wir noch einmal Veronika Hackenbroch anno 2018:
„Nicht nur könnten Impfgegner dadurch neuen Stoff für Verschwörungstheorien bekommen. Selbst wer sich klar macht, dass es etwas völlig anderes ist, einen kaum erprobten Impfstoff wie Pandemrix gegen eine vergleichsweise harmlose Erkrankung wie die Schweinegrippe zu verabreichen (…), dass also kein Anlass besteht, sein Kind jetzt nicht mehr impfen zu lassen – selbst bei dem ist das Vertrauen in Impfstoffhersteller und Behörden erst einmal erschüttert.“
Nun ist Covid-19 gefährlicher als die Schweinegrippe, die allenfalls einer sehr milden Grippewelle entsprach, aber eben auch nicht die neue Pest, nicht ansatzweise. Wissenschaftliche Erkenntnisse, so Hackenbroch weiter, seien „einfach unglaublich wichtig in einer emotional aufgeheizten Situation wie in einer Pandemie. (…) Nie, wirklich nie dürfen sie unterdrückt, unterschlagen oder abgetan werden.“
Erst recht nicht, wenn nicht „nur“, wie damals, 30 Millionen Menschen in Europa, sondern zwei Milliarden weltweit mit neuartigen, nicht ausgereiften Impfstoffen behandelt werden und es berechtigte Befürchtungen gibt, dass insbesondere die Impfungen bei Menschen außerhalb der Risikogruppen möglicherweise deutlich mehr Schaden verursachen können, als es das Virus selbst getan hätte. Mit Blick auf noch immer fehlende Kohortenstudien, getrickste Intensivbettenkapazitäten und geschätzte (!) Geimpften-Zahlen müssen wir annehmen, dass der Artikel von Veronika Hackenbroch offenbar auf taube Ohren stieß.
Die Lüge ist schon dreimal um die Welt gelaufen, während sich die Wahrheit noch die Schuhe zubindet, heißt es. Man wird sehen, ob und wann ein derart kritisches SPIEGEL-Stück, diesmal über den Umgang mit Corona-Pandemie und -Impfung, erscheinen wird.

Wenn es gelingen sollte diese Pandemie offiziell für beendet zu erklären, dann müssen die Verantwortlichen ohne Bewährung jahrelang ins Gefängniss, als Abschreckung für künftige Pandemie-Fans. Andernfalls wird auch diese Pandemie folgenlos verstreichen, wenn überhaupt.
Der Unterschied: Zu jener Zeit kam man vielleicht noch nicht auf den Trichter, dass man die Vorgehensweise wunderbar im Sinne vom Green Reset einsetzen kann. In dieser Beziehung hätte man dann also doch gelernt.
Hühnergrippe, Schweinegrippe, Chinagrippe… Welche schöne Assoziation wird man beim nächsten Mal verwenden?
Am Ende wird noch die Inflation höher als die Inzidenz in Rosenheim. Was sgat der Markus dazu? Schwerpunkte setzen. Das hat er ja offensichtlis. Aber wieso bekmmen die alle Covid? Haben die doch heimlich Schweinefleich gegessen?
@G. Böhm: „Homos funktionieren ihre Körperzellen zur bio-chemischen Fabrikationsanlage um und senden, weltweit verfolgbar, die Produktionsergebnisse via körpereigener Graphen-Dioxid-Schnittstellen an die KI des Controlling-Departments.“ Genau darauf habe ich mit ähnlichen Worten gestern in einem Gespräch mit Bekannten hingewiesen. Reaktion? „Ach du wieder…“ Die Leute wollen es einfach nicht wissen. Aber wahrscheinlich würde ich es auch nicht wissen wollen, wenn ich „durchgeimpft“ wäre.
Die Schweinegrippen-Hysterie war vergleichsweise mäßig. Sie führte zu unnötigen, manchmal schädlichen Impfungen und in 1.300 Fällen zu existenziell schwer einschränkenden bis ruinösen Dauerschäden. Aber sie führte nicht zur Abschaffung rechtsstaatlicher Regeln, und daher konnten die Regierungen (damals noch keine Regimes, selbst Merkel stand 2209/2010 noch einer Regierung vor) es sich erlauben, sie herunterzufahren und schließlich das Thema ganz unten in der Schublade abzulegen. Diesmal ist das anders. Von willkürlich verbotenen Demos bis hin zur Hetze gegen „verschwörungsschwurblerische, rechtsextreme Corona-Leugner“ könnte die Obrigkeit Rückzieher machen, die Verantwortung weiterdelegieren, bis sie bei jedem und allen liegt, so wie auch die finanzielle Verantwortung für Impfschäden an die Steuerzahler weitergereicht wird. Aber seit das Regime Grundrechte, die vorher unantastbar waren, zu unnötigem Luxus erklärt hat, auf den die misera plebs (und das sind wir alle, nicht nur die untersten Sozialschichten) keinerlei Anspruch hat und haben kann, seitdem hat es sich in eine Position hineinmanövriert, die für jede herrschende Klasse unangenehm wäre und selbst ehrlichen, mutigen Menschen sehr viel abverlangen würde. Die rückgratlosen Opportunisten, zum Teil wahrscheinlich Soziopathen, die heute in Deutschland und vielen anderen Ländern das Sagen haben, werden es so machen wie immer, wenn sie etwas vergeigt haben: weiter so, und jetzt erst recht! In den Fällen Massenzuwanderung und Corona-„Politik“ haben sie besonders verantwortungslos und kriminell gehandelt, also ist bezüglich der weiteren Einwanderung (inzwischen erklären die Medien den Grenzschutz auch anderer Länder als Deutschland ausdrücklich für illegal) und der Corona-Diktatur mit einem besonders entschlossenen, weiteren Vorgehen zu rechnen.
Nachtrag 1 – @ L. Hohensee: Danke für Ihr Feedback. Nur, ich möchte eigentlich gar nicht recht haben. Zugegeben, manches mutet utopisch an, was ich scheinbar so belanglos daher quarke. – Corona habe ich bereits abgehakt, in wenigen Monaten wird die Angelegenheit im Sande verlaufen sein. Es steht ein unmittelbarer Frontwechsel bevor, ich meine jetzt nicht von der West- an die Ostfront, sondern an die Klimafront. Die Mission Klima-Sicherung wird die entscheidende sein. (Und ich werde wohl wieder recht behalten. Moderne Kriege werden nun einmal nicht mehr mit althergebrachten herkömmlichen Waffen geführt, sondern mit Brain-Controlling.)