Die Aufmerksamkeit für eine bevorstehende Präsidentenwahl war in Tschechien wohl noch nie so groß wie diesmal. Ein Grund: Am 8. Februar, wenn das Parlament mit der Wahl des Staatsoberhaupts beginnt, kommt es zu einem Duell zweier sehr unterschiedlicher Kandidaten. Da ist zum einen Amtsinhaber Václav Klaus, der seit 18 Jahren die Politik des Landes beeinflusst und zur „alten Garde“ der tschechischen Politik zählt. Und zum anderen Jan Švejnar, ein politischer Quereinsteiger, der den Großteil seines Lebens als Wirtschaftsprofessor in den USA verbracht hat.
Jan Švejnar, den die Grünen ursprünglich ins Spiel gebracht haben, wird von einer breiten Allianz aus Sozialdemokraten, Grünen, Kommunisten und Teilen der Christdemokraten getragen.
