Seit Jahren wird auf der Kölner Domplatte übelste antisemitische Hetze geduldet.Nun soll durchgegriffen werden, leider nicht gegen den Antisemiten , wie Gerd Buurmann feststellen muß:
Wenn nachts am Dom das Licht ausgeht!
Das Kölner Domkapitel hat angekündigt, bei der geplanten PEGIDA-Demonstration am 5. Januar 2015 die Beleuchtung des Kölner Doms abzuschalten. Dies ist nur folgerichtig, ist der Kölner Dom doch seit 1965 eine Moschee!
Als in den 1960er-Jahren muslimische Gastarbeiter nach Deutschland kamen, gab es in Köln kein Haus, wo die Gläubigen zu Allah beten konnten. Darum stellte der Kölner Dom kurzerhand seine beiden nördlichen Seitenschiffe islamischen Gottesdiensten türkischer Arbeitsmigranten zur Verfügung. Die Gebetsbänke wurden weggeräumt und Gebetsteppiche ausgerollt. Im Jahr 1965 breiteten zum Ende des Ramadans um die 400 Muslime ihre Gebetsteppiche im Kölner Dom aus, um mit religiösem Gesang das Ende des Fastenmonats zu feiern. Das Gebet “Allahu akbar” erschallte im Kölner Dom. Die ZEIT titelte damals:
“Muselmanen beten im Kölner Dom”
Wer sich etwas im islamischen Glauben auskennt, weiß, dass jedes Gotteshaus, in dem Allah angebetet wurde, zur Moschee wird und dies auf ewig bleibt. Der Kölner Dom ist somit die höchste Moschee Deutschlands. Es ist absolut verständlich, dass diese Moschee das Licht ausknipst, wenn davor gegen eine Islamisierung des Abendlandes demonstriert wird.
Als das Richter-Fenster von Gerhard Richter im Südquerhausfenster des Kölner Doms am 25. August 2007 im Rahmen einer Messfeier eingeweiht wurde, da dauerte es nicht lange, bis sich Kardinal Meisner zu dem neuen Fenster äußerte.
“Wenn wir schon ein neues Fenster bekommen, soll es auch deutlich unseren Glauben widerspiegeln. Und nicht irgendeinen”, ließ der Kardinal in einem Interview mit der Express verlauten und fand noch deutlichere Worte. Das Fenster passe “eher in eine Moschee oder ein anderes Gebetshaus” als in die gotische Kathedrale.
Kardinal Meisner war kein echter Kölner! Sonst hätte er gewusst, dass er regelmäßig in einer Moschee betet! Das Richter-Fenster hängt nämlich am richtigen Platz!

Unnötig und anbiedernd, die Beleuchtung auszuschalten. Ich bin sicher, das war falsch. Wenn reaktionäres, mittelalterliches Gedankengut vieler Moslems nicht in die Gesellschaft hier passt, dann bezieht sich der berechtigte Protest d a r a u f und nicht, wie gerne unterstellt wird gegen "alle und alles". Ich könnte jetzt noch viel dazu schreiben, beschränke mich aber darauf, den Gutmenschen und dem beflissenen Lichtausknipser die Lektüre "Biedermann und die Brandstifter " zu empfehlen.
Aus der GEZ kann man leider nicht austreten, aus antideutschen Kirchen gottseidank schon.
Ernst gemeint, oder Satire? Vera Lengsfeld, kennt offensichtlich nicht das rheinische Lebensmotiv: "leben und Leben lassen." Über Kunst lässt sich trefflich streiten. Darüber ob ein Kardinal einen treffsichern Kunstgeschmack hat jedoch nicht. Meißner besaß keinen ausgeprägten Kunstgeschmack. Die Entscheidung des Domkapitels den Dom in der Schwärze der Nacht verschwinden zu lassen, ist eine leuchtende Antwort auf ausländerfeindliche Demonstrationen. Da brilliert selbst das schwärzeste Schwarz.
"Kardinal Meisner war kein echter Kölner! Sonst hätte er gewusst, dass er regelmäßig in einer Moschee betet! Das Richter-Fenster hängt nämlich am richtigen Platz!" Ich habe mich immer gefragt, was dieses tatsächlich mit dem Computer generierte Pixel-Fenster, dieser grobe Stilbruch unter all den wunderschönen alten Meisterwerken soll. Ich dachte immer, es solle irgendwie Kunst sein. Es ist ein Ausblick nach Mekka! Das hinzubekommen, ist wirklich eine Kunst...
Ob der Domprobst wohl wußte, daß er mit der Verfinsterung des Domes ein religiöses - für Christen höchst bedeutsames - Signal höchster Einprägsamkeit sendet? Er könnte damit gründlich auf die Nase fallen. Der Rest von dem, was ich hier lese, ist tatsächlich der Hammer. Ich wußte das nicht. Aber es paßt zum Bilde kirchlicher Verfinsterung und Gottlosigkeit, wie wir dies nicht erst in diesen Tagen erleben.
Es wäre spannend, den emeritierten Papst Benedikt XVI zu der „Lichtaktion“ zu befragen. Natürlich ist auch er gegen alles, was man Pegida vorwirft und gegen eine Instrumentalisierung des katholischen Glaubens. Aber er fand auch kritische Worte zum Islam, übrigens nicht erst in der Regensburger Rede, sondern schon bevor er Papst wurde. Der „Islam“, so schrieb er 2003, „ist immer wieder in Gefahr, die Balance zu verlieren, der Gewalt Raum zu geben und die Religion ins Äußerliche und Ritualistische abgleiten zu lassen“ (Joseph Ratzinger: „Glaube, Wahrheit, Toleranz“, S.165). Darauf hinzuweisen, bedeutet nicht, Benedikt XVI für Pegida einzuspannen. Es bedeutet: Man steht, wenn man als Katholik dem Islam gegenüber kritisch eingestellt ist und dies auch äußert, nicht allein. Und der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz Kardinal Reinhard Marx stellte klar, dass es keine oberhirtlichen Anweisungen gibt, Katholiken zu verbieten, an Demonstrationen der Anti-Islam-Bewegung Pegida teilzunehmen.