Die Rückkehr der Pädophilen

Wer die bedingungslose Anerkennung sexueller Vielfalt fordert, bekommt sie dann auch – allerdings auch dort, wo rote Linien überschritten werden. Was mit dem Label LGB (Lesbian-Gay-Bi) begann, ist als Buchstabenreihe längst nicht am Ende des sexuell diversen Spektrums im Alphabet angekommen. Und langsam wird es unheimlich.

So wie die Regenbogenfahne als einstiges Erkennungszeichen der Szene inzwischen durch etliche Farbschattierungen erweitert werden musste, damit sich jede noch so absurde Selbstdefinition von Geschlecht auch ausreichend gewürdigt fühlt, finden sich zwischen LGBTTIQ+ immer neue Buchstabensequenzen, die nicht einmal Kenner der Szene auf Anhieb erklären können. Im Zweifel ist sowieso alles „Q“ wie Queer und auch die queer-veganen A-Sexuellen wollen nicht vergessen werden. Kein Sex zu haben, ist jetzt auch ein Geschlecht.

Im Fahrwasser der neuen sexuellen Befreiung und „Selbstbestimmung“ haben sich allerdings auch besondere Widerwärtigkeiten miteingereiht: Inzwischen reklamieren neuerdings auch die Pädophilen das „P“ und die Eunuchen das „E“ – und eines haben beide mit der Trans-Bewegung gemeinsam: Sie schleichen sich weltweit an die Kinder heran. 

Doch wer stur wegschaut, wenn bekennende Pädophilen-Freunde sich in Transorganisationen für Kinder breit machen (England) oder einschlägige schwul-lesbische Kindergärten initiieren (Berlin), macht sich mit schuldig am Missbrauch der nächsten Generation. 

Es manifestiert sich derzeit in verschiedenen Ländern der Versuch, Pädophilie salonfähig zu machen. Eine sexuelle Spielart, die ihren ersten öffentlichen Anlauf auf die Kinder bereits in den 80er Jahren nahm. Damals, indem man den Anschluss an die Schwulenbewegung suchte. Die Partei der Grünen hat bis heute die früheren Parteitagsbeschlüsse zur Legalisierung von Pädophilie verschämt in den unteren Archivschubladen versteckt. Zu Recht hat man sich damals unter öffentlichem Druck von den „Kinderfreunden“ in den eigenen Reihen distanziert. Ob das glaubwürdig bis heute fortgilt, müsste jetzt erst neu bewiesen werden.

Die Befürchtungen, die Kritiker der Gender-Politik von Beginn an geäußert haben, sind jetzt real geworden: Der vermeintlich ehrbare Kampf um Minderheitenrechte für Homosexuelle wird auch als Vehikel missbraucht, um den Zugriff auf immer jüngere Kinder auszubauen und jene sexuellen Spielarten zu „normalisieren“, die wir heute als Gesellschaft zu Recht als krank betrachten.

Kinder für alle?

Die zunehmende Vor-Verlagerung und der Ausbau der Sexualaufklärung von Kindern aus der Pubertät in den Kindergarten war dazu nur ein Baustein. Jene, die vom Recht der Kinder auf sexuelle Selbstbestimmung, Recht auf eigene Sexualität, Pornokompetenz für Schüler, Aufklärung für Kinder ab 4 Jahren (WHO) und das Recht auf Geschlechterwechsel schon für Kinder unter 10 plädieren, machen eine ganze Generation von Kindern potenziell zum Freiwild von sexuellem Missbrauch, anstatt sie davor zu schützen. All das planen sie – und das ist die einzige Konstante in diesem Irrsinn – immer ohne Einspruchsrecht der erziehungsberechtigten Eltern.

Nicht jeder Kollateralschaden mag absichtlich herbeigeführt sein, doch wer diese Büchse der Pandora öffnet, verliert unmittelbar die Kontrolle. In Berlin stand bereits vor einigen Jahren der erste Fall eines Pädophilen vor Gericht, der sich im Ausland bei einer Leihmutter einen Jungen zum Zweck des Missbrauchs gekauft hat. Ein eigenes Kind, ganz legal zur freien Verfügung inklusive Sorgerecht. Ein Pädophilen-Traum. Bis die Polizei ihn im Darknet fand, war der Junge bereits vier Jahre alt. Ja, auch das sind Konsequenzen und Kollateralschäden, wenn man nicht nur Ehe, sondern auch „Kinder für alle“ fordert.

Jede Altersschranke für Filme in TV und Kino wird zur Farce, jedes staatliche Präventionsprogramm gegen sexuellen Missbrauch an Kindern sinnlos, wenn parallel und nicht selten mit Steuergeldern finanziert Gruppen und Personen Zugang zu Kindern erhalten, die nicht nur an der Befreiung der kindlichen Lust, sondern auch an der Legalisierung der Lust am Kind arbeiten. 

Gelegenheit schafft Täter

Im Folgenden ein paar Fallbeispiele. Und ja, man kann sie als bedauernswerte Einzelfälle herunterspielen, ein auch in anderen Politikfeldern beliebtes Stilmittel, oder als die bereits sichtbare Spitze des folgerichtigen Eisbergs betrachten. Alles ist ja bekanntlich nur eine Frage der Perspektive. Wenn es aber um die Gesundheit und die körperliche und seelische Unversehrtheit von Kindern geht, sollten doch gerade jene, die sonst nicht laut genug nach Kinderschutz und Kinderrechten rufen, besonders aufmerksam sein. 

Die Tendenz von Pädophilen, sich in Strukturen und Umgebungen einzuschleichen, wo sie „unverfänglich“ aber auch ungehindert abseits anderer Erwachsenen und den Eltern der Kinder Zugang zu diesen bekommen, ist historisch in zahlreichen Kontexten belegt. Egal ob wir von Internatsschulen wie der links-progressiven Odenwald-Schule reden, von Sportvereinen oder den Jugendgruppen in evangelischen und katholischen Kirchen: Gelegenheit zieht Täter in geschlossenen Systemen besonders an. Investigative Recherchen diverser Medien, aber auch Gutachten haben in den vergangenen Jahren wiederholt gezeigt, dass bis in den deutschen Kinderschutzbund und Pro Familia hinein sich immer wieder pädophile Kinderfreunde in den Vorständen und Publikationen breitgemacht haben. Aus alledem haben wir offensichtlich nichts gelernt.

Gerade sorgt in Berlin die geplante Eröffnung des ersten „schwul-lesbischen Kindergartens“ für harte Debatten. Immerhin geben die Initiatoren bekannt, man erwarte von den Kindern noch nicht, dass sie sich schwul oder lesbisch outen. Das wird die 3- bis 6-Jährigen sicher beruhigen und ihre Eltern auch. Das Herzstück des Skandals liegt nicht in der ebenfalls berechtigten Frage, warum man Kinder schon im Vorschulalter mit den sexuellen Vorlieben von Erwachsenen konfrontieren will, sondern in der Personalie aus dem Vorstand des Trägerverbandes: Rüdiger Lautmann. Jurist, Soziologe und Autor einschlägiger Bücher wie „Die Lust am Kind“, die ihm seit Jahrzehnten den Ruf eines Pädophilen-Verstehers einbringen. Was macht so ein Mann im Umfeld eines Kindergartens, der explizit sexuelle Vielfalt mit Kindern aufbereiten will?

Die Lust am Kind

Ein paar hard facts zu Lautmann: Bereits 1979 war er auf dem Kongress der deutschen Soziologen in Berlin an einem Antrag beteiligt, der die Streichung des §176 aus dem Strafrecht forderte, der Sex mit Kindern unter 14 bis heute unter Strafe stellt. 1994 folgt sein Buch „Die Lust am Kind“, in dem er das Machtgefälle zwischen Erwachsenen und Kindern verneint und dem Mythos des guten Pädophilen, der dem Kind nicht schaden will, einen wissenschaftlichen Touch verleiht.

Mehrfach wird er wie etwa 1995 im „Pro Familia Magazin“ sehr deutlich, (Ausgabe 3/95 zitiert in der Recherche des Tagesspiegel Berlin im Bild des netten Pädophilen). Nicht jede Beziehung sei ja Kindesmissbrauch, denn das würde ja beinhalten „dass der kleine Mensch geschädigt wird“, so Lautmann. „Diese Schädigung ist bei den Kontakten der echten Pädophilen sehr fraglich.“ 

Stattdessen entdeckt er „so etwas wie eine natürliche Willensübereinstimmung“ zwischen Erwachsenen und Kindern. Man könne aber durchaus annehmen, „dass das Kind den zurückgenommenen Formen des pädophilen Wünschens zugestimmt hat und dann mit sich einiges machen lässt, was ihm selber Spaß verschafft“.  Hier wird das „Du willst es doch auch“-Motto übergriffiger Sexualstraftäter auf Kinder angewandt. Wer sich nicht spontan übergeben möchte, bleibt mindestens fassungslos.

Pro Familia war damals schon auf die Thesen der zweifelhaften Sexualpädagogik eines Helmut Kentler hereingefallen. (Ausführlich aufgearbeitet in einer Publikation von Pro Familia selbst). Heute weiß man, dass dieser Mann, der über Jahrzehnte als gefragter Experte herumgereicht wurde, in Kooperation mit dem Berliner Senat Jugendliche, darunter auch geistig Behinderte, gezielt an pädophile Pflegeväter vermittelte, wohl wissend, dass es dabei zu Übergriffen kam. O-Ton Kentler: „Diese Leute haben diese schwachsinnigen Jungen nur deswegen ausgehalten, weil sie eben in sie verliebt, verknallt und vernarrt waren.“ Der Kentler-Skandal kann ausführlich in einer Studie der Universität Hildesheim nachgelesen werden oder auch im Abschlussbericht der Universität Göttingen

Eine andere Perspektive auf Kentler findet sich freilich aus der Feder von Rüdiger Lautmann. Zum Tod des Beirats-Kollegen bei der Humanistischen Union verfasste er 2008 einen Nachruf auf ihn, also zu einem Zeitpunkt, als bereits jeder wusste, dass dieser Mann zahllose Opfer pädosexueller Gewalt zu verantworten hatte. Erster Satz: „Ein Leuchtturm unseres Beirats ist erloschen. Wie kein zweiter verkörperte Helmut Kentler die humanistische Aufgabe einer aufklärerischen Sexualerziehung, und zudem war er ein Vorbild für öffentliche Wissenschaft“.

Lautmann engagiert sich seit Jahren innerhalb der SPD für die Interessen der Schwulen und sitzt heute im Vorstand bei der „SPDqueer-Tempelhof-Schöneberg“ in Berlin. Kürzlich machte genau dieser Verband Schlagzeilen, weil ihm das derzeit geplante Selbstbestimmungsgesetz der Regierung nicht weit genug geht. Man fordert den Geschlechterwechsel für Kinder nicht erst ab 14, sondern schon ab 7 Jahren. Also direkt zur Entlassung aus der schwul-lesbischen Kita? Man braucht die Scharniere zwischen Transpolitik, Homosexualität und pädophilen Interessen nicht herbeizureden, die Akteure schaffen sie ganz von selbst.

Material für den Kindergartenbereich

Es ist eine weltweit zu beobachtende Strategie, dass jene, die unbedingt über die Befreiung der Sexualität der Kinder sprechen wollen, massiv in den pädagogischen Raum strömen. Im Ergebnis existieren bereits Schulungen und Materialien, um – wie von der WHO offen empfohlen – bei Vierjährigen mit der Bildung zur sexuellen Vielfalt zu beginnen. Material explizit für den Kindergartenbereich hat beispielsweise die Akademie Waldschlösschen in einem über 100-seitiges Dossier zusammengestellt unter dem Titel „Akzeptanz für Vielfalt von klein auf!“ inklusive Vorschlägen, wie man argumentieren kann, wenn sich Widerstand gegen das Thema im Kindergarten regt. Im Vorstand der Akademie: Prof. Dr. Rüdiger Lautmann.

Die Akademie Waldschlösschen ist eine staatlich geförderte Kaderschmiede der LGBT-Gemeinde. Die Gelder fließen aus Bundesstiftungen und Fördertöpfen. Die Kindergarten- Broschüre wurde etwa aus dem Programm „Demokratie leben!“ des Bundesfamilienministeriums finanziert. In derselben Akademie bildete man aber auch die SCHLAU-Gruppen aus, die dann an die Schulen geschickt werden, um Kindern sexuelle Vielfalt zu erklären. 

Beim diesjährigen Kölner CSD brüstete sich auch ein Zusammenschluss Pädophiler mit der Teilnahme am bunten Pride-Marsch. Das dazugehörige Portal „Krumme13“ bezeichnet sich selbst als „Online-Portal zur Berichterstattung und Information zu den Themen Pädophilie, Päderastie und toleranter Homosexualität“. Man fordert offen Minderheitenschutz im Grundgesetz und die Aufnahme des „P“ in die Buchstabenreihe für verfolgte sexuelle Minderheiten im Sprachreigen von LGBTIQ. Zitat: „Die Pädophilie ist eine eigenständige sexuelle Identität und muss deshalb ebenfalls von Artikel 3 des GG geschützt sein“. Auch deswegen muss die Aufnahme des Begriffs „sexuelle Identität“ in den Antidiskriminierungsartikel des Grundgesetzes verhindert werden: Er ist eine verbale Blackbox für alle sexuellen Abartigkeiten. 

Die internationale Sprachregelung für Pädophilie lautet in Eigenbezeichnung einschlägiger Interessensvertretungen inzwischen „Minor Attracted Person“ kurz MAP. Sich von Minderjährigen angezogen zu fühlen, klingt ja auch gleich viel schöner als „Kinderschänder“.  

Eunuchen sind auch ein „Geschlecht“

A propos international. Die Skala der sexuellen Abartigkeiten im Zusammenhang mit Trans und Kindern ist nach oben weit offen. Gerade hat der Weltverband für Transgender-Gesundheit (WPATH) empfohlen, „Eunuchen“ als neue anerkannte Kategorie der Geschlechtsidentitäten aufzunehmen. Also freiwillige Kastration als eigene sexuelle Identität. Der Verband hält in seinen „Standards of Care for the Health of Transgender and Gender Diverse People (SOC)" seine Empfehlungen fest und hat in der aktualisierten Fassung vom 15. September (Kapitel 9) Eunuchen erstmalig mit aufgenommen. Die SOC-Empfehlungen sind deswegen relevant, weil sich medizinische Fachverbände, aber auch Krankenversicherungsträger an deren Maßstäben orientieren. Es sind explizit Männer gemeint, die nichtfunktionsfähige Hoden besitzen, oder diese entfernt haben wollen. Aber auch jene, die eine Penisamputation anstreben – was auch von einer Trans-Operation faktisch nicht weit entfern ist. 

Bedenklich werden nun zwei Dinge. Zum einen hat die WPATH im selben Atemzug auch das Mindestalter für Behandlungen bei Kindern und Jugendlichen gestrichen. Die bisherigen Empfehlungen etwa für Trans-Hormonbehandlungen (erst ab 14) oder Brustamputationen bei Trans-OPs (erst ab 15) existieren nicht mehr. Und damit auch nicht mehr für die Kastration.

Die Frage nach der Größe dieser Lobbygruppe kann nicht einmal die WPATH selbst ausreichend beantworten. Man verweist stattdessen auf das „Eunuch Archiv“ mit angeblich über 100.000 Usern. Es tummeln sich dort allerdings allerlei anonyme User, die sich über Kastrations-Phantasien und Adressen einschlägiger Ärzte austauschen, die keine psychiatrischen Gutachten verlangen. Dazu gesellt sich unappetitliches Sado-Maso-Material inklusive entsprechendem Austausch von Bildern und Videos; nicht zufällig hat das amerikanische FBI in genau diesem Forum erstmalig einen Kinderporno-Ring dingfest gemacht. 

Eine Undercover-Recherche des Portals Reduxx, das sich in den geschützten Bereich dieses Forums einschleichen konnte, entdeckte dort ein Archiv widerwärtigster pornographischer Schriften mit Storylines wie: „Naziärzte, die Kinder kastrieren, männliche Babys die mit Östrogen versetzter Muttermilch gefüttert werden, um später als Sexsklaven benutzt zu werden und Kinder, die kastriert werden, um ihre Pubertät einzufrieren, damit sie ewig Kinder bleiben“ – während ein internationaler Trans-Verband dies Forum ernsthaft als Referenz benennt, um der LGBTQ-Reihe auch das „E“ für Eunuchen anzufügen – ohne jede Altersbeschränkung. Und wieder steht die Trans-Lobby sehr nahe bei jenen, die Sexualität mit Kindern suchen – und auch finden.

Szenenwechsel nach England

Nahezu zeitgleich zu den aktuellen Debatten über die unglücklichen Verquickungen von Pädophilie und Kinderpädagogik in Berlin entfaltet sich auch in England im Umfeld des größten Kinder-Translobby-Verbandes „Mermaids“ ebenfalls ein handfester Skandal, da sich ein Mitglied des Kuratoriums, Dr. Jacob Breslow, in seiner früheren Laufbahn für die Anerkennung von Pädophilie als sexuelle Identität eingesetzt hat. (siehe etwa hier die BBC

Breslow trat 2011 bei der „B4U-ACT“-Konferenz als Redner auf, ein Lobby-Verband, gegründet 2003 unter anderem von dem verurteilten Kinderschänder Michael Melsheimer (inzwischen verstorben), der sich dafür einsetzte, dass Pädophile „in Wahrheit und Würde“ leben können. Der Begriff „Minor Attracted Persons“ als Selbstbezeichnung wurde in diesem Umfeld das erste Mal als Sprachregelung etabliert. Breslow ist nicht irgendwer, sondern Professor für Gender und Sexualität an der renommierten London School of Economics. Jedenfalls ist er es noch. 

Ein Kapitel in seinem 2021 erschienenen Buch „Ambivalent Childhoods: Speculative Futures and the Psychic Life of the Child“ mit dem Titel „Desiring the Child“ (Das Kind begehren), beschreibt einen realen Fall eines 12-jährigen Jungen, der aufreizend vor einer großen Menschenmenge tanzte. Breslow schreibt, dass die Bewegungen des Jungen „Sexualakte nachahmen, indem sie die leicht zu zitierenden Gesten von Beckenstößen wiederholen". Der Tanz des Kindes ist für ihn ein Beweis dafür, dass „queere Kinder eigene Begierden haben können".

Translobbyisten gegen Elternrechte

Mermaids wiederum ist ebenfalls nicht irgendeine, sondern DIE Transorganisation für Kinder, die sowohl mit der größten Transklinik der Insel, Travistock, kooperierte (die nun schließen muss, nachdem sie mehrfach verklagt wurde) als auch Unterstützung von staatlicher Seite erhielt. Mermaids selbst steht seit 2019 in der Kritik, weil man Kinder und Jugendliche ohne Wissen ihrer Eltern beriet, wie sie einen Geschlechterwechsel vornehmen können. Die britische Zeitung „The Telegraph“ entlarvte, dass Mermaids jungen Mädchen heimlich sogenannte „Binder“ zusandte, damit sie ihre Brüste abbinden und am Wachsen hindern können. Man betrieb zudem einen Chatroom für 12- bis 15-Jährige, wo Jugendliche auch beraten wurden, wie sie Geld für Hormonblocker beschaffen und sich selbst Testosteron verabreichen können. 

Man darf in diesem Zusammenhang erwähnen, dass sich die deutsche Regierung gerade im Zuge der Umsetzung des geplanten „Selbstbestimmungsgesetzes" vermutlich auch in Vorbereitung und Planung befindet, ein flächendeckendes „Beratungs“-Netz für potenzielle Transitioner zu etablieren. Vor einem Jahr war der erste Gesetzesentwurf schon einmal durchgesickert mit Details, ausgearbeitet unter Federführung der damaligen Justiz- und heutigen Verteidigungsministerin Christine Lambrecht.  

Damals scheiterte er aber noch am Restverstand der Christdemokraten in der Großen Koalition und wurde noch im Rechtsausschuss erledigt. Erwähnenswert ist aber die Tatsache, dass laut Entwurf die Beratungstätigkeit für Geschlechterwechsel-Willige ohne eine besondere Qualifikation der Berater möglich sein sollte. Eine explizit medizinische Qualifikation oder gar eine Neutralität der Berater wurde nicht verlangt. Damit könnten einschlägige Trans-Lobbygruppen zu Beratungsstellen avancieren und transitionswillige Jugendliche beraten. Im Zweifelsfall auch gegen den Willen ihrer Eltern. Man darf auf den neuen Gesetzesentwurf von Justizminister Marco Buschmann also sehr gespannt sein.

Eine deutsche Komödie mit Kulleraugenfaktor

Wie Trans-Propaganda auch jenseits von verstümmelten Körpern hübsch und kindgerecht verpackt werden kann, werden unsere Kinder in der Vorweihnachtszeit in den deutschen Kinos erleben können. Dann startet der Film „Oscars Kleid“ in den Lichtspielhäusern, eine deutsche Komödie mit Kulleraugenfaktor.

Die Geschichte ist schnell erzählt, der kleine Oscar (er mag sieben Jahre alt sein) fühlt sich als Mädchen und trägt heimlich sein gelbes Lieblingskleid. Seine Schwester weiß Bescheid, die Mama auch. Aber er muss sich natürlich noch outen. Wo ist die schwul-lesbische Kita, wenn man sie mal braucht, wird sich der engagierte Zuschauer fragen? Natürlich dreht der verständnislose Papa erstmal durch, weil er ja klischeehaft als Mann grundsätzlich ein sturer Heterosexist ist. Die Oma hat für alles Verständnis und am Ende darf Oscar dann Lilly sein. Samt gelbem Lieblingskleid. Und sie lebten alle glücklich bis ans Ende ihrer Tage jenseits des Regenbogens. (Hier Link zum Trailer)

Der Film kommt pünktlich zur Debatte um das deutsche Selbstbestimmungsgesetz in die deutschen Kinos. Der Justizminister hält bis heute den Gesetzesentwurf geheim, obwohl man das Ding bis Ende des Jahres noch unter Dach und Fach bekommen will. Es soll wohl nicht viel Zeit bleiben, um das Papier zu debattieren oder gar fachlich zu kommentieren.

Das naive Publikum soll mit Oscar erst mal ganz familienfreundlich und verständnisvoll eingestimmt werden. Und ja – Kinder lernen dann ganz selbstverständlich bei Popcorn und Cola, wie einfach man das Geschlecht wechselt und noch vor der Einschulung zur Transfrau wird. Ein Schelm, wer dahinter eine Strategie vermutet. 

Foto: Kerstin Pukall

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Leserpost

netiquette:

Ralf Pöhling / 10.10.2022

Wenn ich die im Artikel genannten Details lese, bekomme ich das kalte Kotzen. Heranwachsende genießen in unserer und jeder anderen zivilisierten Gesellschaft nicht ohne Grund einen ganz besonderen Schutz. Heranwachsende sind leicht beeinflussbar, physisch und psychisch den Erwachsenen unterlegen und sie sind bis zum Abschluss der Pubertät nicht geschlechtsreif. Sie sind also weder Schwul noch lesbisch noch sonst etwas dazwischen, sondern eben noch in der Entwicklung. Was da am Ende bei herauskommt, muss das Resultat der natürlichen Entwicklung des oder der Heranwachsenden sein. Wer hier als Erwachsener gezielt Einfluss auf Heranwachsende nimmt, um sich “Nachschub” für die eigene sexuelle Ausrichtung zu beschaffen, begeht eindeutig Kindesmissbrauch. Was Erwachsene miteinander treiben, sofern denn alle Seiten damit einverstanden sind, mag oftmals geschmacklos, grenzwertig bis total dekadent sein, es ist aber die Entscheidung volljähriger Menschen. Heranwachsende sind nicht volljährig. Aus genau dem Grund, dass sie selbst weder körperlich noch mental ausgewachsen sind und damit auch nicht in der Lage sind, sich selbst richtig einzuschätzen und für sich selbst die richtigen Entscheidungen zu treffen. Genau aus diesem Grund haben Eltern das Sorgerecht für ihren Nachwuchs, bis dieser volljährig ist, und sie sind damit auch verantwortlich für die Entwicklung ihrer Kinder. Dieses Sorgerecht wird durch die Schulpflicht und den häufig berufsbedingten Bedarf der Eltern nach Kitas in Teilen an den Staatsapparat abgetreten. Wenn dieser Teil des Staatsapparates von Päderasten unterwandert wird und der Staat dann auch noch Lobbygruppen finanziert, die ebenso von Päderasten unterwandert werden, dann mutiert der Staat selbst zum Kinderschänder. Das gehört ganz schnell gestoppt. Und der LGBTTIQ+ Gemeinde kann man nur ganz dringend anraten, ihr Engagement auf Volljährige zu beschränken, sonst wird die Toleranz ganz schnell kippen.

Richard Loewe / 10.10.2022

wer Kranke zu Normalen erklärt und Normale zu Minderwertigen, liegt halt falsch. Das gilt für alle Buchstaben des Perversen-Alphabets. Dieser Glaube an “rote Linien” ist Aufklärungsschwachsinn.

Brigitte Miller / 10.10.2022

Zu den faulen Ausreden der Pädosexuellen ( gibt es eigentlich so viele? ) : jeder der mal ein Kind war und sich noch erinnern kann, weiss mit aller Klarheit, dass er unter keinen Umständen den Wunsch gehabt hätte, dass ein Erwachsener unter dem Vorwand, dass Kinder auch sexuelle Wünsche hätten, sich an ihn heran macht. Alleine die Vorstellung lässt einen grausen.

Elena Giorgi / 10.10.2022

@Paul Siemons: Frau Kelle möchte aber nun mal über dieses Thema schreiben und aufklären. Ist das etwa nicht wichtig und verstörend genug? Die Verfehlungen in katholischen Gemeinden sind doch wohl zur Genüge breitgetreten worden und haben sich im Gegensatz zu den beschriebenen, unerträglichen Grenzverschiebungen nicht unter dem Schutz der woken öffentlichen Meinung und des linksgrünliberalen Gesetzgebers ereignet. Erkennen Sie den Unterschied nicht? Das hier hat eine völlig neue, extrem besorgniserregende Qualität.

Arne Ausländer / 10.10.2022

@Thomas Hechinger - Zu Putin in diesen Dingen: Da gibt es reichlich Foto- und Videomaterial, wie er mit kleinen Jungs bei öffentlichen Anlässen änlich umgeht, wie Biden mit Mädchen und Frauen. Daneben frage ich mich seit langem, ob manchen Kommentatoren der traditionell riesige Unterschied von Theorie und Praxis gerade im Osten unbekannt ist, oder ob sie ihn schlicht ignorieren. Fragen, wie einst bei den prosowjetischen Kreisen im Westen.—@Klaus-Dieter Grün: Wenn ein Thema länderübergreifend so massiv und irrational gepuscht wird, steckt zweifellos eine “Verschwörung”, also ein gesteuertes Agieren dahinter. Dies zu ignorieren, wäre - bei allen Themen - gefährlicher Schwachsinn. Richtig ist aber, daß allein deshalb nicht etwa alle Positionen der Gegenseite automatisch den Realititäen gerecht würden. So gibt es zum Thema “Frühsexualisierung” oft Überspitzungen. Bei manchen mag ja Interesse an Sexualität tatsächlich erst mit der Pubertät (oder nie) einsetzen, oft aber geschieht dies sehr wohl schon im Grundschulalter - ganz ohne äußere Beeinflussung. Das ist vielfach belegt und entspricht auch meinen persönlichen Erinnerungen. Nur - dies ist i.d.R. nichts, worum sich Erwachsene kümmern müßten. Eben falls nicht Stärkere Schwächere terrorisieren, was ja auch vorkommt, mit oder ohne sexuelle Komponenten. In den vernünftigen Bereichen der Pädagogik kennt man solches seit langem - und weiß, sinnvoll damit umzugehen. Akuelle Neuerungen aber sind meistens das Ende alles Sinnvollen. Was leider nicht übertrieben ist.

Nathalie Nev / 10.10.2022

@R.Camper Sie irren gewaltig, wenn Sie hier behaupten, “im abendlaendischen Lebensraum” gibt es keine Paedophilie. Wohl noch nie von Bacha bazi (Tanzjungen) gehoert? Bildung hilft! Und islamische Sitten zur Kinderprostitution in Afrika, Indien, den Philippinen und anderswo, wo reiche Araber minderjaehrige Kinder fuer einen oder ein paar Tage “islamisch” heiraten und danach islamisch verstossen, mit ein paar Roupies fuer die verpfuschte Zukunft dieser Kinder armer Eltern. Darklife in der Tuerkei, usw. usf. .....

Peter Jakoljaiczek / 10.10.2022

Die meisten Eltern wissen nicht, wie sie Ihre Kinder im Netz schützen können. Welche Apps oder Seiten gefährlich oder ungefährlich sind, sogar Youtube Kids beinhaltete Schmuddel der übelsten Sorte. Einige Eltern vermarkten dazu auch noch die “Schönheit” Ihrer Kinder in fragwürdigsten outfits. Die Platformbetreiber haben natürlich überhaupt kein Interesse daran, den Zugang der Minderjährigen zu sperren/kontrollieren. Nutzer = Werbeeinnahmen. Video Austauschplattformen wie OMEGLE (Chathub, Chatroulette, und wie sie auch alle heißen) sind ein Jagdgrund für Perverse, wie immer wieder berichtet wird. Zudem sind Platformen wie Onlyfans eine Möglichkeit für jugendliche und Minderjährige sich online zu prostituieren. Die Telekom und andere deutsche Anbieter sind anscheinend unwillig oder unfähig, so wie in Spanien oder Italien vorgelebt, frei zugängliche Kinderpornographische Inhalte nach der Anzeige zu sperren. Bei uns können sich Abgeordnete wie Edathy das Zeug sogar aus den Bundestagsservern herunterladen. Die Pedos waren nie weg, und sie tummeln sich nicht nur im Dark Web, sondern agieren ziemlich frei wie die AKTE Recherchen so oft zeigten. Menschen bei Facebook und Co., die diese Inhalte anschauen und zensieren müssen, sind für ihr Leben traumatisiert. Wir versagen total dabei unsere Internetgeneration sowohl vor schlimmen verstörenden pornographischen Inhalten zu schützen, wie auch diese zum Teil Kleinkinder, vor deren Predatoren im Internet. Wir brauchen mehr Kompetenz dazu in den Familien, Schulen und Politik um die vulnerabelsten unter uns so gut es geht zu schützen. Und bei den Unternehmen, die die Software und Inhalte anbieten mit drakonischen Massnahmen drohen, wenn sie nicht dafür sorgen, dass für die Kleinen gesorgt wird.

Arne Ausländer / 10.10.2022

Eine “schwul-lesbische” Kita läßt sich doch wohl kaum vernünftig rechtfertigen: Was soll solche Kategorisierung von Vorschulkindern sein, wenn nicht Erfüllung von Wünschen und Projektionen Älterer. Egal, wie übergriffig sich das dann physisch darstellen mag. Da ist es eher ein Glücksfall, wenn durch eine einschlägig bekannte Person früh Aufmerksamkeit erregt wird. Wenn aber Lautmann Kentler ehrt, verbietet sich jedoch der ausdruck “pädophil”, denn er beschönigt. Ich erinnere mich an Aussagen Betroffener, daß Kentler Kinder wissentlich an Menschen vermittelte, die die Kinder nicht “nur” sexuell benutzten, sondern auch brutal verprügelten etc. Was wäre daran “-phil”? Philanthropisch wie Beschaffer Dutroux oder Gates mit seiner Massenverkrüppelung indischer Kinder durch Injektionen?

Henri Brunner / 10.10.2022

Thomas Hechinger / 10.10.2022 Warum eine wahre Aussage ins Lächerliche ziehen? Auch in Ungarn gibt es das nicht - mit ein Grund für die hasserfüllte Mission der EU gegen Ungarn, weil Ungarn diesen Organisationen den Zugriff auf die Kinder verwehrt.

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