Es gibt auch Frauen, die mit dem Schwanz denken. Zwei von ihnen arbeiten für den Berliner Tagesspiegel und haben “nach den Übergriffen in Köln” einen Text geschrieben, in dem sie das Geschehen rund um den Hauptbahnhof einfühlsam erklären. Über die Frauen, die in der Silvesternacht eine böse Überraschung erlebten, schreiben sie u.a. Folgendes:
Womöglich sind aber auch Frauen dabei, die gar nicht Opfer geworden sind, sondern aus politischer Überzeugung der Meinung waren, dass die Täter mit Migrationshintergrund oder die Flüchtlinge, die das Chaos auf der Domplatte für sexuelle Übergriffe ausgenutzt haben, abgeschoben gehören. Das hoffen sie womöglich mit einer Anzeige zu beschleunigen.
Ja, so könnte es gewesen sein. Die Frauen sind am Bahnhof zusammen gekommen, haben sich begrapschen, befingern und auch vergewaltigen lassen, um die Abschiebeverfahren zu beschleunigen. Es könnte aber auch gewesen sein, dass sie einer kollektiven Hysterie anheimgefallen sind, so wie das bei UFO-Sichtungen öfter der Fall ist. Ganz anders dagegen die wahren Opfer der “Übergriffe”, es handelt sich um junge Männer, welche die Ausgeschlossnheit, die sie erfahren haben, dazu verleitet hat, sich nun auch selbst aus der Gesellschaft auszuschließen. Und vergessen wir nicht: Diese “Rape Culture, die offenbar die Kölner Silvesternacht geprägt hat, ist auch Teil der deutschen Kultur”.
Noch bekloppter, irrer und verkommener ist nur noch Oskar Lafontaine, der große Salon-Sozialist von der Saar. Der hat soeben auf einer Jahresanfang-Vernstaltung der Linkspartei, also der SED ohne Honecker, Mielke und Krenz, Folgendes gesagt:
Was sollen die Armen machen im Vorderen Orient, die seit Jahren dem Kolonialismus ausgesetzt sind? Sie haben keine Bomben, sie haben keine Raketen, sie haben keine Heere, die sie auf den Weg bringen können, um ihre Interessen zu wahren – und dann greifen sie zum Selbstmordattentat. Das zeigt doch die ganze Perversion unserer Weltordnung, dass sich Menschen nur so noch wehren können.
Dazu fällt mir wirklich nichts mehr ein. Lafontaine ist mit seiner Sahra schon genug gestraft. Er muss sich nicht in die Luft sprengen. Und den beiden Frauen vom Tagesspiegel wünsche ich, dass sie vom IS nach Rakka eingeladen werden, um zu erfahren, was Rape Culture bedeutet.

Es mutet schon verwunderlich an, dass jetzt ausgerechnet das vor Verständnis geradezu platzende Redakteur-Zwillingspaar vom Tagesspiegel eine Lanze bricht für die Akteure der organisierten Straftaten gegen Frauen in der Sylvesternacht in Köln. Wenn die Geschehnisse ein notwendiger Nebeneffekt einer gelungenen kulturellen Integration sind, wie es durchaus im weiteren Verlauf des Artikels herauszulesen ist, dann ist die praktische Umsetzung der Willkommenskultur leider schon jetzt zum Scheitern verurteilt. Integration ist trotz meist passiver Verwendung im Wortsinn in erster Linie eine Eigenleistung. Die Darstellung, dass eine mangelnde Integrationsleistung der Gastgesellschaft die Täter hierzu getrieben habe, ist geradezu absurd.
Es scheint, dass durch die schlimmen Ereignisse an Silvester etwas aufgebrochen ist in der Diskussion. Aber es gibt noch immer Leute, die sich mit aller Kraft dagegen wehren, die Augen aufmachen zu müssen. Hier kann man wirklich sagen: es kann nicht sein, was nicht sein darf. Durch Relativierung wird den Tätern jegliche Eigenverantwortung abgesprochen.
Hr Broder sie bringen es mal wieder auf den Punkt. Aber letztendlich das eigentliche Problem heißt "Political Correctness" und des Kaisers neue Kleider Danke HR. Broder