Alex Feuerherdt
Von Einsicht kann also keine Rede sein – nicht einmal bei Gregor Gysi selbst. Schließlich hatte dieser die Antisemitismusvorwürfe noch vor kurzem rundweg als »Blödsinn« abgetan, und auch nach dem Beschluss machte er deutlich, dass er die Teilnahme von Abgeordneten der »Linken« an der Gaza-Flottille nicht deshalb ablehnt, weil diese einen antisemitischen Angriff auf den jüdischen Staat darstellt, sondern lediglich, weil »die Finanzierung der Aktion nicht klar« sei.
http://jungle-world.com/artikel/2011/24/43398.html
Siehe auch:
Es scheint, als ob es der israelischen Regierungspolitik gelungen ist, jegliche Kritik an ihrer Politik als antisemitisch zu diffamieren. Die LINKE darf nicht auf den Leim eines Antisemitismus-Vorwurfes gehen, der Interessen von Jüdinnen, Juden mit der israelischen Regierungspolitik gleichsetzt. Die LINKE muss ihre Nahostpolitik deutlich von den Antisemitismusvorwürfen trennen; das ist uns offensichtlich in den letzten Wochen nicht gelungen. http://www.waehlt-gehrcke.de/index.php?option=com_content&view=article&id=731:die-linke-knickt-in-der-nahostpolitik-nicht-ein&catid=71:linke-aussenpolitik-naher-osten
junge Welt will berichten, was tatsächlich abläuft: Einer ihrer Redakteure wird sich auf der »Tahrir« einschiffen – nach bisherigen Informationen als einziger deutscher Teilnehmer. Er wird versuchen, so lange und so ausführlich wie möglich exklusiv für die junge Welt über die Fahrt der Flotte zu berichten.
http://www.jungewelt.de/2011/06-18/026.php