Heute hält Bundeskanzler Olaf Scholz wieder seine Neujahrsansprache und die klingt wohl wieder wie die Rede eines Vertreters der Obrigkeit an die Untertanen. Das passt aber gar nicht zu einer Demokratie, deshalb dachten sich die Achgut-Herausgeber Henryk M. Broder, Dirk Maxeiner und Fabian Nicolay, es sei an der Zeit, dass Bürger einmal dem Bundeskanzler eine Neujahrsansprache halten.
Da können Sie auch einen Ochsen ins Horn kniepen.
Olaf hat ein 1,3er Abi und er meinte schon immer, dass er der Schlaueste ist. Die Bevormundung nimmt kein Ende. Typisch Sozialdemokraten von heute, die meinen, dass sie wissen, was gut für uns ist. Stellvertretend dafür: die Partei, die Partei, die hat immer Recht.
Neostalinisten eben.
Ich konsumiere die Achse als Methadon ja ganz gerne, ABER das war schwach und hatte keine Pointe, überhaupt keine: Wenn man Demokratie nicht reden will, dann muß man sie tun: Eine Kamera hinter die Scheibe stellen und jeder hätte einen vollen Robidog – Beutel gegen die Scheibe werfen müssen als „Ansprache“. Das hätte „Hand und Fuß“, oder den guten alten Kinski: „Du blöde Sau…..“, aber so ein „wir scholzen zurück“, bitte, das ist der Achse unwürdig. Wie war das in der Bibel mit dem Salz, das fade wird….. ? Ich gebe Rabbi Taub und Friedman recht: Euch fehlt der Gott und das Salz der Erkenntnis aus dem unbestimmten Logos (er ist ein undefiniertes, aber wirkendes Integral, selbst der Atheismus ist ja eine göttliche Option, die man sonst nicht hätte….). Auch ein Atheist kann göttlich handeln, auch wenn er es nicht weiß und nur das Wissen verneint, auch das ist Freiheit, wie die Sache mit dem Willen kraft Hundekotbeutel. Also: Wenn die Zeit zum Scheißeschmeißen ist, soll man sie nicht mit Worten verzuckern, merkt Euch das und werdet besser.
Weiße alte Männer at their best. Brillant! Als Dankeschön mache ich Euch morgen ein Neujahrsgeschenk.
Na denn juten Rutsch …
sehr gute Ansprachen, sehr treffend wenn auch Zurückhaltend formuliert. Hart ausgedrückt könnte es heißen : Herr Scholz treten sie zusammen mit ihrer
inkompetenten Mannschaft zurück und machen sie den Weg frei für Neuwahlen. Wobei ich ehrlich zugebe, dass ich mir nicht sicher bin ob diese Mannschaft nicht doch wieder gewählt würde. Mein Vertrauen in die Wählerschaft ist gering, dank Dauerberieselung durch Funk und TV. Darum greift der alte Spruch
Deutschland wehe, wehe wenn ich auf das Ende sehe.
„Achse des Guten“, ich muß es frank und frei eingestehen, mit einer solchen Abrechnung hätte ich nicht gerechnet – das habe ich Euch nicht zugetraut, ward Ihr mir doch an etlichen Stellen unter dem Jahr zu zahm. Normalerweise gehört es sich ja nicht, unter den Autoren quasi Favoritensternchen zu vergeben, aber Herrn Fabian Nicolay muß man m.E. in diesem Beitrag hervorheben. Authentisch, direkt, sachlich und konsequent in seinem Statement, mit einfachen Worten : überzeugend. Diese Neujahrsansprache von Ihnen veranlasst mich, meinen bereits innerlich vollzogenen Abschied von der Achse nochmal im Stillen zu überdenken. Das war das beste Video, das ich hier auf der Achse bislang gesehen habe – Chapeau !