Heute hält Bundeskanzler Olaf Scholz wieder seine Neujahrsansprache und die klingt wohl wieder wie die Rede eines Vertreters der Obrigkeit an die Untertanen. Das passt aber gar nicht zu einer Demokratie, deshalb dachten sich die Achgut-Herausgeber Henryk M. Broder, Dirk Maxeiner und Fabian Nicolay, es sei an der Zeit, dass Bürger einmal dem Bundeskanzler eine Neujahrsansprache halten.
Danke, Danke! Diese Ansprache an den Bundeskanzler entschädigt für so manches Missfallen, das mich speziell beim Verfolgen der Leserbriefe oft ergriffen hat.
Liebe Achse,
das tat gut!!! Rutscht gut rein.
Liebe Grüße
Nico Schmidt
Solange Olaf die Amerikaner und die Grünen samt dazugehöriger Medien noch ein bisschen schmoren lässt, was Panzerlieferungen in die Ukraine angeht, kann er aus meiner Sicht gerne noch eine Zeit lang so weitermachen. Was Krieg angeht, bin ich dann nämlich wieder Sozialdemokrat (abgesehen von der Zustimmung zu den Kriegskrediten vor dem 1. Weltkrieg).
Na endlich einmal eine Neujahrsansprache, wo ich nicht sofort zur Fernbedienung gegriffen, sondern mir alles bis zum Ende angehört habe. Es war klar und deutlich, aber angesichts der bedrohlichen Lage in unserem Staat im Ton durchaus angemessen. Ob der Bundeskanzler das allerdings auch so versteht, wage ich zu bezweifeln, da er, sein Kabinett und seine Partei wohl unbedingt „Tabula rasa“ machen wollen, koste es, was es wolle. Ich habe heute morgen auf meinem Smart-Phone (in der Zwischenzeit wieder verschwunden) ein langes und verständnisvolles Interview der „TAZ“ mit der 30 jährigen Psychologie-Dozentin Jana Mestmäcker gelesen, die ihren Job, nachdem sie bereits vorher immer weniger Stunden arbeitete, geschmissen hatte, um sich den Klimaklebern anzuschließen. Jetzt wissen wir, wozu Arbeitsverhinderungsminister Heil das neue Bürgergeld unbedingt durchsetzen wollte. Es sollte mal ausgerechnet werden, was das Studium, die Dozentenstellung und jetzt das Bürgergeld mit all den Annehmlichkeiten den Steuerzahlern kostet, um den ganzen Wahnsinn deutlich zu machen. Übrigens, natürlich auch ein Fall für „Casulas Liste“. Es gibt aber sogar noch bei diesem Fall positive Auswirkungen: Die Studenten brauchen sich den Mist nicht mehr anzuhören!
„You never walk alone“ heißt nicht, dass Olafs Staat immer für uns da ist wenn wir ihn brauchen. Es heißt, dass der Staat uns immer im Nacken sitzt, uns ausspioniert, den Weg weist, jede Regung überwacht oder überwachen lässt und stets die Finger in unseren Taschen hat. Solange wir noch eine haben. Meine Neujahrsansprache an die komplette Regierung: Gehen Sie mit Gott, mit Marx oder mit Schwab, aber gehen Sie. Allen ein gutes Neues Jahr, das weniger von Hoffnung und mehr von Kompetenz und Verantwortlichkeit geprägt sein soll.
Na das wäre ja wohl eine echte Alternative als Neujahrsansprache.
Klare Worte, die man nur unterschreiben kann.
Jeder Sozialdemokrat müsste, wenn ehrlich ist,
zustimmen (und zukünftig nicht mehr SPD wählen.
Keiner darf mehr sagen, er hätte nichts gewusst. Alles ist klar und gesagt.
Lieber Herr Broder. Was haben Sie gegen Rudelwumms? Seien Sie nicht so prüde! Mein Rekord war ein 8-er-Wumms, aber damals war ich noch jung und ich brauchte den Spaß. Ich müsste noch irgendwo Fotos haben… für die Enkelkinder… „Euer Opi beim Wummsen.“ Meine Enkelkinder haben Glück, ich habe nämlich gar keine. Ich schätze, ich werde wie manch eine vornehme alte Dame der Gesellschaft als eine allseits respektierte Person meinen Lebensabend beschließen, an deren Vergangenheit sich niemand mehr erinnert, inklusive sie selber.