Heute hält Bundeskanzler Olaf Scholz wieder seine Neujahrsansprache und die klingt wohl wieder wie die Rede eines Vertreters der Obrigkeit an die Untertanen. Das passt aber gar nicht zu einer Demokratie, deshalb dachten sich die Achgut-Herausgeber Henryk M. Broder, Dirk Maxeiner und Fabian Nicolay, es sei an der Zeit, dass Bürger einmal dem Bundeskanzler eine Neujahrsansprache halten.
Da hamse aber ‚n Ei gelegt – sehr gut und danke! Ihnen und den Lesern alles Gute für 2023.
Wer Twitter-Akteur ist, kann doch bitte eine Mitmachaktion mit Ansprachen aus dem Volk an Olaf S. den Bundeskanzlernden kreieren. Die Titel der Hashtags könnten lauten: #JahresgrüsseanOlaf oder #JahresansprachevomVolk – oder so ;-). Das wird gut trenden.
Sehr schöne und treffende Neujahrsansprache. Leider geht es ihr wie all ihren Geschwistern: Diejenigen, an die sie gerichtet ist, hören sowieso nicht zu.
Erinnerlich sind mir die Weihnachtsansprachen von Helmut Kohl – Gott schütze unser deutsches Vaterland -, die letzte ertragbare Ansprache eines Bundespräsidenten war die von Horst Köhler. Kurz danach habe ich den öffentlich-rechtlichen Fernsehkonsum eingestellt. Mir will der Name des derzeitigen Bundespräsidenten nicht einfallen, im Ernst. Doch jetzt, Steinmeier.
Symbolbashing ,trefflich am Ziel vorbeigeschossen . Wäre doch nur Bundesolaf das Problem , es gäbe Hoffnung . Er ist es nicht , Merz faselt den gleichen Mist , von Linkspartei geschwiegen . Aufwachen ! Mein Klassiker : „Nordrhein-Westfalen hat jetzt das ambitionierteste Klimaschutzgesetz aller Bundesländer und geht mit dem vorgezogenen Ziel der Klimaneutralität sogar über die EU-Vorhaben hinaus. Bis 2030 reduzieren wir die Treibhausgasemissionen gegenüber 1990 mit unseren Anpassungen nicht nur um 55, sondern sogar um 65 Prozent. Für 2040 ziehen wir mit einer Reduktion um 88 Prozent ein neues Zwischenziel ein. Und wir wollen bis 2045 statt bis 2050 klimaneutral sein “ ( 01.07.2021 / Kabinett Wüst I aus CDU&FDP; sogar noch damals … ) . Frohes Neues trotzdem …
Unvergessen sein höhnisches Grinsen als er über einen Bäcker sprach, der erst kürzlich seinen Betrieb auf Erdgas umgestellt hatte. Er war regelrecht belustigt über die Situation. Sein Statement dazu: „Da wusste ich überhaupt nicht wie traurig ich gucken sollte“.
Unerträgliche Arroganz. Ein Mensch, der sich selbst nicht an wichtige Besprechungen und Meetings erinnern kann, der bis zu den Ohren in Korruptionsskandale verstrickt ist und es lediglich dem Umstand verdankt, dass die Staatsanwaltschaft weisungsgebunden ist, dass er bis heute nicht offiziell unter Anklage steht, ein solcher Mensch verhöhnt die Bürger dieses Landes die seine „Arbeit“, wenn man diese Stümperei als solche bezeichnen möchte, mit ihren Steuern finanzieren.
Außer abgrundtiefer Verachtung habe ich für diesen Polit-Clown nichts übrig.
Gute Idee und Umsetzung! Bravo. Sollte heute Abend auf Sendung anstelle der Tagesschau gehen. Allen Achsen und Guten einen guten Start ins Neue Jahr.