Bernhard Lassahn / 01.11.2020 / 06:10 / Foto: Achgut.com / 85 / Seite ausdrucken

Die neue Partnerschaftlichkeit: „Halt die Klappe!“ (1)

Vorweg: Lohnt es sich überhaupt, Texte aus der Politik ernst zu nehmen? Ja. Unbedingt. Auch wenn ich verstehen kann, dass viele genervt abwinken. Doch es geht um Frauen, um Männer, um Sprache – um Kommunikation. Da sind wir alle Experten und können mitreden. Das sollten wir auch. Sonst wird über uns verfügt. Es geht diesmal um die Grundlagen feministischen Denkens und um den Schwindel vom „Gleichstellungsanliegen von Jungs und Männern“.

Sensation! Es wurde soeben eine neue Partnerschaft von Frauen und Männern angekündigt. Es gab zwar keinen Begrüßungs-Cocktail, aber immerhin ein freundliches Lächeln. Das Ministerium mit der umständlichen Abkürzung BMFSFJ unter Leitung von Dr. Franziska Giffey will ab sofort eine „partnerschaftliche“ Gleichstellungspolitik vorantreiben, bei der Frauen und Männer „gleichermaßen“ berücksichtigt werden, auf dass fortan – wie es im gestelzten Politiker-Deutsch heißt – „Partnerschaftlichkeit aktiv gelebt wird“.

Toll. Prima! Das ist neu. Das sind frische Töne. Das Dossier ist das „erste seiner Art“, wie es heißt. Schon das Wort „Partnerschaftlichkeit“ ist neu. Die Frauen im Ministerium haben es bisher nicht genutzt und können auch jetzt nicht richtig damit umgehen, wie man schnell merkt.

Nach dem vorsichtig angedeuteten Lächeln, das eine gewisse Freundlichkeit vortäuscht, gibt es gleich einen Dämpfer. Partnerschaft im Zeichen der Gleichstellungspolitik sieht nämlich so aus:

So „… erachtet es partnerschaftliche Gleichstellungspolitik als notwendig und zumutbar, dass Jungen und Männer Frauenemanzipation unterstützen, zurückstehen, Verzicht leisten, auch „einfach mal die Klappe halten“.“

The Sound of Feminism

Also doch keine Sensation. Zu früh gefreut. Eine Partnerschaft, bei der man jederzeit damit rechnen muss, dass man zurechtgewiesen wird und die Klappe halten soll, ist keine. Oder sollte daraus etwa der heimliche Wunsch der Politikerinnen sprechen, endlich auf Männer zu treffen, die im Sinne einer Partnerschaft auf Augenhöhe vorlaute Frauen hart, aber herzlich in die Grenzen weisen und mit „selber Klappe halten!“ kontern? So käme allerdings auch kein Gespräch zustande.

Am „Klappe halten!“ erkennt man den Sound of Feminism: Infantilisierung, Ruppigkeit, und diesen rüden Kommandoton kennen wir schon lange, nicht erst seit dem Wirken der stilprägenden Politikerin, deren Name mir gerade nicht einfällt, die mit dem Absingen von Kinderliedern und Ausdrücken wie „Bätschi!“ und „in die Fresse!“ für das ständige Absenken des Niveaus der politischen Debatte gesorgt hat. Man achte auch einmal auf die Nebengeräusche bei Reden im Bundestag, wenn jemand spricht, der nicht von der Regierungspartei ist: dieses Quieken, Pöbeln, Kreischen … woher kommt das nur? Sind das etwa die gewählten Politikerinnen selber, die solchen Krach machen oder haben die eine Party-Szene mitgebracht?

Das Abbrechen jeder Kommunikation und die damit einhergehende pauschale Verunglimpfung des Gegners, der als jemand hingestellt wird, mit dem man sowieso nicht reden muss, waren von Anfang an die Grundpfeiler des Feminismus. Ohne diese Merkmale gäbe es Feminismus gar nicht. Feministinnen sprechen sich zwar selbst gerne Gender-Kompetenz zu, doch an Kommunikations-Kompetenz mangelt es ihnen. Das war von Anfang an so.

Am Anfang standen Trennung und Abbruch des Dialogs

Erste Anzeichen sehe ich bereits im Jahr 1600 im „Sündenfall von Venedig“, als sich Moderata Fonte in einen Garten zurückzog und aus der Deckung heraus Männer pauschal verdammte. Ich gehe extra so weit zurück, weil sich der Konstruktionsfehler, der dem feministischen Denken zugrunde liegt, besonders gut in den Anfängen zeigen lässt.

Einige wohlhabende Frauen hatten sich in einen lieblichen Garten zurückgezogen, in dem Männer ausgeschlossen waren. Es war der erste Safe-space. Damit hatten sich die noblen Witwen selbst aus dem gesellschaftlichen Zusammenhalt herausgenommen und eine Trennung von Männern und Frauen konstruiert, die zugleich die Trennung von Gut und Böse sein sollte. Frauen und Männer wurden gesehen, als wären sie auf ewig voneinander geschieden und wurden nur noch als Gruppen betrachtet. Jede Kommunikation wurde unterbunden. Es war womöglich die Stunde Null des Feminismus.

Vorsicht, fliegende Tomaten

Man muss nicht so weit zurückgehen. Der neue Feminismus in Deutschland beginnt mit dem „legendären Tomatenwurf“ aus dem Jahr 1968. So sehen es die Heldinnen der Frauenbewegung selber. Es ist ihnen nicht etwa peinlich, sie sind stolz darauf, dass sie einen männlichen Redner mit Tomaten beworfen, die Gespräche damit abgebrochen und die Brücken verbrannt haben. „Klappe halten“ ist kein Ausrutscher.

Das Private ist politisch, hieß es damals und war mit der Hoffnung verbunden, dass die Politik dadurch herzlicher und menschenfreundlicher wird. Nun erleben wir die Schattenseite von diesem Projekt. Es ist schlimm genug, wenn sich jemand im privaten Rahmen nicht benehmen kann (wer möchte so einen Partner?), noch schlimmer wird es, wenn auch im politischen Raum so gehandelt wird (wer möchte so eine Politik?).

Nun haben wir den Salat: Wir haben die schlechte Seite des Privaten verbunden mit der schlechten Seite des Politischen, wir haben also nicht etwa the best, sondern the worst of both worlds. Politisch sind die Frauen im Ministerium auf dem Stand der siebziger Jahre, privat im Stadium der Pubertät stehengeblieben. Es ist immer noch das alte Klagelied, das sie anstimmen, nur sind die Sängerinnen nicht mehr die jüngsten.

Wie soll man drauf reagieren? Soll man das ernst nehmen? Sich darüber lustig machen? Sie machen es einem nicht leicht. Was sie da vorführen, liegt jenseits von Ernsthaftigkeit und Lächerlichkeit – was leicht dazu führt, dass man Frauen, die mit solchen Flötentönen daherkommen, schulterzuckend gewähren lässt. Damit haben sie erreicht, was sie wollten.

Forcierte Sprachlosigkeit

Wie soll man auch mit ihnen reden? Die Sprache der Frauenpolitik ist ein Eiertanz, der sich zwischen Vulgarität – „sexistische Kackscheiße“ – und „einfacher Sprache“ einerseits und pseudo-intellektuellem Getue und neu geschaffenen Wortungeheuern andererseits hin und her bewegt. Wie Clowns, die in Schuhen herumschlürfen, die ihnen viel zu groß sind, trumpfen sie mit aufgeblasenen Begriffen auf, mit denen sie bei keiner intelligenten Diskussion bestehen können – was Grund genug ist, jede Debatte zu boykottieren und ernsthaften Befragungen aus dem Weg zu gehen.

Sie sind Virtuosen der Dialogverweigerung. Das ständige Gerede vom Diskurs und von „notwendigen Debatten, die angestoßen werden sollen“, ist immer nur Gerede gewesen. Sie wollen und können nicht diskutieren. Damit erweisen sie sich allerdings auch als nicht politikfähig. Der Ton, den sie vorgeben, macht es jedem unmöglich, sich partnerschaftlich dazu zu verhalten. Ein Mann muss außerdem jederzeit mit fliegenden Tomaten rechnen. Heute heißt ein Angriff mit Tomaten Shitstorm.

Die Meinungs-Klima-Katastrophe

Kein Wunder, dass wir zerrissen sind, in alt vs. jung, links vs. rechts, männlich vs. weiblich. Wir reden nicht mehr miteinander, wir gehen uns gleich an die Gurgel, die Fronten zwischen den Leugnern und den Gläubigen sind verhärtet, wohin man auch schaut: Ob es um Gender, Migration, Klima oder Corona geht. Das Klima ist nachhaltig vergiftet.

Das geht zulasten der Kinder, zulasten des gesellschaftlichen Friedens und zulasten unserer gemeinsamen Zukunftsaussichten. Zulasten der freien Meinungsäußerung, die Voraussetzung für transparente Politik, seriöse Berichterstattung und eigenständige Forschung und Lehre ist.

In Sachen Cancel culture waren es gerade einige besonders aufgeregte Frauen, die zu Wegbereiterinnen und Vorreiterinnen der Spaltung geworden sind; „Weiber“ (Schiller) sind rasend schnell zu „Hyänen“ (wieder Schiller) geworden, als hätten sie einen Kippschalter und könnten ruckartig in den Panik-Modus umschalten und mit ihren vulkanischen Gefühlsausbrüchen jeden Diskurs unmöglich machen. Die gegenwärtige Meinungs-Klima-Katastrophe ist zum großen Teil ihr Werk.

Kommunikations-Abbruch ist ein Vorspiel zur Gewalt

Wenn man sich Szenen aus dem Dokumentarfilm „The Red Pill“ ansieht, der Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs zeigt, die Besucher einer Veranstaltung, bei der es um die Selbstmordrate bei Männern geht, anspucken … aber wo kriegt man den Film überhaupt zu sehen? An manchen Orten konnte er wegen Bombendrohungen nicht gezeigt werden. Wo gibt es denn sowas? Wer hat denn da gedroht? Männer etwa? In Berlin wurde er aus Angst vor Krawallen nicht öffentlich angekündigt; es wurden lediglich Einladungen verschickt.

Wir sind es gewohnt, über die Gewaltbereitschaft von Frauen hinwegzusehen, selbst dann, wenn sich nach den Anschlägen auf die S-Bahn in Berlin die Hintermänner als Hinterfrauen erweisen und sich in einem Bekennerschreiben ausdrücklich als „feministisch“ bezeichnen. Wir tun immer noch so, als gelte das irgendwie nicht. Feminismus und Frauenpolitik stehen außerhalb der Kritik und sind entschuldigt. Die tun bestimmt nichts Böses.

Was spielen Männer und Jungen dabei für eine Rolle?

Doch ich schweife ab … Das neue Dossier handelt nicht von Frauen, sondern von Jungen und Männern. Wie werden sie gesehen? Lesen Sie selber. Ich zeige nur eine kleine Kostprobe vor. Bei dem angekündigten partnerschaftlichen Verhältnis werden Jungen und Männer „in einer dreifachen Rolle angesprochen“. Ich zitiere nur die ersten beiden. Wie also werden sie gesehen?

„Als Akteure des Wandels: Denn auch Jungen und Männer haben Gleichstellungsanliegen, wollen jenseits von Geschlechterklischees frei und gut leben, ihre Potenziale und Interessen verwirklichen sowie Beziehungen auf Augenhöhe führen.

Als Unterstützer und Partner von Gleichstellung und Frauenemanzipation: Auch wenn Jungen und Männer selbst unter Männlichkeitsnormen leiden, bleiben sie strukturell privilegiert. Gleichstellungspolitik muss und darf von Jungen und Männern auch einfordern, dass sie sich mit diesen Privilegien auseinandersetzen und Gleichstellungsanliegen von Frauen unterstützen.

Es reicht – oder? Ich kann jeden verstehen, der keinerlei Lust verspürt, solche Texte zu lesen. Ich kann ebenso jeden verstehen, der einen regelrechten Widerwillen gegen diese vermaledeite Sondersprache der Frauenpolitik hat und fürchtet, dass es einem nicht guttut, sich näher damit zu beschäftigen, als würde man an Geist und Seele Schaden nehmen, wenn man solche Texte, bei denen fast alles verdreht, verkorkst und verlogen ist, auch nur flüchtig liest. Aber! Wir haben das gewählt, geduldet und bezahlt – und sie lassen uns nicht in Ruhe.

Ein neuer Baustein im Lügengebäude

Ich nehme mir nur den ersten Satz vor, nur den ersten Teil, da heißt es: „Denn auch Jungen und Männer haben Gleichstellungsanliegen …“ Schon falsch. Wieder ein neues Mogel-Wort: „Gleichstellungsanliegen“.

Liebe Jungs, liebe Männer, Hand aufs Herz: Wusstet ihr überhaupt, dass ihr Gleichstellungsanliegen habt? Wenn ja, wie viele? Etwa nicht? Habt ihr denn nicht an der großen Umfrage teilgenommen? Die ging so: Ihre Meinung ist uns wichtig. Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit und nennen Sie uns Ihre wichtigsten Gleichstellungsanliegen, damit wir auch weiterhin unsere Servicequalität verbessern können. Mehrfachnennungen sind möglich …

So eine Umfrage gab es natürlich nicht. Sie wäre auch nicht nötig gewesen. Man hätte nur die Vertreter einiger Organisationen* (Das Sternchen* verweist in diesem Fall auf eine Fußnote) befragen können. Frau hat es nicht getan. Frau will es nicht wissen. Frau weiß es auch so. Frau ist überhaupt nicht auf den Gedanken gekommen, dass man nachfragen und sich erkundigen könnte.

Der weiße Fleck der Frauenpolitik

Die Parole „Klappe halten“ gilt nicht erst seit heute. Sie gilt, seit es Frauenpolitik gibt. Wenn jemals irgendwelche Anliegen von Männern erkennbar waren, hieß es gleich, dass dafür das Ministerium, das im Volksmund „Ministerium für alles außer Männer“ genannt wird, nicht zuständig sei.

Frauenpolitiker kennen die „Anliegen“ der Männer nicht, sie haben sie immer nur angestrengt ignoriert. Wenn sie nun – Hokus Pokus – neu etikettiert und frech „Gleichstellungsanliegen“ genannt werden, dann bleiben sie den Frauen im Ministerium weiterhin unbekannt. Sie wissen nicht, wovon sie reden. Sie haben nur einen neuen Begriff geschaffen, einen weiteren Baustein in einem komplexen Lügengebäude: das erstaunliche Wort vom „Gleichstellungsanliegen von Jungen und Männern“.

Der Trick der Hütchen-Spielerinnen

Wir fallen immer wieder auf einen Hütchen-Spieler-Trick rein, auf die flotte Verwechselung von Gleichberechtigung und Gleichstellung, als wäre es ein und dasselbe. Der Trick geht so: In dem Kästchen „Gleichberechtigung“ ist ein Kügelchen. Dieses Kügelchen steht – um im Bild zu bleiben – für die Verankerung des Begriffes im Grundgesetz. Da ist tatsächlich von „Gleichberechtigung“ die Rede. Nicht aber von „Gleichstellung“.

Dann werden die Kästchen so lange verschoben, dass wir den Überblick verlieren – und siehe da: in dem Kästchen „Gleichstellung“ liegt das Kügelchen. Wie war das möglich? Nun gilt auch „Gleichstellung“ als etwas, das im Grundgesetzt festgeschrieben ist.

Es gibt unzählige Beispiele, die zeigen, wie die beiden Begriffe von Aktivistinnen, Politikerinnen, Influencerinnen, Speakerinnen oder Journalistinnen vorsätzlich, trickreich, unabsichtlich, aus Schlamperei, aus Hinterlist und in betrügerischer Absicht oder schlicht aus Unkenntnis vertauscht werden. Für Gleichberechtigung sind wir nämlich alle. Sowieso. Die Hütchen-Spielerinnen tun nun aber so, als gelte das auch genauso für Gleichstellung – als wären auch alle dafür. Viele bemerken es nicht, es klingt auch fast gleich.

Über 80 Prozent können nicht irren

Im Schrank im Büro des Ministeriums gab es immer schon eine kleine Schublade mit der Aufschrift „Anliegen von Männern und Jungen“. Die war verwaist. Da war nichts drin. Nun wurden einige Anliegen der Feministen, die das Haltbarkeitsdatum überschritten hatten, in die leere Schublade gelegt, die Schublade wurde neu beschriftet und nun tun sie so, als hätten sie etwas Neues entdeckt.

Das Ministerium bietet einiges an Materialien (vermutlich in der Hoffnung, dass die keiner genau anguckt). Da werden Forschungsergebnisse zitiert und Statistiken präsentiert, die sie selbst in Auftrag gegeben haben. Die Zahlen sind imposant. Sie liegen bei über 80 Prozent.

„Auch viele Männer selbst wünschen sich eine bessere Balance und sehen ganz persönlich einen Gewinn durch mehr Gleichstellung: weil sie wirtschaftlich vernünftig ist (86 Prozent), der Partnerschaft guttut (82 Prozent), mehr Gerechtigkeit bringt (83 Prozent) und Vorteile für beide Geschlechter hat (81 Prozent) … 82 Prozent sagen, auch nach der Familiengründung sollten Männer und Frauen beide erwerbstätig sein.“

Klar bin ich dabei. Wer sollte sich gegen etwas aussprechen, das vernünftig ist? Wer sollte etwas dagegen haben, dass Frauen erwerbstätig sind? Ich will die Zahlen keineswegs leugnen oder einem Fakten-Check unterziehen. Mich würde allerdings schon interessieren, wie teuer es war, sie zu erheben.

Es zählen die Taten, nicht die Worte, nicht die Zahlen

Aber. Bitte kurz zuhören! Die Zahlen sind bedeutungslos. Die Zahlen sind kein Votum für „mehr Gleichstellung“. Sie zeigen ganz normale, durchaus vernünftigen Ansichten. Deshalb sind es noch lange keine Gleichstellungsanliegen. Diese Zahlen wurden nur aufgeführt, um Eindruck zu schinden und um eine Zustimmung zur Politik der Gleichstellung vorzutäuschen, die es in Wirklichkeit nicht gibt.

Kurze Frage zwischendurch, weil gerade von „mehr Gleichstellung“ die Rede war: kann man Gleichstellung steigern? Darf es noch ein bisschen mehr sein? Wird es jemals genug davon geben?

Franziska Giffey erklärt es im Vorwort so: „Gleichstellungspolitik für Männer ist kein Gegensatz zur Gleichstellungspolitik für Frauen. Sie stehen nicht in Konkurrenz zueinander …“ Nein. Stimmt nicht. Sie tun es doch.

Wir dürfen uns nicht von einem unschuldigen Augenaufschlag täuschen lassen. Ein Blick auf den Terminkalender zeigt, dass wir uns im Jahr 2020 befinden. Gleichstellungspolitik ist nicht mehr jungfräulich, sie kann nicht so tun, als stünde sie noch am Anfang und hätte bisher nichts getan.

Giffey will uns erklären, wie Gleichstellungspolitik ist, im Dossier wird außerdem ausgeführt, was sie will. Das erweist sich jedoch schnell als unglaubwürdig, wenn man kurz zurückblickt und sich fragt, wie sie bisher war. Das zählt. Sie war keineswegs so, wie Giffey sie zeichnet. Sie war nicht nur ein bisschen anders. Sie war völlig anders.

Von der Frauenförderung zur Männerbenachteiligung

Seit 1982 gibt es Gleichstellungsbeauftragte – es sind ausschließlich Frauen, die ausschließlich von Frauen gewählt werden; Männer müssen draußen bleiben wie im Garten von Venedig, sie haben kein aktives und kein passives Wahlrecht. Das Aussperren von Männern ist damit strukturell vorgegeben (um auch mal das Wort „strukturell“ zu benutzen, wie es die Politikerinnen so gern tun. Ich hätte auch „systemisch“ sagen können).

Darin liegt der Geburtsfehler der Gleichstellungspolitik. Als das im vorigen Jahr im Parlament angesprochen wurde, ging das in einem schrillen Johlen und Gekreische unter. Kein Wunder, dass Männer, die sich benehmen können, sich nicht gerne auf solche Umgangsformen einlassen und da nicht mitmachen wollen.

Die Politik der Gleichstellung hat die Politik der Frauenförderung abgelöst, die seinerzeit auf allgemeine Zustimmung stieß, allerdings schon früh im Verdacht stand, nicht etwa Frauen zu fördern, sondern Männer zu behindern. Genau das wurde in der Gleichstellungspolitik umgesetzt.

Die Gleichstellungsbeauftragten sind bei der Ausübung ihrer Tätigkeit weisungsfrei, weshalb Männer sich gelegentlich fragen, was die Erwählten eigentlich den ganzen Tag lang machen. Und? Was machen sie so?

Die Leichen im Keller der Gleichstellungspolitik

Sie haben genau das geschaffen, was Giffey jetzt bestreitet: Sie haben zwei Gruppen gebildet (Frauen hier, Männer da), die künstlich in Konkurrenz zueinander gesehen werden. Beide Gruppen wurden mit Prozentzahlen versehen, als würde damit ein aktueller Spielstand bekanntgegeben werden, bei dem die Mannschaft der Frauen anschließend als Sieger vom Platz gehen soll – nach dem Motto: Frauen immer noch unterrepräsentiert, im Verhältnis immer noch zu wenig Frauen, wir müssen unbedingt etwas dagegen tun …

Bei der Gleichstellungspolitik sind Männer nur die Kontrastfolie gewesen – die Gegner, die verdrängt, beschnitten und bekämpft werden sollten. Ihre Interessen sollten gar nicht erst zur Kenntnis genommen werden.

Die wahrscheinlich berühmteste Gleichstellungsbeauftragte war Monika Ebeling, die ich sogar noch besser kenne als Wikipedia. Ich bin schon bei ihr im Kindergarten aufgetreten, als sie da noch arbeiten durfte. Sie hat indes ihre Anstellungen verloren (als Gleichstellungsbeauftragte und obendrein als Kindergärtnerin), weil sie Anliegen von Jungen und Männern berücksichtigt hat. Das hätte sie nicht tun dürfen. Zwar wissen wir nun immer noch nicht, was Gleichstellungsbeauftragte alles tun, wir wissen aber zuverlässig, was sie nicht tun dürfen: die Anliegen von Männern zur Kenntnis nehmen.

Jetzt redet der Partner

Vielleicht hilft es, wenn ich als Mann und damit als neuer Partner eine klare Ansage mache. Mit derselben Anmaßung, mit der das Ministerium für alle Männer und für alle Frauen spricht, will ich meinerseits „partnerschaftlich“ und „auf Augenhöhe“ für alle Jungen und für alle Männer antworten und mich dabei ebenfalls einer einfachen Sprache bedienen.

Also: Jungen und Männer haben keine Gleichstellungsanliegen. Keine. Nicht drei. Nicht zwei. Nicht eins. Jungen und Männer sagen „Nein!“ zu dem Versuch, sie zu Mittätern einer solchen, schon im Ansatz verfehlten Politik zu machen. Sie wollen auch nicht großspurig als „Akteure des Wandels“ bezeichnet werden.

Wenn man sich Gleichstellungspolitik als Auto vorstellt (es gibt Männer, die das können), dann wäre es ein altes Auto mit hoher Schadstoffbelastung, nicht für die Umwelt, sondern für den sozialen Frieden. Es kommt nicht durch den TÜV und lässt sich nicht mehr reparieren. Männer wollen da nicht einsteigen, schüchtern auf dem Beifahrersitz Platz nehmen und sich einbilden, dass es „partnerschaftlich“ und „gleichberechtigt“ ist, wenn die Reise ein Ziel anstrebt, über das man sie nicht informiert hat.

Sie wollen keine „Akteure“ eines „Wandels“ sein, über den die Frauenpolitik selbstherrlich alleine bestimmt. Wandel ja – aber was für einer? Männer und Jungs nennen sich nicht selbst „Akteure des Wandels“ und wollen – bitte schön – auch nicht so bezeichnet werden. Sie wollen nicht mitverantwortlich gemacht werden für Schäden, die im Namen der Gleichstellungs-Politik angerichtet werden. Sie wollen sich so einer Basta-Politik auch nicht durch „Klappe halten“ unterwerfen. Nein heißt Nein.

Sie verabscheuen eine Mentalität, bei der sich der eine über den anderen hinwegsetzt und sich nicht darum kümmert, ob er überhaupt zugestimmt hat – frei nach dem Motto: Wieso? Gib’s zu. Du willst es doch auch! Jetzt zick mal nicht so rum, du wirst schon noch auf den Geschmack kommen … Da macht sich eine üble Vergewaltigter-Mentalität bemerkbar. Damit wollen Jungen und Männer nichts zu tun haben. Weder privat noch politisch.

Hugh, ich habe gesprochen.

 

*Fußnote

Hier einige der Organisationen die jedem, der es wirklich wissen will, über die tatsächlichen Anliegen von Jungs und Männern Auskunft geben können: FSI – Forum Soziale Inklusion e.V., MANNdat e.V., IG-JMV, ISUV, PapaMamaAuch e.V., ICSP, und so weiter, und so fort … Die Liste ist unvollständig. Das Ministerium blockt jeden Kontakt ab – abgesehen von einer Alibi-Veranstaltung mit Franziska Giffey im Juni diesen Jahres. Dabei haben diese Organisationen besseres Zahlenmaterial und gute Vorschläge, wie man am Doppelresidenz-Modell und Rosenheimer Modell sehen kann. Wie ernst es dem Ministerium mit einer neuen Partnerschaft ist, wird sich daran ablesen lassen, wie sie ihren Partner behandeln – ob sie überhaupt zuhören.

Man könnte auch mich fragen. Ich sage gerne was dazu, doch zunächst will ich betonen, dass ich kein „Männerrechtler“ bin, auch wenn ich gelegentlich so bezeichnet werde. Ich bin nicht der Meinung, dass Männer aufgrund ihres Geschlechtes irgendwelche Rechte haben sollten. Es ein unglücklicher Ausdruck. Ich bin für einen Wandel, der weg von der Konfrontation „Männer vs. Frauen“ hin zu einem Geschlechterfrieden führt.

Ich betone auch deshalb, dass ich keiner dieser Männerrechtler bin, weil ich nicht das bieten kann, was einige von denen, die sich so nennen, nach besten Kräften versuchen – nämlich Hilfestellung geben und betroffene Väter in Krisensituationen beraten und die bislang vernachlässigten Interessen der Väter, Männer und Jungen in die politische Arena einbringen.

Mir ist die politische Welt fremd. Die Sprache nervt mich. Ich bin lediglich ein freilaufender Beobachter, der allerdings mit einigen der Aktivisten gut befreundet ist. Insofern bin ich gut im Thema und habe auch etwas dazu geschrieben: „Frau ohne Welt. Der Krieg gegen die Zukunft“.

Bei der Gelegenheit will ich noch auf zwei Bücher hinweisen. Beide sind ausgesprochen sachlich: Gunnar Kunz beschreibt in „Besonders Frauen“ Schwarzbuch Feminismus 1968–2019 chronologisch, wie sich die feministische Deutungshoheit entwickelt und durchgesetzt hat – ein Weltbild, das auf Fehleinschätzungen beruht, wie man bei Arne Hoffmann (hier sein Blogpost Genderama) nachlesen kann. Man sieht schon am Titel, „Lexikon der feministischen Irrtümer“, wie diplomatisch und freundlich Arne Hoffmann ist, weil er nämlich von „Irrtümern“ spricht und nicht etwa – wie andere es tun – von Lügen und Betrugsversuchen. Irrtümern können wir alle erliegen.

 

Lesen Sie morgen in Klappe 2: Die Beatles gibt es nicht – Das Geheimwissen einer Sekte.

Teil 2 finden Sie hier.

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netiquette:

Claudius Pappe / 01.11.2020

@ Geert Aufderhaydn: Der ” Doktor ” war nicht schlecht….............nein der ” Doktor war ” summa cum…”.....nein der ” Doktor ” war gerügt…....

Rolf Lindner / 01.11.2020

Beim Klageliedsingen bzw. bei der Entmännlichung der Popkultur haben die regierungskriechischen Medien schon viel erreicht. Zumindest muss man das glauben, wenn man sich morgens kurz nach 06:40 die die Szene-Rubrik vom Moma anhört - ich betone anhört - könnte man annehmen, da treten nur pubertierende Mädchen mit pubertätstypischen Selbst- und Weltbildproblemen auf. Schaut man hin, sieht man jedoch durchaus etliche jammernde Jungs - zumindest dem Aussehen nach - oft mit szenetypischem Schwuchteldutt. Ich schalte dann immer den Ton weg - und zwar genderunabhängig bei Jungen und Mädchen - bis die Sportnachrichten anfangen.

Frances Johnson / 01.11.2020

Es ist so etwas nicht da bei solchen Frauen - zumindest empfinde ich das oft so - was alle großen Dichter beschrieben haben, Heine viele Male, Goethe oft, Novalis andauernd, Schiller vielleicht weniger, aber auch Slavoj Žižek in einem Essay, das ich nicht mehr finde, und Houellebecq in seinem Fehlen, das ihn schmerzt: Eros. Nur der Gott Eros verhindert, dass man als Frau den Mann verwirft. Wenn man dazu noch etwas Philia aufbauen kann, ist es traumhaft. Der Eros generell ist weniger geworden, zumindest scheint es so. Eros besänftigt. Dafür ist heute gefühlt jede zweite Frau mit dem Narziss beschäftigt, der sie langfristig zerstören kann. Etwas mehr humanistische Bildung würde helfen. Ich saß mal erste Reihe in einer Verdi-Oper in Mailand, von einem Star dirigiert. Dem war wohl langweilig (Dirigenten haben lieber Knochenbrecher wie Mahler als x-te Wh von Opern), und er begann, mit mir zu flirten. Nun gibt es Damen, die versuchen es dann in der Pause. Wenn sie langfristig nicht landen, werden sie zu metoo. Das ist wohl dem Star nicht passiert, aber Domingo. In vielen Fällen dürfte hier der Narziss beteiligt sein, und die Politik bietet heute jeder die Möglichkeit, ihn bis zum Exzess auszuleben. Nur: Es geht dabei verloren, dass frau Nein sagen kann oder gar nicht damit anfangen. Entweder Eros, auch mal kurz, oder Narziss. Beide vertragen sich nicht. Ich hätte gern wieder mehr Eros in allem. Er ist so dünn geworden, dass ich ihn häufiger in der Natur finde. Ein spuckender Stratovulkan hat mehr Eros als manche fordernde Emanze. Es ist ganz einfach: Er ist schöner, so lange man nicht genau daneben steht. Wer auf Hawaii war, kann ein Lied davon singen und von der Pracht der Flora außen herum. Ich finde diese ganzen Damen dürre und fürchte, sie tun sich keinen Gefallen, aber man kann ihnen nicht helfen, wenn man spuckende Vulkane erotisch findet und Houellebecq realistisch.

Frances Johnson / 01.11.2020

Diese Frauen machen vor allem auch andere Frauen damit unglücklich. Ich persönlich war immer am glücklichsten, wenn ein Mann mir etwas und in einigen Dingen überlegen war. Dann hatte ich manchmal so etwas wie eine Richtschnur, die ich wollte, und verteidigen konnte ich mich. Nun wissen wir alle, dass genau diese Frauen mich für diese Einstellung maßlos verachten würden. Aber ich habe mich meistens wohl gefühlt. Es war schön, in den Mantel geholfen oder die Tür aufgehalten zu nekommen, ich fühlte mich besonders und mag bis heute keine Rüpel. Ich mochte Verehrung mehr als nur ein kleines gleichgestelltes Rad im Getriebe zu sein. Aber es gibt heute Männer, interessanterweise meistens klagende Waschlappen, von denen ich mir nichts, aber auch nichts sagen lasse. Und diese Waschlappen, gern auch gesehen mit Maske hinter dem Steuer des Ford/Skoda/Opel (früher trugen die Hut, der lag auf der Ablage zusammen mit Klopapier unter einem Häkelaufsatz von Frau Helga), erzeugen in mir einen Sadismus, den ich zuweilen verbal auslebe. Würstchen. Es geht aber den Emanzen nicht um diese. Es geht um Leistungsträger, Genies oder geniale Dilettanten, oft mit Humor, es geht, glaube ich, sehr vielen von ihnen, um den Kerl, den sie nicht bekommen haben, den Bondtyp, der sie mal ins Schweigen fickt, der, der an ihnen vorbei geht und einen steilen Zahn neben sich hat. Und daher - das ist mehr als offensichtlich - sind sie auf dem Gebiet gleichzeitig tätig: Werbung pfui, Make-Up ih-gitt, Pastellfarben des Teufels, Verona Feldbusch unterirdisch. Einmal in der Woche waren mein bester Kerl und ich gleich: Wenn wir beschlossen, den Sonntag im Bett mit der Maus zu beginnen, erst ohne, dann mit Kindern. Das war gut. Das muss ich Lassahn mal sagen. Wenn Wimbledon-Endspiel mit Becker war, blieben wir gleich im Bett.

Thomas Brox / 01.11.2020

@ E. Meierdierks, @ Horst Jungsbluth. Sehr gut. Der aufgeblähte Behördenapparat erzeugt Scheinprobleme aus dem Nichts. Der Artikel 3 (1) GG (Gleichheit vor dem Gesetzt) ist vollkommen ausreichend. Jede Form von Quotierung ist rechtswidrig. Gesetzte sollten geschlechstneutral formuliert sein (bis auf ganz wenige unvermeidliche Ausnahmen). Der Rest ist Privatsache. Und wenn man dann noch die überflüssige Bürokratie rausschmeißen würde, dann wären - Abrakadabra - ganz viele “Probleme” verschwunden.

Albert Pflüger / 01.11.2020

Froh bin ich darüber, daß all diese Propaganda, die Männer und Frauen gegeneinander hetzen will, bei den Meisten nicht verfängt. Allerdings fördert sie eine Anspruchshaltung bei Frauen, die sie möglicherweise unglücklich macht, weil sie mit der Realität in Konflikt gerät. Mir scheint aber, daß die Mehrheit der jungen Leute nur will, was junge Leute schon immer wollten, nämlich den richtigen Partner finden und gemeinsam glücklich werden. Was Schaden nimmt, ist die Bereitschaft der Männer, für Frau und Familie zu sorgen, ein Unterfangen, das durch immense Abgabenbelastung zunehmend erschwert wird und darüberhinaus ein Verhalten ist, das gesellschaftlich diffamiert wird, weil es angeblich die Frau benachteiligt, eine seltsame Verdrehung der Tatsachen, wie ich finde.

giesemann gerhard / 01.11.2020

Aus “Das islamische Grundgesetz” von Waqar Tariq: Art. 3 Abs. 1 GG (allgemeine Gleichheit) „Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.“ „O Menschheit! Seid euch eures Erhalters bewußt, der euch aus einer einzigen lebenden Wesenheit erschaffen hat und aus ihr Partnerwesen erschuf und aus den beiden eine Vielzahl von Männern und Frauen verbreitete. Und bleibt euch Gottes bewußt, in dessen Namen ihr (eure Rechte) voneinander verlangt, und dieser Verwandtschaftsbande.“ (Koran, 4:1) „Siehe, Pharao erhöhte sich selbst im Land und teilte sein Volk in Kasten. Eine Gruppe von ihnen erachtete er für völlig niedrig; … denn, siehe, er war einer jener, die Verderbnis (auf Erden) verbreiten.“ (Koran, 28:4)

Werner Kramer / 01.11.2020

Gleichstellungspolitik, Feminismus, Gendersprache und so weiter: alles verniedlichende Begriffe, in Wirklichkeit geht es immer nur um eins. Macht und Kontrolle über andere. (Genauso wie in vielen anderen Gesellschaftsthemen: Antirassismus, Klimawandel uvm.)

Volker Kleinophorst / 01.11.2020

Tamara Wernli: “UN-Frauen nimmt den überlebenswichtigen Kampf auf gegen Männer, die Frauen im Gespräch unterbrechen ‘manterruption’. Übersetzt für Männer: Völlig egal wie lange die Alte quasselt, ihr müsst warten, bis ihr nichts mehr einfällt.” Das geht zwar eigentlich bei den meisten der Damen schnell, aber man kann sich ja wiederholen.

K. Almberger / 01.11.2020

Wir sind doch selbst schuld. Wieso haben wir es so weit kommen lassen? “Das ... Geschlecht, dessen Schwäche man demnach schonen soll, aber welchem Ehrfurcht zu bezeugen über die Maßen lächerlich ist und uns in ihren eigenen Augen herabsetzt. ... So haben eben auch die Alten und die orientalischen Völker die Weiber angesehen und danach die ihnen angemessene Stellung viel richtiger erkannt als wir mit unsrer altfranzösischen Galanterie und abgeschmackter Weiberveneration, dieser höchsten Blüthe christlich-germanischer Dummheit…”.

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Marilyn Monroe soll einst zu Albert Einstein gesagt haben: Wäre es nicht wunderbar, wenn wir Kinder hätten?! Denken Sie nur: Ihre Intelligenz und meine Schönheit!?…/ mehr

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