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IQ in Afghanistan - so um 80. Vielleicht auch 83. Nicht über 85. Näheres bei James Thompson (psychol.) auf Twitter.
Gemeint war natürlich eines der höchsten Ämter im Staat. Aber die Autokorrektur hat auch nicht ganz Unrecht mit “Staatsstreich”. Wir erleben aktuell die Entmachtung der Parlamente, die diese genauso widerstandslos über sich ergehen lassen, wie die Afghanen die Machtübernahme der Taliban.
Ob es eine neue “Völkerwanderung” in Richtung Westen geben wird, liegt nicht unbedingt in dessen Hand. Grenzen kann man bekanntlich nicht schützen und unschöne Bilder gilt es zu vermeiden. Frau Baerbock, das grüne Multitalent und angeblich Möchtegern-Außenministerin, hat ja bereits für “großzügige Gesten” plädiert. Das Schöne (oder Mühsame) an solchen Gesten ist ja, dass sie den Gestikulierenden in mildes Licht tauchen, aber alle anderen auch mit in Haftung genommen werden. Das Baerbock “Gesten” zeigen bereits für solide, gute Politik zu halten scheint, passt natürlich nahtlos zu den gegenwärtig hierzulande dominierenden Repräsentanten. “Haltung zeigen”, “Zeichen setzen” sind ja schwer angesagt. Ob bunte Flaggen an Rathäusern oder bunt angeleuchtete Stadien. Andererseits erzählen ja bereits “Afghanistan-Experten”, dass die “neuen Taliban” durchaus moderat seien. Da sollte es keinen Grund geben, die ” deutsche Entwicklungshilfe” zu stoppen. Wer weiß, vielleicht dürfen das THW und die NGOs künftig zwar keine “Nations builden”, aber doch weiterhin Brunnen bauen. Mädchenschulen müssen ja nicht sein. Und, notabene: Frau Merkel ist grundsätzlich für alles in ihren Kabinetten (und damit für nichts?) verantwortlich.
Der Autor findet es “glücklich”, dass der Gasmann Putins seinerzeit der westlichen Allianz ein feiges Nein entgegenschleuderte und sieht in Tony Blair einen “Pudel Washingtons”. Auch vom “Weltpolizisten” ist ordnungsgemäß die Rede. Bei diesen kommunistischen Reizworten sehe ich mich stets veranlasst zu der Frage: “Wer , um Himmels Willen, soll alternativ den ‘Weltpolizisten’ geben?” Und provokatorisch lege ich Vorschläge nach. China? Russland? Oder gar die geschrumpfte EU ohne Pudel? Das Schlimmste in der Welt sind Ignoranz und feiger Pazifismus, der auf Wehrhaftigkeit verzichtet und meint, mit mächtigen Propaganda- und Redaktions-Netzwerken die Probleme der Welt lösen zu können. So erringen Feigheit und opportunistische Großmäuligkeit die Meinungshoheit - ein Drama! Wer 20 Jahre lang die Realität ausblendet, muss dann, wie wir alle sehen von dem selbst zu verantwortenden Desaster “überrascht” sein. Gruselig! Nach Kundus war klar, dass besserwisserische Pazifisten zu robusten Einsätzen unfähig sind. Zeit für eines Streiks der Soldaten,, für den Rücktritt von Außenminister, Verteidigungsministerin und vor allem der Bundeskanzlerin, die das Wort “Verantwortung” nur zynisch aufsagen können. Und Gedenkfeier für die Soldaten, die für das halbherzige Zeichensetzen ihrer Befehlshaber ihren Kopf hinhalten mussten oder diesen Einsatz nicht überlebt haben. Ehre den Veteranen, die noch lange unter den Spätfolgen leiden werden, die abgehobene Politschwadroneure sehenden Auges in Kauf genommen haben! Ja, es war ALLES falsch an dem Einsatz und über 20 Jahre durfte nicht kritisch darüber geredet werden. Die willkürlichen Skandalisierung von Kundus hätte ein Umdenken und Umlenken auslösen müssen aber Fehlanzeige. Bis Donald Trump kam. - Aber das ist eine andere Geschichte, die dem Autor mit seinem speziellen Blick entgangen zu sein scheint.
Bisher glaubte ich, unsere Freiheit sei an Corona gestorben, aber vielleicht haben wir sie auch am Hindukusch verloren, wo es offensichtlich nicht gelang, sie zu verteidigen. Jetzt sollen 600 KSK-Elitesoldaten die Kohlen aus dem Feuer holen. Die, die von der mit Abstand unfähigsten Regierung, die die Bundesrepublik je hatte, gestern noch als Nazis verunglimpft wurden. Erst wenn die Taliban (in Sandalen) vor dem Kanzleramt stehen, werdet auch ihr merken, dass man mit Klimahüpfern, rosa Einhorn-Panzern und Scheckbuch-Diplomatie keinen Krieg gewinnen kann. Im Übrigen bin ich mir sicher, dass es unter einem Präsidenten D. Trump nicht zu diesem peinlichen Chaos gekommen wäre. Es gibt einen gewaltigen Unterschied zwischen einem geordneten (strategischen) Rückzug und einer kopflosen Flucht.
Man muss sich schon sehr wundern, was Frau M. gestern in der Pressekonferenz gesagt hat. Ihr kalter Gesichtsausdruck läßt tief blicken. Diese Frau erinnert mich immer an den DEFA Film Das kalte Herz. Wie ich schon gestern geschrieben habe sollte der kleine Mann mit Brille und engen Anzug, sowie Frau Knarrenbauer sofort zurücktreten.
Für die afghanischen Frauen ist die Lage beschissen? Viele der heutigen Taliban sind nicht mal 30 Jahre alt. Heißt: als der westliche Militäreinsatz begann, waren sie noch Kinder bzw. vllt noch gar nicht geboren. Wer hat diese Kinder betreut? Kinderbetreuung ist dort Sache der Mütter. Sie haben Taliban aus ihnen gemacht, direkt unter dem Schutz der ausländischen Truppen. Die Männer gehen zu den Taliban oder rennen weg. Wenn die Frauen es nicht schaffen, dass ihre Väter, Ehemänner und Söhne sie schützen und sie statt dessen den Taliban überlassen, um selber davon zu kommen. Was ist das für eine Gesellschaft? Legt der Koran die Position der Frau fest? Legt er sie in strenger Auslegung so fest? Dann ist das alles unabwendbar. Sie wollen alle gute Muslime sein und nach diesen Regeln leben, wehren sich nicht. Die Frauen gebären und erziehen die nächste Generation Taliban. Die Afghanen selbst müssen etwas für ihr Land tun, ihre Gesellschaft gestalten - sie kümmern sich nicht um Rechte von Frauen. Homosexualität wird mit Steinigung bestraft. Es wird gehängt, gepeitscht usw.. Dieben werden Gliedmaßen abgetrennt. So will es die Scharia. Die Scharia gehört untrennbar zum Islam - und der Islam gehört ja bekanntlich auch zu Deutschland. DAS sollte uns zu denken geben. Unsere Gesellschaft öffnet sich diesen Dingen. Die Situation der Frauen ist hierzulande in den letzten Jahren im Alltag schlechter geworden, besonders in Großstädten. DAS ist beschissen! Für die Zustände in Afghanistan sind die Afghanen verantwortlich. Hätten sich die Amerikaner und alle anderen dort herausgehalten, wäre die Situation dort auch nicht besser als jetzt. Bei der Frage nach der Verantwortung muss die afghanische Bevölkerung an erster Stelle genannt werden. Die Afghanen sind keine Gruppe Kleinkinder - sie handeln zielgerichtet. Fakt: nach 20 Jahren Militärmission der immer bekämpften Besatzer ergeben sich die Afghanen kampflos den Taliban. Schreckliche Einzelschicksale gibt es überall.
Lieber Herr Bonhorst, der Zwang zur Freiheit funktioniert genauso wenig wie der Zwang zur Liebe. Aber anders tickt die dekadente sogenannte freie Welt halt nicht.
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