Stefan Frank / 24.07.2020 / 16:00 / Foto: Pixabay / 12 / Seite ausdrucken

Die #MeToo-Bewegung erreicht Ägypten

In einem für Ägypten höchst ungewöhnlichen Vorgang haben mittlerweile über hundert Frauen in den sozialen Medien im Internet – u.a. auf Instagram und Twitter – einen Mann bezichtigt, sie sexuell genötigt, vergewaltigt, erpresst zu haben.

Mittlerweile wurde der Beschuldigte, Ahmed Z., ein ehemaliger Student an der renommierten American University in Cairo (AUC), Anfang Juli von der Polizei vorläufig festgenommen. Auch das ist in Ägypten bemerkenswert.

Wie die aus London betriebene englischsprachige Website Egyptian Streets schreibt – die am 2. Juli als erstes über den Fall berichtete –, kam die Welle der öffentlichen Aufmerksamkeit ausgerechnet dadurch zustande, dass jemand versucht hatte, Berichte von Opfern unter den Teppich zu kehren.

„Tausende von Kommentaren“

Demnach wurden die ersten Vorwürfe gegen Z. bereits im Jahr 2018 von einer Studentin der AUC erhoben. Sie habe in einer Facebook-Gruppe namens „RATE AUC PROFESSORS“ (die nicht von der Universität betrieben oder verantwortet wird) Z. beschuldigt, sie und ihre Freundinnen belästigt zu haben. Unter ihren Bericht seien „Tausende von Kommentaren“ geschrieben worden.

Dann sei der Eintrag Ende Juni 2020 – zwei Jahre später – von den Administratoren der Gruppe gelöscht worden. Das empörte offenbar viele Frauen. Am „Morgen des 1. Juli 2020“, so Egyptian Streets,

„wurden in den sozialen Medien Beiträge veröffentlicht, in denen ein ägyptischer Mann in den Zwanzigern der Vergewaltigung, sexueller Übergriffen und sexueller Belästigung beschuldigt wurde. Bis zur Nacht war dieser Mann von mehr als 50 ägyptischen und ausländischen Frauen wegen zahlreicher Sexualverbrechen angeklagt worden, das Versagen von Institutionen wurde aufgedeckt und zwei Hashtags im Zusammenhang mit den Vorwürfen waren die Top-Trends in Ägypten.“

Er drohte, „Schande“ über ihre Familie zu bringen

Die Berichte der Opfer sind oft verstörend detailliert. Die Frauen beschreiben, wann und wo sie Ahmed Z. getroffen hätten, was er zu ihnen gesagt habe, zu welchen sexuellen Handlungen er sie gezwungen habe beziehungsweise habe zwingen wollen und wie er dabei vorgegangen sei.

Etliche Zeuginnen berichten davon, dass er sie erpresst und damit gedroht habe, „Schande“ über ihre Familie zu bringen: Er werde (tatsächliche oder erfundene) sexuelle Kontakte öffentlich machen oder (tatsächliche oder am Computer gefälschte) Nacktfotos der betreffenden Frau verbreiten. Eine der Frauen, die Z. vergewaltigt haben soll, war zum Tatzeitpunkt erst 14. Viele der Frauen berichten davon, welche körperlichen und seelischen Verletzungen Z. ihnen zugefügt habe.

„Es sind zu viele, als dass die Sicherheitsdienste sie stoppen könnten.“

Von einer ägyptischen #MeToo-Kampagne ist die Rede. Mittlerweile ist die Zahl der Frauen, die Z. vorwerfen, sie bedroht, belästigt oder vergewaltigt zu haben, auf über hundert gestiegen. Zeitungen aus aller Welt haben über den Fall berichtet. Für Ägypten ist das etwas Unerhörtes. Es war dort bislang üblich, die Opfer zum Schweigen zu bringen und sie sogar ins Gefängnis zu werfen. Erst im Mai 2020 war eine junge Ägypterin verhaftet worden, nachdem sie in einem Internetvideo davon berichtet hatte, wie sie vergewaltigt worden war.

Anfang 2019 hatte die ägyptische Juristin und Sozialwissenschaftlerin Sahar Aziz von der Rutgers University New Jersey im Interview mit Mena-Watch erklärt, warum aus ihrer Sicht die Behörden in Ägypten gegen die Opfer sexueller Übergriffe vorgehen – statt gegen die Täter. Sexuelle Nötigung sei in Ägypten so sehr gang und gäbe, dass es aussichtslos sei, dem einen Riegel vorschieben zu wollen. Öffentlich geäußerte Beschwerden über Vergewaltigungen aber könnten – wie jeder andere öffentlich geäußerte Protest auch – eine gesellschaftliche Mobilisierung auslösen, die das Regime nicht mehr kontrollieren könne, sagte Aziz damals:

„Ägypten hat eine Bevölkerung von 100 Millionen. Die Lektion, die das Regime aus dem sogenannten arabischen Frühling gelernt hat, ist, niemals zuzulassen, dass die Leute zu dem Punkt kommen, wo sie keine Angst mehr haben, auf die Straße zu gehen und zu protestieren. Sobald sie das tun, sind es zu viele, als dass die Sicherheitsdienste sie stoppen könnten.“

Kairo für Frauen die gefährlichste Stadt der Welt

Laut einer im Oktober 2017 veröffentlichten Umfrage der Thomson Reuters Foundation ist Kairo für Frauen die gefährlichste Stadt der Welt:

„Die ägyptische Hauptstadt … schnitt am schlechtesten ab, wenn es um Frauen verletzende kulturelle Praktiken wie weibliche Genitalverstümmelung und Zwangsehen geht, und sie ist die drittschlimmste Stadt, wenn gefragt wird, wo Frauen von sexueller Belästigung und Gewalt bedroht sind.“

Nach einer Studie der Vereinten Nationen von 2013 wurden 99,3 Prozent der Ägypterinnen schon einmal gegen ihren Willen von Männern angefasst oder haben verbale sexuelle Belästigung erlebt (erst 2014 wurde das in Ägypten überhaupt zu einem Straftatbestand erklärt). Laut der Studie ereignen sich die meisten Fälle von sexueller Nötigung in Ägypten im öffentlichen Raum; auf der Straße, in öffentlichen Verkehrsmitteln oder in Einkaufszentren. Nur ein Prozent der Opfer gab an, die Tat bei der Polizei angezeigt zu haben.

Weltweit Schlagzeilen machte 2011 der Fall der amerikanischen Fernsehkorrespondentin Lara Logan, die, während sie für den Fernsehsender CBS vom Tahrir-Platz in Kairo berichtete, von einem riesigen Mob von Männern umringt wurde, die ihr die Kleider vom Leib rissen und sie über 25 Minuten vergewaltigten, während ihr Dolmetscher vergeblich um Hilfe schrie.

„Ich habe keinen Zweifel daran, dass ich eine von vielen Frauen war, die in dieser Nacht auf dem Tahrir-Platz vergewaltigt und sexuell angegriffen wurden, und dass die meisten dieser Opfer Ägypterinnen waren und diese Angriffe weltweit keine Schlagzeilen machten“, schrieb Lara Logan in einem am Donnerstag dieser Woche auf Newsweek veröffentlichten Beitrag.

Logan, die heute Moderatorin beim Nachrichtensender Fox News ist, sagt, es erfülle sie mit „Hoffnung“, „dass die Frauen Ägyptens für ihre eigene ‚Me Too’-Bewegung in die sozialen Medien gegangen sind, über ihre Erfahrungen mit sexuellen Übergriffen gesprochen haben und online zusammengekommen sind, um sich gegenseitig zu unterstützen“.

Dieser Beitrag erschien zuerst bei Mena-Watch.

Foto: Pixabay

Sie lesen gern Achgut.com?
Zeigen Sie Ihre Wertschätzung!

via Direktüberweisung
Leserpost

netiquette:

Richard Loewe / 24.07.2020

der Anteil der Frauen, die in Aegypten sexuell belaestigt wurden, liegt bei exakt 100%. Mein Frau ist gebuertige Aegypterin und wenn eine unverschleierte Frau alleine unterwegs ist, ist sie fuer Frauen und Maenner Freiwild. Aegyptische Maenner sind, hoffe ich jedenfalls, die widerlichsten Menschen der Welt. Natuerlich nicht alle: ich kenne viele richtig tolle Kerle, aber der ‘normale’ Aegypter ist ein echtes Gesamtkunstwerk. Als ich mich schuetzend vor Mitarbeiterinnen stellte, wurde mir regelmaessig gesagt, ‘Du bist verrueckt, der laesst Dich umbringen oder von der Mukhabarat verhaften.’ Ich lebe noch und die Verhaftung durch die Geheimpolizei war auch nur halb so schlimm. Es gibt genug Aegypter, denen das (deutsche) Bundesverdienstkreuz verliehen wurde, obwohl sie eher 25 Jahre Haft verdient haetten. Der islam ist was Feines, fuer Maenner ohne Moral.

Arnold Warner / 24.07.2020

Als würde sich dort etwas ändern! Achmed Z. wird seinen Weg machen, von den Frauen wird man bald nichts mehr hören. Ägypten ist ein islamisches Land und Achmed ein Mann. Damit ist alles gesagt.

Sabine Heinrich / 24.07.2020

@Harald Unger: “Auch deutsche Männer vergewaltigen Frauen” - dieser Satz meiner Uraltfreundin - nachdenklich sonst bei Kleinigkeiten - aber dem linken Geist stets gewogen - führte nach einigen Gesprächen über die Flüchtlingspolitik und Gewalt von Moslems gegenüber Frauen (den Islam sowieso) letztendlich dazu, dass wir - um unsere Freundschaft nicht zu gefährden (aus meiner Sicht jedenfalls) - über Politisches nicht mehr reden. Ich “durfte” mir schon vor Jahren nur Entschuldigungen für die übergriffigen muslimischen Männer auf Frauen anhören und anderes kriminelles Verhalten ohnehin. Ein Wort über die Opfer - natürlich absolute Fehlanzeige! Engagiert sich diese Frau für misshandelte Frauen? Wieder Fehlanzeige. Stattdessen gibt sie einer Muslimin (mit Kopftuch),die hier - trotz unsicheren Status’-  inzwischen ihr 3. Kind bekommen hat (einen Mann gibt es auch) - kostenlosen Deutschunterricht. Ich wage es, dies hier zu schreiben, weil ich nicht befürchten muss, dass irgend jemand sie oder mich erkennt - weil schlicht und ergreifend aus meinem gutbürgerlichem, fern jeder Krawallszene Lebende und nicht auf öffentliche Verkehrsmittel Angewiesene Umfeld diesen Blog liest - weil er rrrrächtz ist und sich lieber bei der Meinungsbildung auf unsere zwangsfinanzierten TV- Programme verlässt und auch noch die linke Indoktrination durch die gleichgeschalteten Zeitungen (Ich sage nur: Redaktionsnetzwerk Deutschland) unkritisch und oft als einzige Wahrheit gläubig hinnimmt. Im bürgerlichen Wolkenkuckucksheim lässt es sich trefflich leben und die Augen vor der Realität verschließen. Wenn dann dereinst sogar in Hinterposemuckel ein paar Banden sich nehmen, was sie wollen - das ist meine Horrorvision für spätestens in 10 Jahren - werden die Gutmenschen selbst mit dem Messer an der Kehle (oder schon im Bauch) behaupten, dass auch deutsche Männer so etwas tun. Die rosa Brille zerbirst zuletzt!

Wolfgang Richter-Kirsch / 24.07.2020

Schön zu erfahren, daß sich Frauen in Ägypten gegen Unterdrückung wehren. Aber der Vergleich mit #metoo hinkt. Diese ägyptischen Frauen sind mutig und gehen ein hohes Risiko ein! #metoo ist eine feiger Diffamierungsverein.

Hans-Peter Dollhopf / 24.07.2020

Das dauerte ja, doch hat wohl wegen gegenweltlicher arabischer Frühlingsgefühlerei nie zu einem Indian Summer stattgefunden. ramadan

Sabine Lotus / 24.07.2020

Geduld H@rr Wilken, Geduld.

F. Auerbacher / 24.07.2020

@Harald Unger: Ach ja, interessante Zahlen haben Sie da. So, es sind also 9 Mio Frauen am Ende des 2. Weltkriegs vergewaltigt worden, ein Drittel starb daran und ein weiteres Drittel beging Selbstmord. Das macht 6 Mio. Insgesamt starben nach Wiki (andere Quellen haben ähnliche Zahlen) in Deutschland im 2. Weltkrieg 5,19 Mio Soldaten und 1,17 Mio Zivilisten, also insgesamt 6,36 Mio Menschen. Hmmmm, da stimmt doch was nicht, oder irre ich mich? Ich kann Ihren Zorn verstehen, aber Ihre Zahlenzaubereien gar nicht.

Sebastian Weber / 24.07.2020

neee - das kann nicht sein. Muslime tun so etwas nicht. Fragt unsere Grüninnen, die wissen es genau.  Wenn diese feinen Herren bei uns mal übergriffig werden, sind die deutschen Schlampen mit den viel zu kurzen Röcken und dem unverschleierten Gesicht selbst schuld.

Sabine Lotus / 24.07.2020

Na sowas. Wie steht es eigentlich mit BLM im Arabischen Raum? Ich meine so im Angesicht des Umstands, daß die Arabischen Völker am Sklavenhandel jetzt nicht ganz unbeteiligt waren. Wann sehen wir den ersten Scheich in ‘acht Minuten Knie Unterwerfungspose’ (klaaaar :)? Wird noch spannend.

Rainer Niersberger / 24.07.2020

Mit dem Islam hat das nichts zu tun. Ich vermute, das sind Spaetfolgen einer Kolonisierung, in Ägypten besonders ausgeprägt, oder Fernwirkungen der alten, weissen Männer des Westens. Spaetestens! seit Schirmbeck, alles andere als ein Nazi und Islamphobiker, weiss man um die Zustaende in Nordafrika, die allerdings keine der linksgruenen Feministas oder Genderistas hinter dem Ofen vorlocken. Die schrille Dauerempoerte Roth schweigt besonders laut. Wichtig ist, dass Weinstein seine 23 Jahre, warum nicht gleich den “Stuhl”?, fuer sexuelle Belästigung bekommen hat. Wer die massive psychische Erkrankung der westlichen Gesellschaften noch nicht erkannt hat, dem ist nicht zu helfen. Den Frauen in Ägypten und anderswo wuensche ich viel Erfolg und gute Nerven. Das wird sehr “steinig” , denn der Islam befindet sich, im kranken Westen resp. seinen Herrscherinnen und ihren Apologetinnenen noch gefoerdert, bekanntlich auf dem Vormarsch. Naheliegenderweise sollte Merkel die an Überdruck und Impulskontrolle, bekanntermaßen ein genetisches Problem der “Heissbluetigen” , leidenden? ägyptischen Herren einladen. Hier gibt es immerhin “Objekte” , die nicht einmal von Allah, er sei gepriesen, geschützt werden, soweit, der weissen Androgynen überdrüssig, Widerstand geleistet wird. Ueber den evolutionären (End) Sieg gibt es ohnehin nichts zu deuteln. Alles nur Satire.

Weitere anzeigen Leserbrief schreiben:

Leserbrief schreiben

Leserbriefe können nur am Erscheinungstag des Artikel eingereicht werden. Die Zahl der veröffentlichten Leserzuschriften ist auf 50 pro Artikel begrenzt. An Wochenenden kann es zu Verzögerungen beim Erscheinen von Leserbriefen kommen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Verwandte Themen
Stefan Frank / 22.09.2020 / 16:00 / 9

Zeitgeschichte: Die Tragik des Libanon

Am 4. August 2020 wurde der Libanon wieder einmal in seinen Grundfesten erschüttert: Im Hafen von Beirut explodierten 2750 Tonnen Ammoniumnitrat, die in einem Speicher…/ mehr

Stefan Frank / 17.09.2020 / 06:01 / 84

Lobgesang auf Plünderungen und Gewalt

Die Plünderer und Marodeure, die seit fast vier Monaten in amerikanischen Großstädten wie Portland, Seattle oder Chicago das tun, was sie am besten können –…/ mehr

Stefan Frank / 14.09.2020 / 16:00 / 7

Wie Israel-Boykotteure und Terroristen zusammenarbeiten

In Zusammenhang mit Ermittlungen gegen die New IRA – eine Nachfolgeorganisation der nordirischen Terrororganisation IRA – ist in Großbritannien der arabisch-palästinensische BDS-Propagandist Dr. Issam Hijjawi (62) verhaftet…/ mehr

Stefan Frank / 12.09.2020 / 06:00 / 67

Die Story hinter Ground Zero und die Lehre des 12.9.1970

Vor 19 Jahren, am 11. September 2001, entführten Dschihadisten, die zum Terrornetzwerk Al-Qaeda des saudi-arabischen Bauunternehmers und Afghanistan-Kämpfers Osama bin-Laden gehörten, vier Verkehrsflugzeuge. Zwei davon…/ mehr

Stefan Frank / 08.09.2020 / 16:00 / 23

Arabische Unsitte: Freudenschüsse, die den Tod bringen

In den arabischen Teilen Israels häufen sich die Fälle, bei denen Menschen aus heiterem Himmel von Kugeln verletzt oder getötet werden – oft, ohne dass…/ mehr

Stefan Frank / 01.09.2020 / 06:10 / 63

USA: Die tägliche Angst vorm Straßenterror

In der Nacht von Samstag auf Sonntag haben Linksextremisten in Portland, Oregon, offenbar einen Unterstützer von Präsident Donald Trump erschossen, der an seiner Kleidung zu…/ mehr

Stefan Frank / 15.08.2020 / 06:00 / 107

Die Frau, unter der Joe Biden Präsident werden könnte

Joe Biden, der Präsidentschaftskandidat der amerikanischen Demokraten, hat die kalifornische Senatorin Kamala Harris – eine frühere Generalstaatsanwältin (Attorney General) des Bundesstaates Kalifornien – zu seiner…/ mehr

Stefan Frank / 12.08.2020 / 14:00 / 6

Bessere Geschäfte dank arabischer Boykottaufrufe

Ein arabisch-israelischer Hersteller von Tahini (Sesampaste), der zum Ziel einer arabischen Boykottkampagne geworden ist, nachdem die Firma an eine Organisation für die Rechte von LGBT-Personen gespendet hatte,…/ mehr

Unsere Liste der Guten

Ob als Klimaleugner, Klugscheißer oder Betonköpfe tituliert, die Autoren der Achse des Guten lassen sich nicht darin beirren, mit unabhängigem Denken dem Mainstream der Angepassten etwas entgegenzusetzen. Wer macht mit? Hier
Autoren

Unerhört!

Warum senken so viele Menschen die Stimme, wenn sie ihre Meinung sagen? Wo darf in unserer bunten Republik noch bunt gedacht werden? Hier
Achgut.com