Stefan Frank / 16.08.2021 / 11:00 / Foto: Worldsite9937 / 10 / Seite ausdrucken

Die Methode Omri Boehm (Teil 3): Unsichtbarmachen arabischer Akteure

In Omri Boehms Welt kommen Araber nicht als handelnde Akteure, sondern nur als Opfer angeblicher jüdischer Verbrechen vor. Damit stellt er die reale Geschichte auf den Kopf.

Man stelle sich Folgendes vor: Ein Autor veröffentlicht ein Buch über den Zweiten Weltkrieg und verschweigt darin, dass Deutschland den Krieg begonnen hat. Er verschweigt die erklärten deutschen Kriegsziele, die Offensiven der Wehrmacht, die deutschen Luftangriffe auf Warschau, Rotterdam und England, die massenhafte Ermordung von Juden durch Wehrmacht und SS. Er verschweigt die Massaker von Oradour, Lidice, Sant’Anna di Stazzema oder Kalavryta ebenso wie die endlos lange Liste sonstiger von den Deutschen begangenen Kriegsverbrechen, einschließlich der Versklavung und Ermordung von Kriegsgefangenen und Zivilisten.

Stattdessen redet er ausschließlich von den Taten der Alliierten: wie sie deutsche Städte bombardierten und anzündeten, Kriegsverbrechen an deutschen Gefangenen verübten, deutsche Wohnungen plünderten, Millionen Deutsche aus Ostpreußen, Schlesien, Hinterpommern und dem Sudetenland vertrieben und in Deutschland eine Besatzung errichteten. Diese Besatzung stellt der Autor dann womöglich noch als völkerrechtswidrig dar. Derartige Bücher existieren, sie werden seit Jahrzehnten in rechtsradikalen Verlagen verlegt und haben viele Leser, die dies für die wahre Geschichte des Zweiten Weltkriegs halten.

Eine ähnliche Form der Geschichtsklitterung und Schuldumkehr wird von Israelhassern seit Jahrzehnten im Hinblick auf den arabisch-israelischen Krieg von 1948 betrieben. Das Ziel: die Rollen von Angegriffenen und Angreifern zu vertauschen. Die Juden sollen als Täter erscheinen, der jüdische Staat als ein von Anfang an verbrecherisches, illegitimes Projekt. Die Entscheidung der arabischen Führer, den UN-Teilungsplan für Palästina abzulehnen und stattdessen einen Krieg gegen den neu gegründeten Staat Israel zu führen, um diesen zu vernichten, soll vergessen gemacht werden. Die Geschichtsschreibung wird in den Dienst der Anti-Israel-Ideologie gestellt, die Geschichte so umgeschrieben, dass sie zu einem Werkzeug für gegenwärtige Zwecke wird. Mit der Geschichte, wie sie sich wirklich ereignet hat, ginge das nicht, weil Israel in ihr das Opfer war, nicht der Aggressor. „Während der ersten vierzehn Tage im Leben des neugeborenen Staates“ Israel, schrieb der Augenzeuge Arthur Koestler 1949,

„sah es so aus, als müsste er das Schicksal der kleinen Kinder unter Herodes teilen, deren zarte Körper dem Schwert zum Opfer fielen. Der 15. Mai, das Datum der offiziellen Beendigung des britischen Mandats, war der verabredete Tag X, an dem die Armeen von fünf souveränen arabischen Staaten von Norden, Osten und Süden in Palästina einmarschierten. Es schien, als wären die Tage des neuen Staates gezählt und eine schnelle Kapitulation die einzige Chance der Juden, einem großen Blutvergießen zu entgehen. Entgegen allen Erwartungen behaupteten sich die Männer der Haganah.“

X-ter Aufguss der Geschichtsklitterung

Diese historische Tatsache wollen die Israelhasser auslöschen und an ihre Stelle ihre eigene, fiktionale Geschichte rücken, ein stets gleiches Propagandanarrativ, das der israelische Historiker Benny Morris vor einigen Jahren prägnant zusammenfasste:

„Die Juden vertrieben die Araber aus ihren Orten und fuhren damit auch in den Nachkriegsjahren fort. Was stattfand, war nicht ein Konflikt zwischen zwei nationalen Bewegungen, die beide legitime Ansprüche hatten. Genau genommen war es nicht wirklich ein Krieg. Es gab lediglich Vertreibungen und sonst nichts.“

In seinem Buch Israel – eine Utopie bietet Omri Boehm den x-ten Aufguss dieser Geschichtsklitterung. In seiner Version des israelischen Unabhängigkeitskriegs gibt es keine Konfliktparteien, keine arabischen Armeen, keine Massaker an Juden, keine Gefechte. Stattdessen ist der Krieg einfach „ausgebrochen“ – man weiß nicht, wie und warum –, und er bestand nur in einer Abfolge von Verbrechen, die die Juden angeblich an den Arabern verübt hätten, inklusive der „Nakba“, die Boehm als die „Vertreibung von Palästinensern im Zuge der israelischen Staatsgründung“ definiert. Die israelische Staatsgründung ist also für ihn die Ursache der Malaise – und nicht das schlechte Urteilsvermögen der arabischen Führer, die statt des UN-Teilungsplans den Krieg wählten, weil sie hofften, auf diese Weise das ganze Palästina für sich selbst zu bekommen.

Boehm, das sollte man an dieser Stelle vielleicht erwähnen, lebt in einem Paralleluniversum, wo man Israel als einen „der Kritik enthobenen Staat behandel[t]“, ja: wo „der jüdische Staat der Sphäre rationaler, universalistischer Kritik enthoben“ ist. „Deutsche Intellektuelle“ spüren dort, wann immer sie „zu Israel Stellung beziehen sollen“, nicht etwa einen Endorphinrausch, sondern vielmehr ein „Unbehagen“. Diese Unpässlichkeit hat mittlerweile sogar zu einer „Weigerung“ geführt, „offen über Israel zu sprechen“, und es gibt dort Deutsche, die „Israel aus Verantwortung für die deutsche Vergangenheit nicht kritisieren“ wollen. Unglaubliche, fantastische Zustände.

Krieg mit nur einer Kriegspartei?

Zu einem Krieg gehören mindestens zwei Kriegsparteien, doch bei Boehm gibt es nur eine, die Juden. Die palästinensischen Araber sind für ihn ausschließlich Opfer, und die angreifenden arabischen Armeen kommen praktischerweise gar nicht erst vor. Wenn jemand nicht weiß, dass Ägypten, Syrien, Transjordanien, der Libanon und der Irak gleich nach der israelischen Unabhängigkeitserklärung den neugegründeten Staat Israel angegriffen haben, mit dem erklärten Ziel, ihn zu vernichten, wird er es von Boehm nicht erfahren. Über die zahlreichen von arabischen Armeen und Milizen verübten Gräueltaten an Juden – etwa das Krankenwagenkonvoimassaker am Mount Scopus in Jerusalem am 13. April 1948, das Massaker von Kfar Etzion am 13. Mai 1948 oder das Massaker in der Ölraffinerie von Haifa – hüllt Boehm den Mantel des Schweigens.

Den UN-Teilungsplan von 1947 erwähnt Boehm einmal im Vorbeigehen, an einer Stelle, wo es darum geht, dass der spätere israelische Ministerpräsident Menachem Begin damals noch „jeden territorialen Kompromiss“ „abgelehnt“ habe, während Ben-Gurion „bekanntlich den Teilungsplan der UN für Palästina feierte“. Dass dieser nicht umgesetzt wurde, weil die arabischen Staaten und das von Amin el-Husseini geführte Arab Higher Committee (AHC) – das eine arabische Regierung für ganz Palästina sein sollte – jegliche Koexistenz mit den Juden ablehnten, sagt Boehm nicht. Nirgendwo erwähnt er, dass der Krieg von 1948 von der Arabischen Liga jahrelang geplant worden war:

  • Am 9. Juni 1946 beriet sie bei ihrer Konferenz in Bludan, Syrien, über eine bewaffnete Intervention in Palästina.
  • Am 16. September 1947 sprach sich das Politische Komitee der Arabischen Liga bei einer Konferenz in Sofar, Libanon, dafür aus, die Araber in Palästina mit Geld und Waffen zu unterstützen.
  • Am 12. Dezember 1947 beschloss die Arabische Liga bei ihrem Treffen in Kairo die Bewaffnung von 3.000 arabischen „Freiwilligen“ und deren Transfer über Syrien nach Palästina. Dabei handelte es sich zum großen Teil um syrische Söldner, die für das Vichy-Regime gekämpft hatten, dazu einige frühere SS-Soldaten aus Europa und spanische Falangisten. Diese „Arabische Befreiungsarmee“ wuchs bis zum Frühjahr 1948 auf 7.000 Kämpfer an. Ihr Emblem: ein arabischer Krummdolch (Handschar), der einen Davidstern ersticht.

Azzam Pasha, der Generalsekretär der Arabischen Liga, kündigte 1947 an, der Krieg der arabischen Staaten gegen die Juden Palästinas werde ein Vernichtungskrieg und ein folgenschweres Massaker“, über das nachfolgende Generationen „wie über die Massaker der Mongolen und die Kreuzzüge sprechen“ würden.

Noch vor der arabischen Invasion verübte die Arabische Befreiungsarmee 1947/48 zahlreiche Überfälle auf jüdische Ortschaften und Kibbuzim. Es gelang ihnen zudem, die wichtigen Straßen des Landes unter ihre Kontrolle zu bringen. Jerusalem und die jüdischen Ortschaften waren Anfang 1948 von der Außenwelt abgeschnitten. Innerhalb Jerusalems war wiederum das jüdische Viertel völlig isoliert. Nachdem die jordanische Armee (Arabische Legion) das jüdische Viertel am 27. Mai erobert hatte, wurden alle Juden vertrieben und die Synagogen gesprengt, unter ihnen die berühmte Hurva-Synagoge. Der jüdische Friedhof auf dem Ölberg wurde geschändet, Grabsteine weggeschafft und als Baumaterial missbraucht.

Wie die jordanische Armee das jüdische Viertel Jerusalems und Kfar-Etzion auslöschte, lieferte eine böse Vorahnung auf das, was die Arabische Liga im Rest Palästinas geplant hatte und in die Tat umgesetzt hätte, wäre sie siegreich gewesen.

Omri Boehm erzählt eine völlig andere Geschichte. „Obwohl während des israelischen Unabhängigkeitskriegs rund siebenhunderttausend Palästinenser gewaltsam vertrieben“ worden seien, behauptet er etwa, habe „die israelische Gesellschaft die Bedeutung ihrer eigenen Geschichte erfolgreich verdrängt.“ Boehm spricht von der „gewaltsame[n] massenhafte[n] Vertreibung von Palästinensern im israelischen Unabhängigkeitskrieg“ und davon, dass „in der Vorstellung der israelischen Bevölkerung“ „hunderttausende Palästinenser auf wundersame Weise einfach aus ihren Häusern [verschwanden], nachdem der Unabhängigkeitskrieg ausgebrochen war.“ Der Unabhängigkeitskrieg ist also ausgebrochen, und die Opfer waren „hunderttausende Palästinenser“. So, wie Boehm arabische Akteure verschwinden lässt, so auch jüdische Opfer. Zur jüdischen Opferbilanz des arabischen Angriffs gehören über sechstausend Tote, tausende Schwerverletzte und Verstümmelte, die Zerstörung von Kfar Etzion, die Vertreibung der Juden aus der Jerusalemer Altstadt, aus Judäa und Samaria sowie die gleichzeitige Vertreibung hunderttausender Juden aus arabischen Ländern und die Beschlagnahmung von deren Häusern und Besitztümern. Nichts davon erfährt der Leser in der Version der Geschichte des Krieges, die Boehm erzählt.

Araber sind für Boehm keine Akteure

Seine Geschichtsklitterung besteht indessen nicht nur darin, dass er den arabischen Überfall auf Israel und die von arabischen Armeen und Milizen verübten Massaker verschweigt – er geht noch viel weiter: Von jeglichem Handeln arabischer Regierungen und der Arabischen Liga erfährt der Leser nichts, ebenso wenig wie von der Existenz der arabischen Armeen und Milizen und dem von Amin el-Husseini geführten Arabischen Hochkomitee. Araber als Handelnde, als Akteure, die Absichten verfolgen und dazu Mittel wählen, kommen bei Boehm schlicht nicht vor. Sie handeln bei ihm nicht, sie erleiden nur und werden, kaum dass der Staat Israel ausgerufen ist, aus heiterem Himmel zu Flüchtlingen. Wann immer Boehm Araber erwähnt, sind sie passive, wehrlose und unschuldige Opfer. Arabische Soldaten und Milizionäre scheint es gar nicht gegeben zu haben, und damit eigentlich auch keinen wirklichen Krieg.

Dadurch, dass Boehm arabische Akteure verschwinden lässt, braucht er sich mit ihren Taten nicht auseinanderzusetzen, und die Verantwortung für alles, was während des Krieges und danach passiert ist, liegt automatisch bei den Juden. Deren Handeln muss dem Leser als eine irrationale und unprovozierte Aggression erscheinen. Warum haben sie sich eigentlich bewaffnet und Milizen gebildet? Da Boehm von keinem arabischen Angriff berichtet, kann es ja keine Selbstverteidigung gewesen sein. Boehm liefert folglich eine andere Erklärung: Das „düstere Geheimnis“ des Zionismus sei, dass die Juden schon vor dem Krieg „gewaltsame Massenvertreibungen von Palästinensern“ geplant gehabt hätten, diese seien „Teil des Kriegsgrunds“ gewesen. Boehm ist also mit dem Umschreiben der Geschichte schon so weit vorangekommen, dass Israel seiner Meinung nach den Krieg begonnen hat, denn einen Kriegsgrund macht ja nur ein Angreifer geltend, nicht der Angegriffene. Wie die Juden es geschafft haben, die arabischen Regierungen davon zu überzeugen, sie doch bitte in der Nacht zum 15. Mai 1948 anzugreifen, damit es für die Welt so aussieht, als wären sie die Angreifer, das wird wohl für immer ein düsteres Geheimnis des Zionismus bleiben.

Teil 1 finden Sie hier.

Teil 2 finden Sie hier.

Dieser Beitrag erschien zuerst bei Mena-Watch

Foto: Worldsite9937 CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons

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Leserpost

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Franz Klar / 16.08.2021

Was machen wir jetzt mit diesem Böhm , diesem Allerschlimmsten ?  Er soll ja Israeli sein , der in den USA lebt . Das muß Teil 4 uns sagen .

Ralf Pöhling / 16.08.2021

Man fragt sich, was Menschen wie Boehm antreibt. Vielleicht war ihm sein Dienst im Shin Bet zuwider oder er hat dort Dinge erlebt, mit denen er nicht klar kam. Was dann eventuell zur Umkehrung der Tatsachen führte. Es kommt ja durchaus vor, dass Veteranen im Nachgang ihrer aktiven Zeit zur genau umgekehrten Sichtweise neigen, weil sie mit einer falschen bzw. idealisierten Erwartungshaltung und damit einer geschönten Vorstellung in die Landesverteidigung eingestiegen sind. Der Kriegsdienst ist hart und dreckig. Allerdings nicht nur in Israel, sondern überall auf der Welt. Aber es gibt Situationen, da kann man ihm einfach nicht ausweichen. Weil man eben nicht in Ruhe gelassen wird. Die Geschichtsbücher sind voll davon. Und die über die Jahrhunderte angesammelten Geschichtszeugnisse der Notwendigkeit, das eigene Leben und das eigene Biotop gegen andere abzugrenzen wie auch mit Waffengewalt zu verteidigen, sieht man überall auf der Welt: Stadtmauern, Trutzburgen und unzählige im Boden verscharrte Leichen und ihre dahinrostenden Waffen findet man überall. Wenn man sie denn offenen Auges zur Kenntnis nimmt und diese Zeugnisse nicht nur als museale Wertgegenstände, sondern als Narben der eigenen Geschichte zu akzeptieren lernt. Die Welt ist nicht friedlich. Sie war es nie und wird es niemals sein. Die Menschen sind im Kern ihres Wesens nicht friedlich, denn anderen etwas wegzunehmen ist einfacher, als es selbst zu erschaffen. Und den Juden ist über ihre gesamte Existenz hin immer wieder genau dies widerfahren. Was dann zur Trutzburg Israel führte. Ohne den Staat Israel wären die Juden längst Geschichte. Der Nationalstaat ist das Bollwerk gegen die Entrechtung und Ermordung des eigenen Volkes. Dass die Verteidigung dieses Bollwerks bisweilen sehr unangenehme Seiten mit sich bringt, liegt jedoch nicht an seinen Verteidigern, sondern an denen, die die Existenz dieses Bollwerks überhaupt erst nötig machen. Den Angreifern. Und diese sollte man nicht ausblenden.

Konrad Wilhelm / 16.08.2021

Das beste Buch, das ich seit vielen Jahren zu dem Thema las : Jeshajahu Leibowitz : Gespräche über Gott und die Welt mit Michael Shashar. Dvora Verlag 1987 .  Unbedingt lesen , Sie werden davon nicht loskommen und andere Erkenntnisse gewinnen. Habe das Werk mehrfach ausgeliehen, alle haben es später gekauft.

Hartwig Hübner / 16.08.2021

Die Juden leben seit Anbeginn der Zeit, seit Adam und Eva, im Westjordanland. Da wußte noch kein Mensch, was ein Muslim ist. # Das Gebiet von ganz Palästina ist jüdisches Gebiet. # Die erbarmungslosen Massaker im Westjordanland an Juden sind schreckliche Zeugnisse der Verlogenheit der Muslime. # Leider hat die atheistische Möchtegern-Wissenschaft (von Linken, Grünen so heißgeliebt) den modernen Menschen das Hirn vernebelt und dumm gemacht und auf das Niveau von Eseln heruntergehoben. # Seit dem Ende des osmanischen Reiches hat die Welt die Juden mindestens zweimal betrogen, übers Ohr gehauen. # Die meisten kapieren immer noch nicht, um was es in Wahrheit geht. # Israel, ist der beste (jüdisch-christliche) GOTTESBeweis. # Von 10 Juden wurden 9, nach 70 nach Christus, nach der Zerstörung des 2. Tempels in Jerusalem, auf die ganze Welt verteilt. # Im Jahr 1882 begann diese wieder nach Israel zurückzukehren. Bis heute ist das so. Bereits 3 Millionen dieser Juden sind zurückgekehrt. Und es geht weiter. # Ein Tag nach der Gründung des Staates Israel (14. Mail 1948?) begannen die haßerfüllten Muslime, die fürchterliche Arbeit Adolf Hitlers, fortzusetzen, ohne Gnade. Ein Jahr in etwa dauerte der Krieg gegen die Muslime. Was sehr wenige wissen, wo sehr viel gelogen wird, keine USA, niemand, kein Mensch half den Juden bei diesem Krieg, bei dem es ums Überleben ging. Die Juden waren eindeutig die Schwächeren. Neun muslimische Nationen wollten die TOTALE VERNICHTUNG aller Juden. # Und was geschah? Hahahahahah. # Seitdem ist der Muslim zutiefst GEDEMÜTIGT, in seinem Innerstem, maximal hart “verletzt”, verwundet, getroffen. # Jede weitere Niederlage gegen die Juden, erhöht die “Schmach”.  # Juden haben ununterbrochen immer in Blabla-Palästina gelebt. Das Land gehört, wenn, nur den Juden. Der Rest ist Logik.

Joerg Machan / 16.08.2021

Bei der UNO kommt der Begriff “Palästinenser” erstmals 1974 vor. Ein Volk von Palästinensern ist eine Erfindung von Jassir Arafat nach der Niederlage im 6-Tage-Krieg. Historische Funde, die ein palästinensisches Volk belegen, gibt es nicht. Was übrig bleibt sind arabische Nomaden, die 1948 von den Arabern weggeschickt wurden, um besser gegen die verhassten Juden kämpfen zu können.

Edgar Jaeger / 16.08.2021

Nu was erwarten Sie schon von einem woken Jecken. So wie die “arischen” Deurschen können Sie mir dem Konstrukt Nation bzw Heimat nichts anfangen. Was ich nicht verstehe ist, dass auf der einen Seite niemand illegal sei besonders Drogendealer, Vergrwaltiger etc. Aber die Israelis in Jehuda und Samaria illegal sind.

Frank Stricker / 16.08.2021

Den Unterschied zwischen Israel und den Ländern drumherum mit ca. 100 Millionen Muslimen sieht man sogar schon aus dem Weltall, Israel schön grün und die arabischen Nachbarländer grau in grau !

Harald Unger / 16.08.2021

Es muss außerordentlich belastend sein, so ein widerliches Machwerk zu lesen, um der Chronistenpflicht genüge zu tun. - - - Dem cleveren Ägypter, Mobster und $ Milliardär Arafat gelang es, die erfolgreichste Geschichtsfälschung der Zeitgeschichte zu inszenieren. Seinen original Nazi-Style Faschismus als linkes Projekt zu kostümieren. Ein Verfahren, das während Obama I von Politischen Stiftungen und Think Tanks aufgegriffen wurde, indem man das Kunststück fertigbrachte, die Globalisierung des damaligen Neoliberalismus, das! Hassobjekt des Marxismus, in eine marxistische Sprache und Methodik zu verkleiden. (Zu der Zeit wurden die heutigen Zurichtungsmethoden CorrectnessGenderInvasionKlimaRassismus als Herrschaftsinstrumente entdeckt und seither gehypt.) - - - Westeuropa wird den höchsten Preis dafür zahlen, seit einem halben Jahrhundert gewogen und für zu leicht befunden zu sein. Alles, was der polit-mediale Komplex, seine willigen Helfer und Mitläufer Israel an den Hals wünschten, findet nunmehr seine Erfüllung eben hier in Westeuropa. Am Israel Chai.

Daniel Oehler / 16.08.2021

Arabische, überwiegend moslemische Männer nicht als Akteure, sondern nur als schwache, hilflose “Opfer”? Das ist die schlimmstmögliche Demütigung islamischer Männer durch “Ungläubige”. Das Gejammer über “Diskriminierung” von Moslems wird jetzt konsequenterweise als Babygeschrei abgetan. Der Irrsinn steht in der gutmenschlich-rassistischen Tradition des Verunglimpfens von Bewohnern der Dritten Welt als “unschuldige Wilde”. Afrikaner und Araber werden pauschal wie Kinder behandelt, über deren “Dummheiten” man - und vor allem frau - öfter hinwegsieht, als es den Täter(Innen) gut tut. Wer andere Menschen als pöbelnde Kinder behandelt, will sie mit dem liebsten Herrschaftsmittel der Deutschen, der penetranten Belehrung, in die Knie zwingen.

Zdenek Wagner / 16.08.2021

Wenn Muslime etwas extrem gut beherrschen, außer AK-47 und Bomben, dann ist es die ewige Opferrolle.  Ne kleine Denkaufgabe: man schaue sich an, was Juden aus Israel gemacht haben, nämlich einen hoch modernen Staat mit einer exzellenten medizinischen Versorgung und einer ebenso exzellenten Armee, und dann stelle man sich vor, was die palästinensischen Muslime aus dem selben Landstrich gemacht hätten! Viel Spaß dabei.

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