Zeigen Sie bitte Ihre Wertschätzung für unabhängigen Journalismus und
ermöglichen Sie, dass Achgut.com weiterhin unangepasst und kritisch sein kann!
Leserbriefe können nur am Erscheinungstag des Artikel eingereicht werden. Die Zahl der veröffentlichten Leserzuschriften ist auf 50 pro Artikel begrenzt. An Wochenenden kann es zu Verzögerungen beim Erscheinen von Leserbriefen kommen. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Ebenfalls bei →notthebee dot com←: Hundertjähriger britischer Veteran des 2. WK sagt im Interview bei „Good Morning Britain“: ♦My message is, I can see in my mind’s eye, rows and rows of white stones, all the hundreds of our friends that gave their lives, for what? The country today? No, I’m sorry, the sacrifice wasn’t worth the result that it is now. […] What we fought for was our freedom. Even now it’s a damn sight worse than what it was when I fought for it.♦ Meine Botschaft ist: Ich sehe vor meinem inneren Auge Reihen über Reihen weißer Steine, all die Hunderte unserer Freunde, die ihr Leben gaben. Wofür? Für das Land heute? Nein, tut mir leid, das Opfer war das Ergebnis nicht wert. […] Wofür wir gekämpft haben, war unsere Freiheit. Und jetzt ist es um sie sogar noch noch viel schlimmer bestellt als damals, als ich dafür kämpfte.
In Deutschland abgesagte und umbenannte Weihnachtsmärkte sind inzwischen auch in Florida, USA, ein Thema: ♦notthebee dot com slash article slash german-town-cancels-christmas-market-because-they-cant-afford-security… ♦ Bitte das nostalgische Bild beachten! >>Not the Bee is a humor-based news, opinion, and entertainment site […] it’ll feature some absurd and hilarious (but real) news that seems like it should definitely be satire.<< ↔„Not the Bee“ ist eine humorige Nachrichten-, Meinungs- und Unterhaltungsseite […] bietet absurde und komische (aber wahre) Nachrichten, die man für Satire halten könnte.
Französinnen sind uneinnehmbar. Schade, daß mir mein Chip weitere Aussagen verweigert. Ich habe noch nie mit einer Französin geschlafen. Die Spanierinnen? Ausgemachte Spezialistinnen für das letzte Wort. Deutsche Mädchen? Sie verlieren gerade alles, wenn sie nicht aufpassen. Das mit dem Chip war ein Scherz.
@Gregor Waldersee: Windstille vor dem vom Wetterdienst angekündigten Hurrikan, Kaninchen vor der Schlange, Grabplatte über dem Land, Mehltau über dem Land… Die Mehrheit der Wähler wollte es offensichtlich genau so haben. Und was für mich das Schlimmste ist: Die Leute merken immer noch nichts; sie vertrauen auf „Grünen Wasserstoff“ (Hart aber fair hat gesagt, dass das funktioniert!!!), sie glauben an die geflügelte Jahresend-Figur und Heil und Segen durch die Hardcore-Religionen und deren geld- und opfergierige Götter, wie Klima, Gender – und natürlich ISLAM. Ceterum censeo: Wir brauchen mehr Islam, damit sich die Christen mit ihrem Jesus nicht so aufspielen.
Gut, bis auf den russenfreundlichen Blödsinn.
Es gibt Zeiten, in denen eine Nation nicht durch Stürme gefährdet ist, sondern durch das Windstillegefühl, das sich über alles legt.
Nicht der Zorn der Gegner, sondern die Abwesenheit jedes echten Tons macht sie müde. Man sieht Menschen in Ämtern, die die Sprache der Entscheidung nur noch imitieren. Sie reden von Verantwortung, aber sie meinen Verwaltung. Sie verwechseln das Zögern mit Klugheit und das Fehlen von Mut mit der Kunst des Ausgleichs. So entsteht jene eigentümliche Leere, die in einem Land wie ein grauer Himmel hängt – man weiß, dass die Sonne da ist, aber sie scheint nicht mehr für uns. Es ist, als stünde Deutschland vor einem Spiegel und sähe eine erschöpfte Version seiner selbst. Ein Land, das einst von Erfindung, Geist und Streit lebte, wirkt heute, als fürchte es die Bewegung mehr als den Stillstand. Die politischen Gesichter sind glatt, die Stimmen diszipliniert, aber hinter der Kühle keine Kraft. Was fehlt, ist nicht Intelligenz – davon gibt es genug. Was fehlt, ist die Seele der Verantwortung, die den Mut hat, unbequem zu denken und zu handeln. Denn Politik ist nicht die Kunst, niemanden zu verletzen.
Sie ist die Kunst, etwas zu wagen, weil man weiß, dass die Alternative das Verwelken ist. Manchmal wünscht man sich, jemand würde einfach sagen: „So geht es nicht weiter. Wir müssen wieder glauben, dass dieses Land etwas kann.“ Nicht mit Pathos, sondern mit Haltung. Bis dahin bleibt die Stille – und das Gefühl, dass man Zeuge einer großen Erschöpfung ist, die sich hinter Anzügen, Floskeln und Talkshow-Lächeln versteckt. Merz ist ein Sinnbild dafür, ein Mann neben Zimmerpflanzen gesetzt, der nur eines etwas kann: sich im Kreis drehende Rhetorik. Bei den Sondierungen wird vereinbart, was man später vereinbaren will. Mehr ist nicht mehr. Arbeitskreise, Herbst der Reformen, Vertagen, Warten wie das Kaninchen vor der Schlange.
Aber Herr Wilfried … , wer wircht denn so harchte Worchte jebrauchen, so vormals Conny Adenauer zu einem Abgeorchneten im BT zu Bonn, als Antwort auf dessen Vorhaltung: Herr Bundeskanzler, das war gelogen!