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@Ilona Grimm: In jedem anderen Land habe ich mich auch fremd gefühlt, nur mal Thailand und Mexico als Beispiel. Nein, wenn ich mich irgendwann unwohl fühlte, bin ich zurückgekehrt. Wohin? In ein Land, in dem ich mich nun auch immer unwohler fühle. Alternative? Keine.
Zu Deutschlands Zukunft – bzw. der seiner Industrien / Wirtschaft – zitiere ich >Danisch< von heute, der wiederum die Weltwoche zitiert und die den Urheber, Prof. Clemens Fuest :
→Der Präsident des Münchner Ifo-Instituts, Clemens Fuest, sieht für energieintensive Industrien in Deutschland kaum noch Zukunft. Fuest sagte dem Portal Pioneer: „Energieintensive Industrie hat keine Zukunft bei uns.“ Deutschland habe sich politisch dafür entschieden, ein Land mit knapper und entsprechend teurer Energie zu sein. „Das haben wir politisch alle gemeinsam so gewählt und die Konsequenzen müssen wir jetzt tragen.“
Nach Einschätzung des Ökonomen trifft dies besonders Branchen wie Stahl, Chemie oder andere energieintensive Industriezweige. Die hohen Energiepreise seien eine direkte Folge der energiepolitischen Entscheidungen der vergangenen Jahre. Gleichzeitig sei ein schneller Ausweg nicht in Sicht. Der Bau neuer Kernkraftwerke würde laut Fuest „sehr, sehr teuer“ werden und „ewig dauern“. Kurzfristig könne dies die Lage nicht verbessern.
Auch konjunkturell sieht der Ifo-Chef wenig Anlass für Optimismus. Die Investitionen des privaten Sektors in Deutschland seien zuletzt weiter gesunken. „Wir haben keinen Aufschwung im privaten Sektor“, erklärte Fuest. Das derzeit geringe Wirtschaftswachstum gehe vor allem auf staatliche Ausgaben zurück.←
Wer täglichen Umgang mit Long-Tagesschau-Kranken (Durchschnitts-Bürgern) hat, der weiß, warum sie auch nach dem Niedergang ihrer Fußballclubs weiter Unseredemokraten die Stange halten werden: Weil sie überzeugt davon sind, dass diese ihre Sache wunderbar machen, alles Schlimme nur von Putin, Trump, dem Klimawandel, das Virus und den Nazis verursacht wurde und es den Menschen in den anderen Ländern noch viiiiiel schlechter geht!
Ach die herunter gekommene SPD soll jetzt das politische Bildungsministerium leiten, da dachte ich früher noch wir in der DDR wurden in Staatsbürgerkunde allein auf Marxismus und Leninismus verstrahlt, bei einem lächerlichen Streit in der Verwandtschaft merkte ich, das die noch röter verstrahlt sind wie wir. Politische Bildung, was soll das sein, Seifenblasenjagd nach Wunschbildern, Wählerfangquote gänzlich am realen Leben der Menschen vorbei?
Merz ohne Rückgrat beteuert das er sich nach Brüsseler Vorgaben richten muss, das obwohl D. ein Sonderfall als Mündel der Alliierten ist? Obwohl er seinen Dienstvertrag in den USA wie alle Bundeskanzler unterschreiben musste, macht er jetzt Front gegen seinen Arbeitgeber wegen Uschi? Merz könnte Nein sagen zur diktatorischen Domina des Tiefen Staates.
Das hier wird von Woche zu Woche schwerer anzuhören. Nicht, weil es falsch wäre, das Gegenteil ist der Fall.
@Thomas Szabo. Genial. Sie verarschen uns, wie sie es immer gemacht haben.
Da bleibt nur Uhland und sein Frühlingsglaube in neuer Bewertung.
Die linden Lüfte sind erwacht. Sie säuseln und weben Tag und Nacht…..
Nun armes Herze sei nicht bang. Es muss sich alles, alles wenden (Ende erste Strophe).
Das ganze Elend unseres einstmals schönen und prosperierenden Landes mit einer weitgehend geistig gesunden Gesellschaft von der Maulheldin pointiert präsentiert.
Und nun?
Lachen kann ich nicht, nicht einmal schmunzeln.
Dafür ist die Lage zu ausweglos.
Nur eine Minderheit erkennt die vor der Tür lauernde Katastrophe – und wählt entsprechend für eine Kehrtwende.
Nach Ende des Iran-Kriegs werden sich Millionen Iraner ins deutsche Bürgergeld-Asyl flüchten: je nach Kriegsausgang entweder Unterstützer des Mullahsystems (Profiteure des Regimes) oder seine Kritiker/Gegner, die bei Verbleib im Iran an sämtlichen Baukranen enden würden.
Und damit kommt unweigerlich der Krieg zwischen Schiiten und Sunniten in das Land, das einstmals den deutschen Biokartoffeln gehörte und in dem sich eine Biokartoffel wie ich, noch dazu eine bekennende Christin, jeden Tag fremder fühlt.