Der Überfall der Hamas auf Israel konfrontierte uns mit Formen von primitiver Gewalt und Grausamkeit, die uns sprachlos machen.
Während die Überlebenden der Massaker es kaum über sich bringen, vom Gesehenen und Erlebten zu berichten, haben die Täter die von ihnen begangenen Abscheulichkeiten auf Video festgehalten und stolz ins Internet gesetzt. Ich zitiere aus einem von vielen Medienberichten, dem des britischen Senders BBC vom 5. Dezember 2023 unter dem Titel Hamas raped and mutilated women on October 7th, der unvorstellbare Gewalttaten schildert:
„Videos of naked and bloodied women filmed by Hamas on the day of the attack, and photographs of bodies taken at the sites afterwards, suggest that women were sexually targeted by their attackers.“ Dann wird der Bericht detaillierter: „She describes seeing Hamas fighters gang rape a woman and mutilate her, before the last of her attackers shot her in the head as he continued to rape her (…) She goes on to detail how the men cut off parts of the victim's body during the assault.“
Das Ausmaß des Grauens lässt sich daran ermessen, dass sich mehrere jüdische Augenzeugen der Massaker inzwischen das Leben genommen haben, weil sie trotz Therapie und Teilnahme ihrer Angehörigen mit den infernalischen Bildern, die sie in Traum und Wachen verfolgten, nicht mehr leben konnten.
Ereignet hat sich an diesem Tag, was wir in der abendländischen Literatur als „sinnlose Grausamkeit“ bezeichnen: sadistische Mordorgien ohne sichtbaren Zweck oder Vorteil im Sinn der Täter, verübt von offensichtlich Perversen. Im 19. Jahrhundert gab es dafür Bezeichnungen wie „Mordlust“ oder „Blutlust“, die auf den Aspekt des Lustgewinns hindeuten, der solche Handlungen instigiert. Beteiligt waren hunderte junge Männer aus Gaza, die wir noch am Tag davor als „normale Menschen“ eingestuft, sogar wegen ihrer trostlosen Lage bemitleidet hätten. Sie entpuppten sich als Bestien. Da es sich um Menschen handelt, mit denen wir auf diesem Planeten, oft in nächster Nachbarschaft, zusammenleben müssen, beschäftigt uns die Frage: Wie wird man so? Und welche Möglichkeiten gibt es, dem zu wehren?
Gewalttaten mit sichtlichem Vergnügen gefilmt
Wie müssen junge Männer erzogen werden, um zu solchen Grausamkeiten imstande zu sein? Nicht nur imstande, sondern stolz darauf: Die Mörder haben ihre Gewalttaten mit sichtlichem Vergnügen gefilmt und im Internet gepostet. Es waren Gräueltaten Bewaffneter gegen wehrlose Zivilisten, Frauen, Kinder und alte Menschen – nach unseren Wertmaßstäben der Gipfel der Feigheit. Offenbar sieht man es anders, wenn man von klein auf lernt, dass derlei religiös geboten ist. Der Koran fordert von seinen Gläubigen an zahlreichen Stellen Gewalt gegen „Ungläubige“, womit alle Nicht-Muslime gemeint sind. Die Aufforderung zum Filmen und Verbreiten der Bluttaten wurde von der Kommandozentrale der Hamas als Befehl an ihre „Kämpfer“ ausgegeben. Dahinter steckte einmal das Kalkül, Angst zu erzeugen und die in ihren Augen schwachen Westler einzuschüchtern. Zum anderen gehört es offenbar zum maskulinen Selbstgefühl der Täter, grausam zu sein.
Grausam sein – das meint zunächst, Hemmungen zu überwinden. Worin man eine „Leistung“ sehen kann, auf die man stolz ist, wie auf jede Überwindung natürlich angelegter Schwächen. Denn im koranischen Wertesystem wird Erbarmen mit wehrlosen Zivilisten als Schwäche verstanden, die es – zumal im Fall von Ungläubigen – zu überwinden gilt. In einigen, vergleichsweise wenigen menschlichen Exemplaren mag Grausamkeit von Geburt an ausgeprägt sein, doch in der Regel ist sie das Ergebnis von Vorbildwirkung und Erziehung. Grausamkeit entwickelt sich schrittweise, sie beginnt bei den Nächsten, den eigenen Leuten. Auch in Gaza beherscht Gewalt bereits die Beziehungen unter den Nachbarn. Die Times of Israel zitierte kürzlich Berichte von Gaza-Palästinensern, wonach „die Hamas ein komplettes Netz von Folterkellern und Verhörtechniken eingerichtet hat, die für ihre Herrschaft von zentraler Bedeutung sind, da sie ihre Mitbürger in loyal und feindlich unterteilt und Gruppen ins Visier nimmt, die es wagen, Widerstand zu zeigen.“
Auch hier gibt es schreckliche Videos, gefunden nach der Einnahme einer Folterzentrale in Gaza, die durch die Bestialität der Verhörenden auffallen: sie zeigen Palästinenser, gefoltert von Palästinensern. Gewalt gegen die eigenen Leute ist gerechtfertigt, lehrt der Koran, wenn es sich um „Verräter“ handelt. Ähnlich grausam geht es in anderen islamischen Ländern zu, etwa in den Folterhöllen des syrischen Diktators Assad (aber auch des neuen Regimes der Bewegung Hayat al-Sham) oder in den Gefängnissen des Mullah-Regimes im Iran. Doch die Grausamkeiten der Hamas-Anhänger haben gezeigt, dass die Bereitschaft, andere Menschen zu quälen, zu erniedrigen und zu töten, nicht auf wenige „Professionelle“ beschränkt bleibt, wie Gefängniswärter und Polizisten, sondern unter jungen muslimischen Männern populär und verbreitet ist.
Gnadenlose Strafrituale gegenüber „Schwächlingen“
Bis heute basieren fast alle muslimischen Milieus – ob nomadisch oder sesshaft, ob in der Wüste oder in der Stadt, ob gebildet oder nicht – auf der Struktur der Großfamilie, des Clans oder – wie man früher auf deutsch sagte – der Sippe. Die Identität eines Mannes beruht auf seiner Abstammung, sein sozialer Background ist der Clan. Junge Muslime wachsen in Gruppen auf, die aus Brüdern, Halbbrüdern, Cousins bestehen, überwacht von Vätern und Onkeln. Sie sind möglichst nie allein. Was sie einerseits leicht kontrollierbar und beeinflussbar macht, andererseits die Ausbildung einer eigenen, persönlichen Weltsicht blockiert, dessen, was wir „Individualität“ nennen. Diese Größe hat im islamischen Denken ohnehin keine Tradition. Wo sie in der Moderne aufkam, unter westlichen Einflüssen, blieb sie dennoch dem islamischen Mainstream immer suspekt.
Innerhalb der muslimischen Jungen- und Männergruppe herrschen Rivalität und Stammesdünkel, zugleich gnadenlose Strafrituale gegenüber „Schwächlingen“ und „Verrätern“. Körperliche Züchtigung – sei es durch den Vater, sei es durch die Stärkeren in der Gruppe – ist selbstverständlich. Die Furcht davor führt zu fatalistischem Mitläufertum und einem Schweige-Kodex, ähnlich der omertà der sizilianischen Mafia. Als „Verräter“ gilt bereits, wer sich kriminellen Handlungen der Gruppe zu entziehen versucht. Wie Elisabeth Biasio bei den Negev-Beduinen beobachtete, genügt es, die Teilnahme an einem vom Clan geplanten Raubzug zu verweigern, um das Zeichen der Schande, die schwarze Fahne, aufs Zelt gesteckt zu bekommen.
In der Tradition beduinischen Lebens beweist der arabische Mann seine „Ehre“, arabisch muruwwa, in Raubzügen gegen andere Stämme oder Fremde. „Die Araber kann man eine Räubernation nennen, deren Hauptgeschäft im Plündern besteht, worauf beständig ihre Gedanken gerichtet sind“, schrieb der in englischen Diensten den Nahen Osten bereisende Schweizer Johann Ludwig Burckhardt um 1810 in seinen berühmten Notes on the Bedouins and Wahabys. Um hinzuzufügen: „Aber wir müssen mit dieser Handlungsweise nicht die Begriffe von Verbrechen verbinden (…) Der Arabische Räuber betrachtet sein Gewerbe als ein ehrenvolles, und harámy (Räuber) ist einer der schmeichelhaftesten Titel, welchen man einem jungen Helden nur beilegen kann.“
Jedes Mitgefühl mit Ungläubigen wird verächtlich gemacht
Burckhardt lebte jahrelang mit frei wandernden Beduinenstämmen, aber auch immer wieder in arabischen Städten, er gilt bis heute als einer der besten Kenner autochthonen arabischen Lebens. Er beschrieb auch die ganz auf das Kriegerische und Kämpferische orientierte Erziehung arabischer Knaben, denen zugleich durch den Koranlehrer jedes Mitgefühl mit Ungläubigen verächtlich gemacht wird. Kaum irgendwo im Koran werden die Gläubigen aufgefordert, Gnade oder Barmherzigkeit zu üben – dies ist allein Allahs Obliegenheit. Offenes Bezeigen und Aussprechen von Gefühlen ist ohnehin in der arabischen Jungen- und Männergruppe unüblich, ja unmöglich, wofür auch neuere Forscher wie Lila Abu-Lughod, Emanuel Marx oder Clinton Bailey immer wieder Beispiele berichten. Die arabische Poesie lebt davon, dass im Vers "verschleiert" Gefühle geäußert werden dürfen, die im Alltag als unaussprechlich gelten. Es ist – nach unseren Maßstäben – eine Erziehung zur Unterdrückung von Gefühlen, zur Rücksichtslosigkeit, zur Gnadenlosigkeit.
Ist nicht den meisten von uns eine Hemmung davor angeboren, unseresgleichen, also andere Menschen, zu verletzen und zu quälen? Einfach deshalb, weil wir genug Phantasie haben, uns vorzustellen, wir selbst wären das Opfer, die Verletzungen und Schmerzen erlitten wir selbst. Die auf biblischen Werten beruhende Ethik der westlichen Gesellschaften hält diesen Gedanken für zentral in ihren Erziehungskonzepten. Es ist der von Rabbi Hillel überlieferte, später von Jesus übernommene Gedanke, man dürfe einem anderen Menschen nicht das antun, wovon man nicht wolle, dass es einem selbst angetan wird. Dieser Imperativ wurde sogar auf unsere Mitgeschöpfe erweitert: "Quäle nie ein Tier zum Scherz", haben wir als Kinder gelernt, "denn es fühlt wie du den Schmerz."
Wie setzt man derlei Hemmungen außer Kraft? Es ist, erstens, die Indoktrination von Kindesbeinen an. Das Konzept von zweierlei Menschsein, Gläubige versus Ungläubige, das den Koran dominiert und eine in diesem Sinn hermetische Erziehung. Das biblische Konzept der Gleichheit aller Menschen vor ihrem Schöpfer (u.a. Psalm 145 Vers 9) wird im Koran außer Kraft gesetzt, da Allah alle Ungläubigen verwirft und zu bestrafen verlangt. Zweitens erklärt der Koran muslimische Männer grundsätzlich für höher stehende Wesen als Ungläubige, also den Rest der Menschheit.
Dieses Gefühl der Superiorität, in dem der junge Muslim aufwächst, findet sich jedoch in der realen Welt nicht bestätigt, im Gegenteil, überall geben Ungläubige, oft Christen und Juden, den Ton an, von ihnen stammen die Ideen, Erfindungen, globalen Moden, vom Internet bis zum Sneaker. Fast alles, was man täglich zum Leben braucht, stammt aus dem verachteten Westen, wodurch in den jungen Männern ein Lebensgefühl der Frustration und geheimen Verunsicherung entsteht, für das sich Hass und Gewalt als Ventil, als emotionaler Ausgleich anbieten. Wenigstens auf diesem Gebiet ist man den Menschen des Westens überlegen. Und wo Grausamkeit zum Balsam für eigene Wunden, für Minderwertigkeitsgefühle wird, gewinnt sie den Charakter einer Lust.
Die Geringschätzung der Frauen
Drittens: Die frühe, rigorose Trennung der Geschlechter, die im Grunde ein Leben lang anhält, vom Sex abgesehen, der im Koran zur Fortpflanzung befohlen ist. Der Islam betrachtet Frauen als grundsätzlich „unrein“, da der Prophet verkündet hatte, dass sich ein Mann durch die Berührung einer Frau verunreinige, weshalb er sich nach dem Beischlaf (nicht etwa vorher) einer “Ganzkörperwaschung” (arabisch ghusl) unterziehen müsse. Im Beduinen-Zelt leben Mann und Frau in getrennten Bereichen, abgeteilt durch Wand oder Vorhang. Sie nehmen getrennt ihre Mahlzeiten ein, verbringen getrennt ihre Tage, einziges Beisammensein ist der Beischlaf.
Die Geringschätzung der Frauen ist dem Islam so inhärent, dass sie von den meisten Muslimen überhaupt nicht mehr also solche wahrgenommen wird. Der muslimische junge Mann lernt alles verachten, was auch nur im Entferntesten als „feminin“ gelten könnte. Das betrifft auch öffentliches Bezeigen von Mitgefühl, Zweifel und Hemmungen gegenüber Gewalt. Eigentlich sind Frauen weniger zur Grausamkeit geneigt als Männer, und wäre das Verhältnis zwischen den Geschlechtern gleichberechtigt und entspannt, würde die Gewaltverehrung der jungen Männer wenigstens infrage gestellt und in ihren Exzessen gebremst. So ist es eher umgekehrt: Die in der rein maskulinen Gruppe dominierende Gewalt geht auf die Mädchen über, sie nehmen sich auch hier die Männer zum Vorbild. Sie haben von klein auf gelernt, dass – wie im Koran geschrieben steht – Allah die Männer deutlich über die Frauen gestellt hätte (Sure 4, 34).
In diesem Sinn demonstriert die Frauenbrigade der Huthi-Miliz im Yemen, genannt Zainabiyat, eine neue Qualität des islamischem Fanatismus: die verschleierten Mädchen werden von iranischen Ausbildern zur Grausamkeit erzogen, um besondere Aufgaben im Heiligen Kampf wahrzunehmen. Der Bericht einer Menschenrechtskommission zeigt sich beunruhigt: The women's brigades carried out arbitrary arrests, looted property, committed sexual assaults, beatings, torture and rape in secret detention centers. They were also accused of forcibly recruiting teenage girls. So regeneriert eine totalitär frauenfeindliche Gesellschaft ihre aus Jahrhunderten der Stammeskriege überlieferte, durch den Islam religiös grundierte Grausamkeit in immer neuen Varianten.
Die Hamas begründet in ihrer Charta (vor allem in ihrer originalen Fassung 1988) alle den heutigen Kämpfern gebotenen Gewalttätigkeiten mit Geboten aus Koran und Hadith. Der Rekurs auf das Religiöse macht das Gewaltgebot unangreifbar. Es entzieht sich dadurch jeder Diskussion und Debatte, auch jeder Verhandlung oder friedlichen Konfliktlösung, wie die Hamas ausdrücklich in ihrer Charta betont (Artikel 13). Somit für sakrosankt erklärt, gewinnt blutige, physische Gewalt den Status eines Kultes. In großen kämpferischen Formationen wie den jihadistischen Milizen unserer Tage können Gewalt und Grausamkeit geradezu explodieren. Aber auch Einzelkämpfer oder kleine Zellen in Europa, unermüdlich in ihrem antiwestlichen Hass, zeigen immer wieder eine absichtsvoll schockierende Grausamkeit. Wenn wir überleben wollen, werden wir nicht umhin können, sie zur Kenntnis zu nehmen und zu bekämpfen.
Dieser Text erschien zuerst leicht gekürzt in der Zeitschrift Cato, Berlin, Heft 2/2025.
Chaim Noll wurde 1954 unter dem Namen Hans Noll in Ostberlin geboren. Seit 1995 lebt er in Israel, in der Wüste Negev. Chaim Noll unterrichtet neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit an der Universität Be’er Sheva und reist regelmäßig zu Lesungen und Vorträgen nach Deutschland. In der Achgut-Edition ist von ihm erschienen „Der Rufer aus der Wüste – Wie 16 Merkel-Jahre Deutschland ramponiert haben. Eine Ansage aus dem Exil in Israel“.

Als ich den den Artikel original in „CATO“ las, dachte ich mir, dass so etwas selbst bei „Achgut“ nicht veröffentlicht werden würde, weil die beschriebenen Grausamkeiten der Hamas keinem Leser zumutbar seien. Damit hatte ich mich zwar geirrt, aber andererseits lag ich mit der Vermutung nicht falsch: Die Beschreibung der Gausamkeiten ist im Originalbeitrag deutsch, hier ist sie in englisch. Ich kann hier nur jedem raten, nach der Einnahme eines Beruhigungsmittesl den englischen Text wortgenau zu studieren.
Statt die Gazaner nur nach Ägypten und Jordanien umzusiedeln, sollten sie besser über die gesamten islamischen Staaten verteilt werden. Jeder islamische Staat hätte gemäß seiner Einwohnerzahlen einen entsprechenden Anteil von Gazanern aufzunehmen. Und in all diesen Ländern werden sie arbeiten müssen, am besten auch die dortigen Kosten ihrer Aufnahme abarbeiten. Vielleicht hülfe das sogar gegen Lust an Grausamkeiten.
Ich kann das nicht lesen, ohne Bluthochdruck zu bekomnen, weil ich mit meinen Abgaben diese Verbrechen ermöglicht, finanziert und belohnt habe.
Was soll ich meinem Richter sagen, wenn er mich danach fragt?
„Die Mehrheit wollte die Shoah“
Wir leben in einer faschistischen Diktatur, die keine nationalen Grenzen mehr kennt.
Das ist der Internationalsozialismus.
@Karl Emagne : >>Menschen wandern seit 70.000 Jahren raubend und plündernd über den Globus. Zu nehmen, was man kriegen kann, liegt in unseren Genen und hat auf allen Seiten …<< ## In meinen Genen nicht! Das scheint Ihr Problem zu sein.
Ich schätze den Autor Noll außerordentlich. Auch jetzt wieder. Ich hatte mir schon länger Gedanken gemacht, wie man die von uns so verschiedene Mentalität der Araber erst charakterisieren und dann auch noch erklären kann. Hier ein Beitrag dazu. Und dann noch die herzzerreißende Frage: „Da es sich um Menschen handelt, mit denen wir auf diesem Planeten, oft in nächster Nachbarschaft, zusammenleben müssen, …“ Besser kann man das Problem nicht formulieren.
Vielen Dank, Herr Noll. Einige ergänzende Anmerkungen. (A) Der Islam entstammt einer paganen, arabisch-tribalistischen Prädatorenkultur, die nachträglich mit einem abrahamitischen Flickenkleid versehen wurde, i.W. auf Basis apokrypher Schriften, die im Entstehungsgebiet Jordanien/Irak/Syrien/westliches Persien verbreitet waren. Später wurden die Diskrepanzen zu den Texten der Juden & Christen damit „erklärt“, deren Schriften seien „korrupt“ (nachträglich verfälscht). Siehe dazu die Analyse des christlichen Arabers al-Kindy bereits aus dem Mittelalter. (B) Auffallend ist der extreme Tribalismus: hier der eigene (religiöse) Stamm, dort die anderen Stämme = Untermenschen. Man definiert sich unaufhörlich geradezu ex negativo über die Verteufelung anderer. Siehe das tägliche Gebet in S.1, wo man sich zum Schluss explizit von Juden & Christen abgrenzt, siehe S.2, wo man sich nach kurzer Beschreibung der Positiva extensiv in der Verdammung der Ungläubigen ergeht, usw. „Kuffar“ ist konnotiert mit „böse, unrein, verlogen, für die Hölle bestimmt“ usw. und kommt fast 500x in ca. 6200 Versen vor. (C) Grausamkeit und Freude an den Qualen anderer sind zentrale Elemente. Man sehe Q83:34-35, wo Gläubige von „adorned couches, observing“ „laughing at the disbelievers“ deren Qualen in der Hölle genießen. Diese strampeln mit Händen und Füßen, aber ihr Mund ist versiegelt (Q36:63-65), vermutlich (a) wegen Lärmbelästigung der Gläubigen und (b) um die Qualen zu erhöhen. In Q4:56 beschreibt Ah. stolz, wie er im Höllenfeuer die Haut stets nachwachsen lässt, damit die Qual unaufhörlich sei. Gemäß Q2:65 u.a. können Menschen, vor allem Juden, in Affen verwandelt werden, wobei ihr Verstand erhalten bleibt, damit die Qual maximal wird (Maududi, Tafhim al-Qur’an). M. pflegte bestenfalls zu lächeln, lachte aber, als ein feindlicher Reiter auf seine Weisung von einem Pfeil getroffen wurde, so dass er fiel und seine Geschlechtsteile entblößt wurden (Sahih Muslim, Book 31, #5932). Usw.
@Wilfried Düring: Ich bin immer noch fassunglos, dass die Polizei in Berlin 40 Minuten (!) gebraucht hat, um die Misere der Mitarbeiter in der CDU-Geschäftsstelle zu beenden. Aber vielleicht war man ja noch mit der Auswertung von Internet-Memes beschäftigt.