Von Michael P. Senger.
Immer wieder wird „die Pandemie“ für die gesellschaftlichen Verwüstungen verantwortlich gemacht. Aus Angst vor dem Virus hätten die Menschen so gehandelt, wie sie es taten. Dabei lässt sich klar zeigen, dass die Menschen ohne Lockdowns nicht in eine Massenhysterie verfallen wären.
In politischen Debatten kann es verlockend sein, sich auf die schwächsten Argumente des Gegners zu konzentrieren. Es mag Spaß machen, über die Propaganda zu lachen, die von Leuten wie Eric Feigl-Ding kommt; und ebenso tendieren Maßnahmen- und Impfstoff-Apologeten dazu, nur die ausgefallensten Behauptungen über Impfstoffe und dergleichen anzusprechen, während eine ohrenbetäubende Stille die Arbeit ernsthafterer Anti-Lockdown-Aktivisten und Forscher umgibt. Um eine politische Debatte zu gewinnen, muss die eine Seite jedoch schließlich das stärkste Argument ihrer Kontrahenten entkräften.
Das stärkste Argument lautet wie folgt: Während Staaten und Länder in der gesamten westlichen Welt umfassende Maßnahmen zur sozialen Distanzierung ergriffen und diese in der Praxis manchmal als „Lockdown“ bezeichneten (abgesehen von den erzwungenen Schließungen, die bestimmte kleine Unternehmen und Industrien verwüsteten), waren diese Maßnahmen größtenteils nur ein Sammelsurium von locker durchgesetzten Beschränkungen, die die Bürger leicht missachten konnten und von Gegnern dieser Beschränkungen im Laufe der Zeit in ihrer Strenge aus politischen Gründen maßlos übertrieben wurden. Vielmehr war die weit verbreitete Angst der Hauptgrund für die Corona-Kollateralschäden. Wir nennen dies das Argument der „reinen Angst“.
Typischerweise wird dieses vernünftige Argument der „reinen Angst“ dann von einem Haufen in sich widersprüchlichen Unsinns darüber begleitet, wie Corona-Beschränkungen Millionen von Leben gerettet haben und noch mehr gerettet hätten, wenn sie noch strenger gewesen wären, und dass die einzigen Menschen, die sich ihnen widersetzten, nur unwürdige Impfgegner, Neonazis und Trumpisten waren. Wir beziehen uns aber nur auf das stärkste Argument, das der „reinen Angst“.
Erstens ist das Argument der „reinen Angst“ stark, weil es ein gewisses Maß an Wahrheit enthält. Es stimmt, dass die Covid-Beschränkungen im Allgemeinen nur locker durchgesetzt wurden und die Angst selbst für den überwiegenden Teil der Verwüstung, des sozialen Verfalls und des Illiberalismus verantwortlich war, die wir während Covid erlebt haben. Aus den folgenden Gründen hält das Argument der „reinen Angst“ jedoch, wie alle anderen Argumente zur Verteidigung der Corona-Maßnahmen, einer Überprüfung nicht stand.
Durch Propaganda Angst schüren
1.) Regierungen schürten mit ihrer Propaganda bewusst die Angst vor Covid, um die Einhaltung der Einschränkungen zu verbessern.
Experten des britischen Staates gaben später in einer Reihe von Interviews mit der Autorin Laura Dodsworth zu, dass sie Angst zur Überzeugung benutzt hatten: „Angst als Mittel zur Kontrolle zu verwenden, ist nicht ethisch. Die Verwendung von Angst hat den Beigeschmack von Totalitarismus.“ „Der Einsatz von Angst war definitiv ethisch fragwürdig. Es war wie ein seltsames Experiment.“ „Psychologen schienen nicht zu bemerken, wann es aufhörte, altruistisch zu sein.“ Wie es ein Abgeordneter ausdrückte:
„Wenn es stimmt, dass der Staat die Entscheidung getroffen hat, die Öffentlichkeit in Angst und Schrecken zu versetzen, um die Einhaltung von Regeln zu erreichen, wirft das äußerst ernsthafte Fragen darüber auf, welche Art von Gesellschaft wir werden wollen. Wenn wir ganz ehrlich sind: Setze die heutige Regierungspolitik an den Wurzeln des Totalitarismus an? Ja, natürlich tut sie das.“
Ebenso enthüllte ein später von den kanadischen Streitkräften veröffentlichter Bericht, dass hohe Militärs Covid als eine einzigartige Gelegenheit betrachteten, Propagandatechniken an der Öffentlichkeit zu testen und Informationen zu „formen“ und „auszunutzen“, um die Botschaften der Regierung über das Virus zu untermauern.
Es versteht sich von selbst, dass Lockdown-Befürworter keine massive Propagandakampagne starten können, um die Bürger absichtlich dazu zu bringen, sich an die Lockdown-Maßnahmen zu halten, um rückwirkend dann diese Angst nutzen, um die Auswirkungen der Lockdowns zu entschuldigen.
Überschätzung der Virus-Gefährlichkeit
2.) Studien haben bestätigt, dass es die Lockdown-Maßnahmen selbst waren, die am meisten für die weit verbreitete Angst vor Covid verantwortlich waren.
Wie eine Studie der Universität Cardiff gezeigt hat, war der Hauptfaktor, anhand dessen die Bürger die Bedrohung durch Covid beurteilten, die Entscheidung ihrer eigenen Regierung, Lockdown-Maßnahmen zu ergreifen. „Wir haben festgestellt, dass die Menschen die Schwere der Covid-19-Bedrohung anhand der Tatsache beurteilen, dass die Regierung einen Lockdown verhängt hat – mit anderen Worten, sie dachten: ‚Es muss schlimm sein, wenn die Regierung so drastische Maßnahmen ergreift.‘ Wir haben auch festgestellt: Je mehr sie das Risiko auf diese Weise beurteilten, desto mehr unterstützten sie den Lockdown.“
Diese Studienergebnisse sind vernichtend, denn insgesamt schätzten die Bürger in der gesamten westlichen Welt in den Jahren 2020 und 2021 ihr Risiko, an einer Ansteckung mit dem Virus zu sterben, durchgehend dutzend- oder hundertmal höher ein, als es wirklich war. Laut der am häufigsten zitierten Studie über die Sterblichkeitsrate von Corona-Infektionen nach Alter überstieg die durchschnittliche IFR von Covid für Personen unter 40 Jahren nie etwa 0,01 Prozent. Aber in Umfragen, die regelmäßig von der University of Southern California durchgeführt wurden, schätzten Amerikaner unter 40 im Durchschnitt in den Jahren 2020 und 2021 ihre Wahrscheinlichkeit, zu sterben, wenn sie sich mit dem Virus infizieren, durchgehend auf etwa 10 Prozent, eine 1.000-fache Überschätzung.
Lockdown-Apologeten könnten argumentieren, dass es die erschreckenden Bilder etwa aus der Lombardei und New York waren, die eine weit verbreitete Angst vor Covid auslösten. Überwältigende, von Experten begutachtete Beweise haben jedoch gezeigt, dass Covid im Herbst 2019 weltweit zirkulierte, und diese Horrorgeschichten in großen, liberalen Städten begannen erst, nachdem sie strenge Lockdowns eingeführt und auf Anraten der WHO mit der massenhaften künstlichen Beatmung von Patienten begonnen hatten – was stark darauf hindeutet, dass die erschreckenden Szenen eher Lockdown und iatrogren (also durch falsche medizinische Behandlung) als einem plötzlichen Anstieg des Virus geschuldet waren.
Keine Massenhysterie vor den Lockdowns
3.) Es gibt keine Evidenz dafür, dass die Angst vor Covid-19, die vor den Lockdowns vorhanden war, auch nur annähernd das Ausmaß der Massenhysterie erreicht hätte.
Vor den Lockdowns in den westlichen Nationen im Frühjahr 2020 war das Leben tatsächlich überraschend normal, und selbst diejenigen, die später Jahre damit verbringen würden, harte Pflichten zu fordern, diskutierten Covid im Allgemeinen immer noch in beruhigenden und vernünftigen Begriffen. The Atlantic zum Beispiel veröffentlichte einen ausgezeichneten Artikel mit dem Titel You’re Likely to Get the Coronavirus. Am 27. Februar 2020 betrachtete die New York Times die Kosten für die Gesellschaft als zu hoch, um auch nur vorübergehende Schulschließungen zu rechtfertigen, und wies auf die Tendenz von Beamten hin, „nur etwas zu tun“, um den Wählern den Eindruck zu vermitteln, dass die Regierung das Sagen hat, „selbst wenn es nicht relevant ist."
Auch in den sozialen Medien war die Diskussion über das Virus überraschend zahm. Für die Zeit vor dem Lockdown in der italienischen Lombardei ist es schwierig, auch nur eine einzige Person auf der Welt zu finden, die sich öffentlich dafür eingesetzt oder gehofft hat, dass die Welt Chinas Lockdown-Politik übernehmen würde. Wochen später erschienen hunderttausende von Tweets, in denen viele Sprachen und Dialekte verwendet wurden, um Chinas Lockdowns mit nahezu identischen Worten zu bewundern und gleichzeitig die leichtfertigen Reaktionen anderer Regierungen zu verunglimpfen – aber diese Tweets stellten sich als von Bots generiert heraus.
So normal sah zum Beispiel die Stadt Bordeaux in Frankreich am Tag aus, bevor Frankreich einen der strengeren Lockdowns im Westen verhängte.
Viele von uns haben wahrscheinlich ähnliche Erinnerungen. Während es einige seltsame Engpässe bei Waren wie Toilettenpapier gab, konnten diese im Allgemeinen einer kleinen Anzahl von in Panik geratenen Personen zugeschrieben werden. Tatsache ist, dass die Covid-Hysterie bis zum Beginn des Lockdowns einfach nicht in den Mainstream eingedrungen war. Für die überwiegende Mehrheit ging das Leben weitgehend normal weiter, und angesichts der oben diskutierten Studien ist es sehr schwer zu glauben, dass die Panik ohne diese katastrophalen Entscheidungen der Regierungen noch viel länger angehalten hätte.
Da das Argument der „reinen Angst“ – das wohl stärkste Argument der Lockdown-Apologeten – aus den oben genannten Gründen auseinanderfällt, bleibt nur die umfassende Vertuschung und Weigerung des Establishments, die tatsächlichen Auswirkungen von Lockdowns zu diskutieren. Wir werden sehen, wie lange sie damit durchkommen.
Dieser Text ist die übersetzte und stark gekürzte Version eines Substrack-Beitrags, den Sie hier finden.
Michael P. Senger ist ein US-amerikanischer Anwalt und Autor von Snake Oil: How Xi Jinping Shut Down the World.
Gunter Franks neues Enthüllungsbuch „Das Staatsverbrechen“
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Wie heißt es doch so schön? Angst essen Seele auf. Und wer Angst hat, hört auf zu denken. Das konnte man Beides bei Vielen beobachten. Die die Kinder misshandelten und die die sich wider besseres Wissen haben ohne darüber nachzudenken genbehandeln lassen. Aber die Hauptverbrecher laufen immer noch frei herum ohne Konsequenzen fürchten zu müssen. Das ist die größte Ungerechtigkeit und das jetzt die Ungeimpften noch finanziell für die Reingefallenen zahlen sollen.
es ist doch schon überhaupt abwägig den Corona-Putsch überhaupt nur in einen Zusammenhang mit Gesundheitsschutz oder epidemiologischen Belangen zu stellen, und ALLE Achse Leser dürften das auch wissen. Es war der geplante Auftakt des dritten Weltkriegs – GEGEN UNS! Der Wunsch das offizielle Narrativ entkräften zu wollen, bedeutet nach der Pfeife der Verschwörer zu tanzen.
Wir sind doch längst im nächsten Stadium des Great Reset, und es scheint wieder zu klappen, das Gaslightning funktioniert beim von der NATO verursachten Krieg wieder prima. Niemand traut sich das offensichtliche Auszusprechen. Darum gings bei Corinna, Testlauf in Sachen Zensur, Manipulation der Versuchsuntermenschen und Gleichschaltung der Medien und Deutungshohheit über angebliche Wissenschaft. Und offensichtlich hat sich die Mäh-heit entsprechend unterwürfig und unkritisch verhalten, jetzt wissen „die“ dass sie ungestört weiter morden und plündern können. Die Lüge ist Staatstragend und wird mit Gewalt durchgesetzt.
„Man muss diese Sterbefallzahlen auf die Anzahl der Alten beziehen, sonst hat das keinen guten Sinn“. Mach ich doch, wo ist Ihr Problem, @Dieter K.? Viele Tote bei den Alten – ob mit oder an – bei wenig Infektionen, umgekehrt bei den Jungen. Das ist übrigens in krassem Gegensatz zu der „spanischen Grippe“ vor 100 Jahren: Da starben vor allem junge, immunkompetente Männer, weniger junge Frauen. Davor hatten alle noch mehr Angst als vor dem möglichen etwas vordatierten Hinsterben der Alten. Gucksdu wiki unter spanische … .
@Boris Kotchoubey:„…. Es gibt sehr viele Länder in der Welt, in denen Sie Lachanfälle auslösen, wenn Sie diese Zahlen berichten.“ Es gibt auch sehr viele Länder, die wegen der deutschen „Vorreiterrolle“ auf so manchen Gebieten und wegen einiger ihrer Witzfiguren in Politik und „Wissenschaft“ nicht mehr aus dem Lachen rausfinden! …. Und bei mir löst es eher Lachanfälle aus, wenn sie das auf diese Weise relativieren wollen! Rechtsbruch bleibt Rechtsbruch und Schikane bleibt Schikane und Gewaltanwendung gegen friedliche Bürger bleibt Gewaltanwendung und Lüge bleibt Lüge …. besonders, wenn das alles mit schlimmen Folgen für die Menschen verbunden ist! Für mich war die Übergriffigkeit des Staates jedenfalls ausreichend genug! Und die Häufigkeit ist da wohl eher zweitrangig, wenn demokratische Grundsätze für machtpolitische Zwecke vorsätzlich übergangen – und grundrechtliche Regelungen absichtlich ausgehebelt werden! Sie sollten da ihr Demokratieverständnis vielleicht mal updaten! MfG
Angst ist der Nährboden des Hasses. In ärmeren Ländern hat die Angst vor dem Knockdown Menschen dazu veranlasst, ihre Nachbarn, die sie einer Covid Infektion verdächtigten, zu ermorden.
Wer Angst schürt, ist ein Verbrecher. Hat er genügend Einfluss, kann er indirekt zum Massenmörder werden wie einige Diktatoren im Europa der letzten 100 Jahre.
Wo steckt eigentlich der virulente Kalle vom Rest In Peace Department? Schreibt er inzwischen gemeinsam mit Elizabeth Holmes seine Memoiren? Oder ist er schon einem neuen Killerlabor an der Goldgrube auf der Spur?
@A. Bauer : „Eine Regierung würde in einer echten Krise NIEMALS Angst und Panik schüren, sondern beschwichtigen, herunterspielen, gegebenenfalls zur Vermeidung von Panik auch lügen, was das Zeug hält.“ Ja, was wollen Sie aber machen, wenn Ihre Regierung die DIN-Norm nicht erfüllt? Allgemeine Erkenntnisse, wie „eine Regierung“ handelt, halte ich gerade im aktuellen Bunten Deutschland für eine Lachnummer. Und lügen, was das Zeug hält, können die doch.