Von Okko tom Brok.
Die inzwischen systematische, offenbar vollkommen skrupelbefreite Täuschung der Bürger dieses Landes stellt eine existentielle Bedrohung für die Demokratie und einen kaum für möglich gehaltenen Kulturbruch dar.
„Lügen haben kurze Beine“, Lügen sind im Verdacht, hässlich zu machen, und bekanntlich stirbt (nicht nur) im Krieg die Wahrheit immer zuerst. Die Auseinandersetzung um Wahrheit und Lüge begleitet die Menschheit seit Anbeginn aller Geschichtsschreibung. Das griechische Wort für Lüge (ψεῦδος – Pseudos) schwingt noch heute in unserem Sprachgebrauch mit, wenn wir zum Beispiel von falschen Ärzten und Medizintechnikern als „Pseudo-Medizinern“ sprechen.
Doch selten waren die Lügen so unverhohlen, so rücksichtslos, so blitzartig wie nach der letzten Bundestagswahl in Deutschland. Binnen weniger Tage zerriss die CDU die eigenen Versprechen – Migrationswende, Haushaltsdisziplin, Kernkraft – als hätte sie sich am Wahlabend von ihrer eigenen Identität verabschiedet. Ist das bloß politische Notwendigkeit, oder betreten wir eine Ära der vollkommenen Täuschung?
Die Politikwissenschaft weiß: Wahlversprechen sind oft bewusst vage formuliert, um Deutungsspielräume zu schaffen. Aber der schiere Umfang des gegenwärtigen Wortbruchs geht über bloße „Flexibilität“ hinaus. Wir erleben den Triumph der Simulation über die Realität: Wähler werden nicht nur getäuscht, sie werden bewusst in eine Illusion gelenkt. Dies erinnert an Jean Baudrillards Konzept der „Simulacra“ – die Realität wird ersetzt durch ein Trugbild, das als Realität verkauft wird.
Politik ist stets auch die Kunst des Machbaren, aber wann schlägt sie in reine Manipulation um? Hannah Arendt differenzierte zwischen Wahrheit und Lüge in der Politik als zwei konkurrierenden Prinzipien: Wahrheit ist tatsächlich „alternativlos“, Lügen hingegen kennen unendlich viele Variationen. Die heutige Demokratie lebt viel zu oft nicht mehr von der Wahrheit, sondern von der Pluralität der Lügen.
Formen der Unwahrheit und ihre politische Funktion
1. Die direkte Lüge: Eine bewusste Falschbehauptung, etwa das Versprechen, eine Migrationswende einzuleiten, während bereits feststeht, dass dies nicht geschehen wird. Dies ist die klassische politische Lüge – moralisch verwerflich, demokratisch gefährlich.
2. Die Halbwahrheit: Eine selektive Darstellung von Fakten, die den Eindruck einer bestimmten Realität erzeugt. Beispielsweise kann eine Regierung betonen, dass die „Nettozuwanderung“ zurückgeht, während die Gesamtzahl der Migranten steigt. Halbwahrheiten sind besonders perfide, weil sie schwer zu widerlegen sind.
3. Die Notlüge: Im privaten Leben oft akzeptabel, in der Politik jedoch fragwürdig. Ist es legitim, eine drohende Haushaltskrise zu verschweigen, um keine Panik zu erzeugen? Oder führt dies nur zu noch größerem Schaden? Die Grenze zwischen Notlüge und Manipulation ist fließend. In jedem Fall verschafft die politische Notlüge nur einen geringen Zeitgewinn, dem ein umso schärferer Vertrauensverlust zu folgen droht.
4. Die Verschleierung durch Sprache: Euphemismen wie „Sondervermögen“ statt „Schulden“ oder „Fachkräftezuwanderung“ statt „Massenmigration“ dienen dazu, unangenehme Wahrheiten zu verharmlosen. Diese Form der Lüge manipuliert das Denken, indem sie die Sprache selbst verdreht.
Vom gebrochenen Versprechen zur Täuschung
Juristisch gesehen ist die Täuschung der Wähler bedauerlicherweise nicht direkt strafbar – politisches Versagen ist keine Betrugsstraftat. Doch wie lange kann eine Demokratie überleben, wenn ihre Grundvoraussetzung, das Vertrauen, systematisch unterminiert wird? In der Vertragslehre gilt: Wer einen Vertrag unter falschen Voraussetzungen abschließt, kann diesen anfechten. Doch Wahlen haben keine Rücktrittsklausel.
Der Rechtsstaat unterscheidet zwischen Lüge und Betrug. Betrug setzt eine Schädigungsabsicht voraus. Doch wo liegt die Grenze zwischen Täuschung und einem kalkulierten Machtkalkül? Der Rechtsphilosoph Gustav Radbruch sprach vom „Unrechtsstaat“, wenn der Wille zur Gerechtigkeit einem bloßen Machterhalt weicht.
Ein juristisch besonders interessanter Fall ist die Unterlassungslüge, also das bewusste Verschweigen entscheidender Informationen. Auch wenn sie keinen klassischen Tatbestand erfüllt, ist ihre Wirkung oft gravierender als eine offene Lüge – weil sie den Bürgern die Möglichkeit nimmt, informierte Entscheidungen zu treffen.
Warum wir betrogen werden wollen
Die Täuschung wäre nicht so effektiv, wenn Menschen nicht bereitwillig darauf hereinfielen. Der Psychologe Daniel Kahneman zeigte, dass Menschen systematisch kognitiven Verzerrungen erliegen – etwa dem Bestätigungsfehler (confirmation bias), der dazu führt, dass wir nur das glauben, was unsere Vorannahmen stützt.
Ein tiefes Bedürfnis nach Sicherheit führt dazu, dass wir Politikern eher glauben wollen, wenn sie uns eine einfache Lösung präsentieren. In der Migrationsfrage etwa klammern sich viele an Narrative der Kontrollierbarkeit – selbst wenn sie durch die Realität längst widerlegt werden.
Die Lüge als Fundament der Macht
Platon war der erste politische Denker, der die „edle Lüge“ (γενναῖον ψεῦδος - gennaion pseudos) rechtfertigte – eine Täuschung, die dem Staatswohl diene. Aber wann wird die edle Lüge zur Tyrannei? Nietzsche hingegen entlarvte die öffentlich postulierten Wahrheiten als eine bloße Funktion der Macht: „Es gibt keine Tatsachen, nur Interpretationen.“ Wer die Erzählung (neudeutsch: das Narrativ) dominiert, beherrscht die Realität.
Doch kann eine Gesellschaft auf Lügen aufgebaut sein? Der Philosoph Karl Jaspers warnte vor einer „Vernebelung der Wahrheit“ als Vorstufe totalitärer Herrschaft. Wer nicht mehr zwischen Lüge und Wahrheit unterscheiden könne, sei leicht manipulierbar. Immanuel Kant betrachtete die Lüge sogar als ein absolutes moralisches Übel. In seiner Metaphysik der Sitten schreibt er:
„Die Lüge ist schlechterdings verwerflich und verunehrt den Menschen in seiner eigenen Person.“
Nach Kant ist Wahrheit keine bloße Option, sondern eine kategorische Pflicht, die unter keinen Umständen gebrochen werden darf. Selbst eine Notlüge, etwa um ein Menschenleben zu retten, wäre für ihn unmoralisch, weil sie das Fundament der Vertrauenswürdigkeit untergräbt. Wenn jeder lügen dürfte, wäre Sprache als Mittel der Verständigung zerstört.
Sein berühmtes Beispiel: Wenn ein Mörder an die Tür klopft und nach seinem Opfer fragt, wäre es nach Kant dennoch moralisch falsch zu lügen – denn dadurch könnte eine unvorhergesehene Kette von Ereignissen ausgelöst werden, die womöglich erst recht zum Tod des Opfers führt.
Diese radikale Position erscheint praxisfern. Doch Kant ging es nicht darum, in Extremsituationen moralische Dilemmata zu lösen, sondern darum, das Fundament des menschlichen Zusammenlebens zu sichern: Die Lüge zerstört das Vertrauen, auf dem jede Gesellschaft basiert.
Wahrhaftigkeit statt absoluter Wahrheit
Dennoch erkannte Kant ein Problem: Der Mensch ist nicht allwissend. Er kann oft gar nicht mit Sicherheit sagen, was die „reine Wahrheit“ ist. Daher fordert Kant weniger die absolute Wahrheit als vielmehr die Wahrhaftigkeit – das ehrliche Bemühen, das, was man für wahr hält, ohne Täuschung oder Manipulation zu kommunizieren.
In der Politik bedeutet das: Kein Politiker kann die Zukunft kennen, aber er kann versuchen, redlich zu argumentieren, anstatt absichtlich Illusionen zu erzeugen. Wahrhaftigkeit wäre das Gegenmodell zur heutigen Praxis, in der Politiker gezielt Halbwahrheiten und Euphemismen nutzen, um die Wähler zu steuern.
Die Wahrheit als Fundament der Gerechtigkeit
Die Bibel ist unmissverständlich: Die Lüge, das „falsche Zeugnis“ wird im sog. Dekalog im 8. Gebot (Ex 20, 16) apodiktisch verurteilt. Interessanterweise ist das 8. Gebot wie die meisten biblischen Gebote negativ als Verbot („Du sollst nicht...“) formuliert, da es dem Menschen der Verhaltensforschung des amerikanischen Neurophysiologen Benjamin Libet und seinem berühmten Libet-Experiment zufolge leichter zu fallen scheint, eine Handlung abzulehnen und zu vermeiden, als positiv formulierte Anordnungen zu befolgen. Der Mensch habe demnach zwar keinen „freien Willen“ zum Guten, aber quasi eine ethische „Veto-Freiheit“ des Neinsagens.
„Euer Ja sei ein Ja, euer Nein ein Nein“, lässt dazu passend der Evangelist Matthäus seinen Herrn Jesus in der berühmten Bergpredigt fordern (Matthäus 5,37). Wahrheit ist in dieser Sichtweise nicht verhandelbar. Der nordafrikanische Kirchenvater Augustinus definierte die Lüge als vorsätzliche Täuschung – und ein Staatswesen, das darauf beruhe, führe sich selbst ad absurdum.
Im Johannesevangelium, dem sprachlich und gedanklich vielleicht „faszinierendsten“ Text des Neuen Testaments, wird die menschliche Existenz beschrieben als „Kampfzone“ zwischen Extremen. Die vier großen Gegensatzpaare des Johannesevangeliums verdeutlichen die fundamentale Entscheidung zwischen Gottes Wahrheit und der Täuschung der Welt. Licht und Finsternis (φῶς – σκοτία, phōs – skotia) stehen für göttliche Offenbarung versus Sünde und Unwissenheit. Geist und Fleisch (πνεῦμα – σάρξ, pneuma – sarx) kontrastieren himmlische Wiedergeburt mit vergänglicher, sündiger Natur. Leben und Tod (ζωή – θάνατος, zōē – thanatos) trennen das ewige Leben in Christus von der Gottesferne. Wahrheit und Lüge (ἀλήθεια – ψεῦδος, alētheia – pseudos) schließlich markieren den Gegensatz zwischen göttlicher Erkenntnis und bewusster Täuschung. Das Evangelium stellt diese Gegensätze nicht als gleichwertige Kräfte dar – Wahrheit, Licht, Geist und Leben haben das letzte Wort.
Diese Gegensatzpaare durchziehen das gesamte Johannesevangelium und verdeutlichen die grundsätzliche Entscheidung (κρίσις - krisis) zwischen Gottes Wahrheit und einer gefallenen Welt der Täuschung. Eine „Krise“ ist demzufolge also schon begrifflich immer ein Wendepunkt, der die Chance zum Neuanfang bietet.
Interessant ist die Unterscheidung zwischen schuldhafter und schuldloser Lüge: Die schuldhafte Lüge dient der Täuschung um eines eigenen Vorteils willen; die schuldlose Lüge könnte eine Notlüge sein, etwa um ein Leben zu retten. In der Politik gibt es jedoch kaum schuldlose Lügen, weil jede Manipulation langfristige Folgen hat. Politische Lügen sind der Versuch, die Realität zu manipulieren, doch am Ende zerstören sie das Vertrauen, das jede Gesellschaft zusammenhält.
Lüge in der fiktionalen Literatur: Orwell, Wilde und die Gegenwart
„Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke“ – mit diesen sprachlichen Paradoxien wird den bewusst unwissend gehaltenen Bürgern Ozeaniens in George Orwells 1984 eine Realität eingehämmert, die keine ist – eine Perfektion der Gehirnwäsche, in der Widersprüche zur Wahrheit umdeklariert werden. Sind wir nicht längst in einer sehr ähnlichen Gesellschaft angekommen, in der diese Form der zutiefst wahrheitswidrigen semantischen Umdeutungen, neudeutsch: Framing genannt, bedrückende politische Realität geworden sind? Derartige sprachliche Manipulationen („Fachkräftemigration“, „Sondervermögen“, „Klimaschutz-Subvention“) verfolgen das sophistisch anmutende Ziel, die Wahrheit zu verdrehen.
Aldous Huxleys Schöne neue Welt (Original-Titel: Brave New World) zeigt eine perfidere Strategie: Die Wahrheit wird nicht bekämpft, sondern durch ein Überangebot an Belanglosigkeiten und Vergnügungen wie der legal frei verfügbaren Droge Soma erstickt. Die Bürger werden nicht explizit unterdrückt, sondern betäubt. Es bestand seit Jahrzehnten unter Englischlehrern eine Kontroverse, ob nun 1984 oder Brave New World „die Zukunft“ realistischer abgebildet hätten. Die New York Times urteilte einst, Huxleys „Spaß-Dystopie“ sei die treffendere Zukunftsvision, weil sie die betäubende Wirkung grenzenloser Zerstreuung und Oberflächlichkeit erkannte, wobei diese vielleicht nur subtilere Formen der Lüge darstellen könnten.
Und doch beschädigt uns die Lüge unaufhaltsam, selbst wenn wir uns vorgaukeln, in der Wahrheit zu leben oder wahrhaftig zu handeln. Den unumkehrbaren moralischen Verfall eines Lebens in der Lüge skizzierte einst Oscar Wilde in seinem Roman The Picture of Dorian Gray: Der schöne, junge Dorian verkauft seine Seele im Gegenzug für ewige Jugend und überträgt seine Schuld und Verlogenheit auf das titelgebende Porträt, angefertigt von seinem Malerfreund Basil Hallward. Während Dorian äußerlich makellos bleibt, verkommt das Bild zu einem grausamen Spiegel seiner wahren Existenz – einer fratzenhaft verzerrten Verkörperung seiner moralischen Degeneration.
Von welcher Perspektive aus man sich dem Thema der Lüge auch nähert: Man wird keine auf Dauer tragfähigen, sturmfesten ethischen Legitimationen für sie finden können.
Lüge als Staatsprinzip?
Die inzwischen systematische, offenbar vollkommen skrupelbefreite Täuschung der Bürger dieses Landes stellt eine existentielle Bedrohung für die Demokratie und einen kaum für möglich gehaltenen Kulturbruch dar. Wahrhaftigkeit insbesondere von hochrangigen Amtsträgern eines demokratischen Rechtsstaates ist kein Luxusgut, sondern verfassungsmäßiger Auftrag und unser aller Lebensgrundlage. Ein politisches System, das permanent auf Lügen baut, steht dagegen auf Treibsand.
Für uns bleibt die Frage: Wann werden wir als Wähler vom Getäuschten zum Komplizen?
Der Autor ist Lehrer an einem niedersächsischen Gymnasium und schreibt hier unter einem Pseudonym.
Beitragsbild: Eldelmasalla CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons
Die endlose Hysterisierung der Menschheit auf allen Gebieten, vom Klimakult mit seinen Metastasen, den pandemischen Verwirrungen, den willkürlichen Postulaten mannigfaltiger „Gechlechter“, der merkwürdigen feigen Kriegsbegeisterung zeigt, dass man auf dem Pfad von der Wahrheit zum Wahnsinn weit vorangekommen ist. Früher orientierte sich wenigstens die „Elite“ an der Realität, jetzt hat auch sie die Orientierung verloren. Im Kampf zwischen Wahn und Wirklichkeit gewinnt zwar immer die Realität, aber bei diesem Kampf wird viel zerschlagen.
Lügen und Politik sind eng miteinander verflochten. Das wurde in den letzten Jahren bis heute immer deutlicher. Was der Regierungsfunk und die Privaten uns seit Merkel bis heute erzählt haben, sind Lügen, Halbwahrheiten und Märchen. Nun wurden die Lügen offener. Man scheute sich nicht einmal mehr zuzugeben, dass man den Wähler bewusst getäuscht hat, damit man gewählt wird. Lüge ist zum offenen Betrug geworden. Betrüger gehören eigentlich angeklagt und ins Gefängnis gesteckt. Das alles wäre vielleicht anders gelaufen, wenn vor allem der Bürger im Westen des Landes nicht immer diejenigen wählen würden, die uns einfache Bürger hassen. Die letzte Chance wäre zur BTW 2017 gewesen. Nachdem wie Merkel uns 2015 von Migranten hat überrennen lassen, seit derzeit, hätte der Wahlbürger der CDU mal etwas wachsamer sein müssen. Aber nein, viele Deutsche lieben es, betrogen zu werden und zwar immer wieder. Sie lieben es, kriegstauglich werden zu müssen. Sie lieben es, dass unser Gesundheitswesen auf Krieg umgestellt werden soll. Ich weiß jetzt nicht, ob diese Wähler schon bei Norma-Online wie verrückt ihre Schutzwesten und Panikräume kaufen, um selbst kriegstauglich zu werden. Die Wähler vor allem der CDU sind die Hauptschuldigen an dem, was uns jetzt in den nächsten Jahrzehnten blühen wird. Sie wussten doch, dass die CDU ihr von der AfD geklautes Programm nur allein mit der AfD umsetzbar gewesen wäre. Das hätte doch jeder vernünftige Mensch wissen können. Dieser jetzige Wahlbetrug der CDU ist doch nur die Spitze des Eisberges. Die CDU-Wähler haben es doch jahrelang geduldet, wie die CDU unserem Land schadet. War doch seit 2015 ganz toll ersichtlich. Merz hat sich nie von Merkel distanziert und die Merkelaner sitzen noch fest auf ihren Pöstchen. Jetzt wird gejammert. Warum? Es war von den CDU-Wählern gewollt. Sie hätten es schon seit 2017 in der Hand haben können. Alles hat uns an die Stelle gebracht, wo wir heute stehen, tief verschuldet mit den Hang gen Russland zu ziehen.
@ Georg Christoph Lichtenberg:——„Die gefährlichsten Unwahrheiten sind Wahrheiten mäßig entstellt.“——Dieser Satz steht auch am Alten Göttinger Rathaus. Leider gereicht dem in der Stadt regierende linksgrünen Stadtrat solche alten Vorbilder nicht zur Ehre. Es ist des weiteren bedauerndswert wenn der Autor nur unter Pseudonym schreibt. Denn ein echtes Vorbild kann man nur sein wenn man in der Öffentlichkeit, mit allen Konsequenzen, Gesicht zeigt. Auch um Veränderungen zu bewirken. Das haben Christen leider verlernt. Im Islam ist es Programm. Islam bedeutet übersetzt: sein Gesicht (gesammte ich) zu Allah hinwenden.
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Das arabische Wort Islām (islām / إسلام ) ist ein Verbalsubstantiv zu dem arabischen Verb aslama („sich ergeben, sich hingeben“). Es bedeutet wörtlich das „Sich-Ergeben“ (in den Willen Gottes), „Sich-Unterwerfen“ (unter Gott), „Sich-Hingeben“ (an Gott), oft einfach mit Ergebung, Hingabe und Unterwerfung wiedergegeben.
Sich unterwerfen unter „den Allmächtigen“ ist der Wortsinn von Islam. Und nicht wie oft in Taqiyya-Absicht verbreitet wird, dass das Wort Islam vom Wort SALAM =Frieden direkt abgeleitet wäre. Welches Wort Salam trotzdem nicht unsere westliche Bedeutung von (äußerem politischen) Frieden hätte, sondern eher sowas wie Seelenruhe, im Gleichgewicht nit sich und der Welt zu sein beschreibt.
Deiner Deutung käme ich am Nächsten, damit: Islam bedeute, sein Eigensein=Gesicht=Ich ganz unter Allah stellen, ganz auf Allah hin ausrichten. In einem apodiktischen Maße. Darauf kommt es dem Islam=der Unterwerfung ganz zentral an.
PS: Ich verehre den ollen Lichtenberg mit seiner Epistologie der Schweineringelschwänze auch sehr, am meisten liebe ich seine bon-mots. „Aphorismen“ Etwa dieses: „Er war so gebildet, dass er statt ‚angenommen‘ immer ‚Agamemmnon‘ gesagt hat. “ Er war übrigens zwergwüchsig. Seinen Lebenshumor brauchte der primär schon, um sich selber stolz aufzurichten.
Von allen Industrienationen geht ausschließlich nur Deutschland rapide den Bach runter. Und das hat ganz handfeste Ursachen, die in Deutschland selbst liegen, und nicht sonstwo. Deutschland ist kein aufgeklärter bürgerlicher Rechtsstaat, sondern ein ‚failed state’, der innerhalb von 120 Jahren das 3-te mal mit Karacho an die Wand fährt (DDR nicht mitgerechnet). ++ „Warum wir betrogen werden wollen“. Kann man leicht erklären. Die Anzahl der Leistungsträger in Deutschland liegt zwischen 15 und maximal 20 Millionen, siehe [Markus Krall: Die Bürgerliche Revolution]. Wobei die Leistungsträger rapide abnehmen, während die Leistungsnehmer rapide zunehmen. Die Leistungsträger sind fast ausschließlich im schrumpfenden Privatsektor tätig. Der größte „Leistungsnehmer“ ist der aufgeblähte und hoffnungslos unfähige „Staat“. Der zweitgrößte „Leistungsnehmer“ sind die halbstaatlichen Hilfstruppen des Staatsapparats: Der riesige Sozialsektor; scheinprivatisierte Behörden (z.B. DB); Öffentliche Unternehmen oder andere Unternehmen im Staatsbesitz (firmieren als GmbH oder AG); steueralimentierte NGOs (z.B. Potsdam Institut für Klima-Irgendwas); Heerscharen von Rechtsanwälten, Gutachtern, … . ++ Wenn morgen Bundestagswahlen wären, dann würden sie genauso ausgehen wie die letzte BT-Wahlen. Der Linksblock (SPD, Grüne, BSW, Linke) hat 42% der Stimmen erhalten. Zum Linksblock dazurechnen kann man die Hälfte der CDU und FDP Wähler, also circa 16%. Ergibt eine satte Mehrheit von 58% für eine sozialistische Politik. Der einzige Unterschied zu 2021 ist, dass die AfD 10% zugelegt hat. Nur 10%, müsste man eigentlich sagen, bei der katastrophalen Politik der letzten 30 Jahre.
Ein interessanter Artikel, doch eigentlich ungerecht gegenüber der Bevölkerung, die beschissen wird. Die Indoktrination während der Schulzeit hat während der letzten Jahrzehnte dermaßen zugenommen, dass fast kein Bürger mehr in der Lage ist, selbstständig zu denken, mit weitreichenden Folgen. Meine Lektion erlernte ich vor über 70 Jahren, meine Mutter zitierte anlässlich der zweiten Bundestagswahlen für meinen Vater aus der Tageszeitung, dass Adenauer versprochen hätte, die Kohlepreise würden nach der Wahl nicht steigen. Seine Antwort: immer diese Politiker, vor der Wahl versprechen, nach der Wahl vergessen. Noch ein späterer Spruch, der auch in die heutige Zeit passt. Er hat mir den Sinn von Revolutionen anhand der russischen Revolution erklärt: vor der Revolution trug der Gutsherr Lederstiefel und die Knechte Fußlappen, nach der Revolution trugen die Knechte weiterhin Fußlappen, der Gutsherr ebenfalls, die Stiefel trugen die Funktionäre. Wenn die Kinder heute die Schule verlassen, stellen sie nichts mehr in Frage, unterstützt von den Medien, die diesen Zustand voll unterstützen. Die heutige Spezies kommt mir vor wie die Eloi aus der Zeitmaschine, die nach Sirenensignal in die Speisekammer der Morlocks wandern. Die Andersdenkenden laufen Gefahr als Querdenker oder gar Naaazis oder Rääächts verunglimpft zu werden. Bei der geistigen Erlahmung bleiben aber auch technische Verbesserungen aus, warum Verbesserungen, es geht doch auch so. Wo ist der frühere Ruf, Deutschland sei das Land der Erfinder?
Statt bei der UN-Generalversammlung sollte die Baerbock sich vielleicht besser (raus aus dem Flieger – rein in den Flieger + ungezählte Pannenflieger: Regen, Sonne, Sturm, Schnee und Eis ect.)bei der „7-Wetter-TAFT“-Werbung von SCHWACHKOPF PEOFESSIONAL bewerben. Denn, was bitte war sie denn anderes in ihrem AA-Dienstgewerbe: ein viel zu teuer frisiertes Werbepüppchen mit unstillbaren Vielflieger-Ambitionen unterm Hintern. Und selbst bei dieser Werbe-Bewerbung würde bestimmt die halbe Welt noch in schallendes Gelächter wiedermal ausbrechen, ob „unserer“ so genialen Erdenrund- (nämlich viele hunderttausende vom Kilometer pro Runde)-Umfliegerin Annalena vom und zum Einsemestrigen Quasselstrippen-Völkerrecht Baerbock.
@Lao Wei Wissenschaftsminister Cem Özdemir erklärte „die besten Köpfe der Welt“ aus den von Trump gekündigten Gender Wissenschaftler nach Deutschland zu holen. Er nennt es „brain circulation“. Die einzigen Refuggies die Deutschland mittels Zwang importiert, sind kulturfremde und ungebildete, meist schwer krank. Wissenschaftler meiden Deutschland seit Jahren aus ähnlichem Grund wie Erntehelfer. WELT „Europas-Forscher-schlechter-bezahlt-als-Inder Das Gehaltsgefälle ist enorm Europäische Forscher sind im weltweiten Vergleich deutlich unterbezahlt.“, „OECD-Studie How Was Life? Global Well-Being Since 1820 zur Einkommensverteilung. Bildung ist kein Aufstiegsgarant mehr. Die Einkommen in Deutschland waren im Jahr 2000 genauso ungleich verteilt wie 1820.“, „Aus PISA 2018 ergibt sich, dass in den Ländern Ostasiens der Anteil der Schüler mit Spitzenleistungen in Mathematik und Naturwissenschaften rund dreimal so hoch liegt wie in Deutschland“ Die Antifa, Jusos und Woken ab in den Schützengraben. Zwischendurch hampelt eine Tunte im rosa Tütü und jammert keinen gendergerechten Donnerbalken zu haben.