Die Kunst der Kommunikation in Zeiten der Haltung

Paul Watzlawick ist den meisten als Kommunikationstheoretiker bekannt. Insbesondere das erste seiner 5 Axiome der menschlichen Kommunikation „Man kann nicht nicht kommunizieren“ verbinden viele mit ihm. Eben Gleiches gilt für das Buch „Anleitung zum Unglücklichsein“.

In Zeiten, da sich viele auf der „richtigen“ Seite wähnen, allen voran die Anhänger der Klimabewegung, des Feminismus und des Megxit, und andere Positionen missverstehen, ist eine Lektüre dieses Buches wärmstens zu empfehlen. Hier stellt Watzlawick auf amüsant-spritzige Weise dar, weswegen Kommunikation misslingt. Es liegt meistens an einem selbst.

Wie sich Menschen durch ihre eigenen Gedanken kränken lassen, verdeutlicht besonders gut die Geschichte mit dem Hammer:

„Ein Mann will ein Bild aufhängen. Den Nagel hat er, nicht aber den Hammer. Der Nachbar hat einen. Also beschließt unser Mann, hinüberzugehen und ihn auszuborgen. Doch da kommt ihm ein Zweifel: Was, wenn der Nachbar mir den Hammer nicht leihen will? Gestern schon grüßte er mich nur so flüchtig. Vielleicht war er in Eile. Vielleicht hat er die Eile nur vorgeschützt, und er hat was gegen mich. Und was? Ich habe ihm nichts getan; der bildet sich da etwas ein. Wenn jemand von mir ein Werkzeug borgen wollte, ich gäbe es ihm sofort. Und warum er nicht? Wie kann man einem Mitmenschen einen so einfachen Gefallen abschlagen? Leute wie dieser Kerl vergiften einem das Leben. Und dann bildet er sich noch ein, ich sei auf ihn angewiesen. Bloß weil er einen Hammer hat. Jetzt reicht´s mir wirklich. Und so stürmt er hinüber, läutet, der Nachbar öffnet, doch bevor er ‚Guten Tag‘ sagen kann, schreit ihn unser Mann an: ‚Behalten Sie Ihren Hammer‘.“

Hauptsache Parteilinie

Was möchte Watzlawick mit dieser Geschichte zeigen? Ein Missverständnis entsteht oft aus fehlgeleiteten Interpretationen, dem sich oft Wut, Kränkung und Unverständnis dazugesellen. Im Kopf entstehen bestimmte Bilder und Gefühle, die mit dem tatsächlichen Sachverhalt nur wenig zu tun haben. Letztlich aber leiten sie, leider viel zu oft, die zwischenmenschliche Kommunikation.

Wie die Reaktionen auf die Aussage des CDU-Bundestagsabgeordneten Philipp Amthor zu antisemitischen Taten zeigen. Amthor sagte dem Nachrichtensender n-tv: „Klar ist auch, das darf man nicht vergessen, dass Antisemitismus natürlich vor allem in muslimisch geprägten Kulturkreisen besonders stark vertreten ist“. Eigentlich gäbe es inhaltlich wenig zu beanstanden. Die muslimische Kultur ist nicht gerade für ihre judenfreundliche Einstellung bekannt. Doch anstatt die Botschaft hinter Amthors Aussage zu verstehen, gar wohlwollend zu interpretieren, hagelt es Kritik am CDU-Mann. Empörung und Unverständnis paaren sich bei den kritischen Stimmen. Selbstverständlich aus Links- und Grünen-Fraktion. 

Wieso trivialerweise? Weil in Deutschland Parteizugehörigkeit, oder richtigerweise Parteigesinnung, vor inhaltlicher Qualität geht. Kritische Stimmen hatten es schon immer schwer. Aber wer heute die Parteilinie verlässt, muss Mut haben und hat es noch schwieriger.

Ohren auf Durchzug

Das musste auch der Essener SPD-Vorsitzende Karlheinz Endruschat erleben. Der Thilo Sarrazin aus Essen, wie ihn vermutlich bald seine Gegner nennen werden, nahm kein Blatt vor den Mund und ermahnte die SPD, die Probleme der Einwanderung anzuerkennen. Hierzu gehört auch, das Thema der Clan-Kriminalität anzusprechen. Er, der die Probleme beim Namen nannte und somit anpackte, stieß stattdessen bei seinen Parteigenossen auf taube Ohren.

Doch wo die Ohren auf Durchzug stehen, spielen nur die eigenen Meinungen und Einstellungen eine Rolle. Wo die Gesinnung wichtiger wird als die Aussage, hilft kein Reden. Wo Missverständnisse vorprogrammiert sind, muss Kommunikation notgedrungen misslingen.

Es wäre ein Fehler, diese Form der „Gesinnungskommunikation“, wie sie bei Amthor und Endruschat zu sehen ist, weiter fortzuführen. Denn sie bietet mehr Raum für Missverständnisse als für gegenseitiges Verstehen. Für eine gelungene Kommunikation ist das nicht zielführend.

Auf Inhalte zu gucken und den anderen verstehen zu wollen, sind die besten Berater. So gelingt ein konstruktiver Dialog. Insbesondere in Zeiten unterschiedlicher Meinungen, Ansichten und Einstellungen. Weil sich Gesinnung primär auf Beziehungen stützt, kann hier vielleicht Watzlawicks zweites Axiom weiterhelfen: „Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt.“

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Leserpost

netiquette:

Rainer Niersberger / 01.02.2020

Das hier und permanent behandelte Problem hat nichts mit Kommunikation zu tun, sondern mit psychopathogischen Phänomenen oder schlicht dem Streben nach der totalen Macht ueber andere. Versuchen Sie mal, verehrte Autorin, mit einem überzeugten Glaeubigen, idealerweise Muslim, ueber Allah und seinen Glauben zu diskutieren, mit einem verbohrten Sozialisten ueber den Sozialismus oder versuchen Sie mal, mit Merkel ueber ihre Politik und ihre Entscheidungen zu diskutieren. Da koennen Sie kommunizieren und argumentieren wie eine Weltmeisterin. Allein. es nuetzt nichts. In den ersten Faellen waere zumindest eine vorherige Therapie angesagt, im letzten Fall eine andere Loesung. Es gilt zur Kenntnis zu nehmen, dass es sich hier nicht um technische, sondern psychische Probleme handelt, die demzufolge auch nicht technisch zu loesen sind. Bestenfalls koennen Sie den Glaeubigen oder besser Abhaengigen “gesündere “Kompensationen anbieten und bei den Kleinsten anfangen, sie zu starken, innerlich gefestigten und unabhängigen Persönlichkeiten werden zu lassen. Viel Erfolg dafuer angesichts der aktuellen Elterngeneration. Bei bestimmten TypInnen mit narzisstischen Zügen waere zumindest zu verhindern, dass sie die totale Macht erlangen. Hier gibt es nichts, aber auch gar nichts zu kommunizieren, wie die Geschichte hinlänglich bewiesen hat.

F. Auerbacher / 01.02.2020

Tja, Frau Stein “Auf Inhalte zu gucken und den anderen verstehen zu wollen, sind die besten Berater. So gelingt ein konstruktiver Dialog.” Das ist zutreffend, wenn man tatsächlich einen konstruktiven Dialog anstrebt. Aber: Wer glaubt denn im Ernst daran, dass es z.B. bei der Kritik an Amthor um einen konstruktiven Dialog geht? Man will ganz offensichtlich den politischen Mitbewerber abwerten, das ist das Ziel und genau dazu eignen sich solche scheinbaren Kommunikationsprobleme bestens.

Peter Holschke / 01.02.2020

@Helge Grimme. Ich stimme ihnen absolut zu. Hannah Arendt liefert die Antworten, Watzlawick nicht. Wie will man kommunizieren, um eine verunglückte Kommunikation zu führen? Gar nicht. Watzlawick liest sich super gut, trotzdem liegt er falsch. Das war ein Obskurant. Seine Bücher wurden millionenfach verbreitet. Und? Hat es was genutzt? Wir haben genau das, was er vorgab beheben zu wollen.

Jürgen Müller / 01.02.2020

Diese Art der Kommunikation läßt mich Verse Günter Kunerts von 1977 erinnern: “Weil ich gesagt habe: / Hier stinkt’s / wurden über meinem Kopf / einige Nachttöpfe entleert: / als Gegenbeweis.”

Johannes Schuster / 01.02.2020

Was ich mich frage; Wie lange soll man mit Bildung noch tatenlos neben einem Zustand stehen, der mit Weisheit ohne Hammer nicht zu regeln ist ? Man kann dies und jenes bemängeln, es beseitigt die Politik der Einfallslosigkeit nicht, es zementiert sie. Watzlawick war der Verstand der Nachkriegszeit, es war die Psychologie nach der Schockwelle - heute baut sich die nächste Sprengladung auf, sei es europäisch - sei es in der Gestalt des wachsenden Antisemitismus. Was will man also mit der Psychologie der Zeit nach dem Krieg vor der nächsten Verwerfung ? Soll das geistreich sein, oder hilflos. Ich mag Watzlawick, ich halte ihn für teils zeitlich, teils zeitlos gut und ich konsumiere ihn gerne. ABER Das Nachschwätzen der alten Meister macht keine neuen und die Gesetze von Gestern liefern auf das Morgen keine Antwort. Und das ist meine Kritik an Achgut: Es geht von vorne bis hinten um das Nörgeln am Bestehenden, es gibt keinerlei Diskussion über mögliche Modelle. Wer nicht spekuliert macht auch kein Geschäft. Was hilft also jede Diskussion, wenn sie sich um einen verfallenen Hühnerstall dreht und keiner über das Fundament für ein neues Haus spricht ? ... Die Ruine des Bürgertums poliert ihre Steine. Die Stärke jeder Forderung nach einer kulturellen Revolution von Lenin bis Greta ist nicht der Ausdruck einer neuen Kraft, sondern einer alten Schwäche…..

Helge Grimme / 01.02.2020

Statt Paul Watzlawick wären Hannah Arendt und manche klugen Opfer der Inquisition gute Ratgeber für die heutige Situation. Wer von durch Irrsinn Verblendeten attackiert wird weiß, es geht um kein Missverständnis sondern um ausgelebten blinden Hass.

Gabriele H. Schulze / 01.02.2020

Liebe Frau Stein, irgendwann in den achtziger Jahren saß ich in Düsseldorf-Bilk an einem Weiher. Es war Sommer, alles friedlich, und ich blätterte, im Grase lagernd (würde ich heute eher nicht machen), in Watzlawicks Bestseller. Kam zu dem Kapitel “Diese verrückten Ausländer”. Plötzlich schreckte ich hoch - ein Mann (heute Einmann?) - stand hinter mir und schimpfte wie ein Rohrspatz. Den genauen Wortlaut weiß ich nicht mehr, aber er verdächtigte mich vehement der Ausländerfeindlichkeit. Dies nur zum Thema Mißverständnis! Ich glaube, ich habe dem Autor damals sogar die Geschichte nach Palo Alto geschickt. Im Zeitalter der Aufweichung von Regelwerken, Grenzen und Übereinkünften feiern Mißverständnisse Hochkonjunktur und können böse Folgen haben!

Horst Jungsbluth / 01.02.2020

In einem (einstmals) demokratischen Rechtsstaat agieren viele Medien und leider nicht nur die öffentlich rechtlichen, wie in einer Diktatur, berufen sich dreist auf die gesetzlich garantierte Pressefreiheit, um diese dann eiskalt zu missbrauchen. Es ist nicht nur so, dass sie die ebenfalls gesetzlich garantierte Meinungsfreiheit unterdrücken, die nach Artikel 5 GG übrigens noch vor der Pressefreiheit rangiert,  sie unterdrücken auch schwerwiegende Verstöße von Politik, Verwaltung und Justiz gegen das Grundgesetz und andere Vorschriften.  Stattdessen erleben wie die Verbreitung von Lügen (Lesotius ist nur die Spitze eines Eisberges), abenteuerliche Verdrehungen und den Versuch unbescholtene Bürger, die kritikwürdige Zustände aufs Korn nehmen, als Rechtsradikale, Ausländerfeinde, Rassisten, Homophobe oder sonstwas zu diffamieren. Das nimmt langsam manische Züge an und bei gewissen Zeitungen sowie Zeitschriften wundert man sich, dass sie sich einerseits als “Erziehungsberechtigte” aufspielen und andererseits ihre Blätter mit großen Vorteilen den zu “Erziehenden” wie Sauerbier anbieten.

Wolfgang Kaufmann / 01.02.2020

Ein alter Trick ist es, die Kommunikation von der Sache auf die Sprache zu lenken. Vor allem wenn die Sachbotschaft eines Texts nicht in die Wohlfühlwelt der Empfänger passt, wird dem Verfasser einfach eine inakzeptable Ich- oder Du-Botschaft unterstellt; darauf springt die linke Empörungsmaschine immer an. – Meinungsfreiheit und das Bemühen um Verständnis waren gestern; heute fechten wir eine historische Mission gegen Faschismus und Rassismus; die Bauernopfer heißen Sarrazin und Amthor. Und ganz vorne in diesem Kreuzzug gegen die klare Sprache marschieren jene Frauen und Kinder, die selber keinen klaren Gedanken fassen können, sondern nur wohlfeile Ponyhof-Parolen nachplappern.

Gabriele Kremmel / 01.02.2020

Gesinnung hin oder her, das ist kein Kommunkikationsproblem. Die SPD hat ein ganz praktisches Problem: Sie darf die muslimischen Wähler nicht vergraulen, ja muss sie sogar hofieren. Die CDU, die um jede Wählerstimme für die SPD buhlt muss es der SPD gleichtun und jede noch so leise Kritik am Islam und muslimischen Menschen -gleich welcher Herkunft- lauthals von sich weisen. Unsere Parteien haben sich in eine selbstgestellte Falle manövriert, die Watzlawick auch sehr schön anhand eines Experiments beschreibt. Sie haben sich in die Höhle des Löwen begeben, so wie die Teilnehmer des Experiments sich gesunderweise in eine psychiatrische Einrichtung begeben haben. Sie waren angewiesen, sich dort völlig normal und für Gesunde richtig zu verhalten und wurden dennoch von den Ärzten als psychisch krank befunden, und zwar egal, ob sie ihre Medikamente mit der Begründung, gesund zu sein verweigerten oder ob sie sie bereitwillig schluckten. In beiden Fällen wurde daraus ein Beweis für die Krankheit kreiert: Im ersten Fall wurde eine, für psychiatrisch Erkrankte typische Krankheitsuneinsichtigkeit attestiert, im anderen Fall ein Krankheitseingeständnis, denn wer sich nicht für krank hält würde ja die Medikamente verweigern. Die Studenten waren wenigstens juristisch abgesichert, dass sie wieder entlassen werden konnten. Das unterscheidet sie von unseren Parteien.

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