Manfred Haferburg / 09.07.2024 / 06:15 / Foto: KI, Montage / 110 / Seite ausdrucken

Die Klimareligion ist eine menschengemachte Katastrophe

Die drohende „Klimakrise“ und die „Klimakatastrophe“ sollen die Politik der „Klimarettung“ legitimieren. Wegen dieser Politik dohen den Bürgern des Westens jetzt reale Krisen und Katastrophen – und zwar sofort und nicht in 100 Jahren.

Mit der Klimareligion haben die grauen Eminenzen dieser Welt einen idealen Hebel gefunden, ihre Interessen gegen das Wohl der Allgemeinheit durchzusetzen. Man kann den Menschen mit der „Erderhitzung“ Angst einjagen, es wird die Hitzehölle auf Erden angekündigt, wie einst das Armageddon. Die vorhergesagte Apokalypse liegt allerdings in irgendeiner Zukunft, und keiner kann vorhersagen, wann das jüngste Klimagericht denn nun konkret eintritt. Man kann den Menschen wunderbar einreden, dass sie an der „menschengemachten“ Erderhitzung durch ihr sündhaftes Konsumverhalten, ja durch ihre bloße Existenz (Erbsünde CO2) schuld sind.

Daraus folgt logisch, dass die „Klimasünder“ durch sofortige Ablasszahlung (CO2-Steuern) und durch Kasteiung (Flugscham, Fleischverzicht, Mobilitätsverzicht, Kinderverzicht…) Vergebung in Form von 1,5 Grad erlangen. Man hat einen Beelzebub namens Kohlendioxid benannt, der mit allen Mitteln bekämpft werden muss. 

Man kennt sie, die Hohepriester des IPCC, die alles genau wissen, die auf die Reinheit der Klimalehre achten und den von ihnen definierten „wissenschaftlichen Konsens“ verteidigen. Sie haben ihr Fußvolk, die Politiker und die von den Politikern gesteuerten NGOs, die sich Buße-Maßnahmen zuhauf ausdenken, mit denen sie den Klimasündern das Sündigen austreiben. Und in der Ferne winkt das Klimaparadies, in dem keiner mehr etwas besitzt, aber alle mit weniger als 1,5 Grad Celsius Temperaturanstieg glücklich sein werden. Es wird nicht gesagt, von welcher Temperatur dieser Anstieg ausgeht. Ist es vom gegenwärtigen Temperaturdurchschnitt? Ist es vom lokalen Durchschnitt? Und wenn ja, dann vom Durchschnitt aus welcher Zeit der Erdgeschichte?

Und wehe ihnen, denn auch sie gibt es wieder, die Klimaketzer, die Klimaleugner und Klimaskeptiker, die den „wissenschaftlichen Konsens“ leugnen. Sie werden bedroht, öffentlich angeprangert, dann mundtot gemacht und zuletzt wirtschaftlich vernichtet – das moderne Autodafé. 

Das Klimanarrativ hat alle wesentlichen Bestandteile einer Religion, und das ganze Wording deutet stark auf eine Sekte hin. Sekte deshalb, weil es einen Absolutsheitsanspruch auf die eine Wahrheit gibt, der keinerlei Abweichung erlaubt. 1,5 Grad und basta. Menschengemacht und basta. Und wehe dem, der es wagt zu fragen, ob das denn wirklich alles so stimmt, wie es von den Kanzeln des IPCC, vom hohen Berge des WWF, aus den Niederungen der überdimensionierten Klimakonferenzen und aus allen Kanälen der Hauptstrommedien ununterbrochen dröhnt. Wer heute etwas über die Klima- und Energiepolitik sagen will, das auch nur den leisesten Zweifel wecken könnte, muss sein Glaubensbekenntnis zum menschengemachten Klimawandel voranschicken.

Ein Nobelpreisträger outet sich

Ich hatte kürzlich die Gelegenheit, einen Vortrag des Physiknobelpreisträgers John F. Clauser zu hören. Der Nobelpreis für Physik wurde im Jahr 2022 an Alain Aspect von der Universität Paris-Saclay, John F. Clauser, USA, und Anton Zeilinger von der Universität Wien „für Experimente mit verschränkten Photonen, Nachweise der Verletzung der Bell‘schen Ungleichung und Pionierarbeiten auf dem Gebiet der Quanteninformation” verliehen. Auf der 16. Internationalen EIKE Klima- und Energiekonferenz in Wien am 14/15. JunI hielt er einen Vortrag mit dem Titel „Wie die Wissenschaft half, den Klimanotstand zu erfinden“. Zu sehen war ein höchst agiler 80-Jähriger mit weißem Schütterhaar, der sich fröhlich als „Klimaleugner“ vorstellte.

Er begann seinen Vortrag mit: „Gute Nachrichten – es gibt keine Klimakrise“. Seine Botschaft: Die Temperatur der Erde wird in erster Linie durch die Wolkenbedeckung bestimmt, nicht durch die Kohlendioxidemissionen aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe. Er ist zu dem Schluss gekommen, dass die Wolken eine kühlende Wirkung auf den Planeten haben wie ein Thermostat, so dass es keine Klimakrise gibt. „Auch wenn es viele Leute verärgern mag, meine Botschaft ist, dass der Planet nicht in Gefahr ist“.

Professor Clauser ordnet sich damit in eine Gruppe prominenter Physiker ein, die erst als Klimaskeptiker und nun als Klimaleugner etikettiert werden. Zu den „Wissenschaftlern, die den wissenschaftlichen Konsens ablehnen“, gehören u.a. Wilhelm Happer, Princeton University, und Richard Lindzen, MIT. Zum „wissenschaftlichen Konsens“ der angeblich 99 Prozent der Wissenschaftler möchte ich den Nobelpreisträger Anton Zeilinger, emeritierter Physikprofessor an der Universität Wien zitieren: „Als Einstein seine Ideen vorstellte, galt er als verrückt und als Außenseiter. Es ist in der Wissenschaft schon vorgekommen, dass die Mehrheit völlig falsch lag. Ich habe keine Ahnung, ob das hier der Fall ist, aber die Wissenschaft muss offen für Diskussionen sein.

Klimaleugner und Klimabekenner

In puncto Klima gilt die offene wissenschaftliche Diskussion nicht mehr. Menschen, die sich Gedanken darüber machen, ob ein Spurengas wie CO2, das für die Pflanzen und damit das Leben auf der Erde existenziell ist, sozusagen allein für einen globalen Temperaturanstieg verantwortlich gemacht werden kann, werden als „Klimaleugner“ etikettiert. Das Wort „Leugner“ bedeutet aber im Deutschen nichts weiter, als „etwas in Abrede zu stellen oder zu verneinen“. Allerdings wird es pejorativ verwendet, implizit abwertend wegen der Konnotation zum Holocaust-Leugner. Klimaleugner werden öffentlich verunglimpft, kaltgestellt und wirtschaftlich ausgetrocknet. Jemand muss schon sehr selbstbewusst und wirtschaftlich unabhängig sein, um gegen den Klimamainstream zu schwimmen.

Das Gegenteil von Leugner ist ein „Bekenner“. Wenn es also „Klimaleugner“ gibt, dann muss es auch „Klimabekenner“ geben. Das sind dann die Leute, die ihren Glauben an den menschengemachten Klimawandel öffentlich bekennen – oft auch unter Inkaufnahme persönlicher Vorteile, wie z.B. üppig fließende Forschungsgelder oder staatliche Zuwendungen für immer neue „Beweise“ der kommenden Klimakatastrophe. Daraus kann dann die Politik ihre Maßnahmen zur Energiewende ableiten und eine absurde Degrowth-Politik durchsetzen, die Deutschland nirgendwo anders hinführt als in die dritte Welt.

Auf dem Zielerreichungspfad?

Erneuerbare Energien – vor allem aus Windparks und Solarkraftwerken – sollen die fossilen Energieträger Erdöl, Erdgas und Kohle, wie auch die Kernenergie in Deutschland komplett ersetzen. Dafür braucht die Energiewirtschaft Speicher: Weil Wind- und Sonnenenergie nur schwankend zur Verfügung stehen und weil allein die deutschen Erzeugungskapazitäten bei Weitem nicht ausreichen, um den Bedarf des Landes an Ökoenergien zu decken. Wasserstoff soll das wichtigste Speichermedium werden. 

Es ist zwar so, dass heutzutage in Deutschland fast die Hälfte der Stromerzeugung von den „Erneuerbaren“ gestemmt wird, wenn auch oft zur Unzeit, aber die Stromerzeugung nur ein Viertel des Primärenergieverbrauches Deutschlands ausmacht. Es sind also erst weniger als 25 Prozent der Energiewende geschafft. Das ist so, auch wenn der Bundeswirtschaftsminister sich schon auf den „Zielerreichungspfaden“ der Energiewende sieht. Eine Nachricht an Herrn Dr. Habeck: Von den 42 Kilometern des Energiewende-Marathons haben Sie gerade mal Kilometer sieben erreicht. Für diese ministerielle Zielerreichung gilt der neckische Vers von Wilhelm Busch: „Wenn einer, der mit Mühe kaum, gekrochen ist auf einen Baum, schon glaubt, dass er ein Vogel wär – so irrt sich der“.

Die Energiewende hat die vollelektrische Gesellschaft aus der sogenannten „erneuerbaren“ Energie zum Ziel, damit kein menschgemachtes CO2 mehr in die Atmosphäre gelangt, das als klimaschädlich angesehen wird. In dieser steilen These sind schon einige Annahmen versteckt, die an und für sich, jede einzeln überprüft, das ganze Konstrukt eines eventuell möglichen menschlichen Größenwahnes ins Wanken bringen können. 

Gibt es überhaupt „Erneuerbare Energie“?

Fangen wir bei der „erneuerbaren Energie“ an. Der Begriff ist, genau wie seine Idee, physikalischer Unfug. Energie kann weder erzeugt, noch verbraucht und schon gar nicht erneuert werden. Energie kann lediglich aus einer Form unter Verlusten in eine andere umgewandelt werden. Erneuern hieße ja, aus alter verbrauchter Energie neue Energie zu  machen. Geht leider im physikalischen Sinne nicht, daher gibt es auch keine „erneuerbare Energie“. Und wenn man „erneuerbare Energie“ über den Umweg des Wasserstoffes speichern will, um diesen dann in wind- und sonnenarmer Zeit wieder in Strom zu verwandeln, betragen diese Verluste 75 Prozent, das heißt: Aus vier Kilowattstunden Strom kann über den Umweg Wasserstoff eine Kilowattstunde Strom erzeugt werden. Das ist die böse Physik, und da kann auch ein Beschluss des Deutschen Bundestages nichts dran ändern.

Ist es sicher, dass menschgemachtes Kohlendioxyd den Klimawandel verursacht?

Es wird angenommen, dass Kohlendioxid (CO2) ein „Klimagas“ ist und mit seinem Anteil von 0,04 Prozent an der Erdatmosphäre die Durchschnittstemperatur auf dem Planeten bestimmt. Von diesen 0,04 Prozent CO2 in der Atmosphäre wiederum sind lediglich vier Prozent „menschgemacht“, die restlichen 96 Prozent sind natürlichen Ursprungs. Das heißt wiederum, das 0,0016 Prozent der gesamten Erdatmosphäre „menschgemacht“ sind.

Es erscheint sehr kühn, anzunehmen, dass diese 0,0016 Prozent zu einem Klimakollaps führen sollen, während andere wesentliche Faktoren, wie z.B. die abkühlende Wirkung der verstärkten Wolkenbildung bei ansteigender Temperatur, schlicht ausgeblendet werden. Noch absurder wird die deutsche Energiepolitik, wenn man bedenkt, dass der deutsche Anteil am weltweiten menschgemachten CO2-Ausstoß noch nicht einmal zwei Prozent beträgt. 

Wenn das mit dem „menschengemachten Klimawandel“ alles so in Stein gemeißelt wissenschaftlich feststünde, würden die Klimapriester und ihr Fußvolk nicht so panisch und aggressiv auf jede abweichende Meinung reagieren. Dann wäre eine echte Klimawissenschaft möglich, die sich mit These und Antithese ergebnisoffen auseinandersetzt.

Sie haben Angst, dass Zweifel sich in dem mühsam verführten Volk ausbreiten und ihre Macht beeinträchtigt wird. Diese Angst ist durchaus berechtigt, ruht doch die ganze Klimareligion auf den ziemlich tönernen wissenschaftlichen Füßen der Modellrechnungen.

Ist eine „vollelektrische Gesellschaft“ durch „erneuerbare Energien“ möglich?

Die Energiewende hat die Kohlendioxid-freie Gesellschaft bis 2045 zum Ziel. Ganz nebenbei: Dieses Ziel wird von nahezu denselben Protagonisten ausgerufen, die vor zwei Jahren das COVID-Null-Ziel ausgerufen haben, und die Zielerreichung ist genauso illusorisch. 

In einer „vollelektrischen Gesellschaft“ soll es nur noch eine Energiequelle geben, und alle Prozesse sollen mit Hilfe von Strom laufen: Industrie, Transport, Gebäude, Dienstleistungen, Agrar/Forstwirtschaft. Wo Strom nicht eingesetzt werden kann, soll es mit „grünem Wasserstoff“, erzeugt durch „Erneuerbare Energie“, geschehen. In Deutschland wurde allerdings die CO2-freie Kernenergie gleich mit verteufelt. Schon aus diesem Grund ist das Projekt Energiewende in Deutschland zum Scheitern verurteilt.

Physikalisch mag eine vollelektrische Energiewelt denkbar sein, allerdings in einem langen Entwicklungszeitraum und nicht ohne gigantische materielle Einschränkungen der Gesellschaft. Eine solche gewaltige Transformation würde die Gesellschaft völlig überfordern. Schon wegen des Flächen- und Rohstoffverbrauchs könnte sie auf dem erreichten wirtschaftlichem Niveau nicht in den Grenzen Deutschlands dargestellt und schon gar nicht finanziert werden. Eine Zwangseinführung dieser Energiewende wäre nur vergleichbar mit Mao Tse-tungs Großem Sprung mit nachfolgender Kulturrevolution, was bekanntlich völlig fehlschlug, mehr als 60 Millionen Menschen das Leben kostete und hunderte von Millionen ins Elend stürzte.  

Unbeirrt wird die große Transformation in einer Salamitaktik von einer Unzahl von Bürokraten auf allen Ebenen vorangetrieben, ohne dass der Bürger die erosiven Veränderungen versteht. Jean-Claude Juncker hat mit frappierender Offenheit den Prozess zur Übertölpelung der Bevölkerung beschrieben

„Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“

Wenn sich das Klima-Narrativ irgendwann als fehlerhaft herausstellt, was dann? Gibt es noch ein Zurück? Wie es ausgeht, weiß niemand. Der Berufspolitiker-Staat sitzt unverrückbar fest im Sattel und ist nicht mehr reformierbar. Auch Wahlen scheinen nichts mehr ändern zu können. Die Erosion der Werte der Aufklärung wird langsam aber stetig vorangetrieben. Für die Bürger bleibt sie fast unsichtbar. Bleibt nur die vage Hoffnung, dass das Kartenhaus der fragwürdigen Politik von selbst zusammenbricht. 

 

Manfred Haferburg wurde 1948 in Querfurt geboren. Er studierte an der TU Dresden Kernenergetik und machte eine Blitzkarriere im damalig größten AKW der DDR in Greifswald. Wegen des frechen Absingens von Biermannliedern sowie einiger unbedachter Äußerungen beim Karneval wurde er zum feindlich-negativen Element der DDR ernannt und verbrachte folgerichtig einige Zeit unter der Obhut der Stasi in Hohenschönhausen. Nach der Wende kümmerte er sich für eine internationale Organisation um die Sicherheitskultur von Atomkraftwerken weltweit und hat so viele AKWs von innen gesehen wie kaum ein anderer. Im KUUUK-Verlag veröffentlichte er seinen auf Tatsachen beruhenden Roman „Wohn-Haft“ mit einem Vorwort von Wolf Biermann.

Foto: KI, Montage

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Peter Baron / 09.07.2024

Lieber Herr Haferburg, Sie schreiben “Fangen wir bei der „erneuerbaren Energie“ an. Der Begriff ist, genau wie seine Idee, physikalischer Unfug.” Der Begriff „erneuerbaren Energie“ bezieht sich selbstverständlich auf die eingesetzten Energiewandler ( Solar, Windrad), die eben alle 20-25 Jahre erneuert werden müssen. Somit hat es nichts mit dem Energieerhaltungssatz gemein, der natürlich auch unseren gebildeten Politikern, bis auf die Grünen (es lebe Perpetuum Mobile, Sonne und Wind stellen keine Rechnung, usw.), bekannt sein muss.

A. Ostrovsky / 09.07.2024

@Ilona Grimm : Es gibt im Artikel auch den Begriff Erbsünde, der mit CO2 verbunden wird. Auch das ist eine Verwendung eines religiösen Begriffes. Nun haben Sie sicher schon erkannt, dass auch ich ein Ketzer bin. Ich verstehe die Lehre von der Erbsünde anders. Ich glaube nicht, dass jeder Mensch am Tag seiner Geburt mit unendlicher Schuld beladen ist und sein ganzes Leben lang damit zu tun hat, diese Schuld irgendwie los zu werden. Der Baum der Erkenntnis ist m.E. der Schlüssel. Das Wort Erbschuld ist vermutlich durch Übersetzung verändert worden. Es geht darum, dass wir durch die Fähigkeit, gut und böse zu unterscheiden, erst schuldfähig werden. Es ist nicht die Schuld, es ist die Schuldfähigkeit. Sie kann uns erst ermöglichen, Entscheidungen für oder gegen das Gute zu treffen. Und wir erben die Schuldfähigkeit nicht mit den Genen, sondern wir erwerben sie kulturell. Es ist die kulturelle Weitergabe der Schuldfähigkeit. Das ist besonders deshalb wichtig, weil es andere Kulturen gibt, die mit unserer christlichen nicht kompatibel sind, in denen diese Schuldfähigkeit in völlig anderer Weise weitergegeben wird. Man kann aber nicht in einer Gemeinschaft mit anderen Menschen leben, die eine völlig andere Auffassung von gut und böse haben. Das MUSS getrennt bleiben. Wenn Sie schon ein Neugeborenes gesehen haben, kommt Ihnen nicht in den Sinn, dass es mit einer erdrückenden Schuld beladen zur Welt gekommen ist. Später aber muss die Erkenntnis entstehen, was gut ist und was nicht. Das ist die Pflicht (Auftrag nicht untilgbare Schuld) der Kultur, also der Menschen, die das Kind prägen. Die Verwendung des Begriffes Erbsünde in den Kirchen ist aber teilweise tatsächlich so, dass jeder alle Schuld seiner Vorfahren auf seinen Schultern trägt. So ist mein Gott nicht, er liebt die Menschen und er unterstützt sie mit Verständnis. Es gibt aber auch eine Perversion der Erbschuld, das ist die untilgbare Schuld aller Deutschen, die jeden Nichtdeutschen zum Edlen macht.

gerhard giesemann / 09.07.2024

DAS ist die menschengemachte Katastrophe, alles andere ist peanuts: ://countrymeters/info/de//. Kohlendioxid und moderate klimatische Erwärmung sind keine Probleme! Nein, sind sie wirklich nicht. Schön, dass es mal einer bemerkt. Nur das ist ein Problem: Die Demografie im globalen Süden. Nicht bei uns, wir, mit unseren 1,5-Kind-Frauen. Die Falle, die sie uns aufgestellt haben mit dem Klima-CO2-Hype sollten wir nicht betreten - weil sie garantiert zuschnappt: So/nst zahlst du für die Invasion der Hyperfertilen und für das zugehörige Ablenkungsmanöver. Catch 22. Die Frage, wer davon profitiert ist zulässig, überlasse die Antwort/en den Schlaueren dieses Forums. Muss ja nicht ALLES vorbeten, oder?

A. Ostrovsky / 09.07.2024

@Ilona Grimm : >>Die Illustration ‚delegitimiert’ den Text, dem ich als Voll-Laie voll zustimme. Ausgerechnet das Kreuz Christi nutzt die ‚Achse des Guten’, um die satanische Klimareligion in toxisch grünen Händen zu symbolisieren! Christentum ist keine Religion, Christentum ist PERSON: JESUS CHRISTUS. Das ist für Nichtchristen schwer zu begreifen, das verstehe ich durchaus. Aber auch jeder abendländische Nichtchrist müsste die Bedeutung des Kreuzes ‚eigentlich’ kennen. Ein Leitsatz des Christentums lautet: „Prüfet aber alles und das Gute behaltet.“ (1. Thess. 5,21 – vom Apostel Paulus - Jude - 50/51 n.Chr. verfasst). Das ist „sapere aude“ auf deutsch, 1734 Jahre vor Kant postuliert. Was das Gute [griech. kalos – Ggs. kakos – böse] ist, lässt sich in der Bibel finden. - - - PS: Sogar zu selbstzerstörerischer Überfremdung einer Gesellschaft hat uns die Bibel – Esra 10, 1-44 – etwas zu sagen.<< ## Was wäre denn das Bekenntnis zu Jesus Christus und zum Kreuz wert, wenn sich Andere nicht auch dagegen entscheiden könnten. Wir sind im psychologischen Krieg, wie die Desperados auf einem Dampfer, dem die Kohlen ausgehen. Die müssen die Schiffsplanken verfeuern. Da kann man keine Rücksicht nehmen auf das, was Anderen wichtig sein könnte. Jeder hat ein Ziel, das er mit starrem Blick verfolgt, alle folgen ihren Befehlen. Beim Militär, das Sie naturgemäß nicht von innen kennen, ist der meistgehörte Ausspruch: “Wollen Sie etwa diskutieren!” Es ist nicht möglich die Sinnhaftigkeit von Befehlen zu hinterfragen. Wer es doch versucht, wird als Feind wahrgenommen. Das ist Kriegswirtschaft, Kriegskommunismus und Kriegsbegeisterung. Die Logik reduziert sich zu dem berühmten ZERO und wer falsch denkt ist ein Gedankenverbrecher. Selbst ChatGPT, der Mittelwert aller Gedanken, würde als Symbol für das Wort “Religion” das Kreuz nennen. Es ist Krise.

Angela Seegers / 09.07.2024

Danke Herr Haferburg und Grüße in ihr Domizil, wo ja plötzlich auch alle Uhren anders gehen. Sie haben recht und nochmal recht. Für mich sind die Politikdarsteller ohne jegliche Fachkenntnis schon lange unglaubwürdig. Das sektiererische Verhalten erinnert mich an mein junges,Erwachsenenalter, in der Sekten wie Pilze aus der Erde schossen und nach dem Rausch der Erlösung zutiefst gestörte Menschen zurück ließen. Nicht nur um den Verstand, sondern auch um ihr Erspartes gebracht. Gewisse Ähnlichkeiten will ich heute nicht ausschließen, wenn auch anders, Ich bekenne mich zur persönlichen Freiheit. Was haben wir uns für ängstliche Dummköpfe in einer wohlstandsverwahrlosten Welt bloß eingehandelt. Apokalypse-Erlösung. Ich brauche keine Gurus. Das Leben ist schön, jeder entscheidet selbst.

A. Ostrovsky / 09.07.2024

@Dr. Martin Treiber : >>Jetzt bin ich aber etwas enttäuscht von der Achse und vor allem vom von mir sonst hochverehrten Manfred Haferburg. Ist er in die Gruppe der Klimawandelleugner geraten (Klima kann man nur auf dem Mond leugnen) oder ist alles Ironie? Ohne jeden Zweifel gab und gibt es Klimawandel und der jetzige ist zu einem unbekannten aber bedeutenden Teil auch menschengemacht. Der Knackpunkt liegt eher darin, ob Klimawandel nutzt oder schadet (er tut beides)  und ob ggf Anpassung mit technischen Mitteln die bessere Wahl als Selbstkasteiung ist (ja!) Speziell die Bemerkung, dass nur 4% der 0.4 Prozent CO2, also 16 ppm,  “menschengemacht” sind, ist offensichtlich falsch oder zumindest arg spitzfindig.<< ## Damit werden Sie hier nicht durchdringen. Hier wird im Versuch den von Ihnen ansonsten hochverehrten Manfred Haferburg zu kopieren, grundsätzlich bezweifelt, dass es überhaupt einen Treibhauseffekt gibt. Das ist eine Folge der Verehrung. Ansonsten stimme ich Ihnen zu, dass etwa so viel CO2 seit 1850 emittiert wurde, wie es 300ppm entsprechen würde, wenn nicht durch das dynamische Gleichgewicht zwischen der Atmosphäre und den Ozeanen wenigstens die Hälfte in den Ozeanen versunken wäre. Dort ist übrigens Platz für noch mehr… Aber auch das stärkere Pflanzenwachstum hat einen weiteren Anteil als “Biomasse” aufgenommen, allerdings in sehr kurzen Zyklen, denn es wird alles wieder zu CO2. Ihr Irrtum ist wahrscheinlich die Behauptung der Klimakirche (nicht “Religion”, weil es nur die institutionalisierte/instrumentaliserte Seite ist) dass sich dadurch die Mitteltemperatur des Planeten gefährlich und über alle Grenzen erhöhen würde. Der Zusammenhang zwischen dem ppm-Messwert und der statistisch gefälschten Mitteltemperatur ist kein funktionaler. Es wird nur behauptet und 1000 “Wissenschaftler” des IPCC machen sich seit Jahrzehnten lächerlich. Es gibt auch keine Belege für Kippunkte, die sind ebenfalls nur halluzinierte Vermutungen einer positiven Rückkopplung.

Christa Born / 09.07.2024

Der Klimahype ebbt langsam ab, keiner kanns mehr hören - ausser beim ÖRR. Der Kuchen ist weitgehend verteilt, die Wirtschaft liegt am Boden, die Kassen sind leer, die Gesellschaft ist gespalten, soweit die Ziele der Linken erreicht. SPD und Grüne streben der 10% Marke zu, der Juni war kalt und verregnet, die Klimakinder wenden sich wieder dem ur-linken Thema Antisemitismus zu. Allmählich kann an den Wiederaufbau gedacht werden

Eva Marcuse / 09.07.2024

A propos Speicher: Der schwedische Batteriehersteller Northvolt verspricht die grüne Wende und Europas Befreiung von China. Dann sterben drei Mitarbeiter Drei Tote, 26 Unfälle und viele offene Fragen: Die Polizei ermittelt zurzeit gegen die Northvolt-Fabrik. Deutschland hat das Unternehmen erst vor kurzem mit 900 Millionen Euro subventioniert. Northvolt behauptete, die umweltfreundlichsten Batterien der Welt das Unternehmen herzustellen, und viele haben daran geglaubt. Etwa Deutschland, dessen Regierung Northvolt im März Subventionen in der Höhe von 900 Millionen Euro zugesprochen hat. Im Juni wurden die Pläne für eine neue Fabrik in der schwedischen Stadt Borlänge verworfen. Etwa zur gleichen Zeit stornierte BMW einen Milliardenauftrag, weil Northvolt mit den Lieferungen zwei Jahre im Rückstand lag und zu viel minderwertige Batterien produzierte. Nach Medienrecherchen gab es sogar noch mehr Unfälle und mehr Tote. NZZ 8.7.

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