Leserbriefschreiber berichten, dass sie der Frau im Käfig noch nie begegnet seien, was beweise, wie überflüssig die Debatte darüber sei. Wahrscheinlich existiere sie in Wirklichkeit gar nicht. Andere geben zu bedenken, dass ein Verbot Frau S.’ Lage nur verschlechtern würde: Statt im Käfig über Gehsteige rollen zu können, dürfte sie dann Herd und Heim nicht mehr verlassen. Man könne Herrn S. schließlich nicht zwingen, sie rauszulassen. Erstens wäre das nicht kontrollierbar und zweitens eine unzulässige Einmischung in seine familiären Angelegenheiten, wenn nicht gar Hausfriedensbruch.
http://www.profil.at/articles/1016/574/267265/elfriede-hammerl-kaefigverbot