Chaim Noll / 11.02.2021 / 06:14 / 179 / Seite ausdrucken

Die Jungle World und der Unvereinbarkeits-Beschluss

Vor einigen Tagen schrieb ich an eine mir seit Jahren bekannte Redakteurin der Wochenzeitung Jungle World, ob ich in ihrem Blatt das neue Buch des deutsch schreibenden, aus der Ukraine eingewanderten Juden Dmitrij Kapitelman besprechen könne. Kapitelman ist ein begabter junger Autor, der besseres Deutsch schreibt als viele gebürtige Deutsche, und außerdem noch geistreich ist. Nachdem ich sein erstes Buch in der Jungle World rezensiert hatte, schien es sinnvoll, dort auch das nächste zu besprechen.  

Die Zeitschrift Jungle World versteht sich als „links“ – was immer das bedeuten mag. Ich habe mich, seit ich die Klemmer meiner kommunistischen Jugend abgelegt hatte, nie an solche Etiketten gehalten. Da ich mich mehr für Literatur als für Politik interessiere, habe ich Bücher, die mir bemerkenswert schienen, überall besprochen, in staatlichen Rundfunk-Sendern, im Feuilleton konservativer, liberaler oder linker Medien, im Internet. Einige Jahre lang schrieb ich für die taz, die Jungle World, sogar für das Neue Deutschland. Im Grunde ist es mir egal, ob sich jemand „links“ oder „rechts“ nennt, wenn er nur intelligent und gesprächsbereit ist. Die Zusammenarbeit entstand meist auf der Grundlage persönlicher Bekanntschaft mit Redakteuren, mit denen ich mich gut verstand.

Daher war ich extrem überrascht, von der Redakteurin der Jungle World schon Stunden später folgende Antwort zu erhalten: Lieber Chaim Noll, das Angebot muss ich leider ausschlagen. Grund ist ein Unvereinbarkeitsbeschluss der Redaktion gegenüber der Achse des Guten bzw. ihrer (sic!) Autoren. Tut mir persönlich leid. Mit freundlichen Grüßen und den besten Wünschen XY

Eins der dümmsten Wörter, die ich seit langem gelesen habe

„Unvereinbarkeitsbeschluss“ ist eins der dümmsten Wörter, die ich seit langem gelesen habe. Es ist zutiefst deutsch, unübersetzbar und unerklärbar. Unter Kanzlerin Angela wird auf Gesinnung geachtet, konsequent, wie sie es in ihrer Jugend gelernt hat, als Funktionärin der „sozialistischen Jugendorganisation“, und ihr macht gehorsam mit. Daher der Unterton autoritärer Amtssprache. Wie ihn Victor Klemperer in seiner Lingua Tertii Imperii, einer sprachwissenschaftlichen Studie über die NS-Zeit untersucht hat. Oder wie wir ihn aus der DDR kennen. Anmaßende Substantivierungen, kompakte Zusammenschlüsse zu Wortmonstern, militante Endgültigkeit. „Unvereinbarkeitsbeschluss – eigentlich ist schon die ernsthafte Verwendung dieses Wortes durch eine Literatur-Redakteurin ein Unding. Und wäre Grund genug, meinerseits jede weitere Zusammenarbeit „auszuschlagen“. Weil mein Gegenüber, obwohl für die Literaturseite einer linken deutschen Wochenzeitung zuständig, offensichtlich ins Illiterate abgedriftet ist.

Ich will der Vollständigkeit halber festhalten, dass ich das nicht getan, sondern der Redakteurin eine freundliche Antwort geschickt habe: Ich bot an, bei meinem nächsten Deutschlandbesuch das offenkundige Missverständnis in einem persönlichen Gespräch „gesprächsweise zu klären“. Und die Redakteurin schrieb zurück, sie werde versuchen, einen Termin mit den Herausgebern möglich zu machen. Erst einige Tage später wurde mir bewusst, was hier eigentlich geschehen ist: Eine deutsche Zeitschrift beendet die Zusammenarbeit mit einem jüdischen Autor, der in ihrem Feuilleton das Buch eines anderen jüdischen Autors besprechen möchte, mit der Begründung, dass der Abgelehnte für eine von einem dritten jüdischen Autor gegründete Internetzeitung schreibt. Wenn das nicht de facto Antisemitismus ist, was dann?

Natürlich ist es kein offener, wie deutsche Linke generell ihren Antisemitismus niemals offen eingestehen. Im Gegenteil: Sie leben in dem Glauben, der Antisemitismus sei eine Krankheit der Rechten und sie wären durch ihr Linkssein dagegen gefeit. Ich will mich hier nicht darüber auslassen, welche schändliche Tradition die Judenverachtung gerade in der deutschen Linken, etwa in der Sozialdemokratie aufzuweisen hat. Marx, Bakunin, Kautsky waren Antisemiten, nicht aus rassistischen oder religiösen Gründen, sondern aus soziologischen: Sie hielten Juden für die Inspiratoren des verhassten Kapitalismus. Und im Wesentlichen ist es dabei geblieben, siehe das perverse Verhältnis der deutschen Linken zum Wirtschaftswunder Israel.

Ihr fühlt das Bedürfnis nach Reinigungs- und Strafprozeduren

Wozu also noch ein Gespräch, wo ich doch weiß, dass es keinen Sinn hat, mit Antisemiten zu diskutieren. Besonders mit solchen, die sich selbst nicht dafür halten. Bei einem antisemitischen Akt kommt es auf die Wirkung an, nicht auf die erklärte Absicht. Und wenn die Jungle World neuerdings eine „politische Haltung“ vertritt, die es ihr verbietet, mit einem jüdischen Autor zu arbeiten, weil er für den Internet-Blog eines anderen jüdischen Autors schreibt, dann agiert sie – ob sie es zugibt oder nicht – antisemitisch. Liebe Leute von der Jungle World: Ihr habt nicht verstanden, dass es für Broder oder mich als Juden vollkommen gleichgültig ist, aus welcher „Haltung“ heraus ihr uns diskriminiert – was zählt, ist der Fakt, dass ihr es tut. Und dass ihr, wenn ihr Juden diskriminiert, weil sie euch unliebsame Ansichten vertreten, einen geradezu klassischen Fall von Antisemitismus darstellt. Ihr habt offenbar auch nicht verstanden, dass Toleranz eigentlich erst dort anfängt, wo man die Meinung Andersdenkender toleriert.

Kapitelmans Buch werde ich nun woanders besprechen, denn mir liegt an deutsch-jüdischer Literatur. Und der Jungle World werde ich Adieu sagen. Deutsche Linke: Ihr müsst euch immer wieder von neuem beweisen, dass ihr keine Nazis seid, und ihr tut es, indem ihr andere Deutsche dessen beschuldigt und ausgrenzt. Ihr fühlt das Bedürfnis nach Reinigungs- und Strafprozeduren, um zu zeigen, dass ihr bessere Menschen seid als die anderen. Es ist wieder so weit, dass mir, einem Juden, vorgeschrieben wird, wo ich in Deutschland veröffentlichen darf und wo nicht. Und dass ihr mich bestraft, wenn ich gegen eure Vorschriften verstoße. Ihr haltet euch für aufgeschlossen, modern, tolerant, global akzeptabel, für die erfolgreichen Überwinder der Katastrophenmuster eurer Großväter. Doch in Wahrheit habt ihr nichts verstanden.

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Leserpost

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Charles Brûler / 12.02.2021

Schade. Was ist denn nun konkret “unvereinbar” zwischen der Achse und der Jungle World?  Die fehlende Begründung von Jungle World macht mich neugierig. Aber auch diese Frage und diese Sätze hier werden sicher wieder als “ganz hinterlistiger, rechter Trick” gedeutet. Kann man mit solchen Leuten noch reden? Nur wenn man vorher Abbitte leistet und zu Staube kriecht

Dilia Regnier / 11.02.2021

Nein, Herr Noll, es ist nicht per se antisemitisch, einen jüdischen Autoren abzulehnen. Würden Sie wirklich wollen, dass Sie z.B. überall veröffentlicht würden mit der Behauptung, die Erde sei flach, nur weil die Nicht-Veröffentlichung zum Vorwurf des Antisemitismus führen würde? Natürlich erzählen Sie keinen solchen Quatsch, aber es muss aus Prinzip möglich sein, die Artikel von Juden aus inhaltlichen Gründen abzulehnen, ohne Antisemit genannt zu werden. Auch wenn diese Gründe an sich idiotisch sind, wie in diesem Fall. Ich stimme Ihnen zu, dass die Kollegin autoritär, humorlos, arrogant und nachgerade faschistoid mit Ihnen kommuniziert hat - junge Deutsche, die sicher sind, die Wahrheit gepachtet zu haben, sind zumeist sehr unsympathisch, weil humorlos, autoritär usw. - aber das alles ist per se noch kein Antisemitismus. Oder habe ich Sie falsch verstanden? Falls ja, dann verzeihen und ignorieren Sie bitte meine Einlassung.

Hans-Peter Dollhopf / 11.02.2021

Herr Petronius, Sie erwähnen, Yücel ist Mitherausgeber der Jungle World. Wo Sie jetzt schon mal seinen Namen in diese ekligen Unvereinbarkeitsvorgänge bei Jungle World ins Spiel bringen, da fällt mir auf: Diese Ähnlichkeit der ekligen Frisuren . . . ob der Virologie etwa zur gleichen Friseuse geht?

Dieter Kief / 11.02.2021

Anderswo gibt es übrigens auch Sorgen wg. jüdischer Mitarbeiter. Der linksliberale Guardian hat seinen langjährigen Mitarbeiter Nathan J. Robinson gefeuert, wg. zweier Tweets, die die seiner Ansicht nach reflexhafte US-Untersützung für Israel kritisierten. Eric Striker kommentiert: “Jewish organizations driving “cancel culture” are racially motivated, not politically partisan. They seek to uphold the Jewish “post-war consensus” (domestic liberalism and Zionist foreign policy) by silencing opponents of mass immigration (...) and gender ideology on the right.” Die Lage ist verzwickt.

Rolf Rüdiger / 11.02.2021

Ich verstehe es auch nicht wie man etwas unvereinbares beschießen kann. Auch mich erinnert es an die Sprache der NS oder von Kommunisten. Das in Deutschland Juden diskriminiert werden, wenn sie nicht brav ihre Opferrolle einnehmen und mit den Merkel - Wölfen heulen wundert mich da gar nicht. Ist doch die emphatische Verdammnis des Deutschen und die Potesthebung des Judentums zum politischen Profit nur für Jene die da brav mitspielen. Die aber etwas genauer schauen werden erkennen, das diese Art des Umgangs mit der Vergangenheit nichts weiter ist, als eine andere Form der Spaltung der Gesellschaft und eine Hetze gegen die Juden.

Andreas Bayer / 11.02.2021

@J.Dannenberg: Natürlich kann man die Angelegenheit so zurecht denken, dass “Antisemitismus” dabei herauskommt. Dafür muss man allerdings die Logik auf eine Art strapazieren, die man sonst nur von Aktivisten linker Dauerempörten-Combos (wie BLM etc.) kennt.

W. Pfaller / 11.02.2021

Linke und Antisemitismus? Die ersten, die nach 45 wieder Juden selektierten waren deutsche Linksextremisten. Damals, im Juni 1976, Flugzeug Entführung nach Uganda. Im Flughafengebäude von Entebbe selektierten die Linksterroristen israelische Geiseln. Das will die Linke bis jetzt nicht wahr haben. “Ehrenrettung des linken Antisemitismus?” hieß ein Beitrag in Jungle World Nr. 39 vom September 2016. Es ging um ein studentisches Ausstellungsprojekt in der Bildungsstätte Anne Frank mit dem Titel »Die Selektion von Entebbe?«. Jawohl, mit Fragezeichen. Zitat: “Die Ausstellung erzählt ausgehend von den Aussagen der Zeitzeug*innen der Selektion von Entebbe die Entstehung und Entwicklung der antisemitischen Deutungsweise der Gefangenenaufteilung.” Nun, die Deutungsweise der israelischen Regierung war 1976 eindeutig, man schickte Elitesoldaten.

Karlheinz Patek / 11.02.2021

“Im Grunde ist es mir egal, ob sich jemand „links“ oder „rechts“ nennt, wenn er nur intelligent und gesprächsbereit ist.” Das ist ihr Denkfehler. Ich verdeutliche es mal. Im Grunde ist es mir egal ob das Wasser aus dem Wasserhahn kommt oder aus dem Abwassersystem, wenn es nur trinkbar ist. Im Grunde ist es mir egal ob mich ein Herzchirurg oder Schlachthofmitarbeiter operiert, wenn er nur engagiert ist. Na? Und der Vorwurf des Antisemitismus trifft auch nicht, dazu gehört eine Mindestintelligenz, nicht viel, aber wo das absolute Nichts ist, ist auch kein Antisemitismus.

Franz Klar / 11.02.2021

@Matthias Popp: würzige Vergleiche verdeutlichen ohne gleichzusetzen , sonst wären es ja Gleichsetzungen . Der Mann heißt übrigens Dmitrij Kapitel m a n , wie Bronfman oder Friedman . Der ostjüdische Mann ist oftmals kürzer , ebenso wie der angelsächsische . Damit will ich natürlich nichts gleichsetzen , sondern nur vergleichen . Nebenbei : wie lautet dem Dativ denn nun linguistisch richtig ?

Hans-Peter Dollhopf / 11.02.2021

Silas Loy, Sie schreiben, “Herr Noll, Sie sehen eine weisse Maus. Das ist kein “Antisemitismus”, das ist Ideologie. Schlagen Sie Ihre Buchbesprechung doch einfach mal der dafür doch recht eigentlich prädestinierten Jüdischen Allgemeine vor und Sie werden sehen - keine weisse Maus.” Erstens, wenn zwei das Gleiche tun, ist es noch lange nicht dasselbe! Zweitens, wieso nehmen Sie an die JA (der ZdJ, das JM Berlin ...) sei nicht ... “antisemitisch”? (Jaakov Katz’ JPost ist in meinen Bookmarks inzwischen unter “Giftschrank” eingereiht.) Feststellung: “Eine deutsche[!] Zeitschrift beendet die Zusammenarbeit mit einem jüdischen[!] Autor, der in ihrem Feuilleton das Buch eines anderen jüdischen[!] Autors besprechen möchte, mit der Begründung, dass der Abgelehnte für eine von einem dritten jüdischen[!] Autor gegründete Internetzeitung schreibt.” Die korrekte Beschreibung des Hergangs. Wollen Sie darüber zu feilschen anfangen, Silas Loy, und warum? Herr Noll kennt diesen Saftladen länger und stellt fest, neuerdings[!] ist dort solche politische Haltung eingepflegt worden, schön gemütlich, mit der sich die Jungle World selbst den Umgang mit unvereinbaren Subjekten wie ihm verbietet. Von wem? Weiße Mäuse? Elefant im Raum! Es erinnert an den Hund, der dem Jogger nachrennt: “Der tut nix.” Der Hund springt den Jogger an: “Der will nur spielen.” Der Hund beißt den Jogger: “Das hat er ja noch nie gemacht.” Benjamin Weinthal schrieb in “Freunde von links” (JA vom 12.07.2007) offenbar über eine untergegangene World.

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