
Schöner Beitrag! In die Kiste der immerwährenden TITANIC Kollektion gehören noch Witze über Ossis und Polen, die einem nach 25 Jahren Wiederholung auch auf den Senkel gehen. Übrigens eine Parallele zu Harald Schmidt, der in einem Interview mal zugab, aus Furcht keine Islamisten-Witze zu machen. Dieter Nuhr und Andreas Reber haben da mehr Courage bewiesen….
Das stimmt aber nicht ganz. Vor ein paar Jahren gab es in der Regel “Titanic” eine Satire über den Koran mit dem Titel: “Der Koran, der Mercedes unter den Benimmbuechern”. Kann man über Google finden mit den Stichwiorten: “Koran” “Mercedes” “Benmmbuecher”.
Wie hiess es im Film Pulp Fiction? “Es ist nicht einmal eine andere Liga. Es ist nicht mal der selbe Sport.”
Es kommt noch besser: In einem der (leider) zahlreichen Interviews, die der ‘unerschrockene’ Titanic-Chefredakteur gestern gegeben hat, wurde er u.a. gefragt, wieso sein Blatt bisher noch nie mit Islam-Satire aufgefallen sei. Seine Antwort: Der Islam hätte halt nicht das satirische Potenzial, im Gegensatz zur katholischen Kirche…. Eine so elegante Umschreibung für eine kriecherische Feigheit liest man auch nicht alle Tage…
Titanic könnte ja Courage zeigen und ein paar Mohammed-Karikaturen von Charlie Hebdo abdrucken - auf der Titelseite der nächsten Ausgabe!
Danke für diesen Kommentar! Es ist eine Schande das diese Zeitschrift sich auf eine Höhe und ins selbe Licht der Charlie Hebdo stellt. Der Unterschied zwischen diesen beiden könnte kaum größer sein, nicht nur im Bezug auf die Auswahl der Themen sondern auch in der Selbstwahrnehmung. Charlie Hebdo kannt keine Verbote und Tabus, die Titanic hat mehr brisante Bereiche die sie ausspart als Bereiche die sie behandelt.
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