Benny Peiser / 31.01.2020 / 16:56 / 47 / Seite ausdrucken

Die inoffizielle Brexit-Hymne

Heute abend um 23 Uhr wird das Vereinigte Koenigreich die EU, nach 47 Jahren ungeliebter Mitgliedschaft, endgültig verlassen. Ein neues und unabhängiges Kapitel britischer Geschichte beginnt, in dem die Briten von nun an selbst entscheiden werden, was sie wollen und wer sie regieren wird. Aus Anlass dieser neu errungenen Freiheit und Unabhängigkeit möchte ich deshalb hier und heute die inoffizielle Brexit Hymne, deren grosse Popularität zum Erfolg des EU-Referendums beigetragen hat, auf die Achse stellen. 

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Jürgen Löhrwald / 01.02.2020

Ein wahrlich großartiger Song für ein wahrlich großartiges Ereignis. Die vom cleveren “lets get Brexit done” Boris Johnson durchgesetzten Neuwahlen waren letztlich ein zweites Referendum für oder gegen den Brexit. Das wurde hierzulande zwar nie wirklich so gesagt, es war aber genau das. Und die gesamte gleichgeschaltete deutsche Journaille hat genau das bis zuletzt nicht wahrhaben wollen, dass die Briten mehrheitlich den EU Saftladen satt haben. Haben sie aber, ätsch !  My congratulations and very best wishes to GB ! Die gute alte EWG war eine tolle Sache, aber was daraus geworden ist nicht mehr. Bürokratische Gängelung - man denke an die Schnullerketten-Verordnung DIN EN 12586 mit 52 eng bedruckte Seiten, acht Kapitel, jeweils bis zu 40 Unterpunkte - oder die Personalien der Kommissionspräsidenten…...etc.. Kann man mögen, muss man aber nicht. Die Briten werden nicht untergehen, ganz im Gegenteil, GB wird aufblühen. Und wenn sich das erst einmal manifestiert und herumgesprochen hat, werden andere EU Länder ebenso ein Referendum über den Verbleib in der EU fordern. Und austreten. Der Brexit ist erst der Anfang vom Ende der heutigen EU. Nationale Selbstbestimmung, gesicherte Grenzen, eigene Währung und Finanazhoheit, patriotische Politiker…....sehr gerne. All das hat es anfänglich in den Mitgliedsstaaten der EWG gegeben. Und es hat prima zum Wohle aller funktioniert. Was daraus geworden ist tut weh. Die Briten haben einfach nur die Reißleine gezogen und haben mein vollstes Verständnis.

Sabine Heinrich / 01.02.2020

Sehe gerade - ausnahmsweise - die “Tagesthemen” mit der Korrespondentin A.D. - ich möchte sie durch Namensnennung nicht bloßstellen. Ich habe den Eindruck, dass sie anderes als z.B. Earl Grey konsumiert hatte (seltsame Gestik. z.B.). Was hat die Frau genommen???

Andreas Rühl / 31.01.2020

Wir koennen nicht raus und es wuerde sich nichts aendern. Deutschland ist die EU.

Sabine Heinrich / 31.01.2020

Herzlichen Dank für die Übersetzung,  @ Rolf Lindner! Auf die Briten habe ich heute ein Gläschen geleert - sie werden ihren Ausstieg aus der EU nicht bereuen, da bin ich sicher. Schlimmer als für Deutschland, das systematisch von unfähigen, unser Land verachtenden, egomanischen Politikern gegen die Wand gefahren wird, kann es für sie nicht kommen. Etwas, dear Mr Frisby, nehme ich Ihnen unendlich übel: Sie haben in Ihrem Song Mrs Merkel nicht erwähnt - die tollste (wie immer man dieses Wort auch deuten mag)  - mächtigste und beliebteste Despotin Deutschlands nach jenem “Herrn” der Neuzeit. HOW DARE YOU!

Herbert Otten / 31.01.2020

31. Januar 2020: Got Brexit done. Ein wahrlich historischer Tag. Vielleicht ein Glückstag für unsere Enkelkinder. Wir wünschen es ihnen. Raus aus der imperialen, kontinentaleuropäischen, zentralistischen und sozialistisch-planwirtschaftlichen EU mit globalem Klimawahn als Machtmittel.  Hinein in ein freies, liberales, selbstbestimmtes UK. Keep Your Options! Ein freier marktwirtschaftlicher Wettbewerb ist der beste Garant für Wohlstand und Wohlfahrt. Er ist das Fundament der personalen Freiheit in demokratischer und rechtsstaatlicher Ordnung.

Wolfgang Richter / 31.01.2020

Glückliche Briten, der Bevormundung der Brüsseler EUdSSR noch gerade so entkommen, bevor Murksels Trabant Von der Laien mit dem “New Green Deal” gleich mal Billionen Euronen wie Konfetti vernichtet, um “uns” im Rahmen der Großen Transformation von Gesellschaft und Wirtschaft mit einer neuen Spielart sozialistischer Planwirtschaft zu beglücken - Armut für Alle / Reichtum und Privilegien für die, die sich als Ausgewählte und Elite sehen.

Werner Arning / 31.01.2020

Mit Humor raus. Und wenn ihr es schafft, war es das mit der EU. Denn dann wird es Nachahmer geben. Sich unabhängig zu machen von Propaganda und Medienbeeinflussung, das können nur Menschen mit Eigensinn und echte Demokraten. Sich den Kopf nicht ausschalten zu lassen, dazu gehört ein Maß an Persönlichkeit, welches in Deutschland noch an Unterentwicklung leidet. Aber vielleicht wächst es ja noch, das Pflänzchen. Selber nachdenken und auch mal Nein sagen, ohne dass es von der Tante aus den Tagesthemen oder von dem Onkel aus dem Heute-Journal vorgekaut aufs Tellerchen serviert wird. Man soll niemals die Hoffnung verlieren.

K.Wilhelm / 31.01.2020

...nur nicht zu früh gefreut, liebe Leserbriefschreiber. Die Briten haben Mackinders Heartland Gedanken keineswegs vergessen - und die werden uns noch erheblich zu schaffen machen…

Wolfgang Kaufmann / 31.01.2020

Die größte Angst der Loser ist, dass die Leistungsträger es auch allein schaffen könnten. Ja, sie schaffen es, und keiner weint uns eine Träne nach, wenn wir in selbstgewählter Mittelmäßigkeit versinken.

S. Marek / 31.01.2020

Right decision! But some 30 Years to late.  Now let’s see who will be the first to adopt the Sharia ;-)

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